AT246519B - Senk- und Entgratungswerkzeug - Google Patents

Senk- und Entgratungswerkzeug

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AT246519B
AT246519B AT575464A AT575464A AT246519B AT 246519 B AT246519 B AT 246519B AT 575464 A AT575464 A AT 575464A AT 575464 A AT575464 A AT 575464A AT 246519 B AT246519 B AT 246519B
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cone
double cone
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AT575464A
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Robert Breuning
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Robert Breuning
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Description


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    Senk- und   Entgratungswerkzeug 
Die Erfindung bezieht sich auf ein   Senk-und Entgratungswerkzeug,   bestehend aus einem einspann- baren Schaft mit einem Kopfteil und einem an diesem auswechselbar befestigten kegelförmigen Schneid- körper. 



   Ein vorbekanntes Werkzeug dieser Bauart besteht aus einem Hohlkörper, nämlich einem zur Befesti- gung am Kopf des Schaftes dienenden längeren Hohlzylinder und dem eigentlichen, an diesen Hohlzylin- der   anschliessenden Senkwerkzeug,   das als eine mit Durchbrechungen versehene kegelförmige Kappe ausgebildet ist. Dieses Schneidwerkzeug erfordert trotz der Ausbildung als Hohlkörper einen erheblichen Ma- terialaufwand, wobei ausserdem dieses Senkwerkzeug nur einmal verwendbar ist. 



   ImGegensatz hiezu ist nach der Erfindung der Schneidkörper als ein aus vollem Material bestehender Doppelkegel ausgebildet, der an beiden Kegelflächen mindestens je eine Schneidkante aufweist, und der Kopfteil ist mit einer zur Lagerung des Doppelkegels dienenden   kegelförmigen   Ausdrehung versehen. Dabei ist vorteilhaft derDoppelkegel an seinem mittleren zylindrischen Teil mit einem Bund versehen, der sich einerseits an der Unterkante des Kopfteiles abstützt und der anderseits von einer auf den Kopfteil aufschraubbaren Überwurfmutter gehalten wird.

   Die stabile Lagerung des Doppelkegels im Kopfteil und die gedrängte Bauweise des erfindungsgemässen Werkzeuges, des weiteren die zweifache Verwendbarkeit des Doppelkegels durch einfaches Umdrehen desselben, nachdem die Schneidkanten einer   Kegelfläche   stumpf geworden sind, stellen seine technischen und wirtschaftlichen Vorteile dar. Trotz dieser zweifachen Verwendbarkeit ist der Aufwand an Schneidstahl praktisch gleich dem bei der vorgenannten Bauweise, die eine nur   einmalige Verwendung des Schneidkörpers   gestattet. 



   Es ist zwar bereits ein Doppelschneidkegel bekannt, jedoch handelt es sich dabei nur um ein Entgratungswerkzeug, bei dem mittels   einesAchsbolzens einePendelstütze   in einem zylindrischen Hohlschaft gelagert ist, deren aus dem Schaft ragendes Ende. den Doppelkegel trägt. Dieser Doppelkegel mit dem Durchmesser der jeweils zu bearbeitenden Bohrung wird mittels besagter Pendelstütze und einer Feder so geführt, dass zunächst die untere Kegelfläche den oberen Rand dieser Bohrung entgratet, sodann nach Durchtritt des Doppelschneidkegels durch die Bohrung die obere Kegelfläche den unteren Rand derselben entgratet. 



   Es ist an sich auch bei der eingangs erwähnten Bauart bekannt, einen als Senkwerkzeug dienenden Hohlkegel mit einem Bund zu versehen, der mittels einer Überwurfmutter am Kopfteil festgehalten wird. 



   Im folgenden ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen   dargestelltenAusführungsbeispielen   näher erläutert. 



   Es zeigt : Fig. l ein Senk- und Entgratungswerkzeug in Ansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 Einzelteile dieses Werkzeuges, teilweise in geänderter Ausführung, Fig. 3 eine Stirnansicht des Werkzeuges der Fig. l, Fig. 4 eine Stirnansicht eines   Wekzeugtei1es   von Fig. 2, Fig. 5 eine Ansicht eines Doppelschneidkegels, Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht dieses Doppelkegels in Richtung des Pfeiles VI der Fig. 5, Fig. 7 eine teilweise geschnittene Ansicht eines   Senk- und   Entgratungswerkzeuges mit Doppelschneidkegel. in anderer Ausführung, Fig. 8 einen teilweisen Schnitt nach der Linie   Vlli-Vlli   der Fig. 7, Fig. 9 die Stirnansicht des Doppelkegels in Richtung des Pfeiles C der Fig. 7 (in kleinerem Massstab), Fig. 10 

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 dieselbe Ansicht eines Doppelkegels in anderer Ausführung, Fig.

   11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der   Fig. 1, Fig. 12   eine Ansicht eines Doppelschneidkegels in einer weiteren Ausführung, Fig. 13 eine zugehörige Draufsicht und Fig. 14 eine Ansicht eines Doppelschneidkegels in einer weiteren Ausführung. 



