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Vorrichtung zum ununterbrochenen Kopieren von Photographien.
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umlaufende, die Negative enthaltende Trommel führt, derart, dass bei der Drehung der letzteren diese das lichtempfindliche Papier selbsttätig mitnimmt, an der Lichtquelle
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speziell zur lei-stellung von Diapositivtims.
In geeigneten Lagerstundern ? ruht die hohle Trommel 2, die als Träger für die
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miteinander verbunden sind. Diese Leisten 5 besitzen an den einander zugekehrten Seitenflächen Falze 3, in welchen durchgehende Spiegelglastafeln 6 eingeschoben oder befestigt sind, oberhalb (ausserhalb) welchen die zu vervielfältigenden Negative zu liegen kommen.
Die Spiegelglastafeln 6 erfüllen dabei hauptsächlich den Zweck, die von der im Innern der Trommel 2 befindlichen Lichtquelle ausgehende Wärme von den Negativen 7 abzuhalten, ferners den der gleichmässigeren Lichtverteilung (besonders dann, wenn die Glastafeln matt sind), sowie den die Spannung zwischen den Leisten zu bewirken.
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Im Innern der Trommel ist eine Blende 11 angeordnet, welche naturgemäss an der Drehung der Trommel 2 nicht teilnehmen darf, daher von die hohlen Zapfen 8 frei
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geeignete Art festgehalten werden.
Diese Blende 11 ist als zweiseitiger metallischer Hohlkörper hergestellt ; dessen innerer Mantclteil ist keilförmig ausgeführt und trägt entlang der zur Trommelachse
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bahn durch die umlaufende Trommel 2 von einer Rolle abgezogen wird, dient ein über Führungswalzen 15 laufendes endloses elastisches Band 16 (Gummiband), welches einen Teil der Trommelmantelfläche überspannt (im dargestellten Falle fünf Seitenflächen) ; die prismatische Form der Trommel 2 bedingt dabei, dass sie bei ihrer Drehung das endlose Band 16 mitnimmt, wodurch gesonderte Antriebs-oder Mitnehmereinrichtungen für das Band, wie solche bei zylindrischer Trommel erforderlich sein werden, entbehrlich sind.
Es hat sich als hinreichend und zweckdienlich gezeigt, bloss drei Leitwalzen 15 für das'Band 16 zu benutzen, von welchen zwei gleichzeitig als Führung für das ficht- empfindliche Materialband 13 dienen. Dieses letztere wird zwischen Band 16 und Trommel 2 derart eingeführt, dass seine lichtempfindliche Seite der Trommel zugewendet ist, also beim Umlaufen der letzteren auf deren Negative aufzuliegen kommt und wird auf der anderen Maschinenseite zwisthen Band 16 und Trommel 2 wieder, bereits belichtet, abgegeben, wo es dann, selbstredend unter einem geeigneten Lichtabschluss, aufgewickelt oder sofort in eine Entwicklungsvorrichtung gebracht wird.
Die Wicksslvorrichtung, sowie die geeigneten Schirme zum Abhalten des Lichtes, auch des Streulichtes, sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.
Das Band 16 schmiegt sich infolge seiner Elastizität dicht an die Umfläche der Trommel 2 an und drückt dabei das lichtempfindliche Materiale derart dicht an die Negativplatte nieder, dass dasselbe keinerlei Blasen oder Falten aufweisen kann, was, um reine Wiedergaben zu erhalten, unbedingt nötig ist ; auch schützt es, indem es das licht- empfindliche Materiate überdeckt, dasselbe gegen Einwirkung etwa auf seine Rückseite fallenden Aussenlichtes.
Damit, fa ! ! s das Band 16 durch längeren Gebrauch sich etwas dehnt, dasselbe wieder nachgespannt bezw. dessen Spannung überhaupt geregelt werden kann, wird die eine der Lt'itwalzen 15 (hier die obere) in Schwinghcbeln 17 gelagert, deron freie Enden durch eine Querstange 18 (Fig. 4) miteinander verbunden sind. An diese greift eine Zugstange 7. an, welche mit ihrem mit Gewinde ausgestatteten Teil durch ein Auge einer der Ver- steifungsstangen 21 des Gestelles geführt ist und unterhalb letzteren eine Stellmutter mit Griffen oder ein Stellrad 22 trägt. Durch Drehen des letzteren wird die Schraube achsial verschoben und damit auch die Leitrolle 15 verstellt, also auch die Bandspannung geregelt.
