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Einrichtung an einem mit flüssigem Brennstoff betriebenen
Heizgerät, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einem mit flüssigem Brennstoff betriebenen Heizgerät, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches innerhalb eines koaxial aufgebauten Rohrsystems ein zentral gelegenes Heizrohr mit einem Brenneraggregat aufweist, dem der Brennstoff dosiert zugeführt wird und das als Ganzes innerhalb des Rohrsystems montiert bzw. aus diesem entfernt werden kann.
Bisher war es schwierig, die Demontage eines Brenneraggregates durchzuführen, da damit das Entfernen der Brennstoffzuführung verbunden war, die nachdem wieder montiert und angeschlossen werden
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Montage z. B. zum Zwecke einer Reinigung des Rohrsystems vom Russabfall wird vielfach von Nichtfachleuten durchgeführt ; eine unsachgemässe Montage gibt Anlass zu Störungen im Heizbetrieb.
Massnahmen zur Verhinderung dieses Übelstandes wurden bisher getrennt behandelt, und es sind dafür verschiedene Lösungsmöglichkeiten bekanntgeworden. Es wurde nicht berücksichtigt, dass es sichzur ErzielungeinertatsächlichenMontage- bzw. Demontageerleichterung um die Ergreifung komplexer Massnahmen handeln muss. So ist es bekannt, bei Heizgeräten ein Gehäuse für die zum Brenneraggregat ge- hörenden Teile, wie Elektromotor, Gebläse für die Frischluft und die Verbrennungsluft, Zerstäuberbecher und eventuell die Förderpumpe für den Brennstoff vorzusehen, das in das Rohrsystem eingeschoben und in diesem durch eine Verschraubung gehalten wird.
Diese Massnahme ist als Teillösung des vorliegenden Problems anzusehen, denn sie beseitigt nicht die Schwierigkeiten, die mit den übrigen Manipulationen an den Hilfseinrichtungen verbunden sind.
Es ist ferner eine lösbare Verbindung für die Brennstoffleitung bekanntgeworden, die als Steckverbindung mit Gummiabdichtung ausgebildet ist und die Verbindung zwischen einer aussen am Rohrsystem angebrachten Anschlussverschraubung und einer im Gehäuse des Brenneraggregates vorhandenen Einsteck- öffnung herstellt. Auch mit dieser Einrichtung ist eine Lösung des vorliegenden Problems nicht möglich, da sie unvollkommen ist und nicht dem Umstand Rechnung trägt, dass eine Anwendung von Gummiabdichtungen im Bereich des Brenners aus Gründen der dort zeitweilig vorhandenen Erwärmung unzweck- mässig ist. Es kann durch den Verschleiss einer solchen Dichtung zum Austritt von Brennstoff ausserhalb der Leitungsöffnung kommen, was die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigt.
Es wird mit der Erfindung bezweckt, die Einrichtung für die Montage bzw. Demontage des Brenneraggregates vorteilhaft auszubilden und Massnahmen an weiteren Einrichtungen vorzusehen, welche sich auf die Anordnung und den Anschluss der Brennstoffzuführung beziehen.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass zur Befestigung des Brenneraggregates innerhalb des Rohr- systemseinesHeizgeräteseinSpannband vorgesehenist, welchesdaszentraleHeizrohr mit einem Anschluss- stutzen eines zylindrischen Gehäuses für das Brenneraggregat verbindet und dass ein teilweise inden Brenn-
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raum ragendes Rohrstück zwischen dem Heizrohr und dem Gehäuse bzw. dessen Anschlussstutzen einge- klemmt und durch ein Leitungsrohr für die Brennstoffzufuhr in seiner Verbindung mit dem Gehäuse gesi- chert ist.
Dieses Rohrstück weist eine innere Auskleidung als Hitzeabschirmung gegenüber dem Brenner- aggregat auf und besitzt Leitschaufeln für eine bessere Durchwirbelung des Brennstoffluftgemisches, wobei radiale Schlitze in der Auskleidung den Durchgang der Verbrennungsluft gestatten. Das Leitungsrohr für die Brennstoffzuführung nach dem Brenneraggregat ist mit einem Anschlussstück lösbar verbunden, welches von aussen ein Mantelrohr des Rohrsystems durchdringt und mit dem vor der Mantelrohrinnenseite enden- den Leitungsrohr verschraubt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Schnitt uurch einen Teil eines
Heizgerätes bzw. des Brenneraggregates mit einer um etwa 450 versetzt dargestellten Brennstoffzuführung gezeigt.
