AT262718B - Schweißstab für Auftragsschweißungen - Google Patents

Schweißstab für Auftragsschweißungen

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AT262718B AT398764A AT398764A AT262718B AT 262718 B AT262718 B AT 262718B AT 398764 A AT398764 A AT 398764A AT 398764 A AT398764 A AT 398764A AT 262718 B AT262718 B AT 262718B
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Boehler & Co Ag Geb
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  Schweissstab für Auftragsschweissungen 
Die Erfindung betrifft einen Schweissstab für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerun gen von Werkzeugflächen, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind. 



   Hartmetall enthaltende Schweissstäbe für die Aufpanzerung von dem Verschleiss ausgesetzten Flächen sind bekannt. Dabei kann sich das zerkleinerte Hartmetall in einem Rohr aus Stahl oder aus Kupfer, Messing, Aluminium oder andern Metallen befinden. Schweissstäbe dieser Art haben den   Nachteil, dass   das Verhältnis von Hartmetall zu Einbettungsmetall nur durch Änderung der   Wandstärke des Rohres va-   riiert werden kann. Es ist daher für die Herstellung solcher Schweissstäbe eine Lagerhaltung von Rohren   verschiedener Wandstärken notwendig.

   Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass sich beim Schweissen   das im Inneren des Rohres befindliche Hartmetall nicht gleichmässig in der Schmelze des Materials des Rohres verteilt, wodurch sich leicht grössere Agglomerationen von   Hartmetallkörnernbildenkönnen.   Dies hat zur Folge, dass einzelne Körner nur ungenügend in der aus dem Rohrmaterial gebildeten Matrix eingebettet sind und so bei Beanspruchung leicht ausbrechen können. 



   Es sind ferner Schweissstäbe bekannt, bei denen Hartmetallstücke in einem Hilfsmetall aus Elementen der Eisengruppe, aus Kupfer und Zink enthaltenden Legierungen oder aus hochsilberhaltigen Legierungen eingelagert sind. Bei der Verwendung solcher Schweissstäbe sind aber verschiedene Schwierigkeiten aufgetreten. So tritt z. B. bei der Auftragsschweissung von Stäben mit hochsilberhaltigen Legierungen als Hilfsmetall eine starke Oxydbildung auf, so dass eine   Mehrlagenschweissung   nicht möglich ist. Bei andern Hilfsmetallen tritt als Folge einer schlechten Benetzung des Hartmetalles eine mangelhafte Bindung der Hartmetallkörner in der Matrix auf. Aus solchen Aufpanzerungen wird das wirksame Hartmetall beim Einsatz leicht herausgerissen. 



   Eine weit verbreitete Schwierigkeit besteht ferner darin, dass die Hilfsmetalle beim Einsatz das Hartmetallkorn so stark verschmieren, dass es unwirksam wird, da die Oberfläche des Kornes wegen der Verschmierung gar nicht mit dem zu bearbeitenden Material in Berührung kommt. 



   Alle diese Nachteile können bei Verwendung des erfindungsgemässen Schweissstabes für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerungen von Werkzeugflächen, vermieden werden, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind, wobei der Schweissstab dadurch gekennzeichnet ist, dass er aus   25 - 6CJ1/o   eines Hilfsme- 
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 - 950/075-40% eines gesinterten Hartmetallkarbides mit einer Körnung bis zu 10 mm besteht, wobei die Hartmetallkörner eine im wesentlichen gedrungene Gestalt aufweisen. 



   Bei Verwendung des erfindungsgemässen Schweissstabes werden Aufpanzerungen erreicht, bei denen eine ausserordentlich gute Bindung des Hartmetallkornes mit der Matrix erreicht wird. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass das verwendete Hilfsmetall eine wesentlich bessere Benetzung für die Körner aus karbidischem Hartmetall aufweist, als es bei den bisher verwendeten Hilfsmetallen der Fall war. Das Korn wird vom Hilfsmetall gut benetzt und zeigt beim Einsatz der mit dem erfindungsgemässen Schweissstab aufgepanzerten Werkzeugflächen keine Tendenz zum Ausbrechen. Ein Verschmieren des Kornes tritt nicht ein. Das Hilfsmetall lässt sich leicht abarbeiten, so dass immer wieder neue Oberflächen von Hartmetallkörnern freigelegt werden. 

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   Das bei dem erfindungsgemässen Schweissstab verwendete Hilfsmetall besitzt noch weitere Vorzüge. So wird auch bei kaltem Grundmaterial eine Porenbildung vollkommen vermieden. Dadurch wird die Haftung der Hartmetallkörner in der Matrix verbessert. Der Schmelzfluss des Hilfsmetalles besitzt eine gewisse Plastizität, so dass eine günstige Verteilung der Hartmetallkörner im Schweissstab auch in der niedergelegten Aufpanzerung erhalten bleibt und es nicht zu Agglomerationen kommt. 



   Es werden Körner von gesinterten Hartmetallkarbiden verwendet, da nur die gesinterten Hartmetalle die erforderliche Zähigkeit besitzen. Gusshartmetalle haben eine zu hohe Härte und zu niedere Biegebruchfestigkeit, was zu einer erheblichen Sprödigkeit führt. Für den erfindungsgemässen Schweissstab können nur Hartmetallkörner mit einem im wesentlichen gedrungenen Korn verwendet werden. 



   Wird ein Hartmetallkorn von etwa 0,5 bis 2,5 mm Durchmesser verwendet, ist es vorteilhaft, wenn 
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 metall und etwa 65   Gew. -0/0   Hartmetall bestehen. Das Hartmetall kann im wesentlichen Wolframkarbid sein. Vorteilhafterweise besteht die Hartmetallkomponente des Schweissstabes aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50   Val. -0/0   und aus den Karbiden von Molybdän, Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schweissstab für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerungen von Werkzeugflächen, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweissstab aus   25 - 600/0   des   Hilfsme-   
 EMI2.2 
 - 950/075-40% eines gesinterten Hartmetallkarbides mit einer Körnung bis zu 10 mm besteht, wobei die Hartmetallkörner im wesentlichen eine gedrungene Gestalt aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Hartmetallschweissstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zu etwa je 50 Vol.-% aus Hartmetallkörnern von etwa 0,5 bis 2,5 mm Durchmesser und aus dem Hilfsmetall besteht.
    3. Harmetallschweissstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zu etwa 65 Gew.-% aus Hartmetallkörnern von etwa 2,5 bis 7 mm Durchmesser und zu etwa 35 Gew. -0/0 aus dem Hilfsmetall besteht. EMI2.3 die Hartmetallkomponente im wesentlichen Wolframkarbid ist.
    5. Hartmetallschweissstab nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallkomponente aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50 Vol.-% und aus den Karbiden von Molybdän, Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren besteht.
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