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Anordnung zur Weiterleitung der in zyklisch arbeitenden
Speichereinrichtungen enthaltenen Informationen
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Schalter mit einer Ausgabeeinrichtung für die Datenverarbeitungseinrichtung gekoppelt ist und eine die Entleerung des Ausgabepufferspeichers Uberwachende und die wiederholte Bespeicherung desselben steuern- de Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, so dass die weiterzuleitenden Informationen jeweils gruppen- weise im Rahmen des normalen Arbeitszyklus der Speichereinrichtung dem Ausgabepufferspeicher und aus diesem einzeln der Datenverarbeitungseinrichtung übergeben werden.
Durch die Übernahme der Informationen nach dem Durchlauf durch die eine mögliche Änderung be- wirkenden Steuerschaltglieder im Rahmen des normalen Arbeitszyklus der Speichereinrichtung wird ein
Eingriff in diesen Arbeitszyklus in einfacher Weise umgangen, da es für den Funktionsablauf innerhalb des
Arbeitszyklus gleichgültig ist, ob die wieder einzuspeichernden Informationen nun an ihren alten Spei- cherplatz gelangen oder an einen andern Speicherplatz im Pufferspeicher. Da gleichzeitig immer meh- rere Informationen in Form einer gesamten Gruppe vom Pufferspeicher übernommen werden und damit für die nachfolgende Verarbeitung ständig zur Verfügung stehen, ergeben sich für diese Informationen sehr kurze Zugriffseiten, so dass die nachgeschaltete Datenverarbeitungseinrichtung voll ausgelastet werden kann.
Lediglich für die Übernahme der jeweils nachfolgenden Informationsgruppe in den Puffer- speicher ergeben sich längere Zugriffszeiten, die jeden bis zu der für einen vollständigen Speicherdurch- lauf erforderlichen Zeit betragenden Wert annehmen können. Die Zahl dieser länger dauernden Zugriffe kann aber durch entsprechende Gruppenbildung derartig niedrig gehalten werden, dass sie bezogen auf die
Zahl aller Informationen nicht ins Gewicht fallen.
Besonders einfach gestaltet sich die Anwendung der der Erfindung zugrunde liegenden Anordnung, wenn als Speichereinrichtung eine Magnettrommel mit einer Vielzahl von parallelen Spuren und die ein- zelnen Informationen enthaltenen Speicherabschnitten dient, wenn die jeweils in einer solchen Spur ent- haltenen Informationen eine Informationsgruppe bilden und als Pufferspeicher eine weitere Spur der
Trommel dient, die mit einer eigenen Einspeicher- und Ausspeichervorrichtung versehen ist. Der Aufwand für den Pufferspeicher ist in diesem Falle äusserst gering, da in den meisten Fällen eine freie Reservespur zur Verfügung steht.
Die für die Datenverarbeitung noch notwendigen Adressen der einzelnen Informationen, beispielsweise die Teilnehmerrufnummern bei GebUhreninformationen, können in einfacher Weise von einem Adressen- zähler in Übereinstimmung mit der Gruppen- bzw. Spurenkennzahl der jeweils an den Pufferspeicher übergebenen Informationsgruppe und der durch die Speicherphase gegebenen Wortkennzahl der einzelnen
Informationen abgeleitet und gemeinsam mit der zugehörigen Information an die Datenverarbeitungsein- richtung weitergeleitet werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Erfassung von auf mehreren Signalleitungen in wahlloser
Folge-anfallenden Signalimpulsen durch eine zentrale Registriereinrichtung. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau einer derartigen Anordnung.
DiealsMagnettrommelausgebildete Speichereinrichtung T ist in bekannter Weise mit einer Reihe von Speicherspuren Spl-20 versehen. Jede dieser Spuren ist beispielsweise in 100 Speicherabschnitte und jeder Speicherabschnitt wieder in mehrere Speicherzellen unterteilt, wobei die einzelnen Speicher- abschnitte jeweils eine Information und die einzelnen Speicherzellen die Einzelelemente dieser Infor- mation beinhalten. Die Darstellung der einzelnen Informationen, beim Ausführungsbeispiel jeweils die Zahl der auf der zugehörigen Signalleitung angefallenen Signalimpulse, erfolgt vorzugsweise im Binärcode.
