AT253870B - Fliehkraftverstellregler - Google Patents

Fliehkraftverstellregler

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AT253870B AT967664A AT967664A AT253870B AT 253870 B AT253870 B AT 253870B AT 967664 A AT967664 A AT 967664A AT 967664 A AT967664 A AT 967664A AT 253870 B AT253870 B AT 253870B
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elastic member
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Friedmann & Maier Ag
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  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fliehkraftverstellregler 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fliehkraftverstellregler, insbesondere zur Drehzahlregelung von
Einspritzbrennkraftmaschinen, mit wenigstens zwei Sätzen von Fliehgewichten, welche unabhängig von- einander auf eine Muffe wirken und bei welchen im   unterenBetriebsdrehzahlbereich   die auf die einzelnen
Fliehgewichte einwirkende Schwerkraft zeitweilig die Wirkung der Fliehkraft übersteigt, und ist im wei sentlichen gekennzeichnet durch die Kombination der Massnahmen, dass die Fliehgewichte eines Satzes unmittelbar und die Fliehgewichte eines andern Satzes über ein elastisches Glied, vorzugsweise eine Fe- der, auf die Muffe einwirken,

   und dass die Fliehgewichte jedes Satzes jeweils unabhängig von den Flieh- gewichten des andern Satzes mindestens im unteren Drehzahlbereich in bezug auf Verschwenkung mit- einander formschlüssig gekuppelt sind. 



   Bei Reglern, die bei sehr niedrigen Drehzahlen arbeiten und bei denen alle Fliehgewichte unmittel- bar auf die Muffe wirken, ist es bekannt, die Fliehgewichte miteinander zu kuppeln, damit die uner- wünsche Wirkung der Schwerkraft auf die einzelnen Fliehgewichte ausgeschaltet ist. Die Massnahme, die
Fliehgewichte eines Satzes unmittelbar, und die Fliehgewichte eines andern Satzes über ein elastisches
Glied bzw. über eine Feder auf die Muffe einwirken zu lassen, bringt den Vorteil mit sich, dass das Ar- beitsvermögen aller Fliehgewichte im Leerlauf und im niederen Drehzahlbereich zur Verfügung steht, wogegen im Bereich der höheren Drehzahlen nur ein vermindertes Arbeitsvermögen von den Reglerfedern aufgenommen werden muss. Eine solche Konstruktion bildet den Gegenstand eines nicht vorveröffentlich- ten älteren Patentes.

   Bei einer solchen Konstruktion kommt nun aber der Nachteil, dass die jeweils obe- ren Fliehgewichte bei Drehzahlen, bei welchen die Fliehkraft die Schwerkraft noch nicht überwiegt, nach innen fallen können, erneut zur Geltung. Durch die Massnahme, die Fliehgewichte jedes Satzes un- abhängig von denFliehgewichten des andernSatzes miteinander zu kuppeln, wird nun dieser Nachteil bei einer Konstruktion, bei welcher die Fliehgewichte eines Satzes unmittelbar, und die Fliehgewichte eines andern Satzes über ein elastisches Glied auf die Muffe wirken, vermieden. Die Kombination der beiden
Massnahmen ermöglicht in vorteilhafter Weise niedrige Betriebsdrehzahlen, wobei das Arbeitsvermögen aller Fliehgewichte zur Verfügung steht und die Anwendung leichterer Reglerfedern im Bereich der hö- heren Betriebsdrehzahlen. 



   Die Anordnung kann nun so getroffen werden, dass die Arme der Fliehgewichte des unmittelbar auf   die Muffe wirkendensatzes   in eine Ringnut der Muffe eingreifen und die Arme der Fliehgewichte des über ein elastisches Glied auf die Muffe wirkenden Satzes in eine Ringnut des gegen das   elastische Gliedab-   gestützten Federtellers eingreifen. Die Massnahme, die Fliehgewichtsarme zwecks Kupplung auf Ver- schwenkung in Ringnuten der Reglermuffe hineinragen zu lassen, ist bei Fliehkraftverstellreglern an sich bekannt. Dadurch, dass die Arme der Fliehgewichte des über ein elastisches Glied auf die Muffe wirken- denSatzes in eine Ringnut des Federtellers für das elastische Glied eingreifen, ist die Kupplung der Flieh- gewichte des einen Satzes konstruktiv getrennt von der Kupplung der Fliehgewichte des andern Satzes.

