AT246207B - Wärm- oder Wärmebehandlungsofen - Google Patents

Wärm- oder Wärmebehandlungsofen

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AT246207B
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AT
Austria
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liquid
heat
furnace
heat treatment
treatment furnace
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Application number
AT760462A
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English (en)
Inventor
Theodor Dr Schmidt
Original Assignee
Indugas Ges Fuer Ind Gasverwen
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  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wärm- oder Wärmebehandlungsofen      Wärm- oder   Wärmebehandlungsöfen für Metalle u. dgl. sind in verschiedenen Ausführungsformen be- kannt und im allgemeinen mit besonderen Öffnungen für die   Einfuhr- bzw.   Ausfuhr des   Wärm- oder   Wärmebehandlungsgutes eingerichtet. 



   Das gilt insbesondere für solche Öfen, die als Durchlauföfen ausgebildet sind. Diese Öffnungen zur   Einfuhr- bzw.   Ausfuhr des Gutes werden hier als   Einfuhr- und   Ausfuhröffnungen bezeichnet, in der Praxis kennt man auch die Bezeichnungen Aufgabeöffnungen, Ausstossöffnungen u. dgl. Die Abdichtung der Einfuhr-und Ausfuhröffnungen sowie   der Ofentüren   selbst ist aufwendig und gelingt im allgemeinen nicht befriedigend. Das stört insbesondere dann, wenn im Ofenraum eine wohldefinierte   Ofenatmosphäre,   beispielsweise zum Zwecke des   Blankglühens,   aufrechterhalten werden soll. Eine Störung tritt aber auch dann ein, wenn die Ofentüren vor den Ein- und Ausfuhröffnungen geöffnet werden, um das Gut einzuführen oder aus dem Ofen herauszunehmen.

   Daher hat man bereits versucht, die Türen durch einen andersartigen Verschluss zu ersetzen und zu diesem Zweck z. B. einen Vorhang von aus vielen Düsen heraustretenden Flüssigkeitsstrahlen vor die Öffnungen gelegt. Dieser aus einer Vielzahl von zerteilten Strahlen und einzelnen Flüssigkeitströpfchen bestehende Vorhang bildet dann eine Art Labyrinth für die ein-oder austretenden Gase, deren Ein- oder Austritt bei einer genügenden Tiefe dieses Vorhanges praktisch verhindert wird. Dazu bedarf es jedoch einer verhältnismässig grossen strömenden Flüssigkeitsmenge. 



   Bei der Verwirklichung eines Labyrinths aus Flüssigkeitsstrahlen zum Zwecke der Abdichtung werden überdies erhebliche Luftmengen von den Strahlen mitgerissen, so dass gleichsam eine Zirkulation der Ofenatomosphäre hervorgerufen wird. Das macht es mehr oder weniger unmöglich, die bekannte Massnahme bei einem Ofen mit wohldefinierter Ofenatmosphäre, die konstantgehalten werden soll, zu verwirklichen. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Wärm- oder Wärmebehandlungsofen zu schaffen, bei dem die beschriebenen Nachteile nicht mehr auftreten, vielmehr eine absolute Abdichtung mit einfachsten Mitteln gewährleistet ist, während nichtsdestoweniger auch die Ein- und Ausfuhr des Gutes in den Ofenraum hinein bzw. aus diesem heraus sich auf einfachste Weise verwirklichen lässt. 



   Die Erfindung betrifft einen   Wärm-oder   Wärmebehandlungsofen, insbesondere einen solchen Ofen mit wohldefinierter Ofenatmosphäre, mit durch Flüssigkeitsverschluss abgeschlossenen Ein- bzw. Ausfuhr- öffnungen für das Behandlungsgut. Die Erfindung besteht darin, dass der Flüssigkeitsverschluss als Flüssigkeitsschürze in Form einer Flüssigkeitsschicht ausgebildet ist. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die tieferliegende Öffnung, d. h. im allgemeinen die Ausstossöffnung, durch die Flüssigkeitsschürze abgedichtet ist. Die Flüssigkeitsschürze kann im Rahmen der Erfindung als   Öl-oder   Wasserschürze ausgeführt sein. 



   Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, dass bei dem erfindungsgemässen Ofen auf einfachste Weise durch die, eine dichte Flüssigkeitsschicht bildende Flüssigkeit- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schürze eine absolute Abdichtung an den   Ein-und/oder Ausfuhröffnungen   erreicht wird, so dass unschwer eine wohldefinierte Ofenatmosphäre aufrechterhalten werden kann, ohne dass hiezu, wie bei den be- kannten Verfahren, besonders grosse Flüssigkeitsmengen benötigt werden. Dabei kann trotz dieser absoluten
Abdichtung auf einfachste Weise das Gut ein-oder ausgeführt werden, da es diese Flüssigkeitsschürze pas- sieren kann, ohne dass es besonderer Massnahmen zur Unterbrechung der Flüssigkeitsschürze bedarf. 



   Da durch die Anordnung einer schon absolut dichten Abdichtung an der   Einfuhr- oder   Ausfuhröffnung jeder Zug im Ofeninneren unterbunden wird, ist es im allgemeinen ausreichend, an zumindest einer dieser Öffnungen eine Flüssigkeitsschürze vorzusehen, man kann aber selbstverständlich auch sowohl vor der
Einfuhröffnung als auch vor der Ausfuhröffnung, eine solche Flüssigkeitsschürze anbringen. Überraschender- weise tritt   eine nachteilige Veränderung der Ofenatmosphäre   durch die Flüssigkeitsschürze selbst nicht auf. 



     Tatsächlich   ist beispielsweise beim Blankglühen die Atmosphäre empfindlich gegen zu hohen Wasserdampf- gehalt. Arbeitet man zur Verwirklichung der Erfindung mit einer Wasserschicht, so tritt nichtsdestoweniger eine
Erhöhung   des Wasserdampfgehaltes der Ofenatmosphäre nicht auf. Zwar wird in unmittelbarer Umgebung   der die   Schürze bildenden   Wasserschicht eine   Sättigung erreicht werden, die Sättigungstemperatur   ist jedoch nicht die Temperatur der   Ofenatmosphäre,   sondern die der Wasserschicht selbst, so dass im Ergebnis noch in vorteilhafter Weise Wasserdampf aus der Ofenatmosphäre in die Schicht übergeht.

   Das Behandlungsgut selbst erfährt beim Passieren der Wasserschicht, auch wenn sich dieser vor der Ausfuhröffnung befindet, im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren keine nachteiligen Gefügeveränderungen, da der Kontakt mit der   Flüssigkeitsschurze   nur kurz ist und im übrigen, insbesondere wenn mit Öl gearbeitet wird, die Flüssigkeitsschicht selbst auch hinreichend hohe Temperaturen besitzen kann, um jede unerwünschte Abschreckwirkung zu vermeiden. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer, lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher   erläutert ;   die Figur zeigt in schematischer Darstellung einen Axialschnitt durch einen erfindungsgemässen Wärmebehandlungsofen. 



   Der dargestellte Wärmebehandlungsofen besteht in üblicher Weise aus dem Herd 1 und dem Ofengewölbe 2. An der einen Seite befindet sich die Einfuhröffnung 3 für das Behandlungsgut 4, die in diesem Ausführungsbeispiel durch eine heb- und senkbare   Ofentür   5 verschlossen ist. Das Ausführen des Gutes erfolgt   durchAusstossen   über den Schacht 6, der an seinem Ende die Ausfuhröffnung 7 bildet. Diese ist durch eine Flüssigkeitsschürze 8 verschlossen. Die Flüssigkeitsschürze 8 wird gebildet, indem über dem erwähnten Schacht 6 ein entsprechender Behälter 9 angeordnet ist, aus dem   herau :   in einer dichten Schicht die Flüssigkeitsschürze 8 strömt. Die ausgeströmte Flüssigkeit kann selbstverständlich aufgefangen und dem erwähnten Behälter 9 wieder zugeführt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1.   Wärm-oder Wärmebehandlungsofen,   insbesondere Ofen mit wohldefinierter Ofenatmosphäre, mit durch Flüssigkeitsverschluss abgeschlossener Ein- bzw. Ausfuhröffnung für das Behandlungsgut, dadurch gekennzeichnet, dass-der Flüssigkeitsverschluss als Flüssigkeitsschürze (8) in Form einer Flüssigkeitsschicht ausgebildet ist. 
 EMI2.1 
 abgedichtet ist. 

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Claims (1)

  1. 3. Wärm-oder Wärmebehandlungsofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsschürze (8) als Öl-oder Wasserschürze ausgebildet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT760462A 1961-10-20 1962-09-25 Wärm- oder Wärmebehandlungsofen AT246207B (de)

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