AT260503B - Lichtkuppelzarge - Google Patents
LichtkuppelzargeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Lichtkuppelzarge Die Erfindung betrifft eine Lichtkuppelzarge. Lichtkuppelzargen dienen der Aufnahme der Lichtkuppel, d. h. der Lichtkuppelrand wird durch die Zarge auf dem Dach festgehalten. Dabei soll ein Abdichten dahingehend erreicht werden, dass Wasser, Staubpartikelchen u. dgl. nicht in den Innenraum gelangen sollen. Bei einer bekannten Ausführungsform verwendet man eine Platte und befestigt darauf Einzelteile, die den Lichtkuppelrand zwischen sich aufnehmen und im gewünschten Sinne halten. Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist deren komplizierte Montage insbesondere auf dem Dach, also im Freien. Ausserdem ist die Fertigung dieser mehrteiligen Lichtkuppelzargen teuer. Den geschilderten Nachteilen begegnet die Erfindung durch jeweils paarweise-im parallelen Abstand zueinander-umlaufende Wände, die senkrecht und winklig ausgerichtet mit einer Platte vereinigt sind. Die Lichtkuppel wird zwischen die paarweise angeordneten senkrechten oder winklig ausgerichteten Wände eingesetzt und so befestigt. Die Platte wird mit dem Dach vereinigt und in an sich bekannter Weise durch Deckmaterial zum Dach hin gegen Witterungseinflüsse gesichert. Die erfindungsgemässe Lichtkuppelzarge kann aus beliebigem geeigneten Material erstellt werden. Insbesondere ist an Kunststoffe gedacht, beispielsweise glasfaserverstärkte Polyesterharze usw. Es kön- nen aber auch Asbestzement, Metalle insbesondere Leichtmetalle bzw. Metalle mit Kunststoffüberzug usw. Verwendung finden. Selbstverständlich kann man mehrere Platten miteinander verkleben oder in sonst geeigneter Weise vereinigen und zwischen den Platten die parallel verlaufenden Wände anbringen. Zweckmässig verjüngt sich die Platte nach dem Aussenrand hin, um einen guten möglichst absatzlosen Übergang zur Dachhaut zu schaffen. In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens können die Wände paarweise gleich hoch oder unter- schiedlich hoch sein. Dabei können die Wände auch in Richtung zur aufzunehmenden Lichtkuppel diver- gierend oder konvergierend angeordnet sein. Ein wesentlicher Erfindungsgedanke ist darin zu sehen, die Wände und die Platte als eine Baueinheit z. B. durch Giessen, Spritzen usw. zu erstellen. Der Fuss einer Wand kann stärker ausgebildet sein als der obere Wandbereich. Im oberen Wandbereich kann man anderseits Verstärkungen vorsehen, um den umlaufenden Eintrittsschlitz gerade so gross zu halten, dass die Lichtkuppel eingeführt werden kann. Wenn die Lichtkuppel eingesetzt und arretiert ist, wird Füllmaterial eingebracht, um den ablaufenden Regen nach aussen in Richtung zur Dachhaut zu len- ken. Statt der Wände kann man sogenannte durchbrochene Wände erstellen in Form von im Abstand vor- gesehenen Lappen. Um den Schwitzwasserablauf zu begünstigen, können nach aussen weisende Bohrungen angebracht werden. Die Platte kann zum Innenraum hin nach oben in Richtung des Lichtkuppelinneren abgewinkelt sein, um das Tropfwasser besser aufnehmen zu können. Weitere Einzelheiten der Erfindung zeigt die Zeichnung, u. zw. : Die Fig. 1 im Teilschnitt eine erEn- dungsgemässe Lichtkuppelzarge für zwei ineinander im Abstand angeordnete Lichtkuppeln, die Fig. 2 entspricht Fig. 1 ; hier ist die Gesamtanordnung gezeigt, sowie die Fig. 3 einen Teilschnitt einer Anord- nung nach Fig. 1 mit einer Bohrung und die Fig. 4 einen Schnitt für eine in die Lichtkuppelzarge ein- gesetzte Doppellichtkuppel. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die Wände 6-9 können alle gleich hoch und unterschiedlich hoch sein. Der Fuss jeder Wand 6-9 kann verstärkt werden, um einen besseren Übergang zur Platte 1 zu gewährleisten. Die Platte 1 kann nach aussen in Richtung 5 schwächer werden. Die Verstärkung 10 soll verhindern, dass das Dichtungsmaterial mit herausgerissen wird, falls ein Winddruck die Lichtkuppel 3 beansprucht. Zusätzlich dazu findet eine Schraube 13 als Sicherungselement Verwendung ; die Schraube ist hier durch die beiden Wände 6, 7 durchgeschraubt und durch eine weitere Bohrung 14 durch den Rand der Lichtkuppel 3 gesteckt. Als Schwitzwasserrinne 12 dienen die Wand 8 und eine Abbiegung 11. Zweckmässig soll der Grund der Schwitzwasserrinne 12 erheblich höher liegen als die obere Fläche des Aussenteiles der Platte 1, um