AT247254B - Schalt- und Verriegelungseinrichtung für eine Maschine, z. B. einen Müllwolf, mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil - Google Patents

Schalt- und Verriegelungseinrichtung für eine Maschine, z. B. einen Müllwolf, mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil

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AT247254B
AT247254B AT1017262A AT1017262A AT247254B AT 247254 B AT247254 B AT 247254B AT 1017262 A AT1017262 A AT 1017262A AT 1017262 A AT1017262 A AT 1017262A AT 247254 B AT247254 B AT 247254B
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AT
Austria
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switch
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housing
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hand
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AT1017262A
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Robert Hanning
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Robert Hanning
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Description


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  Schalt- und Verriegelungseinrichtung für eine Maschine, z. B. einen Müllwolf, mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil 
 EMI1.1 
 

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Druckerzeugers 9, und anderseits in der Nähe des Gehäusedeckels 4 ein Ventil 6 eingebaut und so angeordnet, dass es je nach Stellung des Gehäusedeckels geöffnet oder geschlossen ist. Bei dem Aus- führungsbeispiel nach Fig. 3 ist das Ventil 6 in das Flanschstück 3 eingebaut, wobei der Ventilrük- ken in den Bereich des Gehäusedeckels 4 ragt, während der Ventilkegel dem offenen Ende eines zur
Luftzuleitung 12 führenden Leitungsteiles 7 zugewendet ist. 



   Die pneumatische Anlage kann mit Überdruck oder Unterdruck arbeiten. Falls die Anlage wie bei dem dargestellten Beispiel mit Unterdruck arbeitet, ist ein Überdruckventil 13 notwendig. Das zur
Ausschaltung dienende Ventil 13, 14, 15 ist als Belüftungsventil ausgebildet und mit dem Überdruck- ventil kombiniert. Zu diesem Zweck ist das durch die Feder 14 in Schliesslage gehaltene Ventil 13 mit einem Stift 15 versehen, der in den vom Druckerzeuger 9 zur Luftzuleitung 12 führenden
Luftkanal ragt. Durch einen äusseren Druck auf die elastische Wandung des Kanals kann der Stift 15 be- wegt und damit das Ventil 13 geöffnet werden. Zur Markierung der Stelle, hinter der sich der Stift be- findet, und zur leichteren Handbetätigung des Ventils 13 ist die elastische Wandung mit einer Mulde oder einer Wölbung 10 versehen. 



   Die Form des Gehäusedeckels 4 kann beliebig sein. Es muss nur die Forderung erfüllt sein, dass er in der Lage, bei der der Motor eingeschaltet werden darf, das Ventil 6 aus seiner Ruhelage abdrängt. 



   Bei dem gezeichneten   Ausführunbsbeispiel   ist der Gehäusedeckel 4 nach einem weiteren Erfindungsmerkmal als mit dem Ventil 6 zusammenwirkender Einsteckdeckel ausgebildet, in dessen mittlerer Mantelzone eine die Offenstellung des Ventils 6 bestimmende Hohlkehle 5 vorgesehen ist. In seinem oberen Bereich ist der Gehäusedeckel 4 mit Durchgangsbohrungen versehen. Nur wenn der Gehäusedekkel 4 etwas herausgezogen ist, drückt der untere Teil des Deckelmantels gegen den   Ventilrücken   und schliesst dabei das Ventil 6, 7. Der in Abhängigkeit von der Wasserströmung beeinflusste Membranschalter ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. 



   Damit der Müllwolf durch   die Betätigung   des Druckerzeugers in Betrieb gesetzt werden kann, müssen nachstehende Bedingungen erfüllt sein :
1. Der Wasserhahn muss geöffnet sein. 



   2. Der Gehäusedeckel muss in der Abflussöffnung des Spülbeckens stecken. Er muss aber etwas her- ausgezogen sein, damit das Wasser durch den Müllwolf fliessen kann. 



