AT258794B - Einrichtung an Traktoren od. ähnl. Fahrzeugen zum Heben und Transportieren von Lasten, besonders Baumstämmen - Google Patents

Einrichtung an Traktoren od. ähnl. Fahrzeugen zum Heben und Transportieren von Lasten, besonders Baumstämmen

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AT258794B
AT258794B AT178665A AT178665A AT258794B AT 258794 B AT258794 B AT 258794B AT 178665 A AT178665 A AT 178665A AT 178665 A AT178665 A AT 178665A AT 258794 B AT258794 B AT 258794B
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Description


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   Einrichtung an Traktoren od. ähnl. Fahrzeugen zum Heben und Transportieren von Lasten, besonders Baumstämmen 
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 starren Hubarmes möglich macht, eine Last zu heben, die in einer beachtlichen Entfernung vom Traktor liegt, wo in der gehobenen Stellung ein unzulässiges Kippmoment auf den Traktor ausgeübt werden könnte, das die zulässige Last begrenzen würde. 



   Es folgt nun eine ausführlichere Beschreibung der Erfindung an Hand der Zeichnungen, in denen   Fig. 1   die Seitenansicht eines Traktors darstellt, an dem eine erfindungsgemässe Hebevorrichtung befestigt ist ; Fig. 2 die Rückansicht der in Fig. 1 gezeigten Anordnung und Fig. 3 die Draufsicht dieser Anordnung. 



   Der in den Zeichnungen dargestellte Traktor 1 besitzt zwei rückwärtige Antriebsräder 2,3 und kann von konventioneller Bauweise sein. Die Erfindung ist nicht auf diese Traktortype beschränkt, da die erfindungsgemässe Hebevorrichtung an verschiedenen Arten von Fahrzeugen angebracht werden kann. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Hebevorrichtung drehbar an einem Zapfen 4 befestigt, der am Dach der Führerkabine angebracht ist. Der Zapfen 4 steht im wesentlichen lotrecht und dient zur Lagerung eines Trägers 5, der mit an ihren Enden durch eine im wesentlichen horizontale Achse 7 verbundenen Armen 6 versehen ist.

   An dieser Achse sind starre, abgewinkelte Hebearme 8 drehbar gelagert, von denen jeder Arm aus einem Schenkel 9 besteht, dessen grösster Teil sich im wesentlichen horizontal über der Führerkabine des Traktors 1 erstreckt, während ein zweiter Schenkel 10 mit dem ersten Schenkel 9 einen Winkel einschliesst und nach abwärts gerichtet ist. Dadurch wird es möglich, entästete oder nicht entästete Stämme 22 aufzunehmen, für deren Beförderung die Vorrichtung bestimmt ist. Die Arme 10 sind durch ein Mittelstück 11 in ihrem mittleren Bereich starr miteinander verbunden. 



   Die auf diese Weise durch die Arme 8 gebildete starre Konstruktion ist so eingerichtet, dass sie an der Achse 7 auf und ab geschwenkt werden kann, wie durch Pfeile   P,   in Fig. 2 angezeigt ist. 



  Die Schwenkbewegung erfolgt durch einen Motor, z. B. einen hydraulischen oder pneumatischen Arbeitszylinder 14, der einerseits zwischen einem Lager 13 am Träger 5 und anderseits der Verbindungsstelle 12 angeordnet ist. Die Fig. 1 zeigt die Hebevorrichtung in der voll gesenkten Stellung, Fig. 2 in einer gehobenen Stellung, die durch die Wirkung des Arbeitszylinders 14 erreicht wird. 



  Gleichzeitig kann die ganze Hebevorrichtung um den vertikalen Zapfen 4 gedreht werden, wie in Fig. 3 durch die Pfeile   P   angedeutet ist. Die Drehbewegung um den Zapfen 4 kann in einem solchen Ausmass gestattet sein, dass ein Baumstamm in eine zu einer Seite des Fahrzeuges 1 parallele Lage gebracht werden kann, wie in Fig. 2 dargestellt, wenn der Stamm zuerst in einer Lage aufgehoben wurde, in der er sich senkrecht zur Längsrichtung des Fahrzeuges erstreckte, wie Fig. 1 zeigt, oder aus jeder beliebigen Lage. In diesem Fall kann bei einer geänderten Ausführungsform der Stamm, der sich parallel zur Längsrichtung des Fahrzeuges auf der einen Seite befindet, aufgehoben und nach einer den Stamm zur gegenüberliegenden Seite des Fahrzeuges bewegenden Drehbewegung der Hebevorrichtung parallel zu dieser Seite abgelegt werden. 