ein Gefälle für das Schwitzwasser zu erhalten. In Fig. 1 ist noch gezeigt, wie die Eindichtung 17 über die Nut hinausstehend angebracht werden kann, um einen begünstigten Abfluss des Schwitzwassers zu ermöglichen. Sinngemäss kann die Eindichtung auch aussen angebracht werden. Zwischen den Wänden 6 und 9 entsteht ebenfalls eine Rinne, die als Auffang für das Schwitzwasser dient. Auch hier können Mittel vorgesehen werden, um das Schwitzwasser abzuleiten, beispielsweise nicht dargestellte Durchbrüche durch die Wand 6, 7 mit eingelegten Röhrchen als Durchtrittsöffnung für das Wasser. Die Anordnung der zweischaligen Kuppel ist in Fig. 2 im Schnitt dargestellt. Die Platte 1 ist hier in die Dachhaut 15 eingelagert und diese in bekannter Weise mit der Decke 16 befestigt. In einem Teilschnitt ist in Fig. 3 ein Wasserdurchtritt gezeigt. Ein Röhrchen 18 erstreckt sich von der Wand 6 zur Wand 7, so dass das sich gebildete Schwitzwasser ablaufen kann. Erkennbar ist auch noch eine Wulst M, die um den Lichtkuppelrand gelegt ist. Die Lichtkuppel kann wegen der Abwinkelung 21 nicht ohne weiteres herausrutschen oder angehoben werden. Wenn aber die Abwinklung 21 federnd ausgebildet ist, kann man die Lichtkuppel auch wieder abheben. Der Zwischenraum 20 kann eine Füllmasse aufnehmen oder auch freibleiben. In Fig. 4 ist gezeigt, wie man eine doppelschalige Lichtkuppel unter Verwendung von nur einer Nut EMI2.1 spielsweise durch Kleben mit diesem Schalenteil vereinigt. Der Fuss der doppelwandigen Schale wird nun zwischen die Wände 6 und 7 eingebracht, wie vorher schon beschrieben, und beispielsweise Füllmaterial 17 in die umlaufende Nut eingegeben. Die aufgezeigten Lichtkuppeln können auch so gefertigt werden, dass man diese öffnen kann. Demzufolge muss auf mindestens einer Seite ein Scharnier vorgesehen werden und auf der Gegenseite eine Aufstellvorrichtung bekannter Bauart. Hiezu verwendet man beispielsweise teleskopartige Führungen, die an der Lichtkuppel eingreifen. Lichtkuppeln, die zu öffnen sind, werden dann im Bereich ihrer Eindichtung so eingesetzt, dass sie lose in der Eindichtung aufliegen bzw. die Eindichtung gegebenenfalls mit herausgenommen wird, wobei die Aufnahmenut auch federnd ausgebildet sein könnte. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lichtkuppelzarge, gekennzeichnet durch jeweils paarweise, im parallelen Abstand zueinander umlaufende Wände (6-9), die senkrecht oder winklig ausgerichtet mit einer Platte (1) vereinigt sind.
Claims (1)
- 2. Lichtkuppelzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (6-. 9) paarweise gleich hoch sind.3. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (6-9) unterschiedlich hoch sind.4. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Wände (6-9) in Richtung der Ränder divergieren oder konvergieren.5. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (6-9) und die Platte (1) als eine Baueinheit z. B. durch Giessen, Spritzen usw. aus Kunst- EMI2.27. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Verstärkungen (10) im Verlauf der Wand (6-9), vorzugsweise im oberen Wandbereich.8. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (6-9) aus einzelnen im Abstand zueinander vorgesehenen Lappen bestehen.9. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Durchbrüche (Bohrungen) in den Wänden (6-9). EMI2.3 11. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zur Platte (1) abgewinkelten Innenrand (11). <Desc/Clms Page number 3>12. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rinnenteil (12) höher als der äussere Plattenrand (5) liegt.13. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch z. B. kreisförmig, eckig usw. angeordnete Vertiefungen oberhalb und/oder unterhalb an der Platte (1).14. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Sicherungselemente für die Lichtkuppel, die im Bereich einer der Wände (6-9) angebracht sind, wie z. B. mindestens ein gesicherter Stift, Schraube, Splint, Rasterung, Wulst od. dgl.15. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Dichtungsmaterial zwischen dem Lichtkuppelrand und den Nutwänden.16. Lichtkuppelzarge nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle oder einzelne Teile aus Metall gefertigt und mit mindestens einer Kunststoffbeschichtung versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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