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Warmhärtbare Polymermischung
EMI1.1
EMI1.2
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und R eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanoalkylgruppe mit 2 - 8 Kohlenstoffatomen sind. Typische niedrige
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EMI2.2
EMI2.3
sindacrylate, die Amylmethacrylate, die Hexylmethacrylate, Cyclohexylmethacrylat, die Heptylmethacrylate und die OctyJmethacrylate ; Cyanoalkylacrylate. wieKCyanomethylmethacrylat, cf-Cyanoäthylmethacrylat, ss-Cyanoäthylmethacrylat, die Cyanopropylmethacrylate, die Dicyanopropylmethacrylate, die Cyanobutylmethacrylate, die Cyanocyclohexylmethacrylate, die Cyanoheptylmethacrylate u. dgl.
Erfindungsgemäss am meisten bevorzugt sind die Alkyl- und Cyanoalkylacrylsäureester, in welchen die Alkylgruppe 1 - 4 Kohlenstoffatome aufweist.
EMI2.4
thylolmethacrylamid, N-Äthanolmethacrylamid, N-Methylolmaleinimid. N-Methylolmaleinamid, N-Methylolmaleinsäuremonoamidester, die N-Alkylolamide der vinylaromatischen Säuren, wie N-Me- thylol-p-vinylbenzamid u. dgl. Mitumfasst sind auch die Alkyloläther der vorstehend erwähnten Typen von N-Alkylolamid, beispielsweise CH =CHCONHCH OA, worin A eine Alkylgruppe mit 1 - 8 Kohlen-
EMI2.5
EMI2.6
EMI2.7
Die erfindungsgemäss eingesetzten polymerisierbaren Amide umfassen Acrylamid, N-Methylacrylamid, N-tert. Butylacrylamid, N-Cyclohxylacrylamid, Methacrylamid, N-Äthylacrylamid. Maleinsäureamid,Maleinsäurediamid,Fumarsäureamide,Crotonsäureamid, Itaconsäureamid, p-Vinylbenzamid.
Am meisten bevorzugt werden Amide der allgemeinen Formel
EMI2.8
worin R5 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen und R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen bedeuten.
EMI2.9
aus einem niedrigen Acrylsäureester und einem olefinisch ungesättigten Alkylolamid mit der Komponen - te 2, dem Copolymer aus einem niedrigen Acrylsäureester und einem olefinisch ungesättigten Amid, durch Mischen der Latices, durch Mahlmischen (mull-mixing), Mischen im Banbury-Mischer und auf andere an sich bekannte Weise innig vermischt ;
die erhaltene Mischung kann in einer Form bei erhöhter Temperatur gehärtet werden, wobei ein Vulkanisat erhalten wird, welches alle wünschenswerten Eigen- schaften eines vulkanisierten Kautschuks, einschliesslich guter Zug-, Dehnungs- und Kompressionsbeständigkeit ausser hervorragender Ölbeständigkeit, Wärmealterungseigenschaften und Niedertemperaturbiegsamkeit aufweist.
Die neuen Polymermischungen gemäss der Erfindung sind selbsthärtend. Wie verschiedentlich festgestellt wurde, ist es nicht notwendig und auch nicht bevorzugt, den erfindungsgemässen Folymermischun- gen irgend welche Härtungsmittel zuzusetzen, um Vulkanisation zu erzielen. Im Bereich der vorliegenden Erfindung liegt es jedoch, den ungehärteten und gehärteten Mischungen andere übliche Kautschukcompoundierstoffe, wie Pigmente, Füllstoffe, Gleitmittel, Farbstoffe u. a. einzuverleiben.
