AT252992B - Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
AT252992B
AT252992B AT510264A AT510264A AT252992B AT 252992 B AT252992 B AT 252992B AT 510264 A AT510264 A AT 510264A AT 510264 A AT510264 A AT 510264A AT 252992 B AT252992 B AT 252992B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coupling
guide lugs
housing
guide
anchoring
Prior art date
Application number
AT510264A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Salansky
Original Assignee
Stabeg Appbau Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stabeg Appbau Gmbh filed Critical Stabeg Appbau Gmbh
Priority to AT510264A priority Critical patent/AT252992B/de
Priority to DE19641455278 priority patent/DE1455278A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT252992B publication Critical patent/AT252992B/de

Links

Landscapes

  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen. Es wird dabei von jener Bauart der Verankerung ausgegangen, bei welcher die Zug-Druckvorrichtung der Kupplung mittels an ihr seitlich vorstehender, in Ausnehmungen des Kupplungsträgers eingreifender Vorsprünge an letzterem in zur Fahrzeuglängsachse paralleler Richtung gehalten ist. 



   Eine bekannte Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Fahrzeugrahmen bezweckt eine wahlweise Tiefenversetzung der Kupplung, um mit Mittelpufferkupplungen ausgestattete Fahrzeuge ohne Seitenpuffer mit Fahrzeugen kuppeln zu können, die noch mit älteren Kupplungen ausgerüstet sind und Seitenpuffer tragen. Diese Einrichtung besteht aus zwei im Rahmenfeld querliegenden Platten, zwischen welchen der Kupplungsschaft längsbeweglich geführt und an welche die Federung angeschlossen ist. 



  Hiezu gehören ferner zwei im Fahrzeugrahmen kippbar gelagertewiderlagerteile mit je drei in einer lotrechten Längswand nebeneinander angeordneten lotrechten Vertiefungen, in welche die Enden der beiden Platten wahlweise eingesetzt werden können. Eine derart aufgebaute Verankerung kann den im modernen Bahnbetrieb auftretenden hohenBeanspruchungen keinesfalls standhalten, weil die Widerlagerteile beweglich sind und die hiezu erforderlichen Verriegelungen eine Gefahrenquelle ergeben. Die Platten ermöglichen kein Verschwenken des Kupplungsschaftes und haben eine zu   kleineBerührungsfläche   mit den Widerlagerteilen. Die   Versetzbarkeit   in der Richtung der Fahrzeuglängsachse gewährleistet keine absolute Sicherheit für den jeweils richtigen Sitz der Kupplung im Rahmen. 



   Im Gegensatz zur Problemstellung bei der bekannten Einrichtung setzt sich die Erfindung zum Ziel, eine von der Bauart und Bemessung der Federung unabhängige Verankerung der Kupplungsfederung zu schaffen, der eine starre, form- und kraftschlüssige Verbindung des unbeweglichen Kupplungsteiles mit dem Fahrzeugrahmen gestattet und die richtige Lage des Kupplungsschaftes bzw. den vorgeschriebenen Abstand der Kuppelebene vom Kopfträger gewährleistet. 



   Dieser Aufgabenstellung wird gemäss den wesentlichen Erfindungsmerkmalen entsprochen, indem an dem die Zug-Druckvorrichtung einschliessenden Gehäuse symmetrisch zur lotrechten Längsmittelebene je ein oder mehrere vom Gehäusemantel starr abstehende Führungsansätze ausgebildet und an den den Einbauraum für die Zug-Druckvorrichtung seitlich begrenzenden Teilen des Kupplungsträgers der Umrissform und Anzahl der Führungsansätze entsprechende lotrechte Führungsprofile vorgesehen sind, wobei die Führungsansätze zusammen mit   dem Gehäuse   sich über die ganze Höhe des Einbauraumes erstreckende Querträger bilden und mit den Seitenteilen des Kupplungsträgers vorzugsweise durch Schrauben kraftschlüssig verbunden sind. 



   Durch diese neue Gestaltung der Verankerung wird das Gehäuse der Federung in den Festigkeitsverband des Rahmenfeldes einbezogen, so dass eine örtliche Herabsetzung der Festigkeit des Rahmenfeldes im Bereich des für   die Zug-Druckvorrichtung vorgesehenen Einbaurahmens vermieden ist. Damit   wird auch die Verwindungssteifigkeit des Kupplungsträgers erhöht. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung vereinfacht dar- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
1tenAusführungsbeispiel zwei axial imAbstand angeordnete, vom Gehäusemantel abstehende Führungsansätze 3, deren Umrissform im wesentlichen dem lichten Querschnitt des Einbauraumes angepasst ist. 



