AT258970B - Katalysator zur Herstellung von ätzfesten Bildern auf Druckplatten - Google Patents

Katalysator zur Herstellung von ätzfesten Bildern auf Druckplatten

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AT258970B
AT258970B AT267265A AT267265A AT258970B AT 258970 B AT258970 B AT 258970B AT 267265 A AT267265 A AT 267265A AT 267265 A AT267265 A AT 267265A AT 258970 B AT258970 B AT 258970B
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AT267265A
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Walter Lloyd Garrett
Ralph Edward Friedrich
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Dow Chemical Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Katalysator zur Herstellung von ätzfesten Bildern auf Druckplatten 
Die Erfindung betrifft die Herstellung von ätzbaren Druckplatten unter Verwendung von geeigneten Katalysatoren. 



   Bei einem bereits bekannten Verfahren zur Herstellung von säureätzbaren Druckplatten mit ätz- 
 EMI1.1 
 Aufzeichnung verwendeten Belag aus dem vernetzbaren Harz und dem Binder wird eine elektrische Ladung in gedämpftem Licht erteilt, worauf man ihn belichtet, um auf diese Weise ein elektrostatisches Bild auf dem zur Aufzeichnung dienenden Belag zu erzeugen. Das latente Bild wird zu einem säurefesten Bild entwickelt, indem man den Belag mit einem oder mehreren Katalysatoren für die Vernetzung des vernetzbaren Binders in den Bildbereichen in Berührung bringt und dann erhitzt. Bei diesem Verfahren soll keine Vernetzung oder Härtung des Harzes in den übrigen Belagstellen stattfinden, bis die Platte in den Bildbereichen selektiv gehärtet ist.

   Nach der Entwicklung des latenten Bildes werden die Platten gewöhnlich gewaschen, um das Harz von den Nicht-Bildbereichen zu entfernen. Die auf diese Weise hergestellten, ätzbaren Platten werden, unter Verwendung stark verdünnter Säure, einem sogenannten   pulverlosen Ätzverfahren (auch 1-Stufenätzverfahrenoder Dow - Ätzverfahren genannt)   unterworfen, um so eine Lichtdruckplatte zu gewinnen. 



   Für die Qualität der Druckplatten ist die Verwendung des Vernetzungskatalysators von besonderer Bedeutung. Obwohl die bisher benutzten Katalysatoren für manche Arbeiten geeignet waren, geben sie dennoch nicht den Grad an Schärfe des Bildes, wie es von einem hochqualitativen Bild verlangt wird. 



  Dazu kommt noch, dass die Katalysatoren normalerweise in Form einer Dispersion in einem inerten, flüssigen Träger angewendet werden und die bisher geeignetsten Katalysatoren als Gelierungsmittel für den flüssigen Träger wirken. Das Katalysatormaterial musste somit daher jeweils unmittelbar vor der Verwendung hergestellt werden und konnte nicht für wiederholten Gebrauch aufbewahrt werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ätzbare Druckplatte mit ätzwiderstandsfähigen Bildern erhöhter Schärfe zu schaffen,   u. zw.   unter Verwendung eines Katalysators, welcher nicht als Gelierungsmittel für den flüssigen Träger wirkt. 



   Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen die Verwendung eines Katalysators, bestehend aus einer oder mehreren Verbindungen der nachstehenden Formel 
 EMI1.2 
 in der bedeuten : R einen Fettsäurerest von 6 bis 18 Kohlenstoffatomen,   R1   und   R,   je einen Alkylrest mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 hols oder Glykoläthers für jeden Gewichtsteil Aluminiumsalz zur Anwendung kommen. Die Umsetzung wird innerhalb von 1/4 bis 2h bei einer Temperatur von 20 bis   2500 C durchgeführt, vorzugsweise   etwa 1 h bei   25-50 () C. Das Reaktionsprodukt   wird auf üblichem Wege isoliert, z. B. durch Filtrieren, gefolgt vom Waschen mit organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Aceton. Daraufhin wird in der Luft oder in einem Ofen getrocknet. 



