AT246642B - Schwingförderanlage für die Entnahme und den Transport von Schüttgut von einem frei geschütteten Lagerplatz - Google Patents
Schwingförderanlage für die Entnahme und den Transport von Schüttgut von einem frei geschütteten LagerplatzInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
- B65G65/44—Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors
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Description
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Schwingförderanlage für die Entnahme und den Transport von
Schüttgut von einem frei geschütteten Lagerplatz
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UnterDie erfindungsgemässe Anlage besteht aus einer Schwingförderrinne 1 samt Schwingungserreger (nicht dargestellt) und aus einer Schutzabdeckung. Die eigentliche Schwingförderrine 1 die im Querschnitt U-förmig gestaltet ist, ist mit Querrippen 2 und Längsversteifungen 3 versehen, welche die Stirnwände 4 und den Boden 5 der Förderrinne versteifen. Zwischen zwei verlängerten parallelen Querrippen 2a sind Stützplatten 6 angeordnet, u. zw. derart, dass überragende Ränder 7 entstehen. An der Schwingförderrinne 1 ist mittels einer Konsole 8 der nicht eingezeichnete Schwingungserreger befestigt.
Der Schwingungserreger ist derart angeordnet, dass die Resultierende der durch diesen hervorgerufenen Kräfte in der länglichen Symmetrieebene der Schwingförderrinne 1 verläuft. Es ist vorteilhaft, den Schwingungserreger nicht in der Mitte zwischen dem Eintritt 9 und Austritt 10 der Schwingförderrinne 1 anzuordnen, sondern wenn dieser einigermassen in Richtung zum Eintritt 9 verschoben wird.
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Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an den Längsversteifungen 3 der Förderrinne 1 Anschläge 11 vorgesehen (Fig. 7 und 8), deren Funktion im weiteren beschrieben wird.
Die, beispielsweise aus Stahlblech hergestellteSchutzabdeckung derSchwingförderrinnen 1, umschliesst die Rinne 1 von allen vier Längsseiten, so dass die Abdeckung einen quadratischen bzw. rechteckigen Querschnitt aufweist.
Die Schutzabdeckung besteht aus einem unteren Teil 21, einem oberen Teil, welcher wieder aus einem vorderen Teil 22 und einem hinteren Teil 23 und aus einem selbständigen Deckel 24 des Schwingungserregers, welcher zugleich den mittleren Teil des oberen Schutzabdeckungsteiles bildet, besteht.
Der untere Teil 21 der Schutzabdeckung hat die Form eines eckigen U und an seinem Boden sind von der Innenseite, symmetrisch zur Längsachse dieses Teiles 21, an den Unterlagen 25, z. B. vier Gummifedern 26 angeordnet, auf die die Schwingförderrinne 1 mit ihren Aullagestücken 6 auf- sitzt, wobei dieRänder 7, dierichtigeLagederFörderrinne 1 in dem unteren Teil 21 der Schutzabdeckung gewährleisten.
Die Gummifedern 26 haben bei dieser Ausführungsart einen kreisförmigen Querschnitt und sie sind gleich hoch ausgefuhrt. DieUnterlagen 25 der Federn 26 auf die dasAustrittsende 10 der Schwingförderrinne 1 aufsitzt, sind höher als die Unterlagen 25 an dem Eintritt 9.
Oben ist die Schutzabdeckung mit dem erwähnten oberen Teil abgeschlossen. Der vordere Teil 22, welcher vor dem Schwingungserreger angeordnet ist, ist mit Rücksicht auf die beschriebene Lage des Schwingungserregers, kürzer als der hintere Teil 23 ausgeführt. In konstruktiver Hinsicht sind beide Teile 22, 23 gleich. Inmitten der beiden Teile 22, 23 des oberen Schutzabdeckungsteiles läuft ein länglicherBeschickungsspalt 27 hindurch, dessen Breite je nach der maximalen Korngrösse des entnommenen Materials gewählt wird. Beide Teile 22, 23 des oberen Schutzabdeckungsteiles haben die Form eines Troges bzw. eines umgekehrten Daches mit Längsflanschen 28, sie sind durch Querversteifungen 29 versteift und spreizen die Seitenwände des unteren Schutzabdeckungsteiles 21 voneinander.
