AT246405B - Vorrichtung zur Befestigung bzw. Abdeckung von Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten an Holzmasten - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung bzw. Abdeckung von Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten an Holzmasten

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AT246405B
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impregnation
bandages
fastening
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tape film
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Herbert Wecker
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Herbert Wecker
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   Vorrichtung zur Befestigung bzw. Abdeckung von Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten an Holzmasten 
Leitungs- undTragmasten ausHolz, wie sie bei Elektrizitätswerken, Telephonverwaltungen und Bahnen verwendet werden. beginnen in der Regel zuerst an ihrer Eintrittsstelle in den Boden, der sogenannten   "Tag-und Nachtzone"zu   faulen. Zum Zwecke der Fäulnisbekämpfung werden an dieser Stelle Bandagen angebracht, welche auf ihrer Innenseite ein Imprägniermittel aufweisen. Dieses kann auf der Holzoberfläche liegen oder mittelsHohlnadeln in das Holzgewebe eingepresst sein. Dazu muss der Erdboden um den Mast so weit ausgegraben werden, dass das Imprägniermittel durch eine Umwicklung gegen Abwanderung nach aussen geschützt wird. 



   Bekannte Umwicklungen können   z. B.   aus Dachpappe, aus bituminiertem Gewebe, aus Blech oder aus Kunststoffollen bestehen, welche als Streifen um den Mast gewickelt oder als Mantel - am Ende überlappend-um den Mast gelegt werden. Ihre Aufgabe ist es, einerseits ein Auswaschen des Imprägniermittels durch Regen zu verhindern und anderseits   zu'verhüten,   dass salzhaltige Imprägniermittel von Weidevieh angegangen werden. 
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 den oder er wurde bereits bei der Fabrikation der   sogenannten"Selbstklebe-Bandage"serienmässig   aufgebracht. 



   Wie die Erfahrung   zeigt, haben beideMethodenNachteile   und erweisen sich in vielen Fällen als nicht zufriedenstellend. Die Nachteile sind die folgenden :
Nägel, welche durch die Umwicklung und die Bandage geschlagen werden, beeinträchtigen durch die entstehenden Löcher die Abdichtung nach   aussen ;   Klebstoffe können durch Witterungseinflüsse oder durch zu langes oder   unsachgemässes Lagern   ihre Klebkraft einbüssen ; auf feuchtem Holz, wie es bei Masten im Freien immer mehr oder weniger vorliegt, haften nicht alle Klebstoffe gleich gut ; wenn Klebstoffe gute Klebkraft haben, was sie brauchen, so haften sie bei der Anbringung der Bandage auch an Händen und Kleidern desPersonals.

   Wegen der dadurch entstehenden Verschmutzungen, die oft mangels geeigneter Mittel an Ort und Stelle nicht beseitigt werden können, wird das Personal an einer vorschriftsmässigen Anbringung der Bandagen behindert. Das Arbeiten mit solchen Klebstoff-Bandagen wird daher häufig ab- gelehnt. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten und besteht darin, dass eine, die Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten abdeckende Bandfolie, bei welcher am Querrand des Bandfolienendes, der nach Umwickeln des Holzmastes nach aussen zu liegen kommt, eineRandverstärkung in Form eines Stabes, eines Drahtes oder Bandes vorgesehen ist, welche   Randverstär-   kung die Breite der   Imprägnierbandage   bzw. Imprägnierschichte, vorzugsweise auch die Breite der Bandfolie nach oben und unten um ein kleines Stück überragt. 



   Die Erfindung ermöglicht die Befestigung der imprägnierten Bandagen, ohne dass diese aufgeklebt oder durch die imprägnierten Bandagen durchdringende Nägel beschädigt werden müssen, da etwaige Befestigungsnägel in jenem Streifen der Bandfolie angebracht werden können, der die imprägnierte Bandage überragt. Überragt jedoch die Randverstärkung auch die Bandfolie, dann kann die Nagelung so vorgenommen werden, dass nicht nur eine Beschädigung der imprägnierten Bandage, sondern darüber hinaus auch 

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 der Bandfolie vermieden wird. Weiters wird vermieden, dass das Imprägniermittel durch das beim Nageln entstehende Loch in der Bandfolie nach aussen austritt, da durch   die erfindungsgem ss e Anordnung   jegliche Beschädigung der Bandfolie im Bereich der Imprägniermittelschicht sicher hintangehalten wird. 