Um die bei der Aus-und Einspeicherung der einzelnen Informationen gegebenen Schwierigkeiten zu umgehen, sind die Speicherspuren Spl-20 entsprechend einer bereits bekannten Anordnung in zwei Gruppen unterteilt, von denen die eine die Spuren mit ungerader Kennzahl 1-19 und die andere Gruppe die Spuren mit gerader Kennzahl 2 - 20 umfasst. JederSpurengruppe ist eine sogenannte Über- tragsspur ÜSpl bzw. ÜSp2 zugeordnet. Die zyklische Ansteuerung der einzelnen Spuren erfolgt durch die gruppenindividuellen Spurenwähler SWI bzw. SW2, die mit je einem Leseverstärker LVI bzw. LV2 und je einem Schreibverstärker SV1 bzw. SV2 verbunden sind. Ebenso ist für jede Übertragsspur ein Schreibverstärker SVÜI bzw. SVÜ2 und ein Leseverstärker LVÜ1 bzw. LVÜ2 vorgesehen.
Um dabei einen zyklischen Informationsumlauf zu ermöglichen, sind die Leseverstärker LV1 und LV2 der beiden Spurgruppen über ein Änderungsschaltglied AD, das in an sich bekannter Weise
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normaler Einsaddierer ausgebildet ist, mit den Schreibverstärkern SVÜ1 und SVÜ2 der beiden Über-tragsspuren ÜSpl und ÜSp2 verknupft, während die Leseverstärker LVÜ1 bzw. LVÜ2 mit dem Schreibverstärker SV1 bzw. SV2 der zugehörigen Spurengruppe in Reihe geschaltet sind.
Das Ausspeichem und Wiedereinschreiben der in den Speicherspuren Spl-Sp20 enthaltenen Informationen erfolgt in der Weise, dass während einer ersten Umdrehung der Trommel die in einer Spur,
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z. B. Spl, aufgezeichneten Informationen nacheinander über den zugehörigen Spurwähler SW1 und den zugehörigen Leseverstärker LV1 der Änderungseinrichtung AD zugeführt werden und von dort
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speichert werden, von wo sie dann während der nachfolgenden Trommelumdrehung über den Leseverstär- iker LVÜ1 unddenSchreibverstärke' SV1 auf die altenSpeicherplätze übertragen'werden. Gleichzeitig mit der Rückübertragung der in der Speicherspur Spl enthaltenen Informationen werden die in der zyklisch nachfolgenden Speicherspur, z. B.
Sp2, enthaltenen Informationen ausgespeichert und in der zugehörigen Übertragungsspur ÜSp2 zwischengespeichert. Bei der nachfolgenden dritten Trommelumdrehung werden diese Informationen wieder auf die Speicherspur Sp2 zurückübertragen und gleichzeitig die der zyklisch ) nachfolgenden Speicherspur, z. B. Sp3 der ersten Spurgruppe, ausgespeichert.
Während jeder Tromrne1um- drehung erfolgt also jeweils in der einenSpurengruppe dieAusspeicherung der in der jeweils ausgewählten
Speicherspur enthaltenen Informationen und in der andern Spurengruppe die Rückübertragung der bereits bei der vorhergehenden Trommelumdrehung ausgespeicherten Informationen. Die Spurwähler SW1 und SW2
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Trommelumdrehung fortgeschaltet, und AusspeicherungRückübertragung wechseln einander ständig ab. Die zeitgerechte Freigabe der einzelnen Schreib-und Le- severstärker für die Ausspeicherungs-bzw. Rückübertragungsphase wird durch die Spurgruppensteuerun- gen SG-Stl und SG-St2 Uberwacht und gesteuert.
Das Vorliegen von Signalimpulsen auf den einzelnen Signalleitungen Sl-Sn wird mittels der
Abtasteinrichtung AE tiberwacht, deren Ausgang mit dem Steuereingang der Änderungseinrichtung AD verbunden ist. Diese Abtasteinrichtung AE arbeitet synchron mit dem Arbeitszyklus der Speichertrom- mel T, so dass die Abtastergebnisse der einzelnen Signalleitungen Sl-Sn gleichzeitig mit der je- weils zugehörigen Information aus der Speichereinrichtung T der Änderungseinrichtung AD zuge- führt werden.