   Lediglich zur beispielsweisen Darstellung des Einbauraumes 7   (Fig. l)   sind zu dessen Umgrenzung zwei Träger 8 mit   U-Profil   gewählt worden, deren Enden mit dem Kopfträger 9 und einem Querträger 10 des Fahrzeuguntergestells starr verbunden sind. Die weitere Gestaltung des Fahrzeuguntergestells ist für das Erfindungsproblem ohne Belang und daher in der Darstellung weggelassen worden. Ist ein lotrechter Einbau des Federelementes von unten her vorgesehen, dann kann der Einbauraum oben durch eine Platte 11 abgedeckt sein. 



   Die die   Längswände   des Einbauraumes ergebenden Träger 8 sind-mit zwei Paaren von einander gegenüberliegenden Führungsprofilen 12 von U-Querschnitt ausgestattet. Diese von den Seitenwänden desEinbauraumes nach aussen zurückgesetzten bzw. lotrechte Nuten bildenden Führungsprofile 12 dienen gleichzeitig als   lotrechte Führungen   beim Einsetzen des Federelementes, zur starren Befestigung desselben im Einbauraum und als Anschläge zur Überleitung der Zug- und Druckbeanspruchungen auf das Fahrzeuguntergestell. Die ührungsprofile 12 und die Führungsansätze 3 des Federgehäuses sind im Querschnitt so ineinanderpassend geformt, dass ein in axialer Richtung spielfreier Sitz des Federgehäuses an seinen Befestigungsstellen gewährleistet ist. 



   Zur starren Verbindung des Federgehäuses 1 mit dem Fahrzeuguntergestell, im Ausführungsbeispiel mit denStegen der Trager 8, dienen Schraubenbolzen 5, die durch nach unten vorstehende Teile 4 der Führungsansätze 3 und durch Bohrungen der Träger 8 hindurchragen. Durch Schraubenmuttern 6 ist die Klemmverbindung der Führungsansätze 3 mit den Führungsprofilen 12 hergestellt. 



   Die   Führungsansätze   3 können gesondert hergestellt und mit dem Federgehäuse 1 durch Schweissung starr verbunden sein. Das Federgehäuse kann aber auch mit den Führungsansätzen als einheit-   liches Gussstück   ausgebildet sein. Durch die form- und kraftschlüssige Verbindung der die Seitenwände des Einbauraumes ergebenden Konstruktionsteile des Fahrzeuguntergestells werden Querverbindungen geschaffen, so dass der Verlauf der Querkräfte nicht durch den Einbauraum unterbrochen wird. 



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Federgehäuse mit zwei Führungsansätzen ausgestattet. 



  Die Verschiedenartigkeit der einzelnen für den Einbau in Frage kommenden Federungen wird hauptsächlich durch unterschiedliche Gehäuselängen zum Ausdruck kommen, wobei jedoch bei allen Ausführungen die Führungsansätze dem Erfindungsvorschlag entsprechend gleichartig ausgebildet und vom kupplungsseitigen Gehäuseende in gleichbleibenden Abständen angeordnet sind. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte   Ausführungsbeispiel. Die   vorgeschlagene Einbauweise und Befestigungsart ist ebenso auch bei einem Gehäuse mit Rechteckquerschnitt durchführbar, An Stelle zweier Führungsansätze kann auch ein einziger entsprechend breiter Ansatz am Gehäusemantel ausgebildet sein. Wenn es die Breite des Einbauraumes gestattet, können die Führungsprofile 12 auch von den Seitenwänden einwärts abstehend angeordnet werden. Diese Möglichkeit ist insbesondere bei   einem Gehäuse   mit kreisrundem Querschnitt gegeben, wobei die Profile nicht über die ganze Höhe durchgehend verlaufen müssen, sondern sich lediglich auf den oberen und unteren Eckbereich zu erstrecken brauchen. Die Anzahl der zu verwendenden Schrauben 5 wird sich nach der Zahl der Führungsansätze und nach deren Breite richten.