    Die Wirkungsweise ist wie folgt : Zum Inbetriebsetzen des Motors wird der Druckerzeuger 9. der als    ein mit einem Saugnapf 9a   versehener Gummiball od.   dgl. ausgebildet ist, von Hand oder durch den Fuss betätigt und dadurch das Luftvolumen verkleinert. Ein Überdruck im geschlossenen System kann jedoch trotz der Volumenverkleinerung nicht entstehen, da durch das Überdruckventil 13 ein sofortiger Druckausgleich erfolgt. 



   Nach Beendigung des Einschaltvorganges. d. h. nach dem Loslassen des Druckes federt der Druckerzeuger in seine Ausgangslage zurück, was durch den Einbau einer Druckfeder beschleunigt werden kann. 



  Dadurch wird das Volumen des pneumatischen Systems wieder vergrössert und somit ein Unterdruck erzeugt. Infolge dieses Unterdruckes wird die Membrane des Membranschalters 16 eingezogen und mitmittels eines mit ihr verbundenen Hebels oder Gestänges der Kontakt 17 geschlossen. 



   Es ist ersichtlich, dass dieser Schaltvorgang nur dann eintreten und aufrechterhalten werden kann, wenn und solange im ganzen System ein Unterdruck herrscht. Dies ist der Fall, da das vom Gehäusedekkel 4 beeinflussbare Ventil 6 geschlossen ist. 



   Um den Motor abzuschalten, braucht man nur die pneumatische Anlage durch Druck auf die Wölbung 10 zu belüften, wodurch das Belüftungsventil 13 betätigt und ein Druckausgleich im pneumatischen System hergestellt wird. Infolgedessen öffnet der Membranschalter 16 den Kontakt 17 und schaltet den Motor ab. 



   Wenn während des Laufes des Müllwolfes der Wasserhahn geschlossen wird, wird durch den in der Wasserleitung liegenden automatischen Membranschalter der Motor abgestellt. Wenn der Gehäusedeckel 4 ganz hineingedrückt oder herausgezogen wird, so wird eine Verbindung der Aussenluft über den Ringkanal 8 mit dem Pneumatiksystem und damit ein Druckausgleich hergestellt. In beiden Fällen wird der Motorstromkreis unterbrochen. 



   Ein automatischer Betrieb lässt sich sehr leicht dadurch ermöglichen, dass in bekannter Weise in die pneumatische Anlage ein selbsttätiges, als Zeitschalter wirkendes Ventil eingebaut wird. Als einfachste Ausführung eines solchen Zeitschalters kann eine Kapillaröffnung 11 dienen, die beispielsweise am Druckerzeuger 9 angebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schalt- und Verriegelungseinrichtung für eine Maschine, z. B. einen Müllwolf, mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil, bei der der Motorstromkreis einerseits in Abhängigkeit von einem durch die Wasserströmung beeinflussten Membranschalter und anderseits durch einen in Abhängigkeit von der Stellung des Gehäusedeckels betätigten Schalter gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der in Abhängigkeit von der Stellung des Gehäusedeckels betätigte Schalter ein durch Luftüber- oder -unterdruck betätigbarer, in einem gesonderten Schaltergehäuse (18) angeordneter Membranschalter (16,17) ist, dessen Luftzuleitung (12) einerseits an einen von Hand betätigbaren Druckerzeuger (9) und anderseits an ein durch den Gehäusedeckel (4)
    in Betriebstellung der Maschine in Schliessstellung gehaltenes Ventil (6) angeschlossen ist.
    2. Einrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass inden ausserhalb desSchal- tergehäuses (lS) liegenden Teil der Luftzuleitung (12) ein von Hand oder Fuss betätigbares, als Ausschalter dienendes Entlüftungs- bzw. Belüftungsventil (13) eingebaut ist.
    3. EinrichtungnachAnspruchloder2, dadurch gekennzeichnet, dassinderpneumatischen Anlage, vorzugsweise am Druckerzeuger (9), zusätzlich ein als Zeitschalter wirkendes Ventil oder eine Kapillaröffnung (11) angebracht ist.
    4. Müllwolf mit einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich- EMI3.1 der Gehäusedeckel (4) als mit dem Ventil (6) zusammenwirkender Einsteckdeckel ausgebildetist, in dessen mittlererMantelzone eine die Offenstellung des Ventils (6) bestimmende Hohlkehle (5) vorgesehen ist.
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