Gesteuert werden alle Schalteinrichtungen durch die zentrale Steueieinrichtung SE, die in an sich t erkannter Weise abhängig von den auf den Taktspuren TSp der Trommel T aufgezeichneten
Synchronisierungsimpulsen den Synchronismus mit der Trommelumdrehung gewährleistet. Diese zentrale
Steuereinrichtung besteht in erster Linie aus zyklisch arbeitenden Zählern, zur Zählung der Trommp. lum- drehung, der Speicherabschnitte in den einzelnen Spuren und der Speicherzellen in den einzelnen Spei- cher ab schnitten.
Weiterhin ist auf der Trommel T entsprechend der der Erfindung zugrunde liegenden Anordnung eine weitere Trommelspur ASp als Ausgabepufferspur vorgesehen, der die einzelnen Informationen Über den Schreib Verstärker S VA zugeführt werden können. Dieser Schreibverstärker ist parallel zu den
Schreibverstärkern SVÜ1 und SVÜ2 der einzelnen Übertragsspuren ÜSpl bzw. ÜSp2 an den Ausgang der Änderungseinrichtung AD geschaltet, so dass die auszuspeichernden Informationen ohne Eingriff in den Arbeitszyklus der Speichereinrichtung von der Ausgabespur ASp übernommen werden können.
Weiterhin ist ein individueller Leseverstärker LVA für die Ausgabespur vorgesehen, über den die ein- zelnen Informationen einer Ausgabeein'ichLung A E zugeleitet werden, der gleichzeitig von der zen- tralen Steuereinrichtung her die zugehörige Adresse zugefuhrt wird. Adresse und Information gelangen dann Über einen Umwertei, beispielsweise einen Binär-Dezimal-Umwerter zur zentralen Druckeinrich- tung D.
Die Ausspeicherung der einzelnen Informationen und ihre Weiterleitung an die zentrale Druckein- richtung D wird gleichfalls von der zentralen Steuereinrichtung SE gesteuert, u. zw. abhängig von einem Ausgabebefehl und dem Arbeitszustand der Druckeinrichtung.
Für die Ausspeicherung selbst sind zwei Betriebsfälle zu unterscheiden, einerseits die Ausspeicherung aller auf der Trommel T gespeicherten Informationen, bei Gebuhreninformationen beispielsweise je- weils am Monatsende, um die Fernsprechrechnungen ausstellen zu können, und anderseits die Ausspei- cherung einzelner bestimmter Informationen, bei GebUhreninformation, beispielsweise dann, wenn eine
Endabrechnung zu erstellen oder eine Gebuhrenansage vorzunehmen ist. Beide Betriebsfälle seien nach- folgend erläutert :
1.
Ausspeicherung aller gespeicherten Informationen : Der Ausgabebefehl AG zur Vollausspeiche- rung wird beispielsweise durch Tastendruck gegeben und in der zentralen Steuereinrichtung SE so lange gespeichert, bis alle Informationen ausgespeichert sind. Die Ausspeicherung wird eingeleitet, sobald der nächste Speicherdurchlauf beginnt und die in der Speicherspur Spl enthaltenen Informationen ausge- speichert und über den Änderungskreis geleitet werden. Vom Ausgang der Änderungseinrichtung AD werden die einzelnen Informationen nun nicht im Rahmen des normalen Arbeitszyklus auf die Übertrags- spur ÜSpl, sondern über den Schreibverstärker SVA auf die Ausgabeprfferspur ASp übertragen.
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Die Übertragsspur ÜSpl bleibt in diesem Falle unbespeichert. Das hat daher bei der nachfolgenden Übertragsphase die Löschung der auf der eigentlichen Speiche-spur Spl noch gespeicherten Informationen zur Folge. Mit der Übertragung der in der Speicherspur Spl enthaltenen Informationen auf die Ausgabespur ASp ist die erste Phase der Ausspeicherung zunächst beendet, d. h. derSchreibverstär- ker SVA ist wieder gesperrt und die Informationen aller nachfolgenden Speicherspuren werden in bekannter Weise abwechselnd den beiden Übertragsspuren zugeleitet und anschliessend wieder an ihre alten
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WortzählerIdentifizierung der einzelnen Informationen auf der Ausgabespur ASp und ermöglicht die zyklische Übergabe dieser Informationen an die Ausgabeeiprichtung AE.
