AT255101B - Dachablauf für Flachdächer - Google Patents
Dachablauf für FlachdächerInfo
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- AT255101B AT255101B AT965065A AT965065A AT255101B AT 255101 B AT255101 B AT 255101B AT 965065 A AT965065 A AT 965065A AT 965065 A AT965065 A AT 965065A AT 255101 B AT255101 B AT 255101B
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Dachablauf für Flachdächer
Bei der Erfindung handelt es sich um einen Dachablauf für Flachdächer.
Bisher wurde der Dachablauf unmittelbar in die tragende Decke einbetoniert.
Dieses hat den Nachteil, dass bei Änderung der Stärke der Dachbelagschichten gegenüber der Planung das bereits einbetonierte Ablaufrohr aus der Decke wieder ausgebrochen und dann wieder eingebaut wer- den muss, um den Dichtungsflansch des Ablaufes in die obere Ebene der Dachbelagschicht zu bringen.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist erfindungsgemäss ein Futterrohr mit an seinem oberen Ende angewinkeltem Flansch vorgesehen.
Durch die Verwendung des Futterrohres ist es weiterhin möglich, den Dachablauf auch nach Jahren ohne Stemmarbeiten nach oben aus dem Futterrohr herauszuziehen, um gegebenenfalls den Dachablauf zu reparieren oder die an den Dachablauf angrenzenden Dachbelagschichten auf ihren Zustandzukontrol- lieren.
Der Flansch des Futterrohres ist erfindungsgemäss mit Aussparungen versehen, um das Einbringen des
Mörtels in den Ringraum zwischen Wandung des Deckendurchbruchs und Aussenwandung des Futterrohres von oben zu ermöglichen.
Um der Stärke der tragenden Decke Rechnung zu tragen, ist erfindungsgemäss das Futterrohr aus einem oberen und einem unteren Teil gebildet, die verschieblich ineinandergreifen.
Die Verankerung des Futterrohrunterteils (Schiebezylinder) im Mörtel des Durchbruch-Ringraums er- folgt durch Steindollen und des Futterrohr-Oberteils durch Schlaufen, in welche Befestigungsmittel einge- hakt werden.
Weiterhin ist erfindungsgemäss auf die Oberkante des unteren Teiles des Futterrohres eine Ringscheibe mit einem Zentrieransatz aufgelegt. Diese Ringscheibe verhindert das Eindringen des Betons in den Ringraum zwischen unterem und oberem Teil des Futterrohres und zwischen Futterrohr und Dachablauf.
Erfindungsgemäss zwischen den Flanschen des Futterrohres und des Ablauftrichters angeordnete Distanzringe dienen zur Höheneinstellung des Ablauftrichters an die Dachbelagschichten. Diese Distanzringe haben einen kleinen Umfang und Aussparungen zur Verminderung von Kältebrücken.
Um bei elektrischer Beheizung des Dachablaufes das Freikabel oberhalb des Daches zu vermeiden, wird der zwischen der Wandung des Deckendurchbruchs und der Aussenwandung des Ablauftiichters vorhandene Ringschlitz für die Unterbringung der Zuleitungen nutzbar gemacht und das Kabel vorzugsweise durch Bohrungen in einer waagrechten Fläche der Verjüngungsstelle bei dem Ablauftrichter hindurchgeführt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Mittels der Distanzringe 3 und 4 stützt sich der Ablauftrichter 2 mit seinem Flansch 30 ab gegen das Futterrohr-Oberteil 5. Über das Futterrohr-Oberteil 5 greift das Futterrohr-Unterteil 6, das an seiner Unterkante mit einem Ringflansch 7 versehen ist. Der Ringflansch 7 hat Bohrungen 10 für einen Befestigungsdraht 11, der mit seinem andern Ende an der Schlaufe 9 des Ablauftrichters 2 befestigt ist. Weiterhin sind im Flansch 7 Bohrungen 8 für die Befestigungen an der Verschalung 21 vorgesehen.
