AT248759B - Gasfeuerzeug - Google Patents

Gasfeuerzeug

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AT248759B
AT248759B AT148364A AT148364A AT248759B AT 248759 B AT248759 B AT 248759B AT 148364 A AT148364 A AT 148364A AT 148364 A AT148364 A AT 148364A AT 248759 B AT248759 B AT 248759B
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AT
Austria
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gas
valve
valve body
container
filling
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AT148364A
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English (en)
Inventor
Alfred Racek
Original Assignee
Alfred Racek
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Description


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  Gasfeuerzeug 
Die Erfindung betrifft ein Gasfeuerzeug mit einer von der Decke des Gasbehälters in den Behälter- raum tauchenden Büchse, die an ihrem unteren Ende eine Gasdurchtrittsöffnung besitzt und in sich ein
Füllventil, ein regelbares, auch zur Einstellung der Flammenhöhe dienendes Auslassventil, sowie einen
Druckminderer enthält. Bei diesen bekannten Gasfeuerzeugen setzt sich das Füllventil und das Auslass- ventil aus einer grösseren Anzahl von Einzelbestandteilen zusammen, welche mit dem Druckminderer in der Büchse eingebaut sind. Diese Vielzahl von Bestandteilen erfordert nicht nur eine hohe Präzision bei ihrer Herstellung und ihrem Einbau in die Büchse, sondern auch eine sorgfältige und bedachtsame Behandlung beim Benutzen des Gasfeuerzeuges.

   Die Praxis hat gezeigt, dass diese Gasfeuerzeuge sehr störanfällig sind und wenn überhaupt, nur vom Fachmann bzw. vom Erzeuger repariert werden können. Bei den meisten bekannten Ventilkonstruktionen besteht ausserdem noch der Übelstand, dass der Benutzer des Gasfeuerzeuges zum Füllen des Gasbehälters einen Teil der Bestandteile aus der Büchse entfernen muss, damit das Anschlussstück eines Füllschlauches od. dgl. an die Füllöffnung der Büchse angesetzt werden kann. 



   Schliesslich sind auch Gasfeuerzeuge bekannt, die ein Ventil zum Füllen des Gasbehälters und für die Gasabgabe an die Brennerdüse besitzen. Solche Gasfeuerzeuge können aber nur mit einer bestimmten Spezial-Füllvorrichtung mit Flüssiggas gefüllt werden, da die Füllung bei offenem Auslassventil erfolgt und die Füllvorrichtung auch dieses Ventil umschliessen muss, um einen unbeabsichtigten Gasaustritt aus dem Behälter zu verhinden. Es ist bei Gasfeuerzeugen auch bekannt, das Auslassventil mit einem Handrädchen auszustatten, mit welchem die Verdrehung des Ventilkörpers in die Offen- oder in die Schliessstellung möglich ist. 



   Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Füll-, das Regel- und Auslassventil solcher Gasfeuerzeuge in ihren Bauteilen auf ein Mindestmass zu reduzieren, was die Herstellung und Handhabung der Gasfeuerzeuge wesentlich vereinfacht sowie ihre Betriebssicherheit verbessert. 



   Gemäss der Erfindung, wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass das Füllventil, das Regel- und Auslassventil einen einzigen, gemeinsam in die in den Gasbehälterraum tauchende Büchse bzw. in eine Vertiefung des Behälterdeckels als Ganzes einschraubbaren Ventilkörper besitzen, der einen bis zu dem am unteren Körperende in der Form eines Kegels oder eines Konus ausgebildeten Schliessteil   des Auslassventils   reichenden axialen Sackkanal aufweist, an welchen das Füllventil mit einer den Ventilkörper radial durchsetzenden und aussen durch einen Ventilschlauch, eine Membrane od. dgl.

   elastisch abgeschlossesenen Radialbohrung angeschlossen ist und dass über dem Füllventil mindestens eine weitere, einen Druckminderer enthaltende Radialbohrung im Ventilkörper vorgesehen ist, welche den Sackkanal mit einem Gewinde des Ventilkörpers verbindet, mit welchem der Ventilkörper in der Büchse bzw. in der Deckelvertiefung zum Öffnen und Schliessen des Auslassventils und zum Regeln der Flammenhöhe schraubbar sitzt und bei geöffnetem Auslassventil das Gas aus dem Behälter über einige Gewindegänge durch mindestens eine einen Druckminderer enthaltende Radialbohrung des Ventilkörpers in den zur Brennerdüse führenden Sackkanal abstreichen lässt. 

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 EMI2.1 
 

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 bzw.terial (Kunstschaumstoff) ausgebildet ist.

