AT262862B - Formateinrichtung für Strangzigarettenmaschinen - Google Patents

Formateinrichtung für Strangzigarettenmaschinen

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Hauni Werke Koerber & Co Kg
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


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  Formateinrichtung für Strangzigarettenmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Formateinrichtung   für Strangzigarettenmaschinen od. dgl.   tabakverarbeitende Strangmaschinen mit strangformenden Metallteilen vor einer Leimvorrichtung zur Längsverleimung eines den Tabakstrang   einhüllende   Papierstreifens. 



   Bei bekannten Formateinrichtungen dieser Art wird ein Tabakstrang, der auf einem Zigarettenpapierstreifen liegt, auf einem umlaufenden Band gefördert, in die Formateinrichtung eingeführt, dort in den Zigarettenpapierstreifen   eingehüllt, der dann   verklebt wird, so dass ein Zigarettenstrang entsteht. 



  In der Formateinrichtung wird der Tabakstrang in einen zunehmend enger werdenden Querschnitt eingetrieben und dabei auf die endgültige Querschnittsform verdichtet. Der Zigarettenpapierstreifen wird dabei gleichzeitig um den Tabakstrang geschlagen. Hiezu dienen Metallteile, die eine kanalartige Führung bilden und den Tabak sowie das Zigarettenpapier im Zuge der Durchlaufbewegung in die gewünschte Lage bringen. 



   Bei diesen bekannten Formateinrichtungen ist der Tabakstrang vor der Leimvorrichtung von der oberen Längsmitte ausgehend auf drei Viertel seines Umfanges in das Zigarettenpapier eingeschlagen. 



  Der restliche Teil des Zigarettenpapierstreifens ragt aus einem Schlitz in der Formateinrichtung nach oben heraus und wird an der Leimvorrichtung vorbeigeführt und dann durch der Leimvorrichtung nachgeschaltete Führungsteile der Formateinrichtung um das noch frei liegende Viertel des Umfanges des Tabakstranges herumgelegt, so dass die beleimte Kante dieses Zigarettenpapierrandes auf die Oberseite der unbeleimten Kante des Zigarettenpapierstreifens gelangt und dort verklebt. 



   Bei dieser bekannten Formateinrichtung hat es sich als nachteilig erwiesen, dass der Tabakstrang im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung, also in einem Bereich, in dem er am stärksten zusammengepresst ist, auf einem Viertel seines Umfanges unmittelbar mit den Metallteilen der Formateinrichtung in Kontakt gerät, insbesondere wenn Tabaksorten verwendet werden, die leicht zu Sossenabsatz neigen. Ein solcher Sossenabsatz bildet sich dann an den Metallteilen der Formateinrichtung, die unmittelbar mit dem Tabak des Tabakstranges in Kontakt geraten. Dadurch wird die Gleitfähigkeit des Tabaks entlang dieser Metallteile behindert. 



   Die Tabakteile, die mit diesen versossten Metallteilen in Kontakt geraten, können dem übrigen Strang nicht mehr folgen ; sie bleiben zurück und stauen sich auf, so dass der bezüglich des Tabakgehaltes in der Längeneinheit gleichmässige Tabakstrang ungleichmässig wird. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Formateinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass der Tabakstrom auch bei Verwendung stark sossender Tabake ohne Beeinträchtigung der Gleichmässigkeit die Formateinrichtung passieren kann. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die strangformenden, im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung liegenden Metallteile zur Gänze durch den Papierstreifen gegen den Tabak abgedeckt sind. 



   Bei Formateinrichtungen nach der Erfindung gerät der Tabak im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung, also in dem Bereich, in dem der Tabakstrang auf den endgültigen Querschnitt, den er im fertigen Tabakartikel einnehmen soll, zusammengepresst ist oder zusammengepresst wird, nicht mehr mit irgendwelchen Metallteilen, an denen sich Sosse absetzen könnte, in Berührung. 



   So weit solche Metallteile vorhanden sind, sind sie nach der Erfindung durch das Papier abgedeckt. 

