AT262159B - Vorrichtung zum Evakuieren und Verschließen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln - Google Patents

Vorrichtung zum Evakuieren und Verschließen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln

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AT262159B
AT262159B AT878664A AT878664A AT262159B AT 262159 B AT262159 B AT 262159B AT 878664 A AT878664 A AT 878664A AT 878664 A AT878664 A AT 878664A AT 262159 B AT262159 B AT 262159B
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bag
winding
suction
evacuating
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Herbert Dipl Ing Niedecker
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Niedecker Herbert
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   Vorrichtung zum Evakuieren und Verschliessen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln   DieErfindungbeziehtsich   auf Geräte zum Evakuieren und Verschliessen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln, die aus einem an eine Evakuiereinrichtung angeschlossenen, kraftangetriebenen Wickelgerät für die zu verschliessende Öffnung des Beutels und einem Verschliessgerät zum Setzen   einer Verschlussklammer   um den verdrillten Zopf des Beutels besteht, welche beiden Geräten so angeordnet sind, dass sie aus einer Lage, in der sich ihre Achsen nicht decken, in eine gleichachsige Lage gebracht werden können, wobei das Verschliessgerät ortsfest und das Wickelgerät schwenkbar angeordnet ist. 



   Bei einem bekannten Gerät dieser Art sind das aus Saug- und Wickelkopf bestehende Wickelgerät und dasVerschliessgerät starr zueinander in der Weise angeordnet, dass die Achse des Saug- und Wickelkopfes mit der durch die Schliessorgane des Verschliessgerätes gehenden Querachse zusammenfällt. Bei dieser Vorrichtung wird das Verschliessgerät durch einen Kolben betätigt, der unter der Wirkung eines Unterdruckes arbeitet, wobei der gleiche Unterdruckerzeuger auch zum Evakuieren des Beutels dient. 



  Das Ventil, das die Beaufschlagung des Kolbens mit Unterdruck regelt, wird durch einen   Fussschalter   betätigt. Die Einrichtung ist hier so getroffen, dass der Saug-und Wickelkopf in der Längsachse verschiebbar gelagert ist und gegen eine rotierende Kupplungsscheibe gedrückt werden kann. Geschieht dies, so beginnt er sich zu drehen, um das Beutelende zu verdrillen ; gleichzeitig mit der Verschiebebewegung wird aber der Unterdruck zum Evakuieren des Beutels zugeschaltet. 



   Bei dieser Ausbildung der Erfindung ist es aber vor allem nachteilig, dass das   Verschliessgerät   das Aufziehen der Beutelöffnung auf den Saug- und Wickelkopf des Wickelgerätes behindert und dass die verdrillte, aber noch nicht verschlossene Beutelöffnung vom Saug- und Wickelkopf abgezogen und zum Verschliessen in das Verschliessgerät eingeführt werden muss. Das macht häufig Schwierigkeiten, weil das Beutelende auf dem Saug- und Wickelkopf infolge des Unterdruckes haften bleibt. 



   Es ist ausserdem bekannt, das Verschliessgerät gegenüber dem Saug- und Wickelkopf nicht starr, sondern in der Weise anzuordnen, dass das Verschliessgerät zuschwenkbar ausgestaltet ist, während der Saug- und Wickelkopf um eine feststehende Achse rotiert ; hiebei wird   der Verschliessmechanismus   durch eine Kurvenscheibe gesteuert. Es ist aber noch eine zweite Kurvenscheibe - also ein besonderer Antrieb erforderlich, um die Einschwenkbewegung des Verschlussgerätes herbeizuführen. Diese Ausführungsform ist damit recht aufwendig. Ausserdem ist deren Bedienung nachteilig, weil beim Schwenken des Verschliessgerätes die Verschliessorgane nicht immer mit voller Genauigkeit das zu verschliessende, verdrillte Beutelende treffen. 



   Es ist ausserdem eine Vorrichtung zum Evakuieren und Verschliessen von Geflügel enthaltenden Beuteln bekannt, wobei der Verschliessmechanismus fest, das   Evakuier- und   Wickelgerät schwenkbar angeordnet ist. Diese Vorrichtung ist jedoch vertikal angeordnet, was zur Folge hat, dass das Evakuiergerät um eine horizontale Achse geschwenkt werden muss. Deshalb ist die Vorrichtung ausserdem mit einem Hebemechanismus versehen, durch den es erst möglich ist, den evakuierten Beutel in die Stellung zu bringen, in der er in den Verschliessmechanismus eingeführt werden kann.

