AT245145B - Steuerung für Ölbrenner - Google Patents

Steuerung für Ölbrenner

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AT245145B
AT245145B AT135864A AT135864A AT245145B AT 245145 B AT245145 B AT 245145B AT 135864 A AT135864 A AT 135864A AT 135864 A AT135864 A AT 135864A AT 245145 B AT245145 B AT 245145B
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AT
Austria
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valve
pulse pressure
control according
return
control
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Application number
AT135864A
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English (en)
Inventor
Robert Dipl Ing Berl
Original Assignee
Garvenswerke Pumpen Motoren Un
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


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  Steuerung für Ölbrenner 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für Ölbrenner. 



   Ölbrenner, die eine komplizierte Steuerung haben. etwa solche mit   Luftabsperrklappe.   Vor- und
Nachspülung, ferner Brenner mit zwei Stufen, Gross-Klein-Regelung mittels zweier Düsen oder einer Rück- laufdüse, sind mit Steuerelementen ausgerüstet, die aus der Hydraulik bekannt sind, wie hydraulische
Verzögerer (Drosseln), Magnetventile verschiedener Funktion und Art usw. Bei Verfeuerung von Ölen, die   keiner Vorwärmung Dedürfen   und ausserdem frei von Verunreinigungen sind, ist der Einsatz derartiger Ab- sperr-und Regelelemente gerechtfertigt und eine entsprechende Funktionssicherheit gegeben. 



   Wird jedoch Heizöl mittel und Heizöl schwer verfeuert, so versagen diese Elemte wegen der kleinen
Bohrungen, Ventilsitze und Spalte, z. B. bei Magnetventilen zwischen dem Anker und dessen Hülse, be- sonders nach längeren Stillstandsperioden, wenn das Öl eindickt. Auch wirken sich die asphaltischen Be-   standteile   dieser Öle, die auch nach feinster Filterung vorhanden sind, nachteilig aus, so dass etwa an eine Drosselung zwecks Verzögerung eines Schaltvorganges, durch feine Bohrungen oder Spalte auch bei erwärmtem Öl nicht zu denken ist. Ein Teil der oben genannten Schaltelelemente kann überhaupt nicht ein- gesetzt werden, beim Rest müsste durch Warmhaltevorrichtungen dafür gesorgt werden, dass ein Eindicken des Öles im Stillstand nicht möglich ist. Anderseits kann aber auch zu viel Wärme z.

   B. bei einem Magnetventil, das die Rücklaufleitung einer Rücklaufdüse absperren soll, durch den Durchfluss von heissem Öl (bei   geottnetem   Rucklauf) auftreten, der die Magnetspule mctit mehr gewachsen ist. 



   Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, die darin besteht, dass die einzelnen Regel-und Absperrorgane durch ein mit einer Flüssigkeit mit über den ganzen in Frage kommenden Temperaturbereich praktisch gleichbleibender Viskosität, vorzugsweise Hydrauliköl, gefülltes System von Leitungen verbunden sind. in das ein Impulsdruckgeber eingeschaltet ist. 



   Im Verlauf des Verbindungsleitungssystems können alle aus der Hydraulik bekannten Schalt- und Regelelemente eingesetzt werden und werden vorzugsweise von reinem dünnflüssigem, auch bei niederen Temperaturen nicht stockendem Hydrauliköl durchflossen. Ausserdem können sie an Stellen angeordnet werden, an denen z. B. keine hohen Temperaturen herrschen oder die sonst günstig erscheinen. Absperrorgane für heisses Schweröl, z. B. in der Rücklaufleitung, können nun konstruktiv so ausgebildet werden, dass sie sich für dieses Medium eignen. Als Impulsübertrager dient die im System befindliche Hydraulik flüssigkeit. 



   Vorzugsweise ist der Impulsdruckgeber durch einen Hubmagneten betätigbar. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist als Impulsdruckgeber eine vorzugsweise von einem Elektromotor angetriebene Zahnradpumpe vorgesehen. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Impulsdruckgeber von einem vom Brenner unabhängigen, ständig unter Druck stehenden System über ein Elektroventil mit Druckluft, Wasser od. dgl, beaufschlagbar. 



   In Anwendung der Erfindung bei einer Düse mit Rücklaufsteuerung können mit Vorteil der Impuls- 

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 druckgeber sowohl mit dem Balg des   Rücklaufventils   als auch mit dem Balg eines Überströmventilsder Heizölpumpe über Leitungen   verbunden und in dem Leitungssystem gerichtete Drosseln und Magnetventi-   le angeordnet sein. Hiebei istvorzugsweise vom Impulsdruckgeber in Parallelschaltung über je ein Magnetventil und eine Drossel eine druckabhängig gesteuerte Luftklappe angeordnet, von denen bei Halblast nur eine, bei Vollast hingegen beide geöffnet sind. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann ferner zumindest der Hubmagnet oder der Motor des Impulsdruckgebers, gegebenenfalls auch das Überströmventil, die Drosseln und die Magnetventile, ausserhalb des Bereiches der Strahlungswärme der Brennerdüse angeordnet sein. 