Bei der Herstellung eines Copolymeren aus einem niedrigen Acrylsäureester, einem olefinisch ungesättigten Alkylolamid und einem olefinisch ungesättigten Amid mit mindestens einem Wasserstoffatom am Amidstickstoff erhält man eine Mischung, welche in der üblichen Weise nur schwer gemahlen und gemischt werden kann, da diese Mischung während des Polymerisationsvorganges anscheinend etwas ver-
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netzt wird. Obwohl dergleichen Mischungen bei Anwendung in Lösung oder in Dispersion in einem flüssigen Medium zu zahlreichen Überzugs-und Imprägnierungszwecken geeignet sind, scheinen diese Mischungen als solche als Kautschuke, vor allem wegen ihrer schlechten Wärmealterungseigenschaften, nur begrenzt anwendbar zu sein.
Wenn überdies das Copolymer aus einem niedrigen Acrylsäureester und einem olefinisch ungesättigten N-Alkylolamid compoundiert wird und wenn man versucht, es durch Wärme zu härten, so erhält man ein minderwertiges Produkt mit niedriger Dehnbarkeit, das gegen längere Wärmealterung völlig instabil ist. Wenn in ähnlicher Weise ein Copolymer aus einem niedrigen Acrylsäureester und einem olefinisch ungesättigten Amid mit mindestens einem Amidwasserstoff compoundiert wird und wenn man versucht, es durch Wärme allein zu härten, so treten keine oder nur geringe Härtungseffekte auf und das wärmebehandelte Produkt behält die meisten physikalischen Eigenschaften des ursprünglichen Copolymers bei.
Die bevorzugten warmhärtbaren Polymermischungen gemäss der Erfindung enthalten eine Mischung aus 1 einem Copolymer aus 75-99, 9 Gew.-* von a mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel
EMI3.1
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen und R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanoalkylgruppe mit 2 - 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, und 0, 1 bis 25 Gew.-lo b einer Verbindung der allgemeinen Formel
EMI3.2
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen, zeine Alkylengruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen undR Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit l-8 Kohlenstoffatomen bedeuten,
und
EMI3.3
EMI3.4
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen undRl eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanoalkylgruppe mit 2 - 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, und 0, 1 bis 25 Gew. -0/0 von b einer Verbindung der allgemeinen Formel
EMI3.5
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen und R Wasserstoff oder eine Al- . kylgruppe mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen bedeuten. In diesen Mischungen können die Gewichtsverhältnisse der Komponenten 1 und 2 von 1 : 10 bis 10 : 1 variiert werden.
Es wurde auch festgestellt, dass es vorteilhaft ist, den Polymermischungen gemäss der Erfindung etwa 0, 1-5 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile Polymer eines Polyalkylenglykols einzuverleiben. Die Wärmealterungseigenschaften von Vulkanisaten, die solche Polyalkylenglykole enthalten, sind denen von Vul-
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EMI3.7
EMI3.8
Polypropylenoxydglykol, Polytetramethylenoxydglykolterscience Encyclopedia, Inc. New York, Band 7, insbesondere S. 257 - 263 enthalten.
Die einzelnen Copolymere der Polymermischungen gemäss der Erfindung werden vorzugsweise in Latexform hergestellt und die Latices vor der Koagulierung des Polymers gemischt. Falls ein Mischen der
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Latices durchgeführt werden soll, wird es bevorzugt, die einzelnen Copolymere unter Verwendung von miteinander verträglichen Emulgator-und Stabilisatorsystemen in Latexform herzustellen, damit die Latices nicht bereits beim Mischen zu koagulieren beginnen. Der Emulgator und die andern Agenzien, die in den einzelnen Copolymerlatices vorhanden sind, sollen somit miteinander verträglich sein und vorzugsweise einem einzigen Typ, wie dem anionischen, kationischen oder nicht ionischen, angehören.
Die richtige Wahl und Verwendung dieser Agenzien in der Latexpolymerisation ist an sich bekannt ; während im allgemeinen ein anionischer Emulgator bevorzugt wird, ist bei der Gewinnung der Polymermischungen gemäss der Erfindung auch ein kationischer Emulgator oder eine Mischung entweder eines anionischen oder kationischen Emulgators mit zugesetztem Emulgator mit nicht ionischem Charakter anwendbar.
