AT262718B - Schweißstab für Auftragsschweißungen - Google Patents
Schweißstab für AuftragsschweißungenInfo
- Publication number
- AT262718B AT262718B AT398764A AT398764A AT262718B AT 262718 B AT262718 B AT 262718B AT 398764 A AT398764 A AT 398764A AT 398764 A AT398764 A AT 398764A AT 262718 B AT262718 B AT 262718B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- hard metal
- welding
- welding rod
- metal
- auxiliary
- Prior art date
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 24
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 52
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 52
- 150000001247 metal acetylides Chemical class 0.000 claims description 7
- UONOETXJSWQNOL-UHFFFAOYSA-N tungsten carbide Chemical compound [W+]#[C-] UONOETXJSWQNOL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N Chromium Chemical compound [Cr] VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N Molybdenum Chemical compound [Mo] ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N Titanium Chemical compound [Ti] RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- QCWXUUIWCKQGHC-UHFFFAOYSA-N Zirconium Chemical compound [Zr] QCWXUUIWCKQGHC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052804 chromium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000011651 chromium Substances 0.000 claims description 2
- 229910052750 molybdenum Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000011733 molybdenum Substances 0.000 claims description 2
- 229910052758 niobium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010955 niobium Substances 0.000 claims description 2
- GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N niobium atom Chemical compound [Nb] GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052715 tantalum Inorganic materials 0.000 claims description 2
- GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N tantalum atom Chemical compound [Ta] GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052719 titanium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010936 titanium Substances 0.000 claims description 2
- 229910052726 zirconium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 238000004021 metal welding Methods 0.000 claims 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 5
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 3
- 238000005054 agglomeration Methods 0.000 description 2
- 230000002776 aggregation Effects 0.000 description 2
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 2
- 238000009736 wetting Methods 0.000 description 2
- 229910001316 Ag alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Nonmetallic Welding Materials (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Schweissstab für Auftragsschweissungen
Die Erfindung betrifft einen Schweissstab für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerun gen von Werkzeugflächen, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind.
Hartmetall enthaltende Schweissstäbe für die Aufpanzerung von dem Verschleiss ausgesetzten Flächen sind bekannt. Dabei kann sich das zerkleinerte Hartmetall in einem Rohr aus Stahl oder aus Kupfer, Messing, Aluminium oder andern Metallen befinden. Schweissstäbe dieser Art haben den Nachteil, dass das Verhältnis von Hartmetall zu Einbettungsmetall nur durch Änderung der Wandstärke des Rohres va- riiert werden kann. Es ist daher für die Herstellung solcher Schweissstäbe eine Lagerhaltung von Rohren verschiedener Wandstärken notwendig.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass sich beim Schweissen das im Inneren des Rohres befindliche Hartmetall nicht gleichmässig in der Schmelze des Materials des Rohres verteilt, wodurch sich leicht grössere Agglomerationen von Hartmetallkörnernbildenkönnen. Dies hat zur Folge, dass einzelne Körner nur ungenügend in der aus dem Rohrmaterial gebildeten Matrix eingebettet sind und so bei Beanspruchung leicht ausbrechen können.
Es sind ferner Schweissstäbe bekannt, bei denen Hartmetallstücke in einem Hilfsmetall aus Elementen der Eisengruppe, aus Kupfer und Zink enthaltenden Legierungen oder aus hochsilberhaltigen Legierungen eingelagert sind. Bei der Verwendung solcher Schweissstäbe sind aber verschiedene Schwierigkeiten aufgetreten. So tritt z. B. bei der Auftragsschweissung von Stäben mit hochsilberhaltigen Legierungen als Hilfsmetall eine starke Oxydbildung auf, so dass eine Mehrlagenschweissung nicht möglich ist. Bei andern Hilfsmetallen tritt als Folge einer schlechten Benetzung des Hartmetalles eine mangelhafte Bindung der Hartmetallkörner in der Matrix auf. Aus solchen Aufpanzerungen wird das wirksame Hartmetall beim Einsatz leicht herausgerissen.
