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Drehknopf zur Betätigung einer Regeleinrichtung
Die Erfindung betrifft einenDrehknopf zur Betätigung einer Regeleinrichtung insbesondere zur Betätigung der Laut/Leise-Regulierung der Lautstärke eines Weckers innerhalb von Fernsprechstationen, wobei der Drehknopf in einer Öffnung z. B. in der Bodenplatte einer Fernsprechstation angeordnet ist.
Drehknöpfe oder Regelmöglichkeiten zur Regelung der Laut-Leise-Einstellung von Weckern innerhalb von Fernsprechstationen sind an und für sich bekannt. Bei den bekannten Ausführungen sind die z. B. sich in der Bodenplatte von Fernsprechstationen befind enden Drehknöpfe oder Regeleinrichtungen zur Laut/Leise-Regulierung aber so ausgebildet, dass sie entweder nur zwei Stellungen, u. zw."laut"oder"leise"auf- weisen, oder den Durchbruch innerhalb der Bodenplatte nicht vollständig abdecken.
Dabei ergibt sich ein Einstellkriterium, bei dem entweder nur die lauteste oder die leiseste Einstellung möglich ist.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden. Erfindunggemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Drehknopf an seiner nach innen zeigenden Seite eine Art Kurvenscheibe aufweist, und eine bei Betätigung des Drehknopfes darauf gleitende Feder vorgesehen ist, so dass durch das Drehen am Betätigungssteg des Drehknopfes eine stufenlose Verstellung der Feder in ihrer Höhe ermöglicht wird.
Die Ausführung nach der Erfindung bringt den Vorteil, dass auf der einen Seite der Öffnung in der Bodenplatte der Fernsprech-Tischstation gut abgedeckt wird und auf der ändern Seite eine stufenlose Laut/ Leise-Einstellung des Weckers erreicht wird.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung beschrieben. Die Figur der Zeichnung zeigt einen im Schnitt dargestellten Ausschnitt aus einer Bodenplatte einer Fernsprechstation.
In der Zeichnung ist ein an sich runder Drehknopf 1 im eingebauten Zustand in eine Bodenplatte eines Fernsprechapparates gezeigt. Von der Bodenplatte 5 des Fernsprechapparates ist der Deutlichkeit halber nur ein Ausschnitt dargestellt. Die Bodenplatte 5 weist eine Rippe 6 auf, die als Vertiefung ausgebildet ist und eine Bohrung 7 enthält, in die die Achse 8 des Drehknopfes 1 eingesteckt wird. Die Achse 8 des Drehknopfes 1 weist eine ringförmige Nut 9 auf, in die im eingebauten Zustand in die Bodenplatte eines Fernsprechapparates ein Sprengring 10 eingreift. In der Bodenplatte 5 selbst ist an der Befestigungsstelle für den Drehknopf 1 eine Öffnung 2 vorgesehen, die der Drehknopf 1 im eingebauten Zustand vollkommen abdeckt.
An der nach aussen weisenden Seite des Drehknopfes 1 ist dieser so ausgebildet, dass ein Betätigungssteg 3 stehenbleibt und auf beiden Seiten des Betätigungssteges 3 Griffmulden 1fund 12 angeordnet sind. Die nach innen weisende Seite des Drehknopfes 1 ist als stetig ansteigende Kurvenscheibe 13 ausgebildet. Beim Drehen des Knopfes 1 am Betätigungssteg 3 gleitet auf der Kurvenscheibe 13 eine abgewinkelteFeder 4, die je nach Drehrichtung in ihre höchste Stellung angehoben bzw. wieder in ihre niedrigste Stellung gesenkt wird. Das ab- gewinkelte Ende der Feder 4 greift bei diesem stufenlosen Regelvorgang in die nicht dargestellten Teile eines Weckersystems ein und bewirkt je nach Stellung des Drehknopfes eine Laut/Leise-Regulierung desselben.
Durch die Stellung des Steges 3 des Drehknopfes 1 kann man von aussen her durch Blick auf
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die Bodenplatte des Fernsprechapparates erkennen, in welcher Regelstellung sich das Weckersystem innerhalb der Station befindet. Der Betätigungssteg 3 ist zu diesem Zweck als Pfeil ausgebildet.