In den folgenden, die vorliegende Erfindung näher erläuternden Beispielen sind die Mengen der einzelnen Bestandteile, falls nicht anders ausgedrückt, in Gew.-Teilen angegeben.
Beispiel 1: Es wurden Polymere nach folgender Vorschrift hergestellt :
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<tb>
<tb> Wasser <SEP> 200,0
<tb> Natriumdodecylbenzolsulfonat <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Natriumna <SEP> phthalinsu1fonat <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Na <SEP> S <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 05
<tb> Ammoniumpersulfat <SEP> 0,2
<tb> Monomere <SEP> 100, <SEP> 0. <SEP>
<tb>
Die ersten vier Bestandteile werden in einReaktionsgefäss eingebracht, die Temperatur auf etwa 50 C erhöht, die Luft mit einem inerten Gas, wie Stickstoff oder Kohlendioxyd, aus dem System verdrängt und die gemischten Monomeren im Laufe von etwa 4 h langsam dem Reaktionsgemisch zugesetzt, wobei die Temperatur bei etwa 50 C gehalten wird. Es wurde ein Latex mit der gewünschten Polymerzusammensetzung erhalten.
Nach einer andern Verfahrensweise wurde anfangs nur ein Teil des Wassers und der gesamte Katalysator in das Reaktionsgefäss eingebracht und eine wässerige Emulsion der oberflächenaktiven Stoffe und Monomeren im restlichen Wasser während etwa 4 h unter den gleichen Reaktionsbedingungen langsam zum Polymerisationsgemisch zugesetzt.
EMI4.2
EMI4.3
<tb>
<tb> A <SEP> B
<tb> Äthylacrylat <SEP> 97,2 <SEP> 96, <SEP> 5
<tb> N-Methylolacrylamid <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Acrylamid <SEP> 3, <SEP> 5
<tb>
Ein Terpolymer (C) aus Äthylacrylat, N-Methylolacrylamid und Acrylamid, des 97% Äthylacrylat und 3% eines Gemisches von N-Methylolacrylamid und Acrylamid enthält, in welchem das Molverhältnis von N-Methylolacrylamid zu Acrylamid 1, 4 :
1 betrug, und eine vierte Mischung D, eine Latex-
EMI4.4
EMI4.5
<tb>
<tb> D
<tb> D
<tb> Äthylacrylat <SEP> 97, <SEP> 0 <SEP>
<tb> N- <SEP> Methylolacrylamid <SEP>
<tb> + <SEP> Acrylamid <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Molverhältnis <SEP> N-Methylol- <SEP>
<tb> acrylamid <SEP> : <SEP> Acrylamid <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> : <SEP> l <SEP>
<tb>
aufwies, wurde ebenfalls hergestellt. Jedes der Polymere A bis D wurde durch Eintragen des Latex in eine wässerige NaCl-Lösung koaguliert. (Es kann auch Methanol verwendet werden.) Die Polymere wurden getrocknet und dann jedes Polymer nach folgendem Rezept durch Mahlmischen compoundiert :
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<tb>
<tb> Polymer <SEP> 100
<tb> FEF <SEP> Russ <SEP> 40
<tb> Stearinsäure <SEP> 1, <SEP> 0. <SEP>
<tb>
Die erhaltenen Ansätze zeigten nach 30 min dauerndem Härten bei 154 oe und 24 h dauerndem Tempern bei 149 C die folgenden physikalischen Eigenschaften :
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<tb>
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm2 <SEP> 105,46 <SEP> 52,73 <SEP> 123,04 <SEP> 108,97
<tb> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> 190 <SEP> 710 <SEP> 350 <SEP> 310
<tb> Härte <SEP> im <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 71 <SEP> 60 <SEP> 60 <SEP> 63
<tb> Kompressionsbeständigkeit <SEP> 29 <SEP> 32 <SEP> 33 <SEP> 27
<tb> (45 <SEP> min <SEP> bei <SEP> 1540C <SEP> gehärtet,
<tb> 24 <SEP> h <SEP> bei <SEP> 1490C <SEP> getempert)
<tb>
EMI5.3
gende physikalische Eigenschaften :
EMI5.4
<tb>
