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Antriebsanordnung für eine Entmistungsanlage
Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung für eine Entmistungsanlage, umfassend wenigstens einen in einer Kotrinne des Stalles hin-und hergehendeninnenschieber und eine gemeinsam damit angetriebene, ausserhalb des Stalles befindliche, seitlich schwenkbare Hochförderanlage mit ketten-oder seilgetriebe- nem Transportgerät. Bei Anlagen dieser Art besteht die Schwierigkeit, die Antriebselemente so auszule- gen, dass bei Schwenkung des Höhenförderers keine nennenswerte Veränderung der zwischen den Um- lenkrollen befindlichenTeile derAntriebskette oder des Antriebsteiles eintritt. Man könnte diese Längen- änderung durch Spannrollen ausgleichen, aber dies bedingt einen nicht unerheblichen konstruktiven Auf- wand und bringt Elemente in die Anlage, die störungsanfällig sind.
Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten bei einer Anlage der eingangs genannten Art auf einfache Weise dadurch, dass die zur Achse der das Zugorgan führenden Rolle parallel verlaufende Schwenk- achse des Hochförderers zur Herabsetzung von bei Durchführung von Schwenkbewegungen auftretenden
Längenänderungen des Zugorgans mindestens annähernd durch jenen Teil des Umfanges dieser Rolle geht, der etwa in der Mitte zwischen den beiden, den seitlichen Extremlagen des Hochförderers entsprechenden
Auflaufstellen des Zugorgans auf die genannte Rolle liegt, wodurch die Umlenkrollen des Zugorgans un- nachgiebig gelagert werden können.
Es wird also, anders ausgedrückt, eine seitliche Versetzung von Seil- rollenachse und Schwenkachse vorgenommen, wie aus der schematischen Zeichnung näher ersichtlich ist, die ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Antriebsanordnung im (angenäherten) Grundriss zeigt.
1 ist die Schwenkachse des Hochförderers 2, von dem man die beiden das Transportgerät führen- den Schienen erkennt und von dem nur ein Stück dargestellt ist. Das Antriebsseil bzw. die Antriebs- kette 3 kommt seitlich von einer Antriebsstation über die Rolle 4, läuft von dieser zum äussersten
Ende des Hochförderers, dort über eine Umlenkrolle zurück und über eine zweite mit 4 gleichachsige
Rolle (die in der Zeichnung von der Rolle 4 verdeckt ist), zum Antriebsrad 5 der Antriebsstation zurück.
Würde man die Schwenkachse 1 mit der Achse 6 der Rolle 4 zusammenfallen lassen, wie
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Lockern desselben einträte.
Dies wird erfindungsgemäss vermieden, wenn man die Schwenkachse 1 des Hochförderers 2 mindestens annähernd durch den Umfang der Rolle 4 gehen lässt, u. zw. in einem Bereich, der durch die Auflaufstellen A und B des Zugorgans auf die Rolle 4 begrenzt ist, und welche Stellen den Extremlagen A'und B'derSymmetrale des Hochförderers 3 zugeordnet sind. In diesen Stellungen des Hochförderers folgt die Antriebskette 3 der Linie 3A bzw. 3B.
Es ist leicht einzusehen, dass die Verhältnisse optimal werden, wenn die Schwenkachse 1 den wirkenden Umfang der Rolle 4 in der Mitte zwischen den Punkten A und B trifft, welche somit die den beiden seitlichenExtremlagen des Hochförderers 2 entsprechenden Auflaufstellen des Zugorgans 3 auf die genannte Rolle 4 vorstellen.
Falls man die Figur als Grundriss einer Hochförderanlage auffasst, so ist zu sagen, dass in diesem Fall
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die Achsen 1 und 6 nicht lotrecht, sondern schräg verlaufen, da Teil 2 schräg nach oben fördert. Es können aber die Achsen 1 und 6 auch vertikal stehen, in welchem Fall nach dem Ablaufen des Zugorgans von der Rolle 4 bzw. vor seinem Auflaufen auf diese Rolle je eine Umlenkrolle eingeschaltet werden muss, um die Kette oder das Seil in die Schrägrichtung des Hochförderers 2 zu bringen, der alsdann in seinem dem Lager 7 benachbarten Bereich waagrecht verläuft und anschliessend schräg nach oben geführt ist. Man erkennt somit, dass der Begriff "seitlich schwenkbarer Hochförderer" nicht eng ausgelegt werden darf.
Der Durchmesser der Rolle 4 ist der Deutlichkeit halber vergrössert dargestellt. Jedenfalls lassen sich durch die erfindungsgemässe Anordnung die mit dem Schwenken des Hochförderers 2 verbundenen, nicht mehr vermeidbaren Längenänderungen des Zugorgans 3 so gering halten, dass sie von den mög- lichen elastischen Längenänderungen des Zugorgans 3 ausgeglichen werden können. Diese nicht ganz vermeidbaren Längenänderungen hängen damit zusammen, dass das Schwenken des Hochförderers 2 aus der Stellung B'in die Stellung A'mit einem Aufwickeln von Zugseil oder-kette auf dem Umfang der Rolle 4 um die Bogenlänge B-A verbunden ist.
Die Achse 6 ist ortsfest ; das Verbindungsstück 7 zwischen dem Hochförderer und der Achse l
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vorbeigehen zu lassen.
Es ist natürlich auch möglich, den Antriebsmotor nicht auf das ortsfeste Rad 5, das auch mit dem Antrieb der in der Kotrinne arbeitenden Schieber verbunden ist, wirken zu lassen, sondern beispielsweise auf dem Hochförderer 2 zu lagern, damit er sich mit diesem bewegt. Die Herausführung des Zug- organs 3 zur Rolle 5 bleibt auch in diesem Fall wie dargestellt.