   Der   dieRandverstärkung   bildende Stab oder Draht kann aus Metall oder Kunststoff bestehen und in den Rand der Bandfolie eingebördelt sein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die über die Bandagen-bzw. Imprägnierschichtbreite hinausragenden Enden der stab- oder bandförmigen Randverstärkung Ösen, Schlitze oder Löcher zur Aufnahme von in den Mast einzuschlagenden Nägel oder sonstigen Befestigungsmittel auf. 
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 veranschaulicht in Seitenansicht die Anbringung einer Bandfolie mit der erfindungsgemässen Randverstär- kung. Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung die fertig aufgebrachte Bandfolie. 



   Mit 1 ist der Erdboden bezeichnet, in den ein Holzmast 2 eingesetzt ist. In der Höhe des Bo- denniveaus und darunter wurde das Imprägniermittel durch Aufstreichen oder Aufsprühen oder auch durch
Auflegen einer Imprägnierbandage 3 auf den Mast 2 aufgebracht. Die Bandfolie 4 ist mit einer draht- oder stabförmigen Randverstärkung 5 versehen. Die Randverstärkung 5 reicht nach oben und unten um ein kleines Stück, beispielsweise   1 - 2 cm,   über die Breite der Imprägnierbandage 3 oder
Imprägnierschicht hinaus. Die Bandfolie 4 wird gespannt und gut anliegend um die Imprägniermittelschicht oder die Imprägnierbandage gewickelt, so dass der mit    der Randverstärkung   5 versehene Rand der Bandfolie 4 nach dem Aufwickeln nach aussen zu liegen kommt.

   Sobald dies geschehen ist, wird direkt oberhalb des Randes der Bandfolie 4, unmittelbar neben dem herausragenden Ende des Metallstabes ein Dachpappennagel 6 eingeschlagen, derart, dass sein Kopf noch etwa einen 1/2 cm hervorsteht. 



  Hinter dem Nagel 6 wird der Metallstab eingehängt. In gleicher Weise verfährt man am unteren Rand der Bandfolie 4, und nachdem auch dort der Metallstab hinter dem Nagel 6 eingehängt worden ist,   werden beideNagelköpfe ganz eingeschlagen. Auf diese Weise kann die Bandfolie   4 ohne Durchlöcherung und ohne Verwendung eines Klebstoffes am Mast 2 befestigt werden. Die Nachteile der bekannten   Bandagen, wie Beschädigung   durch Witterungseinflüsse oder Ablösen durch Weidevieh, werden zuverlässig vermieden. 



   Wenn man in Kauf nehmen will, dass die Bandfolie 4 an ihrem oberen und an ihrem unteren Rand je durch einen Nagel'durchlocht wird, braucht die Randverstärkung nicht über die Bandagenbreitehinauszustehen. Die bevorzugte Ausführungsform ist jedoch, wie früher erwähnt, die über die Breite der Bandfolie 4 vorstehende Randverstärkung   5. -     Bei Verwendung von Drähten   als Randverstärkung der Bandfolie 4 können diese zu Ösen, Schlaufen u. dgl. geformt sein. in die die Nägel eingeschlagen werden. Bei bandförmigen Verstärkungen 5 können ebenfalls Schlitze oder Löcher zur Aufnahme der Befestigungsmittel am Mast vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Befestigung bzw. Abdeckung von Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten   an Holzmasten, g ekennz ei chn et durch   eine, die Imprägnierbandagen (3)   bzw. Imprägnierschich-   ten abdeckende Bandfolie (4), bei welcher am Querrand des Bandfolienendes, der nach Umwickeln des Holzmastes nach aussen zu liegen kommt, eine Randverstärkung (5) in Form eines Stabes, eines Drahtes   oder Bandesvorgesehen ist, welcheRandverstärkung dieBreite   der Imprägnierbandage (3) bzw. Imprägnierschichte, vorzugsweise auch die Breite der Bandfolie (4) nach oben und unten um ein kleines Stück überragt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ek ennz ei chn et, dass der die Randverstärkung (5) bildende Stab oder Draht aus Metall oder Kunststoff besteht und in den Rand der Bandfolie (4) eingebördelt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Bandagen-bzw. Imprägnierschichtbreite hinausstehenden Enden der stab-oder bandförmigen Randstärkung (5) Ösen, Schlitze oder Löcher zur Aufnahme von in den Mast (2) einzuschlagenden Nägel oder sonstigen Befestigungsmittel aufweist.
AT371464A 1964-04-27 1964-04-27 Vorrichtung zur Befestigung bzw. Abdeckung von Imprägnierbandagen bzw. Imprägnierschichten an Holzmasten AT246405B (de)

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