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm <SEP> 38,67 <SEP> 21, <SEP> 09 <SEP> 14,06 <SEP> 38,67
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Zugfestigkeit, <SEP> % <SEP> -63 <SEP> -60 <SEP> -89 <SEP> -65 <SEP>
<tb> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> 350 <SEP> 610 <SEP> 800 <SEP> 450
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> +84 <SEP> -14 <SEP> +129 <SEP> +45 <SEP>
<tb>
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EMI5.6
<tb>
<tb> : <SEP> AnaA <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> Äthylacrylat <SEP> 97# <SEP> 98,2
<tb> N-Methylolacrylamid <SEP> + <SEP> Acrylamid <SEP> 3) <SEP>
<tb> Molverhältnis <SEP> N-Methylolacrylamid <SEP> :
<SEP> Acrylamid <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> ;1.1,5:11,5:1 <SEP> 1:1 <SEP> 2:1
<tb> N-Methylolacrylamid <SEP> allein <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP>
<tb>
Die vorstehend angeführten Polymere wurden wie im Beispiel 1 mit Russ und Stearinsäure und ausserdem mit den im folgenden angegebenen Mengen an Polyäthylenglykol(Carbowax 4000 der Firma Carbide and Carbon Chemicals Company) mit einem Molekulargewicht von etwa 4000 compoundiert.
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<tb>
<tb>
A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> Carbowax <SEP> 4000 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 2,0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
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Die Vulkanisate, die 30 min bei 154 C gehärtet und 24 h bei 149 C getempert wurden, hatten folgende Eigenschaften :
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<tb>
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> Zugefestigkeit <SEP> kg/cm <SEP> 2 <SEP> 105, <SEP> 46 <SEP> 98,43 <SEP> 87,88 <SEP> 108, <SEP> 97 <SEP> 105,46 <SEP> versengt
<tb> Dehnbarkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> 280 <SEP> 310 <SEP> 310 <SEP> 300 <SEP> 250 <SEP> konnte
<tb> nicht <SEP> geformt
<tb> werden
<tb> Härte <SEP> im <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 65 <SEP> 60 <SEP> 63 <SEP> 62 <SEP> 63 <SEP> konnte
<tb> nicht <SEP> geformt
<tb> werden
<tb> Kompressionsbeständigkeit <SEP> 28 <SEP> 27 <SEP> 30 <SEP> 24 <SEP> 26 <SEP> konnte
<tb> 70 <SEP> h <SEP> bei <SEP> 177 C <SEP> in <SEP> Luft <SEP> ge-nicht <SEP> gealtert <SEP> :
<SEP> formt <SEP>
<tb> werden
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm <SEP> 2 <SEP> 49,22 <SEP> 70,3 <SEP> 91,40 <SEP> 77,34 <SEP> 84,37
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Zugfestigkeit, <SEP> % <SEP> -35 <SEP> -29 <SEP> +4 <SEP> -29 <SEP> =20
<tb> Dehnbarkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> 400 <SEP> 350 <SEP> 390 <SEP> 330 <SEP> 290
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Dehnbarkeit
<tb> in <SEP> % <SEP> +43 <SEP> +13 <SEP> +26 <SEP> +10 <SEP> +16
<tb>
Beispiel 3 : Eine Latexmischung A aus 1 einem Terpolymer aus 91% Äthylenacrylat, 6% n-Butylacrylat und 30/0 N - Methylolacrylamid und 2 einem Terpolymer aus 91% Äthylacrylat, 6qo n-Butylacrylat und 3% Acrylamid, in welchem das Molverhältnis von N-Methylolacrylamid zu Acrylamid 1, 5 :
1 betrug, wurde nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Ein Tetrapolymer B aus 90% Äthylacrylat, 6% n-Butylacrylat und 4% einer Mischung aus N-Methylolacrylamid und Acrylamid im Molverhältnis 1, 4 : 1 wurde ebenfalls gemäss Beispiel 1 hergestellt.