   Die Sackbohrung 5 der Büchse 3 ist oben durch den Druck- ansatz 19 des Ventilkörpers 7   abgeschlossen. Dieser Druckansatz   19 ruht unter Zwischenschaltung einer elastisch nachgiebigen Unterlagsscheibe 20   aufdergasbehälterdecke lb aufunddrücktge-   gen diese unter der Wirkung des Schraubdruckes des Ventilkörpers 7. Das Handrädchen 17 ist zweckmässig am Umfang geriffelt und ist über der Behälterdecke   1b   leicht zugänglich. Es kann auch durch einen Handhebel ersetzt werden. 



   Für den Fall, dass der Gasbehälter 1 aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, wird auf einen
Zentrierrand des Behälters 1 eine hitzebeständige Abschirmkappe 8 aufgesetzt, zwischen welcher und der Gasbehälterdecke   1b   ein Luftspalt 10 zu Wärmedämmzwecken verbleibt bzw. eine Zwi- schenlage aus Isolierstoff eingelegt wird. 



   Die Feuerzeugkappe 11 trägt eine Löschkappe 12, die eine Dichtungsscheibe 13 aus einem elastisch nachgiebigen Material und dahinter eine Füllung aus einem elastisch federnden Material 14 besitzt, das derDichtungsscheibe 13   eine gewisse Vorspannung gibt. Das Zwischenplättchen   15 dient zur Druckstabilisierung. 



   Die Funktion des erfindungsgemässen Ventilkörpers ist folgende :
Es wird angenommen, dass das Auslassventil 6,29 geschlossen und der Gasbehälterraum 2 leer ist. Zum Füllen des   Glasbehälters   1 wird der Ventilkörper 7 mittels seines Handrädchens 17 so- weit verdreht, dass seine dabei gleichzeitig eintretende Axialbewegung das Abheben des Ventilkegels 29 des Auslassventils vom Ventilsitz 6 bewirkt. Nunmehr wird an die Brennerdüse 16 ein Mundstück eines   handelsüblichen   Gasladebehälters, eines Schlauches oder einer Gaspatrone angeschlossen, aus dem
Flüssiggas unter Druck in den Sackkanal 9 einströmt, durch die Radialbohrung 21 zum Ventil- schlauch 27 gelangt und diesen soweit lüftet, dass das Gas durch den unteren Teil der Sackbohrung 5 der Büchse 3 und den offenen Ventilstiz 6 in den Gastraum 2 einströmen kann.

   Wenn zwischen dem Gasbehälter und dem nicht dargestellten Gasladebehälter ein Druckausgleich eintritt, dann schliesst sich das Füllventil 21,27 selbsttätig und unterbricht den Füllvorgang. Es kann daher beim Trennen des   Gasladebehälters   von der Brennerdüse 16 des Feuerzeuges durch das Füllventil 21,27 kein Gas mehr entweichen. Der Behälter 1 des Gasfeuerzeuges wird durch Schliessen des Auslassventils 6,29 abgesperrt oder kann durch Aufsetzen der Löschkappe 12 auf die Brennerdüse 16 bei offenem   Auslassven-   til 6,29 in einer bestimmten Position betriebsbereit gehalten werden. 



   Bei hochgeklappter Löschkappe 12 ist die Brennerdüse 16 frei, so dass das Gas aus dem   Behaal   terraum 2 durch den offenen Sitz 6 des Auslassventils 29 über das Gewindespiel 24,25 der Sacklochbohrung 5 zum Druckminderer 24'gelangen kann, der den Gasstrom drosselt und   stabiler   siert. Das so stabilisierte Gas gelangt nunmehr in den Sackkanal 9 und durch diesen zur Brennerdüse 16. Durch Verstellung des Auslassventils 6,29 auf verschiedene Durchgangsweiten ist es möglich die Flammenhöhe stufenlos den jeweiligen Erfordernissen anzupassen. Durch den Druckminderer 24' und einen eventuell im Bereich des Auslassventils 6,29 in die Sackbohrung 5 der Büchse 3 eingesetzten Gasstromrelger 18 wird der Druck des Gases vorstabilisiert.

   Der erfindungsgemässe Ventilkörper gewährleistet bei normalen Aussentemperaturverhältnissen fast gleichmässige Druckverhältnisse im Sackkanal 9 und damit eine stets gleichmässig brennende Flamme in   eingestellter Brennhöhe   am Düsenmundstück. 



   Es sind am Ventilkörper 7 bzw. an der ihn umgebenden Büchse 3 noch verschiedene prinzipielle Änderungen möglich, die nachstehend beschrieben werden. 



   So kann, gemäss Fig. 3 der Zeichnungen, der Ventilkörper 7 das Füllventil 21,27a unter dem Auslassventil 29a, 6 tragen. Zu diesem Zweck ist der halsartige Sitz des Ventilschlauches 27a bzw. der Membrane od. dgl. bis an das untere Körperende des Ventilkörpers 7 verlängert und in dem an das Gewinde 25 anschliessenden Teil zu einem Konus 29a ausgebildet, der vom Ventilschlauch 27a ebenfalls umschlossen sein kann. Es kann aber auch der   halsartige Sitz   26 durchgehend zylindrisch sein und dafür   dcx   auf ihm sitzende Ventilschlauch 27a Membrane od. dgl. eine konische Form im oberen Teilstück aufweisen.