   Das Erfassen der Baustämme 22 wird durch Greiferklauen 15,16 bewirkt, die an jedem Schenkel 10 jedes Armes 8 vorgesehen sind. Eine Klaue 15 steht mit dem entsprechenden Schenkel 10 in starrer Verbindung, während die andere Klaue 16 um eine Achse 23 drehbar an dem entsprechenden Schenkel 10 befestigt ist. Jede Klaue 16 besitzt einen Fortsatz 17. 



  Zwischen einer festen, entfernt von dem Schenkel 10 angeordneten Lagerung 19 und diesem Fort- 
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 der den Baumstamm tragende Teil 26 dieser Klaue sich nicht oder nur wenig nach abwärts bewegt, wenn die Klaue zum Loslassen des Stammes betätigt wird. Daraus ergibt sich, dass die Hebevorrichtung mehr oder weniger plötzlich von der Last befreit wird, wenn die Greiferklaue 16 nach auswärts geschwenkt wird, wodurch eine durch Schwingungen des Traktors bewirkte Verzögerung der Entladung vermieden wird. 



   Der Schenkel 10 sollte genügend lang sein, um das Ergreifen eines Baumes 22 zu ermöglichen, der sich auf demselben Niveau 20 wie der Traktor befindet. Erfindungsgemäss ist es auch möglich, den Schenkel 10 so lang zu machen, dass ein Stamm aus einem Niveau 21 unterhalb des Bodenniveaus 20 leicht aufgehoben werden kann, weil durch die Bodenbeschaffenheit oft Situationen entstehen, in denen eine solche Möglichkeit wünschenswert ist. 



   Besonders in dem zuletzt erwähnten Fall würde der Baumstamm so weit vom Traktor entfernt liegen, dass das durch den Baumstamm ausgeübte Kippmoment die Stabilität des Fahrzeuges gefährden könnte, wenn die Arme 8 um eine in der Mitte des Traktors angeordnete Achse 7 drehbar gelagert wären. 



  Um das zu verhindern, wurden erfindungsgemäss zwei Konstruktionsmerkmale vorgesehen. 

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   Nach dem einen Konstruktionsmerkmal ist die senkrechte Achse 4 des Trägers 5 mit Abstand A hinter der Achse 25 der hinteren Fahrzeugräder 2 angeordnet. Der Abstand A kann sich ändern je nach der Traktortype, an der die Hebevorrichtung angebracht wird. Im Falle eines Traktors normaler Konstruktion und Grösse beträgt dieser Abstand A z. B. etwa 0,5 m. Durch Anordnung des Zapfens 4 in dieser Weise kann der Radius von diesem Zapfen bis zu den Greiferklauen 15,16 der Hebevorrichtung kurz bemessen sein, wodurch bei seitlich des Fahrzeuges ausgeschwenkter Hebevorrichtung dessen Stabilität erheblich verbessert wird, da das von der Last ausgeübte Kippmoment geringer ist (vgl. besonders Fig. 2). 



   Nach dem zweiten Konstruktionsmerkmal liegt die horizontale Achse nicht mit dem vertikalen Zapfen 4 in einer Ebene, sondern in einem beträchtlichen Abstand B auf der andern Seite des Zapfens in bezug auf die Greiferklauen 15,16. Wie aus den Figuren ersichtlich, erbringt diese Anordnung der Achse 7 den Vorteil, dass ohne Beeinträchtigung des Gewinnes an Stabilität ausreichend Platz für eine einfache konstruktive Anordnung des Arbeitszylinders 14 zum Heben der Arme 8 verfügbar ist. Erfindungsgemäss kann der Abstand B wesentlich grösser als der Abstand A zwischen dem Drehzapfen 4 und der Hinterradachse 25 des Fahrzeuges sein, wobei jedoch auf die Tatsache hinzuweisen ist, dass auch der Abstand B unter Berücksichtigung der Traktortype gewählt werden muss, an dem die erfindungsgemässe Hebevorrichtung angebracht werden soll. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ist insbesondere zum Erfassen und Transportieren gefällter aber nicht entästeter oder entrindeter Baumstämme gedacht und zum Zuführen derselben zu einer Abästmaschine bzw. Abrindmaschine. In diesem Fall ist es wichtig, dass der Traktorführer die Möglichkeit besitzt, das Zuführen mit der erforderlichen Genauigkeit auszuführen. Das wird erreicht, wenn der Baumstamm eine fixe Lage in bezug auf den Traktor einnimmt, so dass man beim Führen des Traktors den Baumstamm richtig handhaben kann. Die fixe Lage des Baumstammes ist durch die oben beschriebene erfindungsgemässe Anordnung starrer Arme 8 sichergestellt.

