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Vorrichtung zur akustischen Nachahmung von Feuerwaffen, vorzugsweise des Feuerns von automatischen Kleinkaliberwaffen
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den Motor 7 geeigneten Wert anzupassen. Von der Verbindungsleitung erstreckt sich an einer Stelle zwischen der Druckgasquelle 4 und dem Magnetventil 5 eine weitere Leitung 12 zu einer Kammer 13, die durch eine Membran 14 druckdicht in zwei Räume unterteilt ist. Die Verbindung zwischen der Druckgasquelle 4 und der Kammer 13 kann ausser durch das Ventil 3 auch durch ein elektrisch gesteuertes Zweiwegmagnetventil 15 geöffnet und geschlossen werden, das in der Leitung 12 angeordnet ist und mit dem eine Auslassleitung 16 verbunden ist.
Die Magnetventile 5 und 15 werden durch eine elektrische Relaiseinrichtung 18 gesteuert, die mit einer Stromquelle 17 verbunden ist, wobei das Zweiwegeventil 15 so ausgebildet ist, dass es auf denDruck in der Gaskammer 1 anspricht, der von einem druckempfindlichen Relais 19 aufgenommen wird.
Die Gaskammer 1 ist in ihrer einen Wand mit einer Auslassöffnung 20 versehen, die durch zwei konzentrische Bohrungen 21 und 22 von verschiedener Grösse gebildet wird, wobei die kleinere Bohrung 21 der Kammer 1 näherliegt. In der Bohrung 21 ist ein Ventil 23 gleitbar, das aus einem Kolben 24, der mit der grösseren Bohrung 22 zusammenwirkt, und aus einer Kolbenstange 25 besteht, die sich durch die Kammer und deren entgegengesetzte Wand erstreckt, in welch letzterer die Kolbenstange durch einen Teil 23a von geringerem Durchmesser als die Bohrung 21 dichtend geführt ist, so dass der Kolben eine Druckfläche aufweist, mittels welcher derGasdruck auf das Ventil wirkt, um dieses in der Öffnungsrichtung zu verlagern.
In der Nähe des Kolbens 24 ist die Kolbenstange mit kreuzweise angeordneten Führungskurve 26 ausgebildet, die mit der kleineren Bohrung 21 zusammenwirken und als Führung für das Ventil 23 dienen. Der Kolben 24 dichtet in der Schliessstellung gegen eine Endfläche 27 ab, die sich zwischen den Bohrungen 21,22 befindet, und ist an seinem inneren, der Kammer zugekehrten Ende mit einer Schrägfläche 28 versehen, die sich um den Umfang des Kolbens herum erstreckt. In jenem Teil der Kolbenstange 25, der sich aus der Kammer heraus erstreckt, ist ein Schlitz 29 vorgesehen, der mit einer Kurve 30 ausgebildet ist.
Der Schlitz nimmt das eine Ende eines Hebels einer Bewegungsübertragungseinrichtung 32 auf, der um einen von der Kammer getragenen Zapfen 31 schwenkbar ist, während am andern Ende des Hebels eine Rolle 33 gelagert ist, die an der Bahn des sich drehenden Teiles 9 durch eine Zugfeder 34 in Anlage gehalten wird, welche zwischen dem Hebel und einem festen Teil der Vorrichtung wirkt. Die Bewegungsübertragungseinrichtung 32 kann durch einenSperrmechanismus 35 mit einem Sperrbolzen 36 blockiert werden, welch letzterer an der Membran 14 befestigt ist, wobei eine Druckfeder 37 zwischen der Membran und der Wand der Kammer wirkt.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist wie folgt : Wenn das Ventil 3 der Druckgasquelle geöffnet wird, strömt Druckgas durch die Verbindungsleitung 2 zum Magnetventil 5 und über die Leitung 12 sowie das offene Zweiwegventil 15 in die Kammer 13. Durch das auf die Membran 14 wirkende Druckgas wird die Kraft der Druckfeder überwunden, so dass der Sperrbolzen 36 durch die Membran 14 gegen den Hebel der Kraftübertragungseinrichtung 32 bewegt wird. Der Hebel 32 wirkt daher über die Kurve 30 auf das bewegliche Ventil 23, so dass der Kolben 24 im Auslass in der Schliessstellung gesperrt wird.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird dadurch inGang gesetzt, dass der elektrische Stromkreis über das Relais 18 geschlossen wird, wodurch das Magnetventil 5 geöffnet wird und Druckgas über die Verbindungsleitung 2 in die Gaskammer 1 und ferner über die Leitung 6 zum Motor 7 strömen kann, welch letzterer in Gang gesetzt wird und den Teil 9 dreht. Der Druck in der Kammer 1 wirkt auf das druckempfindliche Relais 19, so dass dieses geschlossen wird, wenn der bestimmte Druck, bei welchem die gewünschte Detonation stattfinden soll, erreicht wird. Das Schliessen des Relais hat zur Folge, dass das Magnetventil 15 die Druckgaszufuhr von der Druckgasquelle 4 abschaltet und gleichzeitig die Auslassleitung 16 öffnet, so dass das in der Kammer 13 befindliche Druckgas austreten kann.
