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oder von Hand erfolgen, 80 dass ein fortlaufendes Arbeiten ohne Unterbrechung gewähr- leistet wird. Es ist nur notwendig, hinter der Schneidvorrichtung die beschnittene Papierbahn durch eine geeignete Schaltvorrichtung, entweder der einen oder anderen Maschinenhälfte zuzuführen.
Die von der Papiermaschine kommende Bahn 0 wird zwischen Transportwalzen 2 durch unter den Schneidapparat 3 geführt und läuft hinter diesem auf geeigneter Führungebene zu einer Bremswalze 6 und über diese hinaus durch einen Schlitz in einem Schirm 7 auf einen Tisch 5, tier sich an die Bremswalze 6 anlegt. Dieser Tisch 5 ist um eine Horizontalachse drehbar. Wird nun der Schncidapparat durch Zug an der Ilorizontal- stange 4 in Tätigkeit gesetzt, so läuft das abgeschnittene Ende als Ausschuss über den Tisch 5 ab, der beim Abschneiden der Papierbahn eine Kippbewegung ausführt und den Spalt im Schirm 7 abschliesst, so dass nunmehr für die Bahn 0 der Durchgang zur Aufrollvorrichtung frei wird.
Die Papierbahn 0 wird nun mittels der Pendolführung 26 und der von Hand verstellbaren Drehklappe 27 so geführt, dass sie infolge ihres Eigengewichtes der gerade arbeitsbereiten Rollspindel 1 zuwandert. Es läuft die Bahn mit ihrem glattgeschnittenen vorderen Ende über den Führungsrahmen 28 und gelangt zur Druckwalze 9. Hier wird sie von einer Anzahl mit Gummibelag versehener Rollen 10, die auf gemeinschaftlicher
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wodurch die Papierbahn mit Hilfe einer geschlitzten Führung 12 aus Metallbloch zu der Spindel 1 geführt, von dieser erfasst und mit ihr verklebt wird, womit die Anfwick ! ung beginnt.
Um auch sehr dünne Papiere durch die Führung 12 hindurch zur Rollspindel 1 einzubringen und kanghart aufzurollen, ist eine Blasvorrichtung vorgesehen, die aus einem mit einer Reihe kleiner Löcher versehenen Metallrohr 13 besteht, das mit einem Druckluftbehälter in Verbindung steht. Statt eines Metallrohres können auch mehrere Verwendung finden.
Bei Beginn einer neuen Rolle lässt man durch Öffnen eines Hahnes Luft durch die erwähnten Löcher strömen, wodurch das Papier an die umlaufende Druckwalze 9 angedrückt wird. Von letzterer wird es zur Rollspindel 1 mitgenommen und dann behufs Aufwicklung mit dieser verklebt.
Das Verkleben der Papierbahn mit der Rollspindel 1 bezw. mit einer diese umgebenden litilso 8 wird dadurch bewirkt, dass die Vorderkante der geradegeschnittenen Papierbahn 0 mit Klebestoff versehen wird, sofern nicht die Rollspindel 1 bezw. die Hülse 8 bereits an
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des Papieres mit Wasser oder einer sonstigen Flüssigkeit.
Als Behälter für Klebestoff, Wasser u. dgl. dient ein hohlzylinder 14 mit einer Anzahl Wischer 15 aus porösem Stoff, die behufs Ansaugung des Klebestoffes u. dgl. in den Hohlzylinder 14 eintauchen und oben über dessen Umfang so viel heraustreten, dass sie die Papierbahn 0 berühren, sobald der Zylinder 14 eine Drehung um seine Achse erfährt.
Um diese Drehung selbsttätig und in dem Augenblick zu vollführen, in dem die Vorderkante der Papierbahn 0 am Zylinder 14 vorbeigeht, ist folgende Einrichtung vorgesehen.