An der unteren Seite des vorderen Teiles 22 oder/und dem hinteren Teil 23 des oberen Schutz- abdeckungsieiles, sind Puffer 30 angeordnet, u. zw. in derselben Querebene, wie die Anschläge 11 an der Schwingförderrinne 1. Die Funktion der Puffer 30 wird später erläutert werden.
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Die Neigung dieses Deckels entspricht ungefähr der Neigung des Schüttgutkegels, was bei der richtigen Aufschüttung die Abnahme des Deckels zu jeder beliebigen Zeit und somit auch einen leichtenzutritt zum Schwingungserreger ermöglicht.
Die Schutzabdeckung als Ganzes schützt die Schwingförderrinne 1 und den Schwingungserreger gegen die seitlichen und senkrechten Drücke des Schüttgutes, so dass die Schwingförderrinne 1 durch das Material nicht überlastet wird.
Das Zuführungskabel zum Schwingungserreger ist mittels Befestigungsschellen an der Innenseite der Seitenwand des unteren Schutzabdeckungsteiles 21 befestigt und wird zum Schaltpult geführt. Die Befestigungsschellen sind in mehreren Reihen pusgeführt, so dass auch mehrere Kabel befestigt werden können.
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Die erfindungsgemässeSchwingförderanlage ist derart ausgeführt, dass man eine beliebige Anzahl der- artiger Schwingförderanlagen zu einer Transportstrasse zusammenbauen kann. Bei einer Zusammenstellung zu einer Transportstrasse sind die Schwingförderrinnen 1 miteinander nicht verbunden. Das Austrittsen- de 10 der einen Rinne ist mit Überstand kontaktlos oberhalb des trapezförmig erweiterten Eintrittsendes , 9 der Nachbarrinne angeordnet, u. zw. in Bewegungsrichtung des Schüttgutes. Dies wird dadurch ermög- licht, dass die Unterlagen 25 der Federn 26 an dem Austrittsende 10 einer jeden Schwingförder- rinne, wie bereits angeführt, höher sind als am Eintritt.
Bei der Verbindung der Schwingförderanlagen zu einer Transportstrasse sind jedoch die unteren Schutz- abdeckungsteile 21 miteinander verbunden. Es ist vorteilhaft, die Verbindung mittels Flanschen, die zusammengeschraubt werden, herzustellen.
Die elektrische Schaltung der Förderanlagen der Transportstrasse an dem Schaltpult, ist derart aus- geführt, dass jede Förderanlage der Transportstrasse selbständig beherrscht werden kann.
Der untere Schutzabdeckungsteil 21, der sich am tiefsten in der Halde des Schüttgutes befindli- chen Schwingförderanlage der Transportstrasse, ist an der Eintrittsseite mit einer Stirnfläche abgeschlos- sen, die eine unerwünschte Überflutung der Schwingförderanlage durch das Material aus der Halde ver- hindert ; dieses Material kann in diesem Falle, wie bei allen übrigen Förderanlagen der Transportstrasse, ausschliesslich nur durch den Beschickungsspalt 27 eintreten.
Die Schwingförderrinne 1 arbeitet nach den, bei der Schwingförderung bekannten Prinzipien. Die
Schutzabdeckung ermöglicht die Erzielung einer maximalen Leistung der Schwingförderanlage bei jeder beliebigen Grösse der Halde, da sie sämtliche Drücke des aufgeschütteten Materials auffängt, die anson- sten die richtige Funktion der Schwingförderanlage unmöglich machen würden.
