AT256248B - Skalenblende für Meßinstrumente - Google Patents

Skalenblende für Meßinstrumente

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AT256248B
AT256248B AT555564A AT555564A AT256248B AT 256248 B AT256248 B AT 256248B AT 555564 A AT555564 A AT 555564A AT 555564 A AT555564 A AT 555564A AT 256248 B AT256248 B AT 256248B
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AT
Austria
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scale
cover
measuring instruments
housing
aperture
Prior art date
Application number
AT555564A
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English (en)
Inventor
Gottlieb Hodina
Original Assignee
Goerz Electro Gmbh
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Description


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  Skalenblende für Messinstrumente 
Die Erfindung betrifft eine Skalenblende für Messinstrumente, bei welcher eine Skalenplatte in innenseitige Nuten der Blende eingesetzt ist. 



   Bei Messinstrumenten wurde bisher vielfach zwecks Erzielung eines gefälligen Aussehens der Zwischenraum zwischen Skala und Gehäuse durch am Inneren desselben befestigte Blenden abgedeckt. Die unvermeidlich hohen Einbautoleranzen führten jedoch dazu, dass grosse, unsymmetrisch und schief verlaufende Spalte störend in Erscheinung traten, so dass der Zweck der Abblendung kaum erfüllt wurde. 



   Die gewöhnlich metallische, bis nahe an den Gehäuseinnenrand reichende Skala begrenzte die erreichbare Prüfspannung auf niedere Werte, da die Kriech-und Luftstrecken zu den der Berührung zugänglichen, kritischen Gehäuseaussenteilen zu kurz waren. Eine Skala aus Isoliermaterial, die höhere Prüfspannungen erreichen liesse, schied praktisch wegen der störenden Aufladung und der bei den üblichen Abmessungen auftretenden Verwindung aus. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, die Skala sowie das Deckglas des Messinstrumentengehäuses in Abstand voneinander in eine aus elastischem Isolierstoff bestehende Blende einzusetzen, welche auf die   Stirnfläche   des Gehäuses angeschraubt wird. Die hiefür vorgesehenen Nuten an der Innenseite einer ringförmigen Blende waren geschlossen, so dass diese vor Einführen der Skala und der Blende aufgeweitet werden musste, was montagetechnisch als Nachteil empfunden wurde. 



   Weiters ist es bekannt, das Deckglas unabhängig von der Skala im Instrumentengehäuse zu befestigen und die Skala unterhalb des Deckglases von einer Blende überdacht im Gehäuse selbst unterzubringen. Der dabei zwischen Blende und Skala vorhandene Spalt hat die Wirkung der Blende wesentlich herabgesetzt. 



   Um den Mängeln der bekannten Einrichtungen zu begegnen, wird eine Skalenblende der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss die Blende an ihrem der Skala abgekehrten Ende zum Aufschieben auf die Skalenplatte offen und in an sich bekannter Weise unterhalb des Deckglases des Messinstrumentengehäuses angeordnet ist. 



   In den Zeichnungen   istein   Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Skalenblende dargestellt. Es zeigen Fig. l einen Längsschnitt durch ein Messinstrument mit eingebauter Skalenblende, Fig. 2 eine Einzelheit in grösserem Massstab und Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Blende mit teilweise unterbrochenem, stirnseitigem Steg. 



   Das Messinstrument ist nur in seinen wesentlichen Teilen dargestellt, wobei 1 das Gehäuse, 2 das Messwerk, 3 die Skala, 4 die Skalenblende und 5 das Deckglas bezeichnet. Die Skalenblende 4 ist aus Isolierstoff, vorzugsweise Kunststoff, hergestellt und besteht aus zwei seitlichen hochkantig stehenden Leisten   6, 6',   einem die vorderen Enden derselben verbindenden Steg 7 sowie einer die rückwärtigen Enden der Leisten 6, 6' verbindenden, den rückwärtigen Rand der Skala überdeckenden Dachleiste 8. Die Sohlen der Teile 6,   6' und   7 liegen in einer Ebene. 



   Die Skalenblende 4 wird auf die Skala 3 lose aufgeschoben und weist zu diesem Zwecke eine U-förmige Nut 9 auf, welche sich an der Innenseite der Blende nahe deren Sohle über den Grossteil der Länge der Leisten 6, 6' und über die gesamte Länge des Steges 7 erstreckt. In dieser Nut 9 sitzt die Skala 3 seitlich und entlang ihres vorderen Randes, so dass keine störenden Spalte im Blick- 

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 feld erscheinen. Auch sind keine zusätzlichen Befestigungselemente erforderlich, wodurch eine einfache und rasche Montage der Blende gewährleistet ist. 



   Der Steg 7 weist einen den vorderen Rand der Skala 3 untergreifenden Absatz 10 sowie einen den genannten Rand um eine geringe Höhe überragenden Wulst 11 auf. Um die äussere Fläche des Wulstes 11 und die des Absatzes 10 ist der Kriechweg, welcher in Fig. 2 durch eine dicke Linie eingezeichnet ist, gegenüber den bekannten Geräten, bei welchen die Skala unmittelbar am Gehäuse anstoss,   verlängert.   



   Im Rahmen der Erfindung können verschiedene konstruktive Änderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Blende nach dem Aufschieben mit der Skala zu verkleben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Skalenblende für Messinstrumente, bei welcher eine Skalenplatte in innenseitigen Nuten der Blende eingesetzt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Blende an ihrem der Skala abgekehrten Ende zum Aufschieben auf die Skalenplatte offen und in an sich bekannter Weise unterhalb des Deckglases des Messinstrumentengehäuses angeordnet ist.
AT555564A 1964-06-29 1964-06-29 Skalenblende für Meßinstrumente AT256248B (de)

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