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  Bleiben infolge der gewählten Führung des Papierstreifens innerhalb der Formateinrichtung kurz vor der Leimvorrichtung Umfangsbereiche der strangformenden Teile von Papier ungeschützt, dann werden gemäss einer zweckmässigen Weiterbildung der Erfindung diese strangformenden Teile, die also nicht durch das Papier abgedeckt sind, aus Kunststoff ausgebildet, so dass auch in diesen Bereichen Tabak nicht mit Metallteilen in Berührung geraten kann. Dabei macht sich die Erfindung den Umstand zu Nutze, dass Kunststoffteile sich in der Oberfläche leicht so ausbilden lassen, dass dort ein Sossenabsatz nicht stattfindet, weil es möglich ist, Kunststoffoberflächen ausserordentlich hochgradig zu glätten. Für 
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 namen Hostaform C bekannt sind. 



   Man kann Formateinrichtungen nach der Erfindung auch so ausgestalten, dass alle formatbildenden Teile, die unmittelbar vor der Leimvorrichtung liegen, vom Papier gegenüber dem Tabak abgedeckt sind. Die formatbildenden Teile können dann sämtlich aus Metall ausgebildet werden. Eine dementsprechende bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise ein Schlitz, aus dem der zu beleimende Rand des Papierstreifens herausragt, im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung entlang der Längsmitte des Tabakstranges verläuft und dass das Zigarettenpapier mit seinem andern Rand bis an diesen Schlitz reichend geführt ist. 



   Aus diesem Schlitz ragt dann nur das im fertigen Tabakstrang den gegenüberliegenden Rand überlappende Ende des Papierstreifens-das beleimt werden soll-heraus. Der ganze Rest des Papierstreifens hüllt den Tabakstrang auch vor der Leimvorrichtung auf seinem ganzen Umfang ein,   u. zw. in der   gleichen Weise, wie dies nach der Leimvorrichtung im fertigen Tabakartikel der Fall ist. 



   Der aus der Formateinrichtung herausragende Randstreifen des Papierstreifens, der beleimt wird, ist dann weniger breit als bei den bekannten Vorrichtungen. 



   Damit dennoch die Leimvorrichtung einen genügend breiten Streifen erfassen kann, empfiehlt es sich, die den Schlitz begrenzenden Metallteile zum   Schlitz hin schwächer werdendauszubilden. Der   Schlitz ist dann, bezogen auf den Radius des Stranges, nur sehr schmal, so dass nur ein kleines Stück dieses Randstreifens durch die Schlitzwandungen abgedeckt ist. 



   Bei dieser bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird der Tabakstrang im Bereich der Formateinrichtung in den Papierstreifen eingehüllt geführt. Abgesehen von der Unterbindung des   Sossenab-   satzes, wird damit auch in vorteilhafter Weise ein Staubaustritt aus der Formateinrichtung verhindert. Ein solcher Staubaustritt tritt besonders bei schnellaufenden Strangzigarettenmaschinen auf. Der Staub wird dabei von Kurztabak gebildet, während der Tabakstrang in die Formateinrichtung eingetrieben wird. Der Staub tritt aus dem Schlitz für den zu beleimenden Papierstreifenrand aus und legt sich zum Teil auf diesem Rand und auf der Leimvorrichtung ab. Er gelangt auf diese Weise in den Leimbereich und behindert damit die Verleimung des Papierstreifens. 



   Die Leimnaht wird dann an Stellen, an denen grosse Staubpartikelchen eingeschlossen werden, luftdurchlässig, so dass der Tabakartikel Nebenluft hat und unbrauchbar ist. 
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Querschnitt 7 ist gemäss Fig. 2 von einem Zigarettenpapierstreifen 8 fast vollständig eingehüllt. 



   Im übrigen entspricht die Darstellung aus Fig. 2 der in Fig. 1. 



   Die Fig. 1 und 2 sollen ein wesentliches Merkmal einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung veranschaulichen, wonach der den Querschnitt 3 bzw. 7 in der Formateinrichtung ausfüllende Tabak- strang im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung von den metallenen Deckleisten 28,29 durch den Zigarettenpapierstreifen 1 bzw. 8 vollständig abgedeckt ist. Der Tabak des Tabakstranges kann also in diesem Bereich der Formateinrichtung nicht mit Metallteilen in Kontakt geraten. Sossenabsatz an den Metallteilen kann sich daher nicht bilden. Der Tabak ist auch durch den Zigarettenpapier- streifen 1 bzw. 8 fast vollständig eingehüllt, so dass kein Staub aus dem Strang austreten kann. 



   Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Zigarettenpapierführung im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung nach den im Text zu Fig. 1 und 2 erörterten Prinzipien erfolgt, wird nun an Hand der Fig.   3 - 8   beschrieben. 



   In den Fig.   3-8   ist nur die Formateinrichtung einer Strangzigarettenmaschine dargestellt. Die übrigen Teile der Strangzigarettenmaschine sind in üblicher Weise ausgebildet und gehören nicht zur Erfindung. 



   Zur Formateinrichtung gehört der, bezogen auf die Transportrichtung des Tabaks stromaufwärtige Teil eines endlosen, umlaufenden Formatbandes 20, das am stromaufwärtigen Ende um die Umlenkrolle 21 gelegt ist. Das stromabwärtige Ende des Formatbandes 20 ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. Dort befindet sich eine weitere Umlenkrolle, die angetrieben ist. Auf dem stromabwärtigen Ende des Formatbandes wird der fertige Zigarettenstrang,   d. i.   der in dem verleimten Zigarettenpapierstreifen eingehüllte Tabakstrom, transportiert und der Schneideinrichtung zugeführt, in der er in Zigarettenlängen zerschnitten wird. 



   Stromaufwärts vor der Umlenkrolle 21 ist achsparallel zur Umlenkrolle 21 eine Umlenkrolle 22 angeordnet, über die ein Zigarettenpapierstreifen 23, der von einer in den Zeichnungen nicht dargestellten Bobine abgezogen wird, zugeführt wird. Der Zigarettenpapierstreifen 23 liegt auf dem oberen Trum des Formatbandes 20, steht an beiden Seiten des Formatbandes 20 über und wird von diesem mitgeführt. Die Transportrichtung des oberen Trums des Formatbandes ist in Fig. 4 durch einen Pfeil angegeben. 



   Auf das in Fig. 4 rechts gelegene nach oben offene Ende des Formatbandes 20 gelangt aus den vorgeschalteten Teilen der Strangzigarettenmaschine ein Tabakstrang, der in Fig. 4 nicht mit eingezeichnet ist und in den Querschnitten der Fig. 5-8 mit 24 bezeichnet ist. Dieser Tabakstrang liegt auf dem Zigarettenpapierstreifen 23. 



   Der obere Trum des Formatbandes 20 gleitet auf einer metallischen Führung 25, die eine sich in Förderrichtung erstreckende Mulde 26 aufweist, deren Form sich, wie aus den Fig. 5-8 ersichtlich, in Förderrichtung stetig verändert. 



   Im stromaufwärtigen Bereich ist diese Mulde 26 nach oben durch eine Deckleiste 27 abgedeckt, deren dem Tabakstrom 24 zugekehrte Seite, wie aus Fig. 5 ersichtlich, eine Mulde aufweist. 



  Diese Deckleiste 27 verjüngt sich in Strömungsrichtung stetig, wie ausdenFig. 6 und 7 ersichtlich. 



   Unter der Deckleiste 27 wird der Tabakstrom 24 in Strömungsrichtung zunehmend in den gewünschten ovalen Querschnitt überführt, wie dies aus einem Vergleich der Fig. 5-7 ersichtlich ist. Das Tabakband 20 umhüllt zunehmend, wie aus den Querschnittsdarstellungen der Fig. 5 -8 ersichtlich, den freien Querschnitt für den Tabakstrom. Zwischen dem Tabakstrom 24 und dem Tabakband 20 liegt der Zigarettenpapierstreifen 23. 



   Kurz vor dem stromabwärtigen Ende der Deckleiste 27 beginnt eine obere Metallführung 28, 29, die den freien Querschnitt für den Tabakstrom 24 nach oben begrenzt und die Querschnittskontur der Mulde 26 zu einer im wesentlichen geschlossenen Form fortsetzt. Die Teile 25,28, 29 sind so geformt, dass der freie Querschnitt, der im wesentlichen kreisrunde oder ovale Form hat, sich in Stromrichtung des Tabakstroms auf den gewünschten   Zigarettenstrangquerschnitt - abgesehen   von dem Raum für das Tabakband 20 - stetig und gleichförmig verjüngt. 