   Nach den Fig.1 und 2 besteht das Senk- und Entgratungswerkzeug aus einem an einem Schaft 1 angeordneten Kopfteil 2c   und einem auswechselbar befestigten, aus vollem Material bestehenden Dop-   
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Lagerung dieses Doppelkegels, der eine schräge Durchbohrungden sein.Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Überwurfmutter 24a vorgesehen, die einen am Doppelkegel 35 vorgesehenenBund 23a   übergreift und denDoppelkegel mit der Kegelfläche   17a in den kegelförmigen Sitz 36 desKopfteiles 2c   presst. Die Sicherung gegen Verdrehen kann, wie ans den     Fig. l und 3 zu entnehmen ist, aus einem im Kopfteil   2 befestigten axialen Stift 27a bestehen, der in eine entsprechende, am Umfang des Doppelkegels 35 vorgesehene axiale Nut 37 eingreift. 



   Zur Sicherung gegen Verdrehen können jedoch nach den Fig. 2 und 4 auch am Umfang des Kopfteiles 2c zwei gegenüberliegende Lappen 38,38' vorgesehen sein, die in entsprechende, am Doppelkegel vorgesehene-Nuten bzw. in Unterbrechungen 39, 39' des Bundes 23a passen. Wie aus den Zeich- 
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 ersichtlich, haben die Lappen 38 und 38'bzw. dieNuten 39, 39' verschiedene Breiten.bildet, wird. Der Arbeitsbereich ist im wesentlichen auf den mittleren Teil dieser halbkreisförmigen
Schneidkante beschränkt. 



   Um   denArbeitsbereich   der am Schneidkegel vorgesehenen Schneidkante zu vergrössern, ist gemäss den Fig. 5 und 6 eine Durchbrechung des Doppelkegels 35a vorgesehen, die im mittleren Teil bei 5e zylindrisch ist, wobei beide Endteile dieser Bohrung so erweitert sind, wie bei 5f angedeutet, dass an beidenKegelflächen 17, 17a je eine geradlinige Schneidkante 34e gebildet wird, die sich annähernd längs einer Kegelmantellinie erstreckt. 



   Wie aus den Fig. 1-8 ersichtlich, werden die Schneidkanten der Doppelkegel 35, 35a und 35b je- weils mittels   einer schrägen Durchbohrung gebildet. Es   ist nun an sich bekannt, die   Lochkante   eines schräg durchbohrten Kegels zum Entgraten und Senken zu benutzen. Es handelt sich jedoch dabei um ein kombiniertes   Senk-und   Bohrwerkzeug, bei welchem Schaft, Kopf und ein kegelförmiger Schneidkörper aus einem Stück bestehen und die Lochschneidkante sich nicht nur über den Kegelmantel, sondern auch über den Zylindermantel erstreckt, so dass mit derKegelschneidkante gesenkt und mit   der Zylinderschneidkante   gebohrt wird. 



   Bei einem   Senk- und Entgratungswerkzeug   mit einem Doppelschneidkegel, an welchem durch eine   schräge   Durchbohrung desselben an der Kegelfläche je eine Schneidkante gebildet wird, ist   folgendes   beachten :
Durch den zur Bildung der Schneidkante notwendigen Hinterschliff des Kegels kommt die Kegelspitze aus der Mittellage der Werkzeugachse. Beim Senken zentriert sich die Bohrung des zu senkenden Werkstückes auf dem hinterschliffenenKegel des Senkers, so dass das   Werkstück-bei starrer Lagerung desSen-   kers - eine kreisförmige Bewegung ausführen muss,Bei grösserem Gewicht des Werkstückes treten bei dieser Kreisbewegung erhebliche Kräfte auf, welche sich ungünstig auf die Lagerung des Senkwerkzeuges aus- 
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 auch die Güte der erzeugten Aussenkung nachteilig beeinflusst. 



   Um diesen Mangel zu beseitigen, ist bei der in den   Fig. 7-9 gezeigten"   besonders vorteilhaften Aus-   führung, bei   welcher derSchneidkörper 35b imKopfteil 2d gegen Drehung gesichert ist, der Schneidkörper im Kopfteil radial mit Spiel so gelagert, dass beim Arbeitsvorgang die Achse des   Schneidkörpers-   35b sich gegenüber der Achse des Kopfteiles 2d verschieben und um diese eine Kreisbeweguhg ausführen kann. Vorteilhaft ist weiterhin der Schneidkörper 35b   imKopfteil   2d mit Spiel so gelagert, dass die Achse des Schneidkörpers gegenüber der Kopfteilachse nicht nur eine Kreisbewegung ausführen, 
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 eine Kegelbewegung (Taumelbewegung) ausführen kann.

   Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist, wie bei a, b und c angedeutet, zu dem vorerwähnten Zweck ein entsprechendes Spiel zwischen Doppelkegel 35b undKopfteil 2d   bzw. Überwurfmutter   24a vorgesehen. Ausserdem ist auch zwischen dem 

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 Bund 23b des Doppelkegels und der Mutter 24a ein entsprechendes Spiel vorgesehen, wie bei d   angedeutet, so dass nachFig. 7 derDoppelkegel sich nicht nur radial in Richtung   R verschieben, sondern auch noch zusätzlich beispielsweise um die Kante e des Kopfteiles 2d in Richtung E kippen kann. 



    Dieses Kippen kann noch dadurch erleichtert werden, dass, wie in Fig. 7 gezeigt, der Bund   23b konisch   gestaltet ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Überwurfmutter   24a gemäss Fig. 8 beim Festschrauben sich auf den Lappen 38, die in die Nuten 39 eingreifen, abstützt, wobei jedoch bei d noch das vorerwähnte Spiel vorhanden ist. 



   Bei der in Fig.7 gezeigten Ausführung des Doppelschneidkegels 35b ist eine schräge Durchbohrung desselben vorgesehen, die im mittleren Teil, wie bei 5d angedeutet, zylindrisch ist, wogegen beide 
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 einerseits den Vorteil, dass die Schneidkante keinen zu spitzen Winkel bildet, der ein Ausbrechen der Schneidkante - insbesondere bei Hartmetall - zur Folge haben könnte. Anderseits bildet   aber der Konus   5e eine Art Lehre für das Nachschleifen an dieser Konusfläche, die mit einem kleinen elektrischen Handschleifer, der in jeder Werkstatt vorhanden ist, vorgenommen werden kann. Dieser Konus 5e erleichtert also in einfacher Weise das Nachschleifen des Schneidkegels 35b. Dieses Nachschleifen solcherSenkwerkzeuge musste bisher in   umständlicherweise durchNachschleifen derKegelfläche   17 vorgenommen werden. 



   DieErfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann gemäss den Fig. 10 und 11 für das erfindungsgemässeSenkwerkzeug auch ein auswechselbarer Doppelkegel 35c Verwendung finden, der nicht durchbohrt ist, sondern vielmehr an den Kegelflächen 17, 17a zwei Sacklochbohrungen 5f aufweist, die in der zuvor beschriebenen Weise je zu einem Konus 5g erweitert sind. 



   In den Fig. 12 und 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Doppelkegels 35d gezeigt, der an den Kegelflächen 17, 17a zwei Ausfräsungen 40 aufweist, durch welche die Schneidkanten 34i gebildet werden. 
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 bildet ist, der an beiden   Kegelflächen (17, 17a) mindestens je eine Schneidkante (34, 34e) aufweist   und dass der Kopfteil (2c, 2d) mit einer zur Lagerung des Doppelkegels dienenden kegelförmigen Ausdrehung (36) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassderDoppelkegel (35, 35a-35e) an seinem mittleren zylindrischen Teil (35b) einen Bund aufweist (23a, 23b), der sich einerseits an der Unterkante (e) des Kopfteiles (2c, 2d) abstützt und der anderseits von einer auf den Kopfteil aufschraubbaren Überwurfmutter (24a) gehalten ist.
    3. Werkzeug nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (23a, 23b) durch zwei gegenüberliegende Nuten (39, 39') unterbrochen ist und der Kopf teil (2c, 2d) zwei axial vorspringende Lappen (38, 38') aufweist, die in die beiden Nuten (39, 39) passen.
    4. WerkzeugnachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, dassderDoppelkegel (35, 35a, 35b) eine schräge, die beiden Gegenflächen (17, 17a) durchdringende Bohrung (5) aufweist, deren Achsedie Achse des Doppelkegels schneidet, dass im Kopfteil (2c, 2d) eine entsprechende schräge Durchbohrung (5a) vorgesehen ist, die sich mit der Bohrung (5) des Doppelkegels deckt und dass sowohl die beiden Nuten (39, 39') als auch die Lappen (38, 38') verschiedene Breiten aufweisen.
    5. Werkzeug nach Anspruch 2 oder 4, bei welchem an jedem Kegel nur eine Schneidkante mit hinterschliffener Kegelfläche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelkegel (35, 35a-35e) im Kopfteil (2c, 2d) gegen Verdrehen gesichert, jedoch mit radialem Spiel gelagert ist, so dass beim Arbeitsvorgang die Achse des Doppelkegels sich gegenüber der Achse des Kopfteiles verschieben und um diese eine Kreisbewegung ausführen kann.
    6. Werkzeug nachAnspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Doppelkegel (35,35a-35e) <Desc/Clms Page number 4> im Kopfteil (2c, 2d) mit axialem und radialem Spiel (a, d) gelagert ist, so dass die Achse des Doppelkegels gegenüber der Kopfteilachse eine Bewegung längs eines Kegelmantels ausführen kann.
    7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Bund (2w3b) des Doppelkegels konische Stirnflächen aufweist.
AT575464A 1963-09-20 1964-07-06 Senk- und Entgratungswerkzeug AT246519B (de)

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