Die Polymere A und B wurden wie im Beispiel 1 beschrieben koaguliert, getrocknet, compoundiert und vulkanisiert, wobei folgende Ergebnisse erzielt wurden :
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<tb>
<tb> A <SEP> B <SEP>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm2 <SEP> 116,00 <SEP> 105,46
<tb> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> 180 <SEP> 300
<tb> Härte, <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 64 <SEP> 60
<tb> Kompressionsbeständigkeit <SEP> 26 <SEP> 33
<tb> 70 <SEP> h <SEP> bei <SEP> 1770C <SEP> in
<tb> Luft <SEP> gealtert <SEP> :
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm2 <SEP> 56,25 <SEP> 31,46
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Zugfestigkeit, <SEP> % <SEP> -51 <SEP> -68
<tb> Härte <SEP> 64 <SEP> 63
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Härte, <SEP> % <SEP> 0 <SEP> +3 <SEP>
<tb>
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Bei s pie 1 4 :
Die im folgenden beschriebenen Copolymere wurden gemäss dem im Beispiel 1 angegebenen Verfahren hergestellt. B-F sind Mischungen.
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<tb>
<tb>
AB <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> n-Butylacrylat <SEP> 85 <SEP> 82 <SEP> 82 <SEP> 80 <SEP> 80 <SEP> 86
<tb> 2-Cyanoäthylacrylat <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 17 <SEP> 16
<tb> Acrylnitril <SEP> 10
<tb> (N-Methylolacrylamid
<tb> + <SEP> Acrylamid) <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 4
<tb> Molverhältnis <SEP> N-Methylolacrylamid <SEP> : <SEP> Acrylamid <SEP> 0, <SEP> 85 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP>
<tb>
Die Polymere wurden koaguliert, getrocknet und die Polymere B - F mit Russ und Stearinsäure wie im Beispiel 1 angegeben vermischt. Polymere A wurde in der üblichen Weise mit Russ und Stearinsäure und ausserdem mit 6 Teilen Dicumylperoxyd vermischt.
Die Ansätze wurden 30 min bei 1540C gehärtet, 24 h bei 1490C getempert und daraufhin wurden die physikalischen Eigenschaften der Ansätze bestimmt.
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<tb>
<tb>
A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm <SEP> 66, <SEP> 80 <SEP> 66,80 <SEP> 74,52 <SEP> 73,82 <SEP> 84, <SEP> 37 <SEP> 66, <SEP> 80 <SEP>
<tb> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> 260 <SEP> 390 <SEP> 310 <SEP> 310 <SEP> 230 <SEP> 960
<tb> Härte, <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 40 <SEP> 53 <SEP> 58 <SEP> 50 <SEP> 58 <SEP> 59
<tb> 70 <SEP> h <SEP> in <SEP> Luft <SEP> bei <SEP> 1770C
<tb> gealtert <SEP> :
<SEP>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> kg/cm <SEP> 2 <SEP> 35, <SEP> 15 <SEP> 59,76 <SEP> 52, <SEP> 73 <SEP> 63,28 <SEP> 73,82 <SEP> 59,76
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> -47 <SEP> -11 <SEP> -21 <SEP> -14 <SEP> -13 <SEP> -11
<tb> Dehnbarkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> 80 <SEP> 220 <SEP> 140 <SEP> 180 <SEP> 170 <SEP> 350
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Dehnbarkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> -69 <SEP> -44 <SEP> -55 <SEP> -42 <SEP> -26 <SEP> -38 <SEP>
<tb> Härte <SEP> 64 <SEP> 58 <SEP> 65 <SEP> 62 <SEP> 65 <SEP> 61
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Härte, <SEP> % <SEP> +24 <SEP> +5 <SEP> +7-tel2 <SEP> +7 <SEP> +2