   Die Notwendigkeit des zweimaligen Anhebens des Beutels und die Anordnung derart, dass die Absaugvorrichtung nicht in die Mittel- 

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 achse des Verschliessgerätes eingeführt werden kann, hat zur Folge, dass die Zuführung des verdrillten
Zopfes im laufenden Betrieb recht umständlich ist, insbesondere weil der Zopf zum Einführen in das
Verschliessgerät verkantet werden muss. Dadurch muss mit dem Zopf die Öffnung des Verschliessgerätes in jedem Einzelfall in verhältnismässig diffiziler Art gesucht werden, wodurch nur ein sehr langsamer und unsicherer Betrieb der Verschliessvorrichtung möglich wird. 



   Die Erfindung hat nun zum Ziel, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und eine einfache Ein- richtung aufzuzeigen, bei der leicht und ohne Behinderung die Öffnung des zu verschliessenden Beutels auf den Wickel- und Saugkopf des Wickelgerätes aufgezogen und nach der Evakuierung und Verdrillung der noch auf dem Wickel- und Saugkopf aufgezogene Beutel mit seinem Ende schnell und genau in den
Bereich des Verschliessgerätes gebracht werden kann, worauf die Verschlussklammer od. dgl. auf das ver- drillte Ende des Beutels aufgesetzt wird. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet demgemäss eine Vorrichtung zum Evakuieren und Verschliessen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln, die aus einem an eine Evakuiereinrichtung an- geschlossenen, kraftangetriebenen Wickelgerät für die zu verschliessende Öffnung des Beutels und einem
Verschliessgerät zum Setzen einer Verschlussklammer um den verdrillten Zopf des Beutels besteht, wel- che beiden Geräten so angeordnet sind, dass sie aus einer Lage, in der sich ihre Achsen nicht decken, in eine gleichachsige Lage gebracht werden können, wobei das Verschliessgerät ortsfest und das Wickelge- rät schwenkbar angeordnet ist und die dadurch gekennzeichnet ist, dass das   Wickelgerät   um eine senk- rechte Achse schwenkbar angeordnet ist.

   So kann das Wickelgerät aus der Stellung ausserhalb der Mit- telachse des Verschliessgerätes in die Mittelachse des Verschliessgerätes gebracht werden. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den Vorteil, dass die Öffnung des zu verschliessenden Beutels durch den Saug-und Wickelkopf evakuiert und verdrillt wird und-ohne dass er vom Saug- und Wickelkopf abgezogen werden   muss-in das Verschliessgerät   verbracht und mit der Verschlussklammer verschlossen werden kann. Dadurch wird ein kontinuierlicher Arbeitsablauf erzielt und vermieden, dass vor dem Verschliessen durch das Abziehen des Beutels vom Saug- und Wickelkopf wieder Luft in den evakuierten
Beutel eindringt. Ausserdem wird dadurch erreicht, dass das verdrillte Ende des Beutels beim Verschlie- ssen vollständig, sicher und genau in die Verschliessorgane des Verschliessgerätes geführt werden kann, ohne dass eine besondere Geschicklichkeit erforderlich wäre. 



   Das Wickelgerät kann über einen Knieschalter durch einen besonderen Antriebsmotor und der Antrieb für das Verschliessgerät nach dem Einbringen des Wickelgerätes in die Mittelachse des Verschliessgerätes und dem Einbringen. des verdrillten Zopfes in die Verschliessorgane selbsttätig zuschaltbar sein. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Saug- und Wickelkopf des Wickelgerätes entgegen der Wirkung einer Feder begrenzt axial absenkbar ist, und dass ein Schalter für die Stromversorgung des Verschliessgerätes vorgesehen ist, welcher durch das Absenken des Wickelgerätes in seiner eingeschwenkten Lage betätigbar ist. 



   EinebeispielsweiseAusbildungder erfindungsgemässen Vorrichtung ist an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht der beiden Geräte in der Wickellage und Fig. 2 eine Vorderansieht der Geräte in der achsgleichen Lage. 



   Auf der Tischplatte 1 eines fahrbaren Ständers 2 ist fest ein Verschliessgerät 3 zum Setzen von Verschlussklammern angeordnet, dessen Stempel durch einen Motor 4 mit Eintourenkupplung 5 zu bedienen ist. Da Geräte zum Setzen von   Verschlussklammern   an sich bekannt sind, kann hier auf eine nähere Beschreibung ihrer Ausbildung und Arbeitsweise verzichtet werden, zumal diese Ausbildung nicht Gegenstand der Erfindung ist. Mit dem Stempel ist ein Messer 6 verbunden, das beim Schliessen der Klammer das überstehende Zopfende abtrennt. 