Beide Zähler werden gleichfalls zyklisch fortgeschaltet, u. zw. der Wortzähler durch die Druckeinrichtung D jeweils nach Verarbeitung einer
Information und der Spurenzähler durch den Wortzähler nach Vollendung eines Durchlaufes. Die Auswahl der jeweilsvon der Ausgabespeicherspur ASp an die Druckeinrichtung D weiterzuleitenden Informa- tion erfolgt durch Vergleich des Ausgabewortzahlers mit dem den Arbeitszyklus der Speichereinrichtung kontrollierenden Wonzähler der zentralen Steuereinrichtung SE.
Jedes l\1al, wenn dieser Ausgabewort- zähler seine Endstellung erreicht hat, J. h. alle auf der Aufgabespeicherspur zwischengespeicherten In- formationen ausgespeichert sind, wird der Spurenzähler um einen Schritt weitergeschaltet und damit die Übernahme der in der zyklisch nachfolgenden Speicherspur, z. B. Sp2, enthaltenen Informationen durch die Ausgabepufferspur ASp eingeleitet, so lange, bis sich beide Zähler in ihrer Endstellung be- finden. Gleichzeitig mit der Ausspeicherung dei einzelnen Informationen werden die die ausgespeicherte
Informationen kennzeichnenden Zählerstände des Ausgabespuren-und des Ausgabewortzählers der Aus- gabeeinrichtung AE zugeleitet und zusammen mit der ausgespeicherten Information der Druckeinrich- tung Ubergeben.
2. Ausspeicherung einzelner Informationen : Die Ausspeicherung einer bestimmten Information er- folgt in ähnlicher Weise durch Einstellen der Ausgabespuren- und des Ausgabewortzä21ers auf die die aus- zuspeichernde Information kennzeichnenden Werte. Durch ständigen Vergleich des Ausgabespurenzählers mit dem den Arbeitsablauf der Speichereinrichtung kontrollierenden Spurenzähler der zentralen Steuer- einrichtung SE wird zunächst festgestellt, wann die die auszuspeichernde Information beinhaltende
Speicherspur im Rahmen des normalen Tiommeldurchlaufes zur Ausspeicherung ansteht. Sobald die die auszuspeichernde Information enthaltene Informationsgruppe das Änderungsglied AD passiert, wird diese Informationsgruppe der Ausgabepufferspur ASp zugeleitet.
Eine Einspeicherung auf der Übertrags- spur ÜSplbzw-ÜSp2 wird dadurch nicht unterbunden. Anschliessend trifft der Ausgabst ortzähler wie bei einer Vollau3speicherung die Auswahl der auszuspeichernden Information.
Je nach Betriebsfall kann die ausgespeicherte Information, die auf der entsprechenden Übertrags- spur ÜSp fürdieRQcMbertragung aur ihren alten Speicherplatz zur Verfügung steht, weiterhin bestehen bleiben oder auch gelöscht werden. Letzteres kann in einfacher Weise dadurch geschehen, dass der Schreib- verstärker für die Rückübertragung der ausgespeicherten Information gesperrt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Weiterleitung der in zyklisch arbeitenden Speichereinrichtungen gespeicherten
Informationen, die zyklisch nacheinander ausgespeichert und über Steur'schalter abhängig von einem synchronen Änderungsauftrag geändert an ihrem alten Speicherplatz wieder eingespeichert werden, an langsamer arbeitende Datenverarbeitungseinrichtungen, z. B.
Lochctreifendrucker, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Ausgang der eine Änderung der gespeicherten Informationen bewirkenden Steuer- einrichtung (AD) über einen durch einen Ausspeicherbefehl (AG) beeinflussbaren, jeweils eine game
Gruppe von Informationen durchlassenden Schalter (SVA) mit einem Ausgabepufferspeicher (ASp) ent- sprechender Speicherkapazität verbunden ist, der über einen weiteren, bei Vorliegen eines Steuerbe- fehles jeweils eine einzige Information durchlassenden Schalter (LVA) mit einer Ausgabeeinrichtung (AE) für die Datenverarbeitungseinrichtung (D) gekoppelt ist und eine die Entleerung des Ausgabepufferspei- chersuberwachendeund die wiederholte Bespeicherung desselben steuernde Überwachungseinrichtung (SE) vorgesehen ist,
so dass die weiterzuleitenden Informationen jeweils gruppenweise im Rahmen des nor- malen Arbeitszyklus der Speichereinrichtung (T) dem Ausgabepufferspeicher (ASp) und aus diesem einzeln der Datenverarbeitungseinrichtung (D) übergeben werden.