   Es kann aber auch gemäss der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, dass die Arme der Fliehgewichte des über ein elastisches Glied auf die Muffe wirkenden Satzes in eine Ringnut eingreifen, welche auf der einenseite von einerSchulter des gegen das elastische Glied abgestützten Federtellers und auf der andern
Seite von einer Schulter der Reglermuffe begrenzt ist. In diesem Falle wirkt die Kupplung der Fliehge- wichte des über das elastische Glied auf die Muffe wirkenden Satzes nur so lange als die Federkraft des elastischen Gliedes nicht durch die Kraft der auf dieses wirkenden Fliehgewichte überwunden wird und 

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 gelangt ausser Wirkung, wenn das elastische Glied deformiert wird.

   Die Deformation des elastischen Gliedes erfolgt aber erst bei Drehzahlen, bei welchen die Fliehkraft bereits die Schwerkraft überwiegt, so dass dann die Kupplung   überflüssig   wird. Eine solche Ausbildung ermöglicht nun eine wesentlich vereinfachte Konstruktion der Kupplung der Fliehgewichte der beiden Sätze, wobei gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Ausbildung so getroffen sein kann, dass die Arme der Fliehgewichte sowohl des unmittelbar auf die Muffe wirkenden Satzes als auch des über ein elastisches Glied auf die Muffe wirkendensatzes in eine gemeinsame Ringnut eingreifen, welche auf der einen Seite durch einen Flansch der Muffe und einen diesen konzentrisch umgebenden Flansch des gegen das elastische Glied abgestützten Federtellers und auf der andern Seite lediglich durch einen Flansch der Muffe begrenzt ist. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäss ausgebildeten Fliehkraftverstellregler im Schnitt und Fig. 2 stellt ein Detail einer andern Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Fliehkraftverstellreglers dar. 



   An einer Kraftstoffeinspritzpumpe 1 ist das zweiteilig ausgebildete Reglergehäuse 2 befestigt. 



  Die Nockenwelle 3 der Einspritzbrennkraftmaschine trägt einen Fliehgewichtsträger 4, in welchen zwei Sätze von Fliehgewichten 5, 6 gelagert sind. Die Fliehgewichte 5 und 6 sind abwechselnd im Fliehgewichtsträger 4 angeordnet und besitzen Nasen 7,8,   die in Ausnehmungen 9, 10 des Flieh-     gewichtsträgers   4 eingreifen und dadurch ein Herausfallen der Fliehgewichte 5 und 6 aus ihren Schneidenlagern im Fliehgewichtsträger 4 verhindern. 



   Die Arme 11 der Fliehgewichte 5 greifen in eine in der Reglermuffe 12 angeordnete Ringnut 13 ein, so dass die Fliehgewichte 5 unmittelbar auf die Reglermuffe einwirken. Die Arme 14 der Fliehgewichte 6 hingegen sind in einer Ringnut 15 eines auf der Reglermuffe 12 verschiebbar angeordneten Federtellers 16 gelagert, der gegen eine Schraubenfeder 17 abgestützt ist. Das andere Ende der Schraubenfeder 17 stützt sich gegen einen Sprengring 18 ab, welcher in einer an   derAussenfläche   der Reglermuffe 12 vorgesehenen Ringnut angeordnet ist. Die Schraubenfeder 17 ist derart vorgespannt, dass der Federteller 16 bei ausser Betrieb befindlichem Regler gegen den die Ringnut 13 aufweisenden Bund 19 der Reglermuffe 12 gedrückt wird.

   Durch diese Anordnung wirken   diefliehgewichte   5 unmittelbar auf die Reglermuffe 12 und die Fliehgewichte 6 über die Schraubenfeder 17 auf die Muffe 12, wobei durch die Lagerung der Fliehgewichtsarme 11 und 14 in Ringnuten 13 bzw. 15 die Fliehgewichte jedes Satzes miteinander gekuppelt sind, so dass das sonst bei niedrigen Drehzahlen, bei welchen die auf die Fliehgewichte wirkende Schwerkraft die Fliehkraft überwiegt, auftretende Klappern mit Sicherheit vermieden wird. Die Verschiebung der Reglermuffe 12 durch die Fliehgewichte bewirkt in bekannter Weise eine Verschwenkung des durch eine Reglerfeder 20 und eine Rückführfeder 21 belasteten Reglerhebelsystems 22, 23, 24, welches mit einer die Fördermenge der Einspritzpumpe 1 verstellenden Reglerstange 25 gekuppelt ist. 