In jenem Zustand, wo sich oberhalb der Förderanlage genügend Material befindet, so dass die Förder- rinne ausreichend versorgt wird, ist dieselbe vollständig mit Material gefüllt, dessen Gewicht die Gum- mifedern 26 zusammendrückt. Sobald die Schwingförderanlage das Material in ihrem Längenbereich abnimmt, wird sie gewissermassen entlastet, so dass sie durch die Federn 26 angehoben wird, wobei
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anstossen. Dadurch werden die Schwingungen dei'Förderrinne über diese Teile 11,30, 22, 23 in die Halde übertragen und bewirken eine Lockerung des Materials und dessen Aufschüttung auf die Schwingförderrinne. Dadurch wird erzielt, dass von der Halde mehr Material entnommen wird, als bei dem Tunnelentnahmeverfahren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schwingförderanlage für die Entnahme und den Transport von Schüttgut von einem frei geschüt- tetenLagerplatz durch sogenannte untere Entnahme, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer eigentlichen Schwingförderrinne (1) und einer Schutzabdeckung (21-24) besteht, welche die Schwingförderrinne (1) von allen vier Längsseiten umgibt und in welcher die Schwingförderrinne (1) frei gelagert ist.
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Claims (1)
- (22-24) zusammensetzt, die auf dem unteren Teil (21) gelagert sind.3. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (21) der Schutzabdeckung die Form eines eckigen U aufweist, an dessen Boden Federn (26) gelagert sind.4. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Endteilen (22, 23) des oberen Schutzabdeckungsteiles, Beschickungsspsite (27) für den Durchgang des entnommenenMaterials vorgesehen sind und diese Teile durchQuerversteifungen (29) versteift sind, während der mittlere Teil des oberen Schutzabdeckungsteiles, welcher als Schutzdeckel (24) des Schwingungserregers dient, die Form eines dreiseitigen, vollwandige Prismas aufweist, dessen Seitenwände schräg in Richtung zu den Enden des unteren Schutzabdeckungsteiles (21) geneigt sind.5. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Federn Gummifedern (26) benutzt werden, die gleich hoch sind und an Unterlagen (25) gelagert sind, wo- EMI3.3 liegt, höher sind als die Unterlagen (25) an dem Eintrittsende (9).6. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingförderrinne (1) im Querschnitt eine U-Form aufweist und an der Aussenseite mit Querrippen (2) <Desc/Clms Page number 4> und Längsversteifungen (3) versehen ist, wobei jeweils zwei verlängerte Rippen (2a) nebeneinander parallel angeordnet sind in einerEntfernung, die etwa der Breite bzw. dem Durchmesser der Federn (26) entspricht und zwischen denen sich Auflagestücke (6) für die Federn (26) befinden, die derart angeordnet sind, dass überragende Ränder (7) entstehen.7. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Förderrinne (1) an dem Eintrittsende (9) erweitert ist.8. Schwingförderanlage nach den Ansprüchen. 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsversteifungen (3) der Förderrinne (1) Anschläge (11) vorgesehen sind, die mit Puffern (30) an der unteren Seite des einen oder beiderRandteile (22, 23) des oberen Schutzabdeckungsteiles zusammenarbeiten, wobei die Puffer (30) in derselben Querebene wie die Anschläge (11) an der Förderrinne (1) angeordnet sind.9. Schwingförderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schutzabdeckungsteil (21) an der Eintrittsseite mit einer Stirnfläche abgeschlossen ist, die eine unerwünschte Überflutung der Schwingförderanlage durch das Material aus der Halde verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS122964 | 1964-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT246642B true AT246642B (de) | 1966-04-25 |
Family
ID=5346156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT992464A AT246642B (de) | 1964-03-04 | 1964-11-24 | Schwingförderanlage für die Entnahme und den Transport von Schüttgut von einem frei geschütteten Lagerplatz |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246642B (de) |
| BE (1) | BE660616A (de) |
| FR (1) | FR1425905A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2458396A1 (de) * | 1974-12-10 | 1976-06-16 | Inst Gornowo Dela Sib Otdel Ak | Ruettel-foerderer |
-
1964
- 1964-11-24 AT AT992464A patent/AT246642B/de active
-
1965
- 1965-03-03 FR FR7734A patent/FR1425905A/fr not_active Expired
- 1965-03-04 BE BE660616D patent/BE660616A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2458396A1 (de) * | 1974-12-10 | 1976-06-16 | Inst Gornowo Dela Sib Otdel Ak | Ruettel-foerderer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE660616A (de) | 1965-07-01 |
| FR1425905A (fr) | 1966-01-24 |
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