Behufs Schonung der Negative ist es ferner erforderlich, dieselben der Hitzeeinwirkung der Lichtquelle möglichst zu entziehen. Dies folgt einerseits, wie schon erwähnt, durch die in die Trommel eingesetzten Spiegelglastafeln 6, anderseits aber auch dadurch, dass man im Trommelinnern die Luft stets erneuert. Zu diesem Zwecke wird an einen der hohlen Trommelzapfen bezw. dessen Lager eine Rohrleitung 23 angeschlossen, die zu einem Ventilator oder Exhaustor führt, der ununterbrochen Luft durch das Trommelinnere saugt oder drückt ; selbstredend müssen für den Luftdurchtritt geeignete Durchbrechungen 24 in der Blende vorgesehen sein, die aber natürlich nicht so angeordnet sein dürfen, dass sie schädliche Lichtstrahlen in das Innere des Apparates gelangen lassen.
Wo die Luftkühlung nicht ausreicht oder schlecht anwendbar ist, kann der hohle Blendenkörper zur Kühlung benützt werden, indem man in letzterem Kühlwasser zirkulieren lässt, das die die Wärme am meisten aufnehmenden Metallwände der Blende stets kühl hält. Es kann auch der Fall eintreten, dass Staubteilchen an den Negativen haften bleiben, die im Laufe der Zeit die Sauberkeit der Wiedergaben beeinflussen könnten. Um dem vorzubeugen, wird an geeigneter Stolle eine Wischvorrichtung angeordnet, die mit weichem Stoffe (Samt oder Plüsch) überzogen, die vorbeistreichende Platte überfährt, und so etwa anhaftende Staub- teilchen davon entfernt.
Diese WischvorricLtung 25 kann, wie Fig. 3 zeigt, auf einer der Versteifungsstangen 21 gelagert sein und von der umlaufenden Trommel 2 selbst betätigt werden ; Gewichts-oder
Foderbelastung sichert dabei das stetige Anschmiegen des Wischers an die Negativplatte, ohne auf dieselbe einen harten Druck auszuüben.
Erwähnt mag werden, dass an Stelle des endlosen auch ein fortlaufendes Band be- nützt werden könnte, welches unter Spannuig"dber die Trommel geführt wird, und dass besonders bei zylindrischen Trommeln an Stelle des Bandes geeignet angeordnete Druck-
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gedrückt wird. Der Reibungsdruck der letzteren ist hinreichend, dass beim Zug am Film f auch der Negativfilm d mitgezogen wird.
Es ist selbstredend, dass die Anzahl der Umdrehungen, welche die Trommel zu vollführen hat, sich je nach der Belichtungsdauor, welche das zur Verarbeitung gelangende Material erfordert, richten wird, doch ist diese Einrichtung ohne Einfluss auf das Wesen der Erfindung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ununterbrochen arbeitende photographisebo Kopiermaschine mit umlaufender Negativtrommel, einer das Belichtungsfeld abgrenzenden Blende und einem das in Streifenform ununterbrochen zulaufende Kopiermaterial an die Negativtrommel niederhaltenden Drucktuch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende doppelwandig hergestellt und deren einer als Reflektor ausgebildete Teil keilförmig ausgebildet ist, wobei in dem zur Längsachse der Trommel parallalon Scheitel die Lichtquellen sitzen und die Keilflächenendon den zu belichtenden Mantelteil der Trommel abgrenzen, während der zweite Teil der Blende dem Trommelinnern möglichst angepasst ist, um Streulicht jedweder Art von der noch oder nicht mehr zu belichtenden Kopierbahn abzuhalten, zum Zwecke, in ununterbrochener Auf-
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der Trommel angebrachte Negative kopieren,
sowie gegebenenfalls die Blende durch Unterhaltung einer Wasserzirkulation in deren Innern zur wirksamen Kühlung der Negative benützen zu können.