   In Fig. 2 ist eine besonders vorteilhafte und platzsparende Ausführungsform der Kupplung der Fliehgewichte dargestellt. Sowohl die Arme 11 der Fliehgewichte 5 des   einen Fliehgewichtssatzes   als auch die Arme 14 der Fliehgewichte 6 des andern Satzes greifen in eine gemeinsame Ringnut 26   ein.

   DieseRingnut   wird auf   der einen Seite durch einen   mit   derReglermuffe   12 verbundenenFlansch 27 begrenzt, während die Begrenzung der andernSeite der Ringnut 26 durch einen mit der Reglermuffe 12 verbundenen Flansch 28, gegen welchen die Arme 11 der unmittelbar auf die Reglermuffe wirkenden Fliehgewichte 5 abgestützt sind und einen diesen konzentrisch umgebenden Flansch 29 des Federtellers 16, gegen welchen die Arme 14 der über die Feder 17 auf die Reglermuffe einwirkenden Fliehgewichte 6 abgestützt sind, gegeben ist. Die Schraubenfeder 17 ist nun so stark vor- 
 EMI2.1 
 Federteller 16 stets am Flansch 28 der Reglermuffe 12 anliegt, so dass beide Sätze der Fliehgewichte 5 und 6 gemeinsam gekuppelt sind.

   Bei höheren Drehzahlen, bei welchen eine Verschiebung des Federtellers 16 entgegen der Kraft der Schraubenfeder 17 erfolgt und der Federteller 16 daher nicht mehr am Flansch 28 der Reglermuffe 12 anliegt, sind zwar die Fliehgewichte 6 des über die Schraubenfeder 17 auf die Reglermuffe 12 wirkenden Satzes nicht mehr miteinander gekuppelt, jedoch ist dies dann nicht mehr nötig, da, wie bereits erwähnt, ein Klappern der Fliehgewichte, welches durch die Kupplung der Fliehgewichte vermieden werden soll, nur bei solchen niedrigen Dreh- 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. aller Fliehgewichte auf jedenfallPATENTANSPRÜCHE : 1. Fliehkraftverstellregler, insbesondere zur Drehzahlregelung von Einspritzbrennkraftmaschinen, mit wenigstens zwei Sätzen von Fliehgewichten, welche unabhängig voneinander auf eine Muffe wirken und bei welchen im unterenBetriebsdrehzahlbereich die auf die einzelnen Fliehgewichte einwirkende Schwerkraft zeitweilig die Wirkung der Fliehkraft übersteigt, gekennzeichnet durch die Kombination der Massnahmen, dass die Fliehgewichte (5) eines Satzes unmittelbar und die Fliehgewichte (6) eines andern Satzes über ein elastisches Glied, vorzugsweise eine Feder (17), auf die Muffe (12) einwirken und dass die Fliehgewichte jedes Satzes (5 bzw. 6) jeweils unabhängig von den Fliehgewichten des andern Satzes (6 bzw.
    5) mindestens im unteren Drehzahlbereich in bezug auf Verschwenkung miteinander formschlüssig gekuppelt sind. EMI3.1 kannter Weise die Arme (11) der Fliehgewichte (5) des unmittelbar auf die Muffe (12) wirkenden Satzes in eine Ringnut (13) der Muffe (12) eingreifen und die Arme (14) der Fliehgewichte (6) des über ein elastisches Glied (17) auf die Muffe (12) wirkenden Satzes in eine Ringnut (15) des gegen das elastische EMI3.2 der Fliehgewichte (6) des über ein elastisches Glied (17) auf die Muffe (12) wirkenden Satzes in eine Ringnut (26) eingreifen, welche auf der einen Seite von einer Schulter (29) des gegen das elastische Glied (17) abgestützten Federtellers (16) und auf der andern Seite von einer Schulter (27) der Reglermuffe (12) begrenzt ist (Fig. 2).
    4. Fliehkraftverstellregler nachAnspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme der Fliehgewichte sowohl des unmittelbar auf die Muffe (12) wirkenden Satzes (5) als auch des überein elastisches Glied (17) auf die Muffe (12) wirkenden Satzes (6) in eine gemeinsame Ringnut (26) eingreifen, welche auf der einen Seite durch einen Flansch (28) der Muffe (12) und einen diesen konzentrisch umgebenden Flansch (29) des gegen das elastische Glied (17) abgestützten Federtellers (16) und auf der andern Seite lediglich durch einen Flansch (27) der Muffe (12) begrenzt ist (Fig. 2).
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