Eine weit verbreitete Schwierigkeit besteht ferner darin, dass die Hilfsmetalle beim Einsatz das Hartmetallkorn so stark verschmieren, dass es unwirksam wird, da die Oberfläche des Kornes wegen der Verschmierung gar nicht mit dem zu bearbeitenden Material in Berührung kommt.
Alle diese Nachteile können bei Verwendung des erfindungsgemässen Schweissstabes für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerungen von Werkzeugflächen, vermieden werden, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind, wobei der Schweissstab dadurch gekennzeichnet ist, dass er aus 25 - 6CJ1/o eines Hilfsme-
EMI1.1
- 950/075-40% eines gesinterten Hartmetallkarbides mit einer Körnung bis zu 10 mm besteht, wobei die Hartmetallkörner eine im wesentlichen gedrungene Gestalt aufweisen.
Bei Verwendung des erfindungsgemässen Schweissstabes werden Aufpanzerungen erreicht, bei denen eine ausserordentlich gute Bindung des Hartmetallkornes mit der Matrix erreicht wird. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass das verwendete Hilfsmetall eine wesentlich bessere Benetzung für die Körner aus karbidischem Hartmetall aufweist, als es bei den bisher verwendeten Hilfsmetallen der Fall war. Das Korn wird vom Hilfsmetall gut benetzt und zeigt beim Einsatz der mit dem erfindungsgemässen Schweissstab aufgepanzerten Werkzeugflächen keine Tendenz zum Ausbrechen. Ein Verschmieren des Kornes tritt nicht ein. Das Hilfsmetall lässt sich leicht abarbeiten, so dass immer wieder neue Oberflächen von Hartmetallkörnern freigelegt werden.
<Desc/Clms Page number 2>
Das bei dem erfindungsgemässen Schweissstab verwendete Hilfsmetall besitzt noch weitere Vorzüge. So wird auch bei kaltem Grundmaterial eine Porenbildung vollkommen vermieden. Dadurch wird die Haftung der Hartmetallkörner in der Matrix verbessert. Der Schmelzfluss des Hilfsmetalles besitzt eine gewisse Plastizität, so dass eine günstige Verteilung der Hartmetallkörner im Schweissstab auch in der niedergelegten Aufpanzerung erhalten bleibt und es nicht zu Agglomerationen kommt.
Es werden Körner von gesinterten Hartmetallkarbiden verwendet, da nur die gesinterten Hartmetalle die erforderliche Zähigkeit besitzen. Gusshartmetalle haben eine zu hohe Härte und zu niedere Biegebruchfestigkeit, was zu einer erheblichen Sprödigkeit führt. Für den erfindungsgemässen Schweissstab können nur Hartmetallkörner mit einem im wesentlichen gedrungenen Korn verwendet werden.
Wird ein Hartmetallkorn von etwa 0,5 bis 2,5 mm Durchmesser verwendet, ist es vorteilhaft, wenn
EMI2.1
metall und etwa 65 Gew. -0/0 Hartmetall bestehen. Das Hartmetall kann im wesentlichen Wolframkarbid sein. Vorteilhafterweise besteht die Hartmetallkomponente des Schweissstabes aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50 Val. -0/0 und aus den Karbiden von Molybdän, Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schweissstab für Auftragsschweissungen, insbesondere für Aufpanzerungen von Werkzeugflächen, bei dem Teilchen von Hartmetallkarbiden in einem im wesentlichen aus Kupfer bestehenden Hilfsmetall eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweissstab aus 25 - 600/0 des Hilfsme-
EMI2.2
- 950/075-40% eines gesinterten Hartmetallkarbides mit einer Körnung bis zu 10 mm besteht, wobei die Hartmetallkörner im wesentlichen eine gedrungene Gestalt aufweisen.