<tb>
Beispiel 5:
Copolymere aus ze Äthylacrylat, 100/0 n-Butylacrylat, 4% n-Butoxymethylacryl- amid und 86% Äthylacrylat, 10% n-Butylacrylat und 4% Acrylamid wurden gemischt, wobei ein Produkt erhalten wurde, in welchem das Verhältnis n-Butoxymethylacrylamid zu Acrylamid 2. 5 : 1 betrug ; die Mi- schung wurde, wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, 30 min bei 1540C gehärtet. Das Vulkanisat hatte eine Zugfestigkeit von 105, 46 kg/cm2 und nach 70 h dauerndem Altern bei 1770C eine Zug-
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Be is pie 1 6 : Ein Latex aus einem Copolymer aus 85% n-Butylacrylat, 125o 2-Cyanoäthylacrylat und 3% Acrylamid wurde mit einem Latex aus einem Copolymer aus 85% n-Butylacrylat, 12% Cyanoäthylacrylat und 3% N-Methylolacrylamid in der in den vorhergehenden Beispielen angegebenen Weise gemischt. In der erhaltenen Latexmischung betrug das Molverhältnis von Acrylamid zu N-Methylolacrylamid 1 : 1.
Die Polymermischung wurde koaguliert, getrocknet und mit Russ und Stearinsäure, wie im Beispiel 1 angegeben, compoundiert. Die Mischung, die 30 min bei 1540C gehärtet und 24 h bei 1490C getempert wurde, hatte folgende physikalische Eigenschaften :
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<tb>
<tb> End-Zugfestigkeit <SEP> kg/cm <SEP> 2 <SEP> 42,18
<tb> End-Dehnung, <SEP> % <SEP> 600
<tb> Härte <SEP> im <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 42
<tb> Niedertemperatur-Sprödigkeit, <SEP> ASTM <SEP> D <SEP> 746 <SEP> : <SEP>
<tb> Durchgang <SEP> (OC)-34, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Ausfall <SEP> ( C)-37, <SEP> 3
<tb> Tb <SEP> ( C)-37, <SEP> 3
<tb> 70 <SEP> h <SEP> bei <SEP> 1490C <SEP> in <SEP> ASTM <SEP> Öl <SEP> Nr. <SEP> l <SEP> :
<SEP>
<tb> End-Zugfestigkeit <SEP> kg/cm2 <SEP> 42, <SEP> 18 <SEP>
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Zugfestigkeit, <SEP> % <SEP> 0
<tb> End-Dehnung, <SEP> % <SEP> 720
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Dehnbarkeit, <SEP> % <SEP> +20
<tb> Härte <SEP> im <SEP> Durometer <SEP> A <SEP> 39
<tb> Änderung <SEP> der <SEP> Härte <SEP> -3 <SEP>
<tb> Änderung <SEP> des <SEP> Volumens, <SEP> % <SEP> +3,3
<tb>
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Warmhärtbare Polymermischung, enthaltend (1) ein Copolymer aus einer Monomermischung, die einen niedrigen Acrylsäureester und ein olefinisch ungesättigtes, mit dem Acrylsäureester copolymerisierbares N-Alkylolamid enthält, und (2) ein Copolymer aus einer Monomermischung, die einen niedrigen Acrylsäureester und ein olefinisch ungesättigtes, mindestens ein Wasserstoffatom am Amidstickstoff aufweisendes Amid enthält.
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worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und R eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanoalkylgruppe mit 2 - 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, und (b) einem Monomer der allgemeinen Formel
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8 Kohlenstoffatomen undR Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 - 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, mit (2) einem Copolymer aus (a) einem Acrylsäureester der allgemeinen Formel
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