   Diese und weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der in den Fig.   l   und 2 je ein Anwendungsbeispiel schematisch dargestellt ist. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Fig. 2, nämlich das   Druckhalte- und Schnellschlussventll   in seiner speziellen Anorddung. In den Figuren sind vom mit   Heizöl   durchflossenen Leitungen mit vollen Linien, die mit der Hydraulikflüssigkeit gefüllten Leitungen mit strichlierten Linien dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Zweistufenhrenner mit Rücklaufdüse. Mit HM ist ein Hubmagnet, mit IDG ein Impulsdruckgeber, mit L eine Luftklappe, mit RD eine Rücklaufdüse, mit RL eine Rücklaufleitung, mit RV ein Rücklaufventil, mit VL eine Verbindungsleitung und mit Dr eine nur in einer Richtung wirkende Drossel bezeichnet. 



   Bei Stillstand und Halblast ist die Luftklappe L der Halblast entsprechend offen (Stellung 1/2), das   Riicklaufventil   RV offen und der Hubmagnet HM stromlos. 
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    Schaltungdrücktdie Feder im   Balg des Impulsdruckgebers IDG zusammen. Die Luftklappe L ist offen, das Rücklaufventil RV schliesst allmählich, verzögert durcn die Drossel Dr und bewirkt in diesem Masse ein Anwachsen der Flamme auf Vollast. 



   Bei Schaltung   auf Halblast fällt der   Hubmagnet HM ab und der Impulsdruckgeber IDG wird drucklos. Das   Rüc1 < laufvcntil   RV öffnet rasch und die Luftklappe L geht auf Stellung   1/2,  
Bei diesem einfachen Anwendungsbeispiel sind der Hubmagnet H und der Impulsdruckgeber IDG nicht der Hitze ausgesetzt. Das Rücklaufventil RV, dessen Funktion sonst ein Magnetventil ausführen müsste, kann in einer warmen Zone, wo ein Eindicken des   Schweröles   bei Stillstand verhindert wird, an- 
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 re für Schweröl nicht ausführbar. 



   In Fig. 2 ist das Schaltschema eines Zweistufenbrenners mit Rücklaufdüse, Luftabschluss während des 
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 seln, die in einer Richtung drosseln, in der entgegengesetzten Richtung die   Flüssigkeit aber ungedrosselt   passieren lassen. Mit DSV ist ein Druckhalte- und Schnellschlussventil, mit HM ein Hubmagnet, mit IDG ein Impulsdruckgeber, mit LI ein Betätigungselement für eine Luftklappe I,   die geöffnet   die für Kleinlast erforderliche Luftmenge passieren lässt und mit L II ein Betätigungselement für eine Luftklappe II bezeichnet, die die für Grosslast zusätzlich erforderliche Luft passieren lässt. MV 1 und MV 2 sind Magnetventile, P ist die Ölbrennerpumpe mit Regel- und Schnellschlussorgan.

   RD bezeichnet eine Rücklaufdüse, und RL eine Rücklaufleitung, RV ist ein Rücklaufventil und ÜV ein   Überströmventil.   



   Bei Stillstand ist der Hubmagnet HM stromlos und abgefallen. Der Impulsdruckgeber IDG ist drucklos, die Luftklappen I und II sind geschlossen (Stellung Z) und die Magnetventile MV 1 und MV 2, das Rücklaufventil RV und das Überströmventil ÜV offen. 



     Bei Luftvorspülung Istdas Magnetventil   MV zu. Der Hubmagnet HM zieht an und der Impulsdruckgeber IDG gibt Druck, der über die Drossel Dr 2 rasch zum Betätigungselement LI und über die Drossel Drl verzögert zum   Überströmventil W gelangt,   
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 statt der Drossel Dr 1 ein Magnetventil vorzusehen. 



   Bei Kleinlast hat das Überströmventil ÜV geschlossen, die Pumpe P kommt auf Druck und das Ventil DSV gibt den Weg zur Düse frei, die bei offenem Rücklaufventil RV auf Kleinlastfährt. 



   Bei Schaltung auf Grosslast geht das Magnetventil MV 1 zu und das Magnetventil MV 2 auf. Der Impulsdruckgeber IDG ist noch auf Druck, der rasch über die Drossel Dr 3 zum Betätigungselement L II und verzögert zum   Rücklaufventil   RV gelangt. Die Luftklappe II geht auf (Stellung A), das 

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Rücklaufventil RV zu und die   Rücklaufdüse   RD auf Grosslast. 