Claims (1)
- 2. Hartmetallschweissstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zu etwa je 50 Vol.-% aus Hartmetallkörnern von etwa 0,5 bis 2,5 mm Durchmesser und aus dem Hilfsmetall besteht.3. Harmetallschweissstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zu etwa 65 Gew.-% aus Hartmetallkörnern von etwa 2,5 bis 7 mm Durchmesser und zu etwa 35 Gew. -0/0 aus dem Hilfsmetall besteht. EMI2.3 die Hartmetallkomponente im wesentlichen Wolframkarbid ist.5. Hartmetallschweissstab nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetallkomponente aus Wolframkarbid, vorzugsweise in einem Anteil von mindestens 50 Vol.-% und aus den Karbiden von Molybdän, Chrom, Tantal, Niob, Titan und Zirkon einzeln oder zu mehreren besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT398764A AT262718B (de) | 1964-05-06 | 1964-05-06 | Schweißstab für Auftragsschweißungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT398764A AT262718B (de) | 1964-05-06 | 1964-05-06 | Schweißstab für Auftragsschweißungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT262718B true AT262718B (de) | 1968-06-25 |
Family
ID=3558117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT398764A AT262718B (de) | 1964-05-06 | 1964-05-06 | Schweißstab für Auftragsschweißungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT262718B (de) |
-
1964
- 1964-05-06 AT AT398764A patent/AT262718B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2356616A1 (de) | Abriebbestaendiges lagermaterial und verfahren zu seiner herstellung | |
| CH624860A5 (de) | ||
| DE3837006C3 (de) | Hartmetall | |
| CH504926A (de) | Verfahren zur Herstellung hochwarmfester, korrosionsbeständiger Aufpanzerungen | |
| EP0214679B1 (de) | Korrosionsfeste Hartmetall-Legierung | |
| EP0124134B1 (de) | Hartlegierung auf Nickelbasis | |
| AT262718B (de) | Schweißstab für Auftragsschweißungen | |
| DE1288791B (de) | Verwendung einer Sinterhartmetallegierung zum Zerspannen von Gusseisen und Stahl | |
| DE3043833C2 (de) | ||
| DE1258711B (de) | Hartmetallschweissstab fuer Auftragsschweissungen | |
| DE2745209A1 (de) | Magnetwerkstoff | |
| DE69215813T2 (de) | Kompaktierter und verstärkter Werkstoff aus Aluminium-Legierung und Verfahren zur Herstellung | |
| DE2945431C1 (de) | Verwendung einer Legierung fuer das Flammspritzen | |
| DE898316C (de) | Warmarbeitswerkzeuge | |
| AT253318B (de) | Hartmetallschweißstab | |
| DE202007004774U1 (de) | Verschleißfestes Teil aus keramischem Metallmatrix-Verbundstoff, keramischer Kuchen für ein Teil aus keramischen Metallmatrix-Verbundstoff, Schleifwalze und Tischverkleidung, umfassend ein Teil aus keramischem Metallmatrix-Verbundstoff | |
| DE2120260A1 (de) | Reibwerkstoff auf Basis von Sinterbronze | |
| DE3032767A1 (de) | Aluminium-bronze-legierung | |
| WO2001079574A1 (de) | Verwendung einer aushärtbaren kupferlegierung für kokillen | |
| EP1647607B1 (de) | Aluminiumknetlegierung und Wärmetauscherkomponente aus dieser Legierung | |
| DE2361840C3 (de) | Heterogener Auftragswerkstoff | |
| DE863264C (de) | Silber-Silizium-Legierung | |
| DE1244534B (de) | Aus Stahl bestehende Mahlstaebe fuer Stabrohrmuehlen | |
| AT208088B (de) | Hochverschleißfester gesinterter Werkstoff auf Aluminiumoxyd-Schwermetallkarbid-Grundlage und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE970393C (de) | Verwendung einer Aluminium-Magnesium-Legierung fuer Kokillenguss |