Ein auf der Welle der unteren Transportwalze 2 angebrachtes Zahnrädchen bewegt mittels eines Gegenrades eine kurze Achse nebst konischem Rad. Das als Zahnkupplung ausgebildete konische Gegenrad hiezu läuft lose auf einer Welle 16 und bringt diese in Bewegung, sobald eine achsial bewegliche gezahnte Kuppelhälfte mit diesem konischen Rad in Verbindung gebracht wird. Letzteres geschieht bei jedesmaligem Abschneiden der Papierbahn 0, da gleichzeitig mit diesem der Bolzen 17 die Fallklinke 18 auslöst und dadurch der Gewichtshebel 19 bis zu seiner Bergrenzung herabsinkt.
Da dieser Gewichtshebel mit einem Gabelhebel rechtwinklig verbunden ist, und dieser den horizontal vorschiebbaren Toil der Zahnkupplung umschliesst, so findet beim Abschneiden der Papierbahn 0 ein
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Das Übersetzungsverhältnis der erwähnten konischen Räder ist so bemessen, dass die Welle 16 in derselben Zeit, in der die Papierbahn 0 vom Schnoidapparat. ? bis zum hohlzylinder 14 gelangt ist, genau eine Umdrehung macht.
Die Welle 16 trägt zwei
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ba letzterer dpn geneigt tiegenden und mit dem Hohlzylinder 14 verbundenen Gewichts- b'tt : : 2 durch den Bolzen .3 stützt (wie Fig. 3 veranschaulicht), so erfolgt durch Anheben des hebels 21 eine Abwärtsbewegung des Gewichtshebels 22, wodurch der Hohlzylinder 14 plötzlich gadreht und ein Vorbeistreichen der Wischer 15 an der Vorderkante der Papierbahn 0 im richtigen Augenblick erzielt wird.
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Falle die Papierbahn 0 abreisst, bevor die Rolle den verlangten Durchmesser hat, so wird ein Zusammenkleben dadurch erreicht, dass die Bahn rechtwinktig abgeschnitten der Druckwalz9 9 auf dem beschriebenen Wege zugeführt und der Hebel 21 angeheben wird, wodurch der Gewichtshebel 22 in Wirkung tritt. Die mit Klebestoff verschonen Wischer 15 streichen dann an der Papierbahn vorbei.
Die Druckwirkung der Walzen 9 wird dadurch reguliert, dass die in den Fig. 1 und 2 angedeuteten Gewichtsstücke 24 entsprechend zur Anwendung gebracht worden, indem sie vermöge der für diesen Zweck vorgesehenen Zahnstangen 25 den Zweck genannter Walzcn beeinflussen, da letztere an den Enden der Zahnstangen gelagert sind.
Hat eine Rolle den verlangten Durchmesser erreicht, so wird die zweite Rolleinrichtung der Maschine, nachdem dieselbe frühzeitig in die arbeitsfähige Stellung gebracht ist, in Betrieb gesetzt. Die unter der Bremswalze 6 angeordnete Drehklappe 27 wird vor Beginn einer neuen Rolle von Hand so gestellt, dass die Papierbahn 0 über den Führungsrahmen 28 und die betreffende Druckwalze 9 zu der reservierten Rollspindel 1 laufen muss.
Sind die nötigen Vorbereitungen für den Beginn einer neuen Rolle getroffen, so wird die Papierbahn 0 mit dem Schneidapparat 3 abgeschnitten und das Aufrollen der ersteren beginnt in der beschriebenen Weise aufs neuo.
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des Riemenansrückers stillgesetzt, orstore ans der Maschine entfernt und ihre Teile wieder in die Stellung gebracht, dass mit vorstellung der nächsten neuen Rolle begonnen worden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum klangharten Aufrollen direkt von der Papiermaschine kommenden Papierbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die ankommende Papierbahn unter einem Quer-
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Querschnoidmesser (3) das ankommende Ende der Papierbahn glatt abgeschnitten hat, selbsttätig in die Schräglage kippt, so dass das abgeschnittene Ende der Papierbahn fort-
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(, ) zugeführt wird.