Das Rohrsystem des Heizgerätes ist in koaxialer Bauweise ausgeführt. Es besteht aus einem Mantel- rohr 1, einem doppelwandigen Wärmetauscher 2 und einem zentral liegenden Heizrohr 3, an welches das eigentliche Brenneraggregat anschliesst. Dieses Brenneraggregat besteht aus einem Elektro- motor 4, dessen verlängerte. Welle ein Lüfterrad 5 eines Radialgebläses für die Verbrennungsluft und einen Zerstäuberbecher 6 trägt, welcher als Hohlkegel ausgebildet ist. Ein Anschlussrohr 7 für die Abgasleitung führt vom Wärmetauscher 2 nach aussen. Ein Anschlussrohr 8 für die Zuführung der Verbrennungsluft ist an einem zylindrischen Gehäuse 9 für das Brenneraggregat vorgesehen. Beide Anschlussrohre 7und8 sindbisunmittelbarvordie InnenwanddesMantelrohres. 1 geführt.
DasGehäuse 9 reicht mit seinem vorderen Ende, dem Anschlussstutzen 13, in das Heizrohr 3, wobei ein kurzes Rohrstück 10 zwischen Gehäuse 9 und Heizrohr 3 eingeklemmt ist, welches sich bis über den Zerstäuberbecher 6 erstreckt. Dieses Rohrstück 10 weist eine seitliche Öffnung für den Durchtritt einer Glühdrahtspirale 11 auf, ferner eine innere Auskleidung 12 zur Abschirmung der dahinter liegenden Brenneraggregate gegen die Hitzeeinwirkung der Brennerflamme. Die Auskleidung 12 ist zum Durchtritt der Verbrennungsluft radial geschlitzt, und sie besitzt Leitschaufeln 14 zum Zwecke der Umlenkung und Gleichrichtung des Verbrennungsluftstromes. Die Brennerflamme entwickelt sich im zentralen Heizrohr 3 und die heissen Abgase gelangen über den Wärmetauscher 2 und das Anschlussrohr 7 in die Abgasleitung..
DieinPfeilrichtungvon einem hier nicht dargestellten Gebläse in das Rohrsystem des Heizgerätes gedrückte Frischluft wird in den Bereichen zwischen dem zentralen Heizrohr 3, dem Wärmetauscher 2 und dem Mantelrohr 1 erhitzt und strömt durch eine vor diesen Teilen liegende Austrittsöffnung in den zu beheizenden Raum. Das Frischluftgebläse ist an das Brenneraggregat bzw. an den Elektromotor 4 angeschlossen. Eine nicht dargestellte Brennstofförderpumpe ist ein selbständiges Aggregat ausserhalb des Heizgerätes und z. B. als elektrische Membranpumpe ausgebildet.
Wie bereits erwähnt, ist das Gehäuse 9 mit dem Heizrohr 3 lösbar verbunden und zu diesem Zweck mit einem Anschlussstutzen 13 in eine Fortsetzung des Heizrohres 3 eingeschoben. Eine in dem Bereich der Einschubste lle über den Umfang des Heizrohres 3 eingedrückte Sicke 28 sichert die in diesem Bereich vorgesehene Ringdichtung 26, und eine weitere solche Ringdichtung 27 ist im Be- reich der Stossstelle von Heizrohr 3 und Gehäuse 9 angeordnet. Ein Spannband 15 sichert die La- ge dieser Teile zueinander und ermöglicht nach Lösen einer Schraube 16 das Entfernen des Brenneraggregates aus dem Rohrsystem.
In den Innenraum des Zerstäuberbechers 6, u. zw. an dem vom Zerstäuberrand entgegengesetzten Ende, wird durch ein Leitungsrohr 17 von ausserhalb des Mantelrohres 1 der Brennstoff eingeleitet. DasLeitungsrohr 17 istdurchzweiKnickstellenso an den Zerstäuberbecher 6 geführt, dass seine Austrittsöffnung in den Innenraum desselben gelangt. Dieser ist durch eine Zwischenwand 18 geteilt und weist in dem nach hinten gelegenen Raum eine Einrichtung zur Speicherung des zugeführten Brennstoffes auf. Diese Einrichtung besteht aus einem Formteil 19, der mit Abstand den Innenraum des Zerstäu- berbechers 6 ausfüllt und in dem verbleibenden Zwischenraum ein den Brennstoff speicherndes Mittel, z. B. Asbest oder Metallwolle, besitzt.
Durch Löcher an dem hochgezogenen Rand des Formteiles 19 wird der Brennstoff diesem Speichermittel zugeführt, er wandert durch dieses hindurch und tritt durch Schlitze in der Trennwand des Zerstäuberbechers 6 in dessen vorderen Raum aus. Von hier aus gelangt
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dere Kante, von der er abgeschleudert wird. Diese Einrichtung hat den Zweck, bei kurzzeitigen Unterbrechungen der Brennstoffzufuhr den kontinuierlichen Brennbetrieb mit Hilfe des gespeicherten Brennstoffvorrats aufrecht zu erhalten.