     WennvonGrosslastaufKleinIastgeschaltetwird,   bleibt das Magnetventil MY 1 weiterhin geschlos- sen und hält Druck im dahinterliegenden System. Der Hubmagnet HM wird stromlos und der Impuls- druckgeber IDG   drucklos. Das Rücklaufventil   RV   öffnet über die Drossel Dr4   rasch und die Luftklappe
L II schliesst über die Drossel Dr 3 verzögert. Die Stellungen Grosslast und Kleinlast können nun be- liebig oft hergestellt werden. 



   Beim Abstellen geht das Magnetventil   MV l   auf und das Überströmventil ÜV fällt rasch über die Drossel Dr 1 ab. Die Pumpe P wird Jrucklos, das Ventil DSV schliesst und die Flamme er- lischt. Die Luftklappe I schliesst verzögert über die Drossel Dr 2. Während dieser Zeit erfolgt die
Nachspülung. 



   Die Feder im Impulsdruckgeber IDG muss beim ersten Anziehen des Hubmagneten HM soweit gespannt werden, dass der entstehende Druck mit Sicherheit für die einmalige Betätigung aller Elemente ausreicht. 



   An Stelle des Hubmagneten und Impulsdruckgebers kann sinngemäss beispielsweise auch eine mit einem Elektromotor angetriebene Zahnradpumpe eingesetzt werden. Dies wird vor allem bei grösseren
Systemen notwendig sein. 



   Als Energiequelle für den Impulsdruckgeber kann, wie erwähnt, ausser den beispielsweise angeführten (Hubmagnet oder Motor) auch ein vom Brenner unabhängiges, ständig unter Druck stehendes System, z. B. 



   Pressluft oder Wasser, verwendet werden. 



   Mit Hilfe eines Elektroventils (Dreiwegventil) wird der jeweils erforderliche Druckimpuls auf den Impulsdruckgeber des Brennersystems geleitet. 



   Das in Fig. 3 gezeigte   Druckhalte- und   Schnellschlussventil DSV ist zwischen Durchlauferhitzer DH und Rücklaufdüse RD angeordnet und von dem zur Düse fliessenden warmen Heizöl sowie durch   Kontaktwärme vom Durchlauferhitzer aus   warm gehalten. Es wirkt daheralsunmittelbaraurchdiebetriebsmässig im Heizöl auftretenden Impulsdrücke beaufschlagtes Steuerorgan. Bei Abstellen des Brenners wird einerseits die Düse augenblicklich geschlossen und damit Nachtropfen derselben und Verstopfen durch verkokendes Öl an ihrem Austritt verhindert, durch den im Durchlauferhitzer aber durch Nacherhitzung (Ausdehnung bzw. Verdampfen der Feuchtigkeit) des Heizöles gebildeten geringeren Druck überschüssiges Heizöl über die Leitung Z in die Pumpenzulaufleitung zurückgeführt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Steuerung für Ölbrenner,   bei dem die Heizölleitung zur Düse, in der hinter einem Durchflusserhitzer als Steuerelement ein   Druckhalte- und   Schnellschlussventil angeordnet ist, einen Steuerkreis für dieses Ventil bildet, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Steuerkreis für das durch Leitungen verbundene System der übrigen Steuerelemente vorgesehen ist, dessen Füllung aus einer Flüssigkeit mit temperaturunabhängiger Viskosität, vorzugsweise Hydrauliköl, besteht und in dem ein die übrigen Steuerelemente beeinflussender Impulsdruckgeber eingeschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsdruckgeber durch einen Hubmagneten betätigt wird.
    3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Impulsdruckgeber eine vorzugsweise von einem Elektromotor angetriebene Zahnradpumpe vorgesehen ist.
    4. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsdruckgeber von einem vom Brenner unabhängigen, ständig unter Druck stehenden System über ein Elektroventil mit Druckluft, Wasser od. dgl. beaufschlagt wird.
    5. Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche bei einer Düse mit Rücklaufsteuerung, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsdruckgeber sowohl mit dem Balg des Rücklaufventils als auch mit dem Balg eines Überströmventils der Heiz. ölpumpe über Leitungen verbunden ist und in dem Leitungssystem gerichtete Drosseln und Magnetventile angeordnet sind.
    6. Steuerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vom Impulsdruckgeber in Parallelschaltung über je ein Magnetventil und eine Drossel (Dr 2, Dr 3) eine druckabhängig gesteuerte Luftklappe angeordnet ist, von denen bei Halblast nur eine, bei Vollast hingegen beide geöffnet sind.
    7. Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT135864A 1964-02-18 1964-02-18 Steuerung für Ölbrenner AT245145B (de)

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