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Auf der Oberkante des Futterrohr-Unterteils 6 liegt eine Ringscheibe 12 mit einem über das Futterrohr-Unterteil 6 greifenden Zentrieransatz 13 auf. An den Ringflansch 7 sind Steindollen 14 angeformt.
In dem Flansch 15 des Futterrohr-Oberteils 5 befinden sich Aussparungen 16 zum Einfüllen des Mörtels 17 in den Ringraum 18 zwischen der Wandung 19 des Deckendurchbruchs einerseits und der Aussenwandung des Futterrohr-Oberteils 5 und des Futterrohr-Unterteils 6 anderseits. An dem Futterrohr-Oberteil 5 sind Schlaufen 20 zur Verankerung des Futterrohr-Oberteils 5 im Mörtel 17 angeordnet.
Bei der Montage wird das Futterrohr-Unterteil 6 mit seinem Ringflansch 7 auf die Deckenverschalung 21 aufgestellt und zwischen Flansch 15 des Futterrohr-Oberteils 5 und Verschalung 21 ein Stempel 22 gestellt. Sodann wird der Ringflansch 7 mittels durch die Bohrungen 8 hindurchgeführter Schrauben an die Deckenverschalung 21 angeschraubt. Beim Einbringen des Mörtels 17 kann sich nunmehr das Futterrohr-Unterteil 6 nicht mehr verschieben und damit auch nicht mehr das durch die Ringscheibe 12 zentrierte Futterrohr-Oberteil 5. Der Mörtel kann auch nicht das Futterrohr (5, 6) anheben.
Nach Abbindung des Mörtels 17 wird die Verschalung 21 entfernt. Das übergreifende Futterrohr-Unterteil 6 wird jetzt durch die Steindollen 14 im Mörtel 17 gehaltert.
Durch den Draht 11 wird der Ablauftrichter 2 gegen Verdrehen gesichert. Der Heizkörper 23 ist mit seiner elektrischen Zuleitung 26 an der waagrechten Fläche 29 des Ablauftrichters 2 gehaltert.
PATENTANSPRÜCHE :
EMI2.1
seinem oberen Ende angewinkeltem Flansch (15) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Dachablauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Futterrohr (5, 6) aus einem oberen Teil (5) und einem unteren Teil (6) gebildet ist, die verschieblich ineinandergreifen.3. DachablaufnachdenAnsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (15) des oberen Teiles (5) des Futterrohres (5, 6) mit Aussparungen (16) und der obere Teil (5) des Futterrohres (5, 6) mit Schlaufen (20) versehen sind.4. Dachablauf nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (6) des Futterrohres (5, 6) einen Ringflansch (7) mit Bohrungen (8, 10) und Steindollen (14) aufweist.5. Dachablauf nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Oberkante des unteren Teiles (6) des Futterrohres (5, 6) eine Ringscheibe (12) mit einem Zentriersatz (13) aufgelegt ist.6. Dachablauf nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass zwischen dem Flansch (15) des oberen Teiles (5) des Futterrohres (5, 6) und dem Flansch (30) des Ablauftrichters (2) Distanzringe (3, 4) mit kleinem Umfang und Aussparungen zur Verminderung von Kältebrücken vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT965065A AT255101B (de) | 1965-10-25 | 1965-10-25 | Dachablauf für Flachdächer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT965065A AT255101B (de) | 1965-10-25 | 1965-10-25 | Dachablauf für Flachdächer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT255101B true AT255101B (de) | 1967-06-26 |
Family
ID=3616077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT965065A AT255101B (de) | 1965-10-25 | 1965-10-25 | Dachablauf für Flachdächer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT255101B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4119127C2 (de) * | 1990-06-13 | 2002-10-31 | Ahlmann Aco Severin | Flachdachablauf |
-
1965
- 1965-10-25 AT AT965065A patent/AT255101B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4119127C2 (de) * | 1990-06-13 | 2002-10-31 | Ahlmann Aco Severin | Flachdachablauf |
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