AT251931B - Vorrichtung zur Vermeidung eines Doppel- und Mehrfachauswurfes bei einem Selbstverkäufer für Zeitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung eines Doppel- und Mehrfachauswurfes bei einem Selbstverkäufer für Zeitungen

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AT251931B
AT251931B AT618565A AT618565A AT251931B AT 251931 B AT251931 B AT 251931B AT 618565 A AT618565 A AT 618565A AT 618565 A AT618565 A AT 618565A AT 251931 B AT251931 B AT 251931B
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Willibald Dipl Kfm Slavik
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Willibald Dipl Kfm Slavik
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   Vorrichtung zur Vermeidung eines Doppel- und Mehrfachauswurfes bei einem Selbstverkäufer für Zeitungen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vermeidung eines   Doppel-und Mehrfachaus-   wurfes durchReibungsmitnahme bei einem Selbstverkäufer für Zeitungen, bei welchem das äusserste Zeitungsexemplar gegen die Ausgabeöffnung geführt wird. 



   Selbstverkäufer für Zeitungen, bei welchen das äusserste Zeitungsexemplar durch einen starken Zug oder Druck gegen die Ausgabeöffnung, beispielsweise mit Spitzen oder mit Walzen geführt wird, sind bekannt. So beschreibt die   österr. Patentschrift Nr. 244 646   einen Selbstverkäufer, bei welchem die unterste Zeitung mit einem Spitzenrechen gegen die Ausgabeöffnung gezogen wird und so vom darüberliegenden Zeitungsstapel getrennt wird. Der Zug wird dabei nur auf die unterste Zeitung ausgeübt. Trotzdem neigt durch die Reibung zwischen der Oberfläche der untersten Zeitung und der nächsten Zeitung die darüberliegende Zeitung dazu, sich gleichfalls gegen die Ausgabeöffnung hin zu bewegen. Der Selbstverkäufer ist jedoch unbrauchbar, wenn er mehr als eine Zeitung auswirft.

   Die einfachste Lösung, dieses Doppelausgeben durch Mitnahme zu vermeiden, nämlich denAusgabeschlitz nur so stark wie eine Zeitung zu machen, befriedigt nicht, u. zw. deshalb, weil die Zeitungsstärke schwankt. Die Zeitungen einer Ausgabe können durch verschieden starke Faltung unterschiedlich stark sein. Der Selbstverkäufer soll darüber hinaus sowohl für Wochentagsexemplare als auch für Sonntagsexemplare, die mehr als doppelt so stark sind, funktionieren. Dazu kommt noch, dass es durch eine schlechte Lage an einem Schlitz, der nur die Höhe einer Zeitungsstärke hat, durch ein Verbiegen einer Kante einer Zeitung zu einer totalen Ausgabehemmung kommen kann und der Selbstverkäufer dadurch unbrauchbar wird. 



   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass ein oder mehrere Hemmhaken zum Abfangen der zweiten Zeitung angeordnet sind, die in die Ausgabebahn greifen. Der Hemmhaken muss sich dabei nicht über die ganze Länge der Ausgabeöffnung erstrecken. Es genügt, wenn zwei oder drei Hemmhaken etwa am Rand und in der Mitte angeordnet sind. Ein Verknüllen der untersten Zeitung ist schon deshalb schwer möglich, weil nur Hemmhaken vorgesehen sind, die an sehr kurzen Strecken angreifen und daher, selbst wenn die unterste Zeitung sich an einem Hemmhaken verfangen würde, sie genügend Gelegenheit zum Ausweichen neben dem Hemmhaken hat und, zwar etwas verknüllt aber doch, auf jeden Fall am Hemmhaken vorbeigezogen werden kann. Um auch dieses Verknüllen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, 
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 Bereich der Hemmhaken keine Unterstützungsfläche mehr vorhanden ist.

   Um mit Sicherheit zu vermeiden, dass dabei eine zweite Zeitung mitrutscht, wird weiters vorgeschlagen, dass der Hemmhaken unter die Unterstützungsfläche bzw. über die Ebene auf der die auszugebende Zeitung aufliegt, greift. Durch diese Massnahme ist die unterste Zeitung gezwungen, nach unten auszuweichen, um ausgegeben werden zu können. Die nachfolgende Zeitung wird durch ihre Eigenelastizität und die Elastizität der untersten Zeitung nach oben gedrückt und verfängt sich mit Sicherheit am Hemmhaken. Nur die unterste Zeitung, auf die ja ein wesentlich stärkerer Zug oder Druck gegen den Ausgabeschlitz ausgeübt wird, kann das Hindernis des Hemmhakens durch Ausweichen nach unten leicht überwinden. Um diesen Effekt noch zu verstärken, wird vorgeschlagen, dass derHemmhaken inAusgaberichtung gekrümmt ist.

   Durch diese Krümmung 

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 werden die auf die auszugebende Zeitung aufliegenden Zeitungen durch die Reibung mitgenommen und füllen die Krümmung aus, so dass die unterste Zeitung tatsächlich elastisch nach unten gedrückt wird und die darüber liegenden Zeitungen im Hemmhaken gefangen werden müssen. Damit dieses Fangen tatsächlich erfolgt, wird vorgeschlagen, dass am Ende des Hemmhakens eine Fangfläche angeordnet ist. Diese Fangfläche ist zweckmässig etwa senkrecht aufdieTangentialebene dervorderstenKante der auszustossenden Zeitung. Bei einer derartigen Ausbildung muss sich die Zeitung im Fanghaken verfangen und kann nur durch einen starken Zug, wie er nur auf die unterste Zeitung ausgeübt wird, aus dem Hemmhaken herausgezogen werden. Für anders starke oder starre Zeitungen kann man überdies noch den Hemmhaken elastisch ausbilden.

