AT258195B - Verfahren zur Herstellung Verpackungsbehältern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung VerpackungsbehälternInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Verpackungsbehältern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verpackungsbehältern in Gestalt von Flachbeuteln, dreidimensionalen Raumbeuteln, Schläuchen oder Behältern anderer, regelmässiger oder unregelmässiger, geometrischer Form, gemäss dem mindestens zweischichtige Packstoffe verwendet werden, wobei die dem Füllgut anliegende Innenschicht ein Kunststoff mit einem oberhalb der Zerstörungstemperatur der Kaschierung gelegenen Erweichungspunkt ist, während die Aussenschicht aus Aluminiumfolie besteht, die in an sich bekannter Weise durch Kaschierung miteinander verbunden sind. Die Verpackungswirtschaft verwendet in grösstem Ausmass Flachbeutel, Raumbeutel und ähnliche Formen zum dichten Verpacken von Füllgütern aller Art, wobei die Füllgüter Lebensmittel, Genussmittel, chemische und pharmazeutische Produkte, aber auch zu schützende, andere Gebrauchs- und Konsumgüter, wie z. B. Maschinenteile, sein können. Je nach den Anforderungen, die an die Schutzwirkung einer solchen Verpackung gestellt werden, muss der Packstoff an sich von höchster Flächendichtigkeit sein, wobei das Hauptgewicht auf Gasdichte, Flüssigkeitsdichte, Aromadichte u. dgl. gelegt werden kann. Mit dem völlig flächendichten Packstoff ist es aber noch nicht getan. Vielmehr ist auch auf einen ebenso dichten Verschluss des Packstückes der gleiche Wert zu legen. Es ist in der Verpackungstechnik üblich, die dem Füllgut zugewandte Seite des Packstoffes (Innenseite) aus dem Bereich der Thermopla- ste zu wählen, wodurch ein Heissversiegeln von Innenschicht gegen Innenschicht zu einem völlig dichten Flachbeutel, Raumbeutel od. dgl. Verpackungsformen führt. Zur Ausbildung einer solchen Innenschicht stehen thermoplastische Kunststoffe in grösserer Zahl zur Verfügung, darunter Polyäthylen, Polypropylen und andere Polyolefine und deren Mischpolymerisate ; ferner Produkte auf Basis Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid u. dgl. Bei aggressiven Füllgütern ist jedoch mit einer unerwünschten Einwirkung auf den Packstoff, zumindest auf seine Innenschicht, zu rechnen. Diese Aggression kann den Charakter einer chemischen Umsetzung und damit eine Zerstörung der erwähnten Innenschicht annehmen ; sie kann aber auch in milderer Form, etwa in einer unerwünschten Aromabeeinflussung, auftreten. Aus den genannten Gründen sind daher solche Beutel in vielen Fällen nicht verwendbar. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Verpackungsbehältem der eingangs geschilderten Art, gemäss dem zwei mit der Kunststoffschicht aneinanderliegende Bahnen des Packstoffes durch Ultraschall miteinander verbunden werden. Es sind zwar aromafeste, nicht oder nur wenig thermoplastische Kunststoffe, die auch gegen viele Chemikalien widerstandsfähig sind, bekannt, jedoch hat man an deren Verwendung als Innenbeschichtung eines solchen Packstoffes bisher nicht gedacht. Ein solcher Vorschlag lag auch deswegen fern, weil dabei ein dichtes Verschliessen durch Heissversiegeln der Ränder regelmässig nicht vorgenommen werden kann ; bestenfallsbeiderarthohen Siegeltemperaturen, bei denen sowohl die Kaschiermittel als auch die einzelnen Bahnen und damit dieHaftfestigkeit der in an sich bekannter Weise durch Kaschieren vereinigten, einzelnen Bahnen des Werkstoffes bereits geschädigt würden. Es ist aus diesem Grunde nicht ge- <Desc/Clms Page number 2> lungen, völlig flüssigkeitsdichte, gasdichte u. dgl. Verpackungsformen mit solchen Innenbeschichtungen herzustellen. Eine Nahtverbindung nach dem Ultraschall-Verfahren lag nicht nahe, da infolge der üblichen Auslegung, das Ultraschall-Verfahren wäre eine echte Hitzeverschweissung, die sogenannte UltraschallVerschweissung nur auf echte Thermoplaste angewendet wurde, die allerdings auch nach der klassischen Heisssiegelmethode mittels Kontaktwärme (geheizte Siegelbacken u. dgl.) ohne weiteres zu dichten Nahtverbindungen zu vereinigen wären. Es war eine überraschende Erkenntnis, dass nach dem Ultraschall-Verfahren auch jene Kunststoffe vereinigt werden können, die durch Heissversiegeln mit geheizten Siegelbacken oder durch Impulsschweissung bereits unter gleichzeitiger Beschädigung des Klebstoffesund/oderdereinzelnen Kunststoffbahnen zu einer gewissen Nahtverbindung gebracht werden könnten, wobei die mangelhafte Nahtverbindung zur Erreichung dichter Verpackungsformen nicht ausreichen wür- de. Beispiel 1 : Aus einem zweischichtigen Packstoff, der durch vollflächige Vereinigung (Kaschierung) einer die Aussenschicht bildenden Aluminiumfolie und einer die Innenschicht bildenden Polyesterfolie hergestellt worden ist, werden durch Nahtverbindung nach dem Ultraschall-Verfahren völlig gasdichte, flüssigkeitsdichte u. dgl. Beutel und sonstige Verpackungsformen hergestellt. Auf diese Weise ist es möglich, den Packstoff zufolge der chemisch resistenten Polyesterfolie vor allen Veränderungen 'durch den Einfluss des Füllgutes zu bewahren. Beispiel 2 : Aus einem dreischichtigen Packstoff, der als Mittellage eine Aluminiumfolie enthält, die auf der Aussenseite mit einer Zellglasfolie in an sich bekannter Weise durch Kaschierung ver- bunden-ist, während die Innenseite der Aluminiumfolie mit einer Polyesterfolie kaschiert ist, werden gleichfalls nach dem Ultraschall-Verfahren völlig dichte Beutel durch Nahtverbindung hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zurHerstellung von Verpackungsbehältern in Gestalt von Flachbeuteln, dreidimensionalen Raumbeuteln, Schläuchen oder Behältern anderer regelmässiger oder unregelmässiger geometrischer Form, gemäss dem mindestens zweischichtige Packstoffe verwendet werden, wobei die dem Füllgut anliegende Innenschicht ein Kunststoff mit einem oberhalb der Zerstörungstemperatur der Kaschierung gelegenen Erweichungspunkt ist, während die Aussenschicht aus Aluminiumfolie besteht, die in an sich bekannter Weise durch Kaschierung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit der Kunststoffschicht aneinanderliegende Bahnen des Packstoffes durch Ultraschall mitein- ander verbunden werden.
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