   Als Beispiel für die einzelnen als Katalysatoren in Betracht kommenden Verbindungen seien ge- 
 EMI2.2 
 mit einem Glykoläther, wie z. B. Dipropylenglykolmethyläther, Methyl, Äthyl- oder Butyläther von Diäthylenglykol, Methyl-,   Äthyl- oder   Butyläther des Äthylenglykols oder Tripropylenglykolmethyl- äther. Bevorzugte Katalysatoren sind das Dimethoxyaluminiumoctanoat,   (2-Äthoxyäthoxy)-aluminium-   monooctanoat und das (2-Methoxyäthoxy)-aluminiummonooctanoat. 



   Wie schon oben erwähnt, kommt der Katalysator normalerweise in Form der Dispersion in einem flüssigen, inerten Träger zur Anwendung. Vorzugsweise ist dieser Träger ein aliphatischer Kohlenwasserstoff, z. B. n-Heptan oder eine Mischung von aliphatischen Kohlenwasserstoffen. Es können noch dem   Katalytatormaterial   Pigmente zugesetzt werden, um die Bilder auf den ätzbaren Platten mehr unterscheidungsfähig zu machen. 



   Beispiel : Die Oberfläche einer Magnesiumdruckplatte mit einem photoleitenden Überzug von Zinkoxyd in einem vernetzbaren Alkyl-Aryl-Siliconharz wird elektrostatisch aufgeladen, indem man die beschichteten Platten in der Dunkelheit durch die Glimmentladung eines elektrostatischen Ladegerätes führt. Die elektrostatisch aufgeladene Platte wird sodann einem Lichtbild ausgesetzt und daran anschliessend in eine Dispersion getaucht, welche 1 g Dimethoxyaluminiumoctanoat pro Liter Heptan enthält. Die Platte wird sodann aus dem Tauchbad entfernt, gespült und nach dem Abtropfen getrocknet, indem man sie für einige Minuten einem Luftstrom aussetzt. Diese Behandlung soll feste Katalysatorteilchen auf den Bildbereichen, keineswegs aber in den bildfreien Bereichen hinterlassen.

   Beim Erhitzen auf 2250 C während einer Zeit von   8 min erhält.   man ein qualitativ hochwertiges, ätzwiderstandsfähiges Bild. 



   Die Katalysatordispersion wird dadurch hergestellt, dass man zunächst ein Konzentrat in etwa 10 g n-Heptan herstellt und das Konzentrat in der Kugelmühle mahlt, um dafür zu sorgen, dass eine gleichmässige Verteilung des Katalysators vorliegt. Daraufhin erst erfolgt die Verdünnung des Konzen-   trats   mit weiterem n-Heptan. 



   Besonders gute Ergebnisse werden erhalten, wenn man als Katalysator z. B. Dimethoxyaluminiumstearat, Dioctyloxyaluminiumoctanoat, (2-Äthoxyäthoxy)-aluminiumoctanoat oder   (2-Methoxyäthoxy)-   - aluminiumoctanoat verwendet. 



   Suspensionen der genannten Katalysatoren in n-Heptan ergeben keine Gelierung beim 30-tägigen oder längeren Stehen. 



   Der Vernetzungskatalysator kann auch auf andere Weise aufgebracht werden, z. B. lassen sich auch beim Auftragen des Katalysators mittels einer Pulverwolke, einer Pulverkaskade oder auch beim Auftragen nach   dem Magnetbürstenverfahren   gute Ergebnisse erzielen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verwendung eines Katalysators der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 monooctanoat für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck.
    3. Verwendung der in den Ansprüchen 1 und 2 genannten Verbindungen in Form von Dispersionen in einem inerten flüssigen Träger, vorzugsweise in einem aliphatischen Kohlenwasserstoff, z. B. n-Heptan oder einem Gemisch von aliphatischen Kohlenwasserstoffen für den in den genannten Ansprüchen angegebenen Zweck.
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