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Sprungrohranordnung für DachrinnenfaUrohre
Die Erfindung betrifft eine Sprungrohranordnung für Dachrinnenfallrohre.
Fallrohre müssen entlang der Hausfassade verlegt werden. Dabei müssen auch Wandvorsprünge umgangen werden, die um eine Höhe S aus der Wand hervorragen. Die Sprunghöhe S ist zwar leicht messbar, doch erfordert die Montage der Sprungrohre auf der Baustelle mehrmaliges Anpassen des Rohres oder sogar das Anfertigen einer Skizze.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und eine Sprungrohranordnung derart auszubilden, dass nur die Länge L eines einzigen Rohres, abhängig von der Sprunghöhe S, auf der Baustelle abgeschnitten werden muss.
Die erfindungsgemässe Sprungrohranordnung besteht einerseits aus zwei gleichgestalteten Krümmern, von denen jeder einen gebogenen Abschnitt und wenigstens an einem Ende des gebogenen Abschnitts einen mit kreisförmigem Querschnitt dieses Endes gleichachsigen zylindrischen Abschnitt hat sowie ein zylindrisches Zwischenrohr, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Länge K/2 der beiden zylindrischen, gegeneinander gerichteten Rohrabschnitte gleich dem Produkt aus dem mittleren Radius r der gebogenen Abschnitte mit dem Tangens des halben Winkels ss zwischen den Achsen der im Querschnitt kreisförmigenEndendesgebogenenAbschnitts jeden Krümmers ist und dass das zylindrische Zwischenrohr die gegeneinander gerichteten zylindrischen Abschnitte beider Krümmer kuppelt.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung reicht das zylindrische Zwischenrohr über die zylindrischen Abschnitte bis an den Ansatz der gebogenen Abschnitte heran.
Wählt man die Länge L des zylindrischen Zwischenrohres wenigstens gleich der Summe der Längen K/2 der zylindrischen Abschnitte der Krümmer, also gleich K, so ergibt sich, wie in der Figurenbeschreibung gezeigt werden wird, die Länge L des Zwischenrohres bei gegebener Sprunghöhe S aus der einfachen Formel
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Wählt man gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den Winkel ss gleich 300, so geht die genannte Gleichung für die zu wählende Rohrlänge des Zwischenrohres in eine einfachere Form über :
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Ist K durch die Summe der zylindrischen, einander gegenüberstehenden Abschnitte beider Krümmer gegeben und wurde S am Bau gemessen, so ergibt diese Gleichung die Länge L des Zwischenrohres, ohne dass weitere Hilfsmittel, wie ein Rechenschieber oder Tabellen, erforderlich wären.
Vielmehr ist bei 300 nur eine einfache Kopfrechnung erforderlich.
In den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch und im Schnitt
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des zylindrischen Zwischenrohres, die Fig. 2 eine erfindungsgemässe Sprungrohranordnung mit beliebiger Länge des zylindrischen Zwischenrohres, sowie die Fig. 3 eine erfindungsgemässe Sprungrohranordnung mit Innenstufen an den Krümmern, und die Fig. 4 einen erfindungsgemässen Krümmer mit Aussenstufen und Ringrippen an den zylindrischen Abschnitten in grösserem Massstabe.
Die in Fig. 1 dargestellte Sprungrohranordnung weist zwei Krümmer 2, 1, 3 bzw. 3, 1, 2 und ein zylindrisches Zwischenrohr 4 auf. Die Krümmer bestehen je aus einem gebogenen Abschnitt 1, an welchen jeweils beidseitig zylindrische Abschnitte 2 und 3 angeformt sind. Die strichpunktierte Linie 5-5 bezeichnet die Symmetrielinie der Sprungrohranordnung. Im Bereiche des gebogenen Abschnitts 1 bildet sie einen Kreisbogen mit dem Radius r, welcher als der"mittlere Krümmungsra- dius des gebogenen Abschnitts" bezeichnet wird. Als ss ist der Winkel bezeichnet, den die beiden Abschlussflächen des gebogenen Abschnitts 1 miteinander bilden.
Die Höhe K/2 des zylindrischen
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ist in einem dem Dreieck BDE entsprechenden Dreieck die Grösse CD = K/2 durch L/2 zu ersetzen.
Man erhält dann die der Gleichung I entsprechende Beziehung
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Die für eine Sprunghöhe S nötige Länge des zylindrischen Zwischenrohres ergibt sich damit zu
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Im Falle der erfindungsgemäss ausgebildeten Sprungrohranordnung kann jetzt der Arbeiter auf der Baustelle die Länge L des zylindrischen Zwischenrohres in der Weise einfach berechnen, dass er von der doppelten Sprunghöhe S eine ihm vorgegebene Grösse K (Summe der Längen K/2 der zylindrischen Abschnitte) abzieht. Die kleinste überwindbare Sprunghöhe S und die Länge des kleinsten zylindrischen Zwischenrohres 4 sind dann ebenfalls gleich K.
In den Fig. 1 und 2 weisen die Krümmer äussere Stufen 7 zum Aufstecken des Zwischenrohres 4 auf. In Fig. 3 ist eine Sprungrohranordnung dargestellt, in der innere Stufen zur Aufnahme des Zwischenrohres dienen. In Fig. 4 schliesslich sind Ringrippen 6 auf den zylindrischen Abschnitten 2 und 3 vorgesehen, deren Aussendurchmesser grösser ist als der Innendurchmesser des über sie zu schiebenden
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