AT253318B - Hartmetallschweißstab - Google Patents
HartmetallschweißstabInfo
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Description
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Hartmetallschweissstab
Die Erfindung betrifft einen Hartmetallschweissstab, der aus einer Hartmetallkomponente und einem Kupfer und Zink enthaltenden Hilfsmetall mit mindestens 60% Kupfer als Bindemittel und gesinterten Hartmetallbruchkömem von etwa 1 bis 10 mm Durchmesser als Hartmetallkomponente besteht.
Bei Schweissstäben, die eine Hartmetallkomponente enthalten, wird ein Hilfsmetall als Bindemittel verwendet. Dieses Hilfsmetall bildet das Bindemittel für die kantigen Hartmetallbruchkömer und gewährleistet den Zusammenhalt des Schweissstabes.
Schweissstäbe dieser Art werden für Auftragsschweissungen, z. B. für Aufpanzerungen, verwendet, Beim Schweissen schmilzt das Bindemittel ab. Die Schmelze tropft auf die zu bebändernde Oberfläche.
Gleichzeitig gehen auch die frei gewordenen Hartmetallkörner des Schweissstabes auf diese Oberfläche über. Auf der aufzupanzemden Oberfläche bildet sich somit eine Schichte des Hilfsmetalls des Schweissstabes, in der die Hartmetallkörner eingebettet sind.
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das relativ weiche Hilfsmetall leicht abgeschliffen und so neue Oberflächen von Hartmetallkörnern freigelegt.
Eine mehrschichtige Aufpanzerung soll so gänzlich abgearbeitet werden können, ohne in der Zwischenzeit eine Nachbearbeitung der Arbeitsflächen des Werkzeuges vornehmen zu müssen.
In der Praxis haben sich allerdings gewisse Schwierigkeiten gezeicht. Manche Hilfsmetalle ver- schmieren während des Gebrauches die Hartmetallkörner so stark, dass das Hartmetall gar nicht in Kontakt mit dem zu bearbeitenden Werkstoff kommt. Bei andern Hilfsmetallen ist die Verankerung der Hartmetallkörner schlecht, was zum Herausreissen des Hartmetalles aus der Aufpanzerung führt. Wenn als Hilfsmetall die sogenannten Silberlote oder andere hochsilberhaltige Legierungen verwendet werden, tritt bei der Auftragsschweissung in der zweiten Lage eine starke Oxydbildung auf. Schweissstäbe mit solchen Hilfsmetallen sind daher für eine Mehrlagenschweissung nicht brauchbar.
Es wurden auch bereits Hilfsmetalle verwendet, die neben andern Legierungselementen Kupfer und Zink enthielten. Auch bei diesen Hilfsmetallen traten je nach der Art der sonstigen Legierungsbestandteile die oben angeführten Nachteile auf.
Weitere Schwierigkeiten haben sich bei der Verwendung der Hartmetallkomponente ergeben. Es hat sich gezeigt, dass vielfach das Hartmetallkorn zu hart und zu spröde ist und keine gute Bindung mit dem Hilfsmetall eingeht.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass diese Nachteile bei Hartmetallschweissstäbenvermieden werden können, die aus gesinterten Hartmetallbruchkörnern mit 1 - 10 mm Durchmesser als Hartmetallkomponente und einem im wesentlichen Kupfer und Zink enthaltenden Hilfsmetall mit mindestens 60% Kupfer als Bindemittel bestehen, wenn der Schweissstab erfindungsgemäss bei einer Zusammensetzung aus etwa je 50 Vol.-% Hilfsmetall und Hartmetallkomponente Hartmetallkörner von etwa Ibis 2mm Durchmesser und bei einer Zusammensetzung von etwa 65 Vol.-% Hilfsmetall und 35 Vol. -0/0 der Hartmetallkomponente Hartmetallkörner von etwa 3 bis 7 mm Durchmesser enthält.
Es ist dabei wesentlich, dass Körner eines gesinterten Hartmetalles verwendet werden. Ein Gusshart-
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metall hat eine zu hohe Härte und zu niedere Biegebruchfestigkeit. Diese Eigenschaften bedingen eine erhebliche Sprödigkeit, die wieder zu einer schlechteren Leistung aufgepanzerter Werkzeuge führt, da die vorstehenden Teile der Bruchkörner beim Einsatz leichter abspringen. Ausserdem haben die Bruchkörner von Gusshartmetall eine ungünstige Ausbildung der Bruchkanten, was ebenfalls eine schlechtere Leistung zur Folge hat. Demgegenüber besitzt ein Sinterhartmetall eine wesentlich grössere Zähigkeit. Dies führt dazu, dass damit aufgepanzerte Werkzeuge griffier und schneidhaltiger sind. Dies führt natürlich zu einer besseren Leistung der Werkzeuge.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Bruchkörner aus gesintertem Hartmetall eine bessere Bindung mit dem Hilfsmetall eingehen als dies bei Gusshartmetall der Fall ist.
Die für die Herstellung des erfindungsgemässen Schweissstabes verwendeten Bruchkörner aus gesintertem Hartmetall müssen eine gedrungene Gestalt aufweisen und ein kantiges, gleichmässiges Bruchaussehen haben. Ein langspiessiges Korn ist wirkungslos, da es beim Einsatz der damit aufgepanzerten Flächen vorzeitig zu Bruch geht.
Die Hartmetallkomponente kann vorzugsweise im wesentlichen aus Wolframkarbid bestehen,
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Hartmetallkomponente des Schweissstabes aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50 Vol.-% und aus den Karbiden von Molybdän, Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hartmetallschweissstab aus einer Hartmetallkomponente und einem Kupfer und Zink enthaltenden Hilfsmetall mit mindestens 601o Kupfer als Bindemittel und gesinterten Hartmetallbruchkörnern von etwa 1 bis 10 mm Durchmesser als Hartmetallkomponente, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweissstab bei einer Zusammensetzung aus etwa je 50 Vol.-% Hilfsmetall und Hartmetallkomponente Hartmetallkörner von etwa 1 bis 2 mm Durchmesser und bei einer Zusammensetzung aus etwa 65 Vol.-% Hilfsmetall und 35 Vol. -Ufo der Hartmetallkomponente Hartmetallkörner von etwa 3 bis 7 mm Durchmesser enthält.
Claims (1)
- 2. Hartmetallschweissstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallkomponente im wesentlichen Wolframkarbid ist.3. Hartmetallschweissstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallkomponente aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50 Vol.-% und aus den Karbiden von Molybdän. Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren besteht.
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