   Die starre Verbindung der Führungsansätze 3 mit den den Einbauraum seitlich begrenzenden Konstruktionsteilen kann auch auf andere Weise, allenfalls unter Verwendung von Keilelementen, durchgeführt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen, bei welcher die Zug-Druckvorrichtung der Kupplung mittels an ihr seitlich vorstehender, in Ausnehmungen des Kupplungsträgers eingreifender Vorsprünge an letzterem in zur Fahrzeuglängsachse paralleler Richtung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die Zug-Druckvorrichtung einschliessenden Gehäuse (1) symmetrisch zur lotrechten Längsmittelebene je ein oder mehrere vom Gehäusemantel starr abstehende Führungsansätze (3) ausgebildet und an den den Einbauraum für die Zug-Druckvorrichtung seitlich begrenzenden Teilen (8) des Kupplungsträgers der Umrissform und Anzahl der Führungsansätze (3) <Desc/Clms Page number 3> entsprechende lotrechte Führungsprofile (12)
    vorgesehen sind, wobei die Führungsansätze (3) zusammen mit dem Gehäuse (1) sich über die ganze Höhe des Einbauraumes (11) erstreckende Querträger bilden und mit den Seitenteilen (8) des Kupplungsträgers vorzugsweise durch Schrauben (5) kraftschlüssig verbunden sind.
    2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die kraftschlüssige Verbindung der Führungsansätze (3) mit den Seitenteilen (8) des Kupplungsträgers an vorzugsweise nach unten vorstehendenEndteilen (4) der Führungsansätze vorgesehen und durch die Endteile (4) und die unteren Enden der Führungsprofile (12) durchsetzende Schraubenbolzen (5) bewirkt ist.
AT510264A 1964-01-02 1964-06-15 Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen AT252992B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT510264A AT252992B (de) 1964-06-15 1964-06-15 Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen
DE19641455278 DE1455278A1 (de) 1964-01-02 1964-09-30 Einrichtung mit Federelementen fuer Schienenfahrzeuge mit Mittelpufferkupplungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT510264A AT252992B (de) 1964-06-15 1964-06-15 Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT252992B true AT252992B (de) 1967-03-10

Family

ID=3571932

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT510264A AT252992B (de) 1964-01-02 1964-06-15 Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT252992B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69800455T2 (de) Gleitschiene für einen herausnehmbaren Fahrzeugsitz
EP0420882B1 (de) Schiene für schienenfahrzeuge
WO2008067906A1 (de) Schienenstossverbinderanordnung
DE2303908C2 (de) Drehstangenverschluß
EP0071728A1 (de) Ballastgewichtanordnung an landwirtschaftlichen Zugmaschinen
EP1246970B1 (de) Befestigungsvorrichtung für schienen
DE3404377C2 (de) Höhenverstellbare Notabstützung eines Wagenkastens
DE3040925C2 (de) Lagerung für eine Sattelkupplung
AT252992B (de) Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen
DE69514215T2 (de) Spielfreie Zugstangenanordnung für einen Güterwagon
DE3930332C2 (de) Bremsbalken für Balkengleisbremsen mit segmentierten Verschleißelementen
EP0855989B1 (de) Laufradblock
EP4263411B1 (de) Schienenbefestigungsvorrichtung für führungsschienenabschnitte einer fahrtreppe oder eines fahrsteiges
EP1710149A2 (de) Schlussquerträger für ein Nutzfahrzeug
DE102018205506A1 (de) Anbindung einer Lenkung im Kraftfluss des Längsträgers
DE8912591U1 (de) Traverse für den industriellen Halterungsbau
DE19940060C1 (de) Verspannungseinrichtung zwischen einer Zungenschiene und dem zugehörigen Zungenkloben
EP0065623A1 (de) Flanschkonstruktion für die Schraubverbindung zwischen einem Anhänger-Fahrgestell und dem Rahmen des Anhänger-Aufbaues
EP0182191B1 (de) Träger und Hilfsrahmen, insbesondere für Untergestelle von Schienenfahrzeugen
DE2728668C2 (de) Unterblock für eine Laufkatze
EP0141211B1 (de) Fahrschiene für Einschienenhängebahn
DE1916996B2 (de) Zug- und Drückevorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Schlepper
EP0027166B1 (de) Achshaltersteg
DE69204672T2 (de) Rahmenteil für ein fahrzeug.
DE1605201C3 (de) Vorrichtung zum Abstützen einer einer Mittelpufferkupplung nachgeschalteten Zug- und Stoßvorrichtung