   Neben dem Verschliessgerät 3 ist auf der Tischplatte 1 eine Arbeitsplatte 7 vorgesehen, die mit einem Schenkel auch die Vorderseite des Verschliessgerätes 3 umgreift. Die Arbeitsplatte 7 ist gegenüber der Tischplatte 1 höhenverstellbar und durch eine Knebelmuffe 8 in der jeweiligen Lage feststellbar. 



   Auf der Tischplatte 1 ist ferner neben dem Verschliessgerät 3 das Wickelgerät 10 unter einer festen Schutzhaube 9. angeordnet. Das Wickelgerät umfasst in an sich bekannter Weise einen Saug- und Wickelkopf 12, der von einem an dem Gerät 10 angeflanschten Motor 13 über zwei Reibräder 14,15 angetrieben wird. Der Saug- und Wickelkopf 12 ist über das Saugrohr 16 und Ventil 17, das mittels eines Pedales 18 zu bedienen ist, an eine, von einem Motor 20 angetriebene 
 EMI2.1 
 

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 stellten   Feder begrenzt niedergedrückt werden kann. Es   kann somit das Wickelgerät 10 in seiner Ganzheit in dem Lager 11 um das Saugrohr 16 verschwenkt und niedergedrückt werden. Das Saugrohr 16 ist derart zum Verschliessgerät 3 ausgerichtet, dass seine Achse 22 die durch die Verschliessorgane des Verschliessgerätes 3 gehende Querachse 21 schneidet.

   Zufolge dieser schwenkbaren Anordnung des Wickelgerätes 10 kann dieses aus der in Fig.   l   dargestellten Winkellage der Achse 22 des Wikkelkopfes 12 in eine Lage eingeschwenkt werden, in der die beiden Achsen 21 und 22 zusammenfallen. 



   Zum Verschliessen eines Beutels wird dessen Füllöffnung in der Stellung des Wickelgerätes 10 nach Fig.   l   auf den Saug- und Wickelkopf 12 aufgeschoben und der Saugzug der Pumpe 10 durch Betätigen des Pedales 18 zugeschaltet, so dass die Restluft aus dem Beutel abgesaugt wird. Dann wird der Wickelmotor 13 über den Knieschalter 23 zugeschaltet und das Beutelende zu einem Zopf zusammengedrillt. Während dieser beiden Arbeitsvorgänge liegt der Wickelkopf 12 in Richtung der Achse 22 und der Beutel auf der Arbeitsplatte 7 auf. Das Wickelgerät 10 wird dann mit dem von ihm aufgenommenen Beutel in seiner Gesamtheit in dem Lager 11 aus der Achsenstellung 22 gegen   das Verschliessgerät   3 in die Achse 21 eingeschwenkt.

   Hiedurch wird der verdrillte Zopf des Beutels in die Verschliessorgane des Verschliessgerätes 3 verbracht, ohne dass eine Lagenänderung des Beutels im Verhältnis zum Saug- und Wickelkopf 12 erfolgt. 



   In dieser Stellung der Teile wird der verdrillte Zopf mit dem Saug- und Wickelkopf 12 niedergedrückt. Dabei schliesst ein an dem Saugrohr 16 befestigter Radialarm 24 einen Unterbrecher 25 für den Stromkreis des Motors 4, der über die Eintourenkupplung 5 den Stempel des Verschliessgerätes 3   zum Vollzug eines Arbeitsganges auslöst. Der verdrillte Zopf des Beutels liegt dabei in der   Verschlussklammer,   die sich in den Verschliessorganen des Verschliessgerätes   3 befindet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Evakuieren und Verschliessen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln, die aus einem an eine Evakuiereinrichtung angeschlossenen, kraftangetriebenen Wickelgerät für die zu verschliessende Öffnung des Beutels und einem Verschliessgerät zum Setzen einer Verschlussklammer um den verdrillten Zopf des Beutels besteht, welche beiden Geräten so angeordnet sind, dass sie aus einer Lage, in der sich ihre Achsen nicht decken, in eine gleichachsige Lage gebracht werden können, wobei das Verschliessgerät ortsfest und das Wickelgerät schwenkbar angeordnet ist, dadurch

Claims (1)

  1. EMI3.1 seiner Schwenkführung (11) entgegen einer Federwirkung begrenzt axial absenkbar ist und dass ein Schalter (25) für die Stromversorgung des Verschliessgerätes (3) vorgesehen ist, welcher durch das Absenken des Wickelgerätes (10) in seiner eingeschwenkten Lage betätigbar ist.
AT878664A 1964-10-16 1964-10-16 Vorrichtung zum Evakuieren und Verschließen von insbesondere Nahrungsmittel enthaltenden Beuteln AT262159B (de)

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