AT247263B - Verfahren zur Vorspannung von Verschraubungen größerer Maschinenteile, insbesondere an Verstellstangen von Kaplanturbinen oder -pumpen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Vorspannung von Verschraubungen größerer Maschinenteile, insbesondere an Verstellstangen von Kaplanturbinen oder -pumpen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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AT247263B
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pumps
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AT395264A
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Karl Ing Krebs
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Andritz Ag Maschf
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  Verfahren zur Vorspannung von Verschraubungen grösserer
Maschinenteile, insbesondere an Verstellstangen von
Kaplanturbinen oder-pumpen und Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorspannung von Verschraubungen an Verstellstangen von
Kaplanturbinen oder-pumpen, bei denen die Muttern an den Enden der   Verstellstangen gegenüber dem  
Verstellstangenschaftende und dem Maschinenteil (Servomotorkolben oder Stellkreuz) abgedichtet sind, worauf in den Zwischenraum beider Teile ein hydraulisches Druckmittel eingeleitet wird, das die Vor- spannung der Verschraubung bewirkt und in dieser Lage durch eine darüber verschraubte Mutter gesichert wird, worauf die hydraulische Vorspannung entfallen kann. 



   Bisher hat man zur Befestigung dieser Maschinenteile auf der Verstellstange Muttern verwendet, die mit Momentenschraubenschlüsseln, Druckluftschlagschrauben od. ähnl. Behelfen angezogen wurden, um guten Sitz zu erreichen, der für die oft wechselnde Beanspruchung bei den Reguliervorgängen nötig ist ; eine an beiden Seiten gleiche Vorspannung der Verschraubung war aber mit Sicherheit nicht erreichbar. 



  Die wechselnden Belastungen verlangten aber eine genaue Beherrschung der Vorspannung. Es sind zwar Schraubensicherungen bekannt, bei denen eine Mutter auf das Aussengewinde einer andern Mutter aufgeschraubt wird und durch ein   Differentialgpwinde   oder ein gegenläufiges Gewinde eine Sicherung bewirkt. 



   Bei   der erfindungsgemässen   Ausbildung wird bei den Verschraubungen mit Sicherheit die jeweils ge-   wünschte Vorspannung   der Verschraubung erreicht. Eine hydraulische Einrichtung ermöglicht die Vorspannung zu messen, durch eine Mutter, die auf der vorgespannten Mutter angeordnet ist zu sichern und dann den Druck der hydraulischen Einrichtung wieder aufzuheben. Dadurch ist die Verschraubung genau zu beherrschen, Störungen sind vermieden und die Montage der Teile ist einfacher und rascher als nach den bisher üblichen Verfahren möglich. 



   Die Zeichnung zeigt alsBeispiel den Schnitt der Verschraubungen an der Verstellstange einer Kaplanturbine ; am oberen Stangenende ist der Servomotorkolben verschraubt, am unteren Ende das Stellkreuz der Laufradnabe. 



   Auf dem Zapfen 1 der Verstellstange sitzt der Kolben 2 bzw. das Stellkreuz 7. Die Teile 2 und 7 sind mitMuttern 3 auf   dem Stangenzapfen l   gehalten, auf einem Aussengewinde der Muttern 3 ist eine Mutter 4 verschraubbar angebracht, die auf den Maschinenteilen 2 bzw. 7 auf-   sitzt. InRingnuten derMaschinenteile   und   der Zapfen sindRunddichtungen   5   (z. B.   sogenannte   O-Ringe)     eingelegt, die gegen die zylindrischen Gegenflächen der Muttern   3 und gegen die Zapfen 1 gepresst   werden oder umgekehrt. Zwischen den Stirnseiten der Muttern 3 und den Teilen 2 bzw. 7   verbleibt ein schmalerDruckraum 8, dem durch Bohrungen 6 ein hochgespanntes Druckmittel zugeführt wird,   z. B. mit einer Handpumpe.

   Wird der Raum   8 nun unter Druck gesetzt, so wird durch die Mutter 3   der Zapfen 1 gegenüber den Teilen 2 bzw. 7   vorgespannt. Die Mutter 4 wird nun auf dem Gewinde der Mutter 3   bis zum festen Aufsitzen auf den Gegenflächen der Teile 2 bzw. 7 mit einem   Schlüssel nachgedreht, dann wird der Druckraum entlastet und die Verschraubung besitzt die gewünschte Vorspannung. 

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