   Die beiden Metallführungen 28 und 29 schliessen einen offenen Schlitz 30 ein, der sich im wesentlichen in Förderrichtung des Tabakstranges, d. i. in den Fig. 5-8 die Richtung zur Zeichenebene, erstreckt. Aus diesem Schlitz 30 ragt der eine Rand des Tabakbandes 20 und der auf der gleichen Seite gelegene Rand des Zigarettenpapierstreifens 23 heraus. Der Zigarettenpapierstreifen 23 ragt, wie aus den Fig. 6-8 ersichtlich, über den freien Rand des Tabakbandes 20 hinaus. Dieser Rand des Zigarettenpapierstreifens 23 gerät, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich, mit einer Leimscheibe 31 in Kontakt, deren Umfang 32 in an sich bekannter Weise mit Leim beschickt wird. Die Leim- 

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 scheioe 31 dreht sich, so dass der Leim vom Umfang der Leimscheibe an die der Leimscheibe zugekehrte Seite des Randes des Zigarettenpapierstreifens übertragen wird.

   Im Anschluss daran wird der beleimte Rand des Zigarettenpapierstreifens um den nunmehr kreisrunden Querschnitt des in den restlichen Teil des Zigarettenpapierstreifens 23 eingehüllten Tabakstranges 24 gelegt und verklebt. Dies erfolgt in formatbildenden Teilen, die in üblicher Weise ausgebildet sind und in den Zeichnungen im einzelnen nicht dargestellt sind. 



   Wie aus den Fig. 5-8 ersichtlich, steht der Tabakstrom 24 im Bereich der Formateinrichtung nur mit dem Zigarettenpapierstreifen 23 und mit der einen Seite der Deckleiste 27 in Kontakt. Die Deckleiste 27 ist aus Metall. An ihr kann sich jedoch kein Sossenabsatz absetzen, weil diese Leiste sich nur bis zu einem Bereich erstreckt, in dem der Tabakstrang noch nicht auf das endgültige Mass verdichtet ist. Kurz vor der Leimvorrichtung, also kurz vor dem Querschnitt aus Fig. 8, endet die Leiste 27 und danach steht der Tabakstrang 24 nur in Kontakt mit dem Zigarettenpapierstreifen 23. 



   Der den Schlitz 30 begrenzende Teil der Metallführung 28 wird zum Schlitz hin schwächer, so dass die Leimscheibe 31 durch die Metallführung 28 nicht behindert wird bzw. dass der aus dem Schlitz herausragende Rand des Zigarettenpapierstreifens 23 auf einem längeren Stück für die Leimscheibe 31 zugänglich wird. 



   In Abänderung des dargestellten Ausführungsbeispiels können die Führungselemente 25,28 und 29 auch so ausgebildet werden, dass sich im Bereich des Querschnittes Fig. 8 eine Anordnung, wie aus Fig.   l   ersichtlich, also mit kreisrundem Querschnitt ergibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Formateinrichtung für Strangzigarettenmaschinen od. dgl. tabakverarbeitende Strangmaschinen mit strangformenden Metallteilen vor einer Leimvorrichtung zur Längsverleimung eines den Tabakstrang einhüllenden Papierstreifens, dadurch   gekennzeichnet, dass die strangformenden, im Bereich   unmittelbar vor der Leimvorrichtung (31) liegenden Metallteile (29, 28) zur Gänze durch den Papierstreifen (23) gegen den   TaÎ1k   (24) abgedeckt sind.

Claims (1)

  1. 2. Formateinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise ein Schlitz (30) vorgesehen ist, aus dem der zu beleimende Rand (2) des Papierstreifens (1) herausragt, im Bereich unmittelbar vor der Leimvorrichtung (31) entlang der Längsmitte des Tabakstranges (1,3) verläuft und dass der Papierstreifen mit seinem andern Rand bis an diesen Schlitz (30) reichend, geführt ist.
    3. Formateinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schlitz (30) begrenzenden Metallteile (28,29) zum Schlitz hin schwächer ausgebildet sind.
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