AT244883B - Verfahren und Einrichtung zum Waschen von Rüben, Kartoffeln u. a. Feldfrüchten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Waschen von Rüben, Kartoffeln u. a. Feldfrüchten

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AT244883B
AT244883B AT482163A AT482163A AT244883B AT 244883 B AT244883 B AT 244883B AT 482163 A AT482163 A AT 482163A AT 482163 A AT482163 A AT 482163A AT 244883 B AT244883 B AT 244883B
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AT
Austria
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chambers
vibration generators
vibration
crops
potatoes
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AT482163A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Ing Schulze
Ferdinand Dipl Ing Schlanitz
Original Assignee
Tullner Zuckerfabrik Ag
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

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  Verfahren und Einrichtung zum Waschen von Rüben,
Kartoffeln u. a. Feldfrüchten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gesamten Breite des Kanals von Vibrationen erfasst. 



   In der zweiten Kammer 4 (Fig. 2) sind nahe der einen Seitenwand in einer Parallelebene rotierende, gerippte Scheiben, von Waschmaschinen für Textilien her bekannte Rotoren oder Pulsatoren 9 vorgesehen, die über Kegelradgetriebe 12 von einem ausserhalb des Kanals angeordneten Motor 10 angetrieben sind. Diese Rotoren 9 sind gegeneinander in der Höhe versetzt angebracht, um das Schwemmwasser und die darin enthaltenen Früchte über die ganze Kanalhöhe zu erfassen. Bei breiteren Kammern ist es zweckmässig, solche Rotoren an beiden Seitenwänden anzubringen. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weisen die beiden Kammern 3 und 4 sowie das dazwischenliegende Kniestück des Kanals einen grösseren Querschnitt als der übrige Schwemmkanal auf. Dies bewirkt eine Verlangsamung des Rübenstromes, wodurch die Einwirkungszeit der Schwingmembranen 6 und Rotoren 9 verlängert wird. 



   Die beiden Kammern 3 und 4 sind weiters durch ein Kniestück 5, 5'des Schwemmkanals voneinander getrennt, dessen Äste unter Winkel von zirka 450 gegen die Horizontale verlaufen, und durch abwärts und aufwärts verlaufende Abschnitte 2, 2'begrenzt. Dadurch werden die Vibrationen an den Wänden der Zufuhr- und Abfuhrkanäle reflektiert, wodurch diese im wesentlichen nur in den Kammern und den angrenzenden schräg verlaufenden Kanalabschnitten zur Wirkung kommen und somit bei gleichem Energieaufwand ein besserer Nutzeffekt erzielt wird. 



   Auch ist die Kammer 4 aus strömungstechnischen Gründen etwas tiefer als die Kammer 3 angelegt und das Kniestück 5,   51 soweit hochgeführt bzw. die   Schwingmembranen derart angeordnet, dass die beiden Kammern gegen aus der jeweils andern Kammer kommende direkte Vibrationswellen abgeschirmt sind. 



   Die Frequenz der Vibrationen liegt mit vorzugsweise   50 - 500   Hz im normalen Schallbereich. Es ist klar, dass die hier geschilderte Hintereinanderschaltung von zwei Kammern mit verschiedenartigen Schwingungserzeugern nur eine Ausführung ist. Es können z. B. auch nur eine einzige Kammer oder mehrete solche mit gleichartigen. Schwingungserzeugern angeordnet sein. 



   Es hat sich jedoch als günstig erwiesen, dem Schwemmwasser nacheinander Schwingungen verschiedener Frequenz aufzuzwingen. 



   Die Vibrationen können im Schwemmwasser natürlich auch auf andere Weise erzeugt werden, z. B. mittels   Düsen,   durch die pulsierende Luft eingeblasen wird oder andere bekannte Verfahren. 



   Es ist zweckmässig, dass die Vibrationskammern und die anschliessenden Teile des Schwemmkanals zur Gänze mit Wasser erfüllt sind, weil dann auch die Deckwand als Reflektor wirkt und sich die Schwingungsenergie nicht in nutzlose Wellenbewegung an der Wasseroberfläche verwandelt. 



   Versuche haben gezeigt, dass die Rüben mit den erfindungsgemässen Verfahren wesentlich gründlicher und zugleich schonender gereinigt werden können als mit den bisher gebräuchlichen Methoden. Dies ist darin begründet, dass durch die durch die Vibrationswellen bewirkte Dehnung und Kontraktion der Rübenhaut sich der ihr anhaftende Schmutz leicht ablöst. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Waschen von Zuckerrüben, Kartoffeln u. ähnl. Feldfrüchten, dadurch ge-   kennzeichnet ; dass   das die Feldfrüchte mit sich führende Wasser in mindestens einem Abschnitt des Schwemmkanals periodischen Druckschwankungen vorzugsweise mit einer Frequenz von über 50 Hertz unterworfen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwemmwasser ab- schnittsweise Druckschwankungen verschiedener Frequenz unterworfen wird.
    3. Einrichtung -zur Durchführung des Verfahrens nach einem derAnsprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Schwemmwasser ein oder mehrere Schwingungserzeuger, z. B. Schwingmemtranen (6) oder rotierende Pulsatoren (9), angebracht sind, die mit ausserhalb des Schwemmkanals lie- enden Schwingungserzeugern (7), Antriebsmotoren (10) od. dgl. in mechanischer Verbindung stehen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeuger 6, 9) über den Querschnitt des Schwemmkanals in der Höhen- und bzw. oder in der Breitenrichtung vergilt angeordnet sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Schwemm- {anal eine oder mehrere Kammern (3,4) mit Schwingungserzeugern versehen sind, die von den anschlie- <Desc/Clms Page number 3> ssenden Kanalteilen bzw. von der oder den Nachbarkammern durch geneigt verlaufende Kanalteile (2, 21, 5, 5') getrennt sind.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schwingungserzeuger enthaltende Teil des Schwemmkanals über den ganzen Querschnitt mit Schwemmwasser erfüllt ist.
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