Infolge der Verringerung des Gasdruckes in der Kammer 13 wirkt die Feder 37 auf die Membran 14 und wird der Sperrbolzen 36 von dem Hebel 32 wegbewegt. Wenn sich die steile Wand der Stufe 10 bei der Drehung des Teiles 9 an der Rolle 33 vorbeibewegt, wird der Hebel 32 kurzzeitig um seinen Zapfen 31 unter der Wirkung der Zugfeder 34 verschwenkt, so dass er nicht mehr an der Kurve 30 des Ventils anliegt, was zur Folge hat, dass das letztere durch die Wirkung des Gasdruckes in der Gaskammer rasch in seine Offenstellung beschleunigt wird. Wenn der Kolben 24 den Auslass 20 verlässt, tritt das Druckgas sofort am abgeschrägten Teil des Kolbens vorbei aus dem Auslass aus, wodurch eine starke deutliche Detonation hörbar wird. In der Offenstellung des Kolbens wird der Kontakt zwischen der Kurve 30 des Ventils 23 und dem Hebel 32 wieder hergestellt.
Der sich drehende Teil 9 führt bei seiner weiteren Drehung mittels der Schrägwand der Stufe 10 die Rolle 33 zur Bahn zurück, so dass über den Hebel 32 das Ventil 23 in die Schliessstellung bewegt wird.
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Infolge des Druckabfalles in der Kammer 1, der durch das Freisetzen des Druckgases bewirkt wird, hat das druckgesteuerte Relais 19 die elektrische Verbindung zu dem Zweiwegventil 15 unterbrochen, welches die Leitung 12 wieder öffnet und gleichzeitig die Auslassleitung 16 schliesst. Die Membran wird daher wieder durch den Gasdruck belastet, so dass der Sperrbolzen 36 gegen den Hebel 32 gedrückt wird, was zur Folge hat, dass der Kolben 24 in der Schliessstellung im Auslass 20 blockiert wird. Der zunehmende Druck in derGaskammer wirkt wieder auf das druckgesteuerte Relais 19 und der vorangehend beschriebene Arbeitszyklus wiederholt sich ständig, bis die Nachahmung dadurch unterbrochen wird, dass der elektrische Stromkreis mit Hilfe der Relaiseinrichtung 18 unterbrochen wird.
Die Erfindung ist nicht auf die vorangehend beschriebene und die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur akustischen Nachahmung von Feuerwaffen, vorzugsweise des Feuerns von automaischen Kleinkaliberwaffen, mit einer Gaskammer, die mit einer Druckgasquelle verbunden ist und einenAuslass aufweist sowie mit einem hin- und herbeweglichen Ventil, das mit dem Auslass zusammenwirkt und in eine und aus einer Stellung beweglich ist, in der die Kammer mit dem Auslass zur Entspannung des Druckgases und dabei zur Erzeugung von Geräuschschlägen oder Detonationen in Verbindung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil mittels einer an ihm innerhalb der Gaskammer ausgebildeten Druckfläche unter der Wirkung des Gasdruckes in der Öffnungsrichtung bewegbar ist,
wobei zur Freigabe des Ventils in der Öffnungsrichtung und zu seiner Rückführung in die Schliessstellung ein drehbarer kraftgetriebener Teil vorgesehen ist, der eine geschlossene Bahn aufweist, die zur Drehachse des Teiles gleichachsig ist und an der ein mit dem Ventil verbundenes Bewegungsübertragungsele- ment anliegt, welche Bahn eine oder mehrere Stufen aufweist, die aus einer steilen Wand, welche eine plötzliche Unterbrechung in der Bahn für die plötzliche Freigabe des Ventils während der Drehung der Bahn bildet, und aus einer Wand besteht, die in die Bahn übergeht und das Ventil während der Drehung der Bahn in seine Schliessstellung zurückführt.
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