   Der Hemmhaken wird dann bei besonders starkem Zug, wie er auf die unterste Zeitung ausgeübt wird, mit ausweichen, u. zw. so lange, bis dieser Zug durch das Ausweichen der untersten Zeitung beseitigt ist. Die nachfolgende Zeitung, die ja durch die elastischen Eigenschaften der untersten Zeitung immer gegen den Hemmhaken gedrückt wird, wird mit Sicherheit gefangen. 



   Wenn die Zeitungsstärken extrem variieren, kann eine Höhenverstellung des Hemmhakens unter Umständen zweckmässig sein. Auch kann es möglich sein, dass es zweckmässig ist, wenn der Haken auswechselbar angeordnet ist. Das ist dann der Fall, wenn Zeitungen unterschiedlicher Stärke und mit sehr unterschiedlicher Dicke verkauft werden sollen. Für den Regelfall wird jedoch eine einzige Hemmvorrichtung genügen. Wie es sich gezeigt hat, kann die erfindungsgemässe Vorrichtung Zeitungen mit stark schwankender Stärke, also etwa Wochenausgaben und Sonntagsausgaben von Tageszeitungen ohne weiteres ohne Austausch der Haken oder Höhenverstellung so weit halten, dass immer nur ein Exemplar, u. zw. das unterste   bzw. bei Ausgebern,   bei denen von der Oberfläche abgenommen wird, das oberste Exemplar ausgegeben wird.

   Die Vorrichtung ist in erster Linie für einen Ausgeber gedacht, bei dem das unterste Zeitungsexemplar herausgeschoben wird, funktioniert jedoch genauso, wenn einem Stapel das oberste Zeitungsexemplar entnommen werden soll. Es ist möglich, die Krümmung so auszubilden, dass die Zeitung nach oben oder nach unten gekrümmt ist. Die Erfindung ist an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. 
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 dazu eine Ansicht von vorne. Die Ausgabevorrichtung ist in einem entsprechenden Gehäuse eingebaut. 



   Der Zeitungsstoss 3 liegt auf einer Unterlage 4, einem Gitterrost 4, durch den ein verschiebbarer Spitzenrechen 12 mit seinen Spitzen 13 durchgreift, auf. Der Zeitungsstoss liegt an   einer Hal-   tewand 6 an,   die an ihrem unterenEnde gekrümmt oder abgeschrägt ist. Zwischen dem unterenEnde   7 und der Unterlage 4   befindet sich ein Spalt, der genügend gross ist, dass einige Zeitungen hindurch ge-   hen. An der Haltewand 6 sind Haltehaken 8 mit ihrem ebenen Befestigungsteil 9 befestigt. Die   Befestigung erfolgt mit durch Langlöcher   14 gehenden Schrauben 15. Die Höhe der Haken 8 kann damit fein eingestellt werden.

   Anschliessend an den Befestigungsteil 9 setzt sich der Haken in einen gekrümmten Teil 10 fort, der an seinem Ende mit einer Fangfläche 11 versehen ist. Übt man auf die unterste Zeitung 1 einen starken Zug durch Ziehen des Spitzenrechens 12 und der Spitzen 13   inrichtung zurausgabeöffnung aus, so   rutscht bei der ersten auszunehmenden Zeitung der vordere Rand 16 dieser Zeitung die Krümmung des gekrümmten Teiles 10 entlang bis zur Fangfläche 11, wird sich dort   etwas nach unten durchbiegen und aus der Fangfläche herausgezogen werden. Das Weiterschieben der   Zeitung bis   zur Ausgabeöffnung kann   dann ungehemmt erfolgen. Die Oberfläche der Zeitung gleitet dabei amEnde des Hakens.

   Gleichzeitig nimmt diese Zeitung durch Reibung die nächste Zeitung 2 mit, die gleichfalls entlang des   gekrümmten Teiles des Hakens   bis   zur Fangfläche   11 vorgezogen wird. Der Reibungszug ist ungleich schwächer als der   Zug, der durch die S pitzen   13 auf die unterste Zeitung ausgeübt wird. Überdies drückt die 
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 tung 1   weggezogen istsistesmöglich,durcheinneuesZiehenmitdenSpitzen   13 dienachfolgendeZeitung 2, die ja nunmehr die unterste Zeitung 1 ist, mit starkem Druck so weit nach vorne zu ziehen, dass sie aus der Fangfläche herausrutscht und ausgegeben werden kann. Die nachfolgende Zeitung rutscht dabei in   die Fangfläche   und wird gleichfalls so lange an der Ausgabe gehindert, bis die darunter liegende Zeitung ausgegeben ist.

   Es ist möglich, zur Verstärkung des Effektes den Haken 8 elastisch auszubilden. 



   DasAusführungsbeispiel lässt zahlreiche Variationen offen. So ist es beispielsweise möglich, die Vorrichtung auf den Kopf zu stellen, statt der untersten Zeitung die oberste zu entnehmen, die Ausgabekrümmung statt nach unten nach oben zu machen u. dgl. Es ergeben sich dadurch äquivalente Lösungen. 

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AT618565A 1965-07-07 1965-07-07 Vorrichtung zur Vermeidung eines Doppel- und Mehrfachauswurfes bei einem Selbstverkäufer für Zeitungen AT251931B (de)

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