   Mit einem so ausgebildeten Schliesskonus 29a kann der Ventilkörper 7 mit seinem unteren das Füllventil 21,27a aufweisenden Ende durch den Ventilsitz 6 des Auslassventils hindurch in den Gasbehälterraum 2 ragen und es auf diese Weise ermöglichen, dass der Gasbehälter bei geschlossenem Auslassventil 6,29a mit Gas gefüllt werden kann. 



   Gemäss dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Büchse 3 eine glatte gewindelose Sackbohrung 5, in der ein mit dem Innengewinde 24 für den Ventilkörper 7 versehener hülsenartiger Einsatz 5a aus Metall oder Kunststoff fest und unverrückbar sitzt. Wird die Büchse 3 z. B. zusammen mit dem Gasbehälter 1 aus einem einheitlichen Kunststoffkörper gebildet, dann wird der 

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 hülsenartige Einsatz 5a schon vor dem Spritzen des Behälters und der Büchse als   Einpress- bzw.   Ein- spritzteil in die   Press- oder Spritzgussform   eingesetzt. Es kann aber auch der hülsenartige Einsatz 5a durch Einpressen oder Einkleben in seiner dargestellten Lage festgehalten werden. Ist die Büchse aus Me- tall, dann kann der hülsenartige Einsatz 5a   z.

   B.   ausser durch eine Metallklebung auch durch Löten oder Verstiften im Gehäuse festgehalten werden. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Gasfeuerzeug mit einer von der Decke des Gasbehälters in den Behälterraum tauchenden Büchse, die an ihrem unteren Ende eine Gasdurchtrittsöffnung besitzt und in sich ein Füllventil, ein regelbares, auch zur Einstellung der   Flammenhöhe   dienendes Auslassventil sowie einen Druckminderer enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (21, 27,27a) und das Auslassventil (6, 29,29a) einen einzigen, gemeinsamen, in die Büchse (3) bzw.

   in eine Deckelvertiefung (5) als Ganzes einschraubbaren Ventilkörper (7) besitzen, der einen bis zu dem am unteren Körperende in der Form eines Kegels (29) oder eines Konus (29a) ausgebildeten Schliessteil des Auslassventils (6,29, 29a) reichenden axialen Sackkanal (9) aufweist, an welchen das Füllventil mit einer den Ventilkörper (7) radial durchsetzenden und aussen durch einen Ventilschlauch (27) eine Membrane od. dgl. elastisch abgeschlossenen Radialbohrung (21) angeschlossen ist und das über dem Füllventil (21,27) mindestens eine weitere, einen Druckminderer enthaltende Radialbohrung.

   (22) im Ventilkörper (7) vorgesehen ist, welche den Sackkanal (9) mit einem Gewinde (25) des Ventilkörpers (7) verbindet, mit welchem der Ventilkörper in der Büchse (3) bzw. der Vertiefung (5) des Gasbehälterdeckels   (lob)   zum Öffnen und Schliessen des Auslassventils (6, 29, 29a) und Regeln der Flammenhöhe schraubbar sitzt und bei geöffnetem Auslassventil das Gas aus dem Behälter   (1)   über das Gewindespiel (24,25) durch die den Druckminderer enthaltende Radialbohrung (22) des Ventilkörpers in den zur Brennerdüse (16) führenden Sackkanal (9) abstreichen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Gasfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Büchse (3) bzw. in der Vertiefung des Behälterdeckels (5) der Ventilkörper (7) ober seinem Gewinde (25) z. B. durch einen O-Ring (23) abgedichtet sitzt.
    3. Gasfeuerzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (21,27) den Sitz (6) des Auslassventils durchsetzt und in dessen geschlossener Lage das Fällen des Gasbehälterraumes mit Gas durch den Sackkanal (9) erlaubt.
    4. Gasfeuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil ober seiner Radialbohrung (21) einen konischen Sitz (29a) für das Auslassventil (21, 29a) besitzt, der eventuell mit EMI4.1 lung die Ventilöffnung (6) sperrt, wobei das Füllventil (21,27a) in den Gasraum taucht.
    5. Gasfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (7) an seinem oberen aus der Decke des Gasbehälters (1) herausragenden Teil einen unter Zwischenschaltung einer unter dem Schraubdruck des Ventilkörpers (7) elastisch nachgiebigen Unterlagsscheibe (20) auf der Behälterdecke aufruhenden Ansatz (19) unter einem zur Drehung des Ventilkörpers dienenden Handrädchen (17) od. dgl. besitzt, über welchem der Sackkanal (9) des Ventilkörpers (7) in die Brennerdüse (16) ausläuft.
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