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Speisespannungserzeuger für Zusatzgeräte zu einem
Wechselstromgerät
Es ist die Schaltung einer magnetischen Spannungsgleichhalteanordnung bekanntgeworden, bei welcher auf der Primärseite je ein im Sättigungsbereich arbeitender und ein im ungesättigten Zustand arbeitender Transformator in Reihe geschaltet sind. Zweck dieser Anordnung ist es, eine einzige Speisespannung bei Spannungsschwankungen der Netzspannung an den Primärwicklungen der Transformatoren konstant zu halten.
Es wurde weiters die Schaltung eines elektromagnetischen Spannungsgleichhalters bekannt, bei der die Spannungen an einer gesättigten Drosselspule und einer mit dieser in Reihe an einer veränderlichen Wechselspannung liegenden Luftspaltdrosselspule in den Ausgangsstromkreis gegensinnig in Reihe geschaltet sind. Diese Schaltung hat den Zweck, eine einzige Speisespannung zu gewinnen und diese bei Spannungsschwankungen der Netzspannung konstant zu halten.
Schliesslich ist eine aus Gleichrichtern aufgebaute Schaltung eines Spannungsgleichhalters bekanntgeworden, bei welcher ein im Sättigungsbereich und ein ungesättigt arbeitender Transformator gegeneinander geschaltet sind, wobei die Belastung derart gewählt wird, dass der Mittelwert der Spannungshalbwelle gleich bleibt.
Die Erfindung betrifft einen Speisespannungserzeuger für Zusatzgeräte zu einem Wechselstromgerät, wie sie z. B. Antennen-Verstärker, Umsetzer für den Dezimeterwellenbereich oder Antennen-Umschalterelais für Fernsehempfänger od. dgl. darstellen. Aufgabe der Erfindung ist, zusätzlich für das vom Wechselstromgerät unabhängige Zusatzgerät eine Speisespannung zu gewinnen, wobei das Wechselstromgerät und der erfindungsgemässe Speisespannungserzeuger in Serie geschaltet sind.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen in den Speisestromkreis des Wechselstromgerätes, dessen Speisestromaufnahme innerhalb eines gegebenen Stromstärkebereiches liegt, geschalteten, schon bei Minimalstromaufnahme gesättigten Transformator, dessen als Speisespannung für das oder die Zusatzgeräte dienende Sekundärspannung im gegebenen Stromstärkebereich annähernd konstant ist.
Als Zusatzgeräte, beispielsweise zu Fernsehempfängern, kommen Antennen-Verstärker, Umsetzer für den Dezimeterwellenbereich, Antennen-Umschalterelais od. dgl. in Frage, die nur eine geringe Speisespannung (zirka 10 V) benötigen. Es ist bekannt, diese Zusatzgeräte aus galvanischen Elementen zu speisen, die ständig überwacht werden müssen. Die üblich verwendeten Zink-Kohle-Elemente werden bei ständigem Gebrauch, aber auch durch Alterung zersetzt. Bei allfällig in das Gehäuse des Wechselstromgerätes oder des Zusatzgerätes eingebauten Batterien werden die in der Nähe der Batterie angeordneten Schaltelemente durch die bei der Zersetzung austretende Elektrolytflüssigkeit gefährdet bzw. zerstört. Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden.
Die Verwendung eines eigenen Netzgerätes zur Speisung der Zusatzgeräte wäre für diesen Zweck zu aufwendig. Ausserdem würde sich der Nachteil ergeben, dass bei Ein- und Ausschaltung des Wechselstromgerätes das Netzgerät zusätzlich mit ein-und ausgeschaltet werden müsste. Dies erübrigt sich bei der Erfindung, weil der die Speisespannung für das Zusatzgerät erzeugende Transformator mit dem Wechselstromgerät in Serie liegt und zwangsläufig über dessen Netzschalter ein-und ausgeschaltet wird.
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Bei der praktischen Ausführung der Erfindung wird der Transformator mit einer Primärwicklung mit nur wenigen Windungen in den Speisestromkreis des Wechselstromgerätes geschaltet. Die Windungszahl ist so bemessen, dass der Transformatorkern bei Minimalstromaufnahme, z. B. bei 0, 1 Stromaufnahme, des Wechselstromgerätes vollkommen gesättigt ist. Die Sekundärspannung des Transformators steigt daher nur unwesentlich, wenn das Wechselstromgerät einen wesentlich stärkeren Strom, z. B. 5 A, aufnimmt.
Damit ist die Stabilität der Speisespannung für die Zusatzgeräte schon weitgehend gewährleistet.
Als Speisespannungen werden meist Gleichspannungen benötigt. In diesem Fall wird die Sekundärspannung einem Gleichrichter zugeführt, gesiebt und durch eine Zenerdiode praktisch vollkommen stabilisiert. Die gewonnene Gleichspannung wird dann als Speisespannung den entsprechenden Zusatzgeräten zugeführt.
Der Transformator kann, da er mit dem Wechselstromgerät in Serie geschaltet ist, in bezug auf seinen Wickelraum sehr klein ausgeführt werden, da er nie die volle Netzspannung. sondern nur die geringe Spannungsdifferenz zwischen der Netzspannung und dem Spannungsabfall am Wechselstromgerät aufnehmen muss.
Selbstverständlich ist die erfindungsgemässe Einrichtung nicht nur in Verbindung mit Wechselstromgeräten anwendbar, wie es beispielsweise bei einem Fernsehempfänger der Fall ist, der in der Regel als Allstromgerät ausgebildet ist. Natürlich funktioniert der erfindungsgemässe Speisespannungserzeuger nur beim Anschluss an das Wechselstromnetz.