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Verpackungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine mit einem Förderer, welcher die zu verpackenden, durch Führungen in parallele Reihen aufgeteilten Gegenstände auf eine Abstutzung führt, wobei oberhalb der vom Förderer transportierten Reihen von Gegenständen zur Erhöhung der Reibung zwischen dem Förderer und den Böden der Gegenstände auf die oberen Enden der Gegenstände einen Druck ausübende Rollen mit quer zu den Reihen der Gegenstände verlaufender Achse angeordnet sind.
Esistbekannt, bei Verpackungsmaschinen od. dgl. mit einem Förderer, welcher die zu verpackenden Gegenstände auf eine AbstUtzung fuhrt, oberhalb der vom Förderer transportierten Gegenstände auf den oberen Enden der Gegenstände einen Druck ausubende Rollen anzuordnen. Dadurch wird gesichert, dass sich die Gegenstände auch auf der Abstützung weiterbewegen, und es wird eine Stauung der Gegenstände vermieden. Je nachdem Material und je nach dem Druck, den diese Rollen auf die oberen Enden der Ge- genstände ausüben, werden aber die Rollen früher oder später abgenutzt und laufen, ohne die Gegenstände zu beruhren.
Dies macht sich dann durch Stauungen von zu verpackenden Gegenständen auf der AbstUtzung bemerkbar und es ist dann erforderlich, die Maschine abzustellen, die Welle, auf welcher die Rollen befestigt sind und die abgenutzten Rollen auszubauen, um sie frisch Überziehen zu lassen, und Reserverollen einzubauen. Dies bedingt, durch die Stillstandszeit der Verpackungsmaschine, die Lagerhaltung von Reserverollen und die Arbeit zur Ersetzung der abgenutzten Rollen einen gewissen Aufwand an Zeit und Geld.
Die Erfindung sucht eine solche Verpackungsmaschine zu verbessern und ihre Nachteile wenigstens teilweise zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, dass die Rollen auf ihrer Welle exzentrisch befestigt sind. Dadurch, dass die Rollen auf die Gegenstände nur intermittierend einen Druck ausuben, wird der Kontakt zwischen Rolle und den oberen Enden der Gegenstände sowie ein ausreichender Anpressdruck gewährleistet und es ist nicht möglich, dass die Rollen etwa wegen zu grosser Abnutzung nur mitlaufen, ohne einen genügend grossen Druck auf die Gegenstände auszuüben. Dabei werden die Rollen vorzugsweise so angetrieben, dass sie die Gegenstände in der Bewegungsrichtung des Förderers bewegen.
Im Falle, dass, gemäss einer Weiterbildung der Erfindung, jeder der Reihen je eine der Rollen zugeordnet ist, wird es möglich, die Exzentrizität jeder Rolle über 3600 gleichmässig versetzt anzuordnen, so dass einer Verbiegung der Welle infolge Ermudung des Materiales und damit einer Verminderung des Drukkes der Rollen auf die in Reihen transportierten Gegenstände entgegengewirkt wird. Weiters können auf diese Weise Unregelmässigkeiten in der Höhe der Dosen oder in ihrer Stellung auf dem Förderband berUcksichtigt werden.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausfuhrungsbeispieles schematisch erläutert.
Fig. 1 zeigt eine axonometrische Ansicht einer erfindungsgemässen Verpackungsmaschine und Fig. 2 im Detail und vergrössertem Massstab die erfindungsgemässe Anordnung der Rollen.
Über einem Förderer 15, durch welchen Dosen, durch Trennwände A - E getrennt, auf Schienen 40 gebracht werden sollen, sind auf einer Welle 31 jeweils einer Dosenreihe zugeordnete Rollen 301 - 304 mittels einer Schraube 33 exzentrisch befestigt. Die Welle 31 ist in Armen 23 gelagert, welche an einer Schwenkachse 29 befestigt sind. Die Höhe der Arme 23 bzw. der Schwenkachse 29 kann durch eine mit einem Schlitz versehene Platte 27 innerhalb der durch die Länge des Schlitzes gegebenen Grenzen verstellt werden und weiters durch einen Gewindebolzen 21.
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Der Gewindebolzen 21 seinerseits ist in einem Quertrum F5 der Verpackungsmaschine verschraubt. Dadurch kann die erfindungsgemässe Verpackungsmaschine an jede beliebige Grösse der zu verpackenden Gegenstände angepasst werden.
Der Antrieb der Welle 31 erfolgt vom Motor M, welcher gleichzeitig als Antrieb fur alle ubri- gen beweglichen Teile dient. Der Antrieb wird vom Motor M uber ein Reduziergetriebe, die Welle 13 mit dem Kettenrad 10 und die Kette 12 auf das auf der Welle 18 befindliche Kettenrad 14 übertragen, vom ebenfalls auf der Welle 18 befestigten Kettenrad 20 abgenommen und auf ein Kettenrad 24 Übertragen, welchesbeispielsweise ander gleichzeitig als Schwenkachse dienenden Welle 29 befestigtist. Ein an der gleichen Welle befestigtes Zahnrad 26 treibt schliesslich das auf der Welle 31 sitzende Ritzel 28.
Wie man aus den in Fig. 1 angedeuteten Schraubenlöchern für die Schrauben 33 entnehmen kann, sind die Rollen 301 - 304 zweckmässig gegeneinander versetzt an der Welle 31 angeordnet. Auf diese Weise kann das volle Gewicht der gesamten Rollenanordnung auf jeweils eine einzige Dosenreihe wirken.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verpackungsmaschine mit einem Förderer, welcher die zu verpackenden, durch Fuhrungen in parallele Reihen aufgeteilten Gegenstände auf eine Abstutzung fUhrt, wobei oberhalb der vom Förderer transportierten Reihen von Gegenständen zur Erhöhung der Reibung zwischen dem Förderer und den Böden der Gegenstände auf die oberen Enden der Gegenstände einen Druck ausubende Rollen mit quer zu den
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