   Es ist ersichtlich, dass durch einen gelenkigen Arm statt der starren Arme 8 in Verbindung mit geeigneten Betätigungsvorrichtungen eine Hebevorrichtung erhalten werden könnte, mittels welcher Baumstämme aus verschiedenen Entfernungen vom Traktor erfasst und in eine parallele, beliebig nahe Stellung zum Traktor bewegt werden könnten. Eine solche Konstruktion würde jedoch einerseits aufwendig und brächte anderseits den Nachteil, dass es nicht möglich wäre, einen Baumstamm in der erforderlichen exakten Weise in eine fixe Stellung in bezug auf den Traktor zu bringen. Dadurch wäre der Traktorführer nicht in der Lage, die Baumstämme mit der nötigen Präzision einer Abästmaschine bzw. Abrindmaschine zuzuführen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt, da sie auf verschiedene Weise innerhalb des Rahmens der Erfindung abgeändert werden kann. So kann z. B. in Verbindung mit bestimmten Traktoren, wie   Lastwagenschleppem,   die erfindungsgemässe Hebevorrichtung derart angeordnet sein, dass der senkrechte Drehzapfen 4 in einem Abstand A vor der Vorderradachse des Fahrzeuges angeordnet ist, wenn die Vorderräder für die seitliche Stabilität des Fahrzeuges hauptsächlich verantwortlich sind, wie dies bei jener Traktortype üblich ist. Weiters kann in gewissen Fällen an Stelle von zwei Armen 8 ein einziger Arm vorgesehen sein. Bei der gezeigten Ausführung liegen der senkrechte Drehzapfen 4 und die horizontale Achse 7 oberhalb der Führerkabine in einem beträchtlichen Abstand von der Hinterradachse 25 des Fahrzeuges.

   Dieser Abstand kann zwischen 1, 5 und 2, 5 m betragen. Diese Anordnung kann geändert werden, indem bei bestimmten Traktortypen die Möglichkeit besteht, eine getrennte Plattform zur Befestigung der erfindungsgemässen Hebevorrichtung auszubilden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an Traktoren od. ähnl. Fahrzeugen zum Heben und Transportieren von Lasten, besonders Baumstämmen, die einen Führerraum mit einer wesentlichen Ausladung hinter der Hinterradachse oder vor der Vorderradachse besitzen, welche Einrichtung einen geknickten Hubarm umfasst, dessen beide Schenkel miteinander einen Winkel von mindestens 900 einschliessen, und von denen der eine an einem um eine im wesentlichen senkrechte Achse mindestens 900, vorzugsweise mehr als 1800, drehbaren Träger mittels einer im wesentlichen horizontalen Welle angelenkt ist, welche Welle mit Abstand von einer mit dieser Welle parallelen, die senkrechte Achse des Trägers enthaltenden Ebene und auf entgegengesetzter Seite dieser Ebene im Verhältnis zu dem andern Schenkel des Hubarmes liegt,
    und wobei das freie Ende des andem Schenkels nach abwärts gerichtet und mit einer Greifeinrichtung für die Last versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Achse (4) des Trägers (5) <Desc/Clms Page number 4> oder eine Verlängerung davon mit Abstand (A) hinter der Hinterradachse oder vor der Vorderradachse des Fahrzeuges liegt, und dass der Träger (5) oberhalb des Führerraumes angeordnet ist, so dass sich der Hubarm in allen seinen vorkommenden Arbeitslagen oberhalb des Führerraumes und um demselben herum bewegen kann.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) zwischen der horizontalen Welle (7) des angelenkten Schenkels und der senkrechten Achse (4) des Trägers in Verbindung mit üblichen Fahrzeugtypen 0, 5 - 1 m, vorzugsweise 0, 3 - 0, 7 m beträgt. EMI4.1 der Abstand (B) zwischen der horizontalen Welle (7) und der senkrechten Achse (4) des Trägers (5) grösser ist als der Abstand (A) zwischen der senkrechten Achse (4) des Trägers und der Hinterradachse bzw.
    Vorderradachse des Fahrzeuges.
    5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (B) zwischen der horizontalen Welle (7) und der senkrechten Achse (4) des Trägers in Verbindung mit üblichen Fahrzeugtypen 0, 2 - 2 m, vorzugsweise 0, 5 - 1, 5 m, beträgt. EMI4.2 der um eine im wesentlichen senkrechte Achse (4) drehbare Träger (5) am Dach der Führerkabine angebracht ist.
AT178665A 1964-03-02 1965-03-01 Einrichtung an Traktoren od. ähnl. Fahrzeugen zum Heben und Transportieren von Lasten, besonders Baumstämmen AT258794B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29812210U1 (de) 1998-04-29 1999-01-14 Scheffer Maschinen- u. Apparatebau GmbH, 48336 Sassenberg Greifer für Langmaterial

Cited By (1)

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DE29812210U1 (de) 1998-04-29 1999-01-14 Scheffer Maschinen- u. Apparatebau GmbH, 48336 Sassenberg Greifer für Langmaterial

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