Die Brennbtoffzuführung 29 ist in ihrer Lage versetzt gezeichnet, d. h. sie befindet sich in Wirk-
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lichkeit seitlich vom Heizgerät und dementsprechend ist auch das Leitungsrohr 17 in seinem oberen Teil abgewinkelt. Die Brennstoffzuführung 20 besteht aus dem als Fortsetzung des Leitungsrohres 17 vor- gesehenen Anschlussnippel 21, welcher mit diesem durch ein Schraubgewinde verbunden ist. Mit einer
Ansatzfläche liegt der Anschlussnippel 21 an dem Mantelrohr 1 bzw. wird durch das Schraubgewin- de des Leitungsrohres 17 gegen dieses angepresst. Mit einem nach aussen überstehenden zylindrischen
Teil bildet der Anschlussnippel 21 eine Anlage für ein Lagerauge 22 als Teil eines Zuführungsroh- res 23.
Zur Führung und Halterung dieses Lagerauges 22 ist in das Ansatzstück 21 ein Schraub- bolzen 24 eingeschraubt, dessen Schaft durch eine Quer-und Längsbohrung als Zuteilungsdüse 25 ausgebildet ist. Zwischen dem Kopfteil des Schraubbolzens 24 und dem Lagerauge 22 ist eine Einlage aus einem nachgiebigen Werkstoff angeordnet, welche die Dichtigkeit der Anlageflächen gewähr- leistet.
Die Demontage des Brenneraggregates wird durch Entfernen der Glühdrahtspirale 11, derAbgas-und der Ansaugleitung, vorbereitet. Das Lösen des Anschlussnippels 21 vom Leitungsrohr 17 kann ohne weiteres vorgenommen werden, wobei das Zuführungsrohr 23 nicht besonders... entfernt zu werden braucht bzw. zum Zwecke der Reinigung durch Lösen des Schraubbolzens 24 entfernt werden kahn. Nachdem dasSpannband 15 durch Lösen der Schraube 16 gelockert wurde, was zweckmässig durch Zutritt von ausserhalb durch eine dafür vorgesehene Öffnung im Mantelrohr l geschehen kann, und nachdem eine nicht gezeichnete Kappe von der Ansaugseite des Mantelrohres 1 abgenommen wurde, kann das Bren- neraggregat als Ganzes aus dem Rohrsystem herausgezogen werden.
Es ist dabei ein besonderer Vorteil, dass mit dem Brenneraggregat auch das Rohrstück 10 aus dem Rohrsystem entfernt wird und dadurch die
Reinigung dieses besonders vom Russbefall betroffenen Brennrohrteiles in einfachster Weise durchzuführen ist. Es ist ferner ein Vorteil, dass dieses Rohrstück 10 bei den Montage- bzw. Demontagearbeiten den
Zerstäuberbecher 6 schützend umgibt, so dass die verhältnismässig lange Welle des Elektromotors 4 nicht durch Unachtsamkeit verbogen werden kann. Die bei der Erstmontage des Gerätes notwendige Einstel- lung der Ausflussöffnung des Leitungsrohres 17 zum Zerstäuberbecher 6 ist bei demontiertem Bren- neraggregat ebenfalls sicher durchzuführen und in ihrer Wirksamkeit ausserhalb des Rohrsystems überprüf- bar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an einem mit flüssigem Brennstoff betriebenen Heizgerät, insbesondere für Kraftfahr- zeuge, welches innerhalb eines koaxial aufgebauten Rohrsystems ein zentral gelegenes Heizrohr mit einem
Brenneraggregat aufweist, das als Ganzes innerhalb des Rohrsystems montiert bzw. aus diesem entfernt werden kann, wobei zur Befestigung des Brenneraggregates innerhalb des Rohrsystems ein Spannband vor- gesehen ist, da dur c h g e k e n n z e ich n e t, dass das zentrale Heizrohr (3) auf einen Anschlussstutzen (13) an einem zylindrischen Gehäuse (9) für das Brenneraggregat aufgeschoben ist und dass ein teilweise in den Brennraum ragendes Rohrstück (10) zwischen dem Heizrohr (3) und dem Gehäuse (9) bzw.
dessen
Anschlussstutzen (13) eingeklemmt und durch ein Leitungsrohr (17) für die Brennstoffzufuhr in seiner Ver- bindung mit dem Gehäuse gesichert ist.
2. EinrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassdasRohrstück (10) als Hitze- abschirmung gegenüber dem Brenneraggregat eine innere Auskleidung (12) aufweist, die radial geschlitzt ist und zur besseren Durchwirbelung des Brennstoffluftgemisches Leitschaufeln (14) trägt.
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