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Schornsteinaufsatz
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schomsteinaufsatz mit einer im Abstand von der Schornstein- oberkante angeordneten etwa waagrechten, die Schornsteinöffnung überdeckenden, lösbaren Platte und einem Schutzgitter zur Vermeidung des Funkenfluges, das die Schomsteinöffnung umschliesst, lösbar zwischen der Platte einerseits und der Schornsteinoberkante anderseits und dabei gegen Seitenverschiebungen gesichert gehalten ist und das eine Höhe hat, die dem Abstand der Platte von der Schornstein- oberkante entspricht.
Bei einer Einrichtung dieser Art wurde es bekannt, die lösbare Platte mittels Federn an die vom Schornstein abgewendete Stirnfläche des Schutzgitters anzupressen. Die Federn sind hiebei mittels Haken am Sims des Schornsteins verankert. Wird die Platte vom Schutzgitter gelöst, so kommen die Haken vom Sims frei. Hiebei ist die Möglichkeit nicht auszuschliessen, dass die Federn vom Dach herunterfallen und Passanten verletzen können. Darüber hinaus ist auch das Aufsetzen der Platte nur umstandlieh auszuführen, weil die Federn gespannt und die Haken unter das Sims des Schornsteins eingehakt werden müssen. Da nicht alle Federn gleichzeitig gespannt und verhakt werden können, kann die Platte beim Aufsetzen auf das Schutzgitter um eine Seitenkante der Stirnfläche des Schutzgitters kippen.
Die Nachteile des bekannten vorerwähnten Schornsteinaufsatzes können jedoch vermieden werden, wenn gemäss der Erfindung an dem nicht verschwenkbaren, starr auf dem Schornstein befestigten Teil des eine in eine Steilstellung verschwenkbare, vollwandige Platte aufweisenden Aufsatzes am unteren Rand des Schutzgitters angreifende Vorsprünge angeordnet sind, die sich in Richtung der die Platte tragenden Stützen erstrecken.
Bei Anwendung erfindungsgemäss ausgestalteter Schornsteinaufsätze ist es möglich, die die Schornsteinöffnung überdeckende Platte zum Zwecke der Schomsteinreinigung oder aus andern Gründen durch einfaches Verschwenken um die waagrechte Achse in eine steil ansteigende Lage zu bringen und das Schutzgitter frei abzuheben, ohne dass, vom Schutzgitter abgesehen, irgendwelche Teile des Aufsatzes vom Schornstein gelöst werden müssen. Vor dem Verschwenken der Abdeckplatte in die waagrechte Normalstellung kann das Schutzgitter wieder eingesetzt werden. Falls ein Schutzgitter abmontiert und nicht sofort durch ein anderes ersetzt werden kann, ist es möglich, alle übrigen Teile des Aufsatzes, einschliesslich der Platte auf dem Schornstein zu belassen und somit den Schornstein bzw. den Schornsteinaufsatz auch ohne Schutzgitter zu betreiben.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. in denen ein vorzugs- weise zur Anwendung kommendesAusführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen : Fig. 1 ein Schutzgitter zur Verhinderung des Funkenfluges, Fig. 2 einen Schornsteinaufsatz in der Ansicht und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2.
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gemeinen vier im Bereich der Schornsteinecken befindliche Stützen5 verwendet; bei grösseren Schornsteinen und Aufsätzen können jedoch weitere Stützen verwendet werden.
Diese Stützen --5-- sind so ausgebildet, dass die Platte-6-nach Lösen einer Splintverbindung od. dgl. bei-7-um eine waagrechte Achse-8-in eine steil ansteigende Stellung verschwenkt und hier vorzugsweise. auch arretiert werden kann. Die verschwenkte Platte-6-ist in Fig. 2 gestrichelt wiedergegeben.
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Das Schutzgitter gemäss Fig. l besteht aus einem Rundeisengestell--12-, das seitlich mit einem Metallgeflecht-13-bespannt ist. Die Höhe des so gebildeten Gitterrahmens ist gleich dem Abstand der Platte --6-- von der Schornsteinoberkante, so dass die Rauchgase nur über das Metallgeflecht-13entweichen können.
Die Enden --11-- einerseits und die Ecken des Schutzgitters anderseits sind nun gemäss Fig. 2 und 3
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bungen gesichert ; am oberen Rand des Schutzgitters berührt es die Platte-6-.
Somit wird das Schutzgitter rüttelfest gehalten. Dennoch kann es aber ohne weiteres frei abgehoben bzw. eingesetzt werden, wenn die Platte --6- verschwenkt ist.
Gegebenenfalls können andere Zentrierungsmittel verwendet werden, so Z. B. solche, die mit den Stützen-5-verbunden sind. In jedem Falle ist es aber besonders vorteilhaft, wenn die Zentrierungsmittel fest mit einem den Unterteil des Aufsatzes bildenden Element verbunden sind, damit der Fuss des Aufsatzes vorbereitet und alle Teile des Fusses nach der Montage in der vorgeschriebenen Stellung angeordnet sind.
An sich könnten die die Seitenverschiebung verhindernden Zentrierungsmittel auch am verschwenkbaren Teil des Aufsatzes befestigt werden, jedoch sind am unteren Gitterrand wirksame Mittel deshalb vorteilhafter, weil das Schutzgitter in diesem Falle bereits vor dem Rückschwenken der Platte --6-- in die zentrierte Stellung gebracht werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schornsteinaufsatz mit einer im Abstand von der Schornsteinoberkante angeordneten etwa waagrechten, die Schomsteinöffnung überdeckenden, lösbaren Platte und einem Schutzgitter zur Vermeidung des Funkenfluges, das die Schornsteinöffnung umschliesst, lösbar zwischen der Platte einerseits und der Schornsteinoberkante anderseits und dabei gegen Seitenverschiebungen gesichert gehalten ist und das eine Höhe hat, die dem Abstand der Platte von der Schornsteinoberkante entspricht, dadurch ge- kennzeichnet, dass an dem nicht verschwenkbaren, starr auf dem Schornstein befestigten Teil des eine in eine Steilstellung verschwenkbare, vollwandige Platte (6) aufweisenden Aufsatzes amunteren Rand des Schutzgitters (12, 13) angreifende Vorsprünge (11) angeordnet sind,
die sich in Richtung der die Platte tragenden Stützen (5) erstrecken.