AT243897B - Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen

Info

Publication number
AT243897B
AT243897B AT990464A AT990464A AT243897B AT 243897 B AT243897 B AT 243897B AT 990464 A AT990464 A AT 990464A AT 990464 A AT990464 A AT 990464A AT 243897 B AT243897 B AT 243897B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit arrangement
circuit
arrangement according
transistors
monitoring
Prior art date
Application number
AT990464A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT243897B publication Critical patent/AT243897B/de

Links

Landscapes

  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zum Überwachen von   Transistor-Empfängerschaltungen   
In Hochspannungsanlagen werden an den Enden der Leitungsstrecken Schalter angeordnet, die unter bestimmten Betriebsbedingungen sehr rasch und an   beidenleitungsenden zugleichgeöffnetweiden müssen.   Zu diesem Zweck werden an beiden Leitungsenden Schutz-Signalempfänger aufgestellt, die ein Auslöse-   signal"Schutzsignal"vom   jeweils entfernten Sender empfangen. Dieses Schutzsignal soll jedoch nur dann das Schutzrelais betätigen und den Leitungsschalter auslösen bzw. blockieren, wenn für die örtliche Station z. B. ein Überstrom festgestellt wurde. Im Stromkreis des Schutzrelais liegt deshalb ein Schalter, der durch ein Anregerelais betätigt wird. Durch dieses Umschalten des Anregerelais wird eine Änderung des Kennzustandes vorbereitet. 



   Im allgemeinen wird dieses Anregerelais sehr selten betätigt ; aus Gründen der Sicherheit liegt die   Empfängerschaltung   an Versorgungsspannung auch ausserhalb der Anregezeiten, so dass die Transistoren der Schaltung zum Teil stromführend sind   und für längere Zeit diesen leitenden Zustand   einnehmen. Transistoren, die für längere Zeit leitend geschaltet sind, haben mitunter die unangenehme Eigenschaft, dass sie sich nicht sofort sperren lassen ; es vergehen im allgemeinen einige Millisekunden bis zum Sperren. 



  Von solchen Transistoren sagt man, sie   seien"eingeschlafen".   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen, die einen bestimmten Kennzustand   ("Schalterruhe")   über längere Zeit einnehmen und auf eine Änderung dieses Kennzustandes vorbereitet werden, insbesondere für Schutz-Signalempfänger in Hochspannungsanlagen. Aufgabe der Erfindung ist es, die Transistoren in einer solchen Schaltung am eben   geschilderten"Einschlafen"zu   hindern und darüber hinaus das einwandfreie Arbeiten des Empfängers zu überwachen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass, solange der   Kennzustand "Auslöseschalter-Ruhe"   vorliegt und keine Änderung dieses Zustandes zu erwarten ist, die Transistoren des Empfängers laufend umgeschaltet werden, und, falls dies nicht gelingt, ein Alarmschalter umgelegt wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. Das von der entfernten Station gesendete Signal gelangt über den Eingang E auf einen Begrenzerverstärker   BV,   ein Filter F, eine Gleich-   richterschaltung Gl   und einen   Schaltverstärker   SV an den Eingang des in der Zeichnung rechts dar- 
 EMI1.1 
 sen ist. 



   Durch die Erfindung sollen die Transistoren Tsl und Ts2 sowie eventuell vorhandene Transistoren des Begrenzerverstärkers BV   und des Schalterverstärkers   SV laufend umgeschaltet werden und es soll angezeigt werden, wenn sich der Transistor Ts1 und der zu diesem komplement132re Transister Ts2   oder die Transistoren im Begrenzerverstärker   BV nichtausreichend schnellumschalten lassen. Der Transistor Tsl   ist über einen Gleichrichter Gl und einen Widerstand Rl, der Transistor   Ts2 über einen Widerstand R2 und einen Gleichrichter G2 an die Versorgungsspannung angeschlossen. Die Basis des Transistors Ts2, der vom npn-Typ ist, ist mit einem Kondensator Ci mit dem Kollektor   desTransistors Tsl   verbunden und über einen Widerstand R3 mitdemnegativen Pol der Versorgungsspannung.

   Parallel zum Widerstand   Rl   liegt der Gleichrichter G3, das Schutzrelais SR und der Schalter a. Zwischen den Kollektoren der beiden Transistoren Tsl und Ts2 liegt die Serienschaltung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eines Kondensators C2 und einer Gleichrichter-Brückenschaltung GB,   bestehend aus den Gleichrich-   tem G5-G8. Im Querzweig dieser Gleichrichterbrücke liegt ein Überwachungsrelais UR sowie ein weiterer Kondensator C3. Die Gleichrichter-Brückenschaltung GB ist mit dem negativen Pol der Versorgungsspannung über einen Gleichrichter G4 verbunden, wenn bei Anregung der Schalter a geschlossen ist. 



   Bei fehlender Anregung wird der als Schalter arbeitende Tastmodulator M entsperrt und der Multivibrator Mv betätigt. Der Tastmodulator M wird über einen Generator G gespeist und gibt einen Überwachungston an den Eingang E ab. Durch diesen Überwachungston werden die Transistoren der Bauteile BV, F und Gl umgeschaltet. Hinter der Gleichrichterschaltung Gl werden die RechteckWechselspannungen des Multivibrators Mv eingespeist, schalten die Transistoren des Schaltverstärkers   SV   um und gelangen an die Basis des Transistors Tsl. Dadurch wird auch dieser Transistor Tsl laufend umgeschaltet, und über die Ankopplung durch den Kondensator Cl ebenfalls der Transistor Ts2. 



  Im Augenblick des Leitendwerdens der Transistoren Tsl und Ts2 fliesst ein Strom von Erde, Gleichrichter   Gl,   Transistor Tsl, Kondensator C2, Gleichrichter G5, Überwachungsrelais UR, Gleichrichter G8, Transistor Ts2, Gleichrichter G2 nach Minus ; im Augenblick des Sperrens der Transistoren Tsl und Ts2 fliesst ein Strom über den Weg Erde, Widerstand R2, Gleichrichter G6. 



  Überwachungsrelais UR, Gleichrichter G7, Kondensator C2, Widerstand   Rl   nach Minus. Wenn also die Transistoren Tsl und Ts2 laufend umgeschaltet werden, dann bleibt das Überwachungsrelais UR stromdurchflossen. Der Kondensator C3 dient dazu, den Strom für das Überwachungsrelais UR zu glätten. Wenn nun die Transistoren nicht umschalten sollten oder mit einer entsprechenden Verzögerung, dann fällt das Überwachungsrelais UR ab und öffnet die Schalter url und ur2, wodurch die Auswertung durch das Schutzrelais SR beeinflusst und Alarm gegeben werden kann. Es ist möglich, den durch das Überwachungsrelais UR betätigten Schalter url im Stromkreis des Schutzrelais SR wegzulassen, wenn trotz Betätigung des Schalters url eine Auswertung durch das Schutzrelais SR vorgenommen werden soll. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung zum Überwachen von   Transistor-Empfängerschaltungen,   die einen bestimmten Kennzustand   ("Auslöseschalter-Ruhe")   über längere Zeit einnehmen und auf eine Änderung dieses Kennzustandes vorbereitet werden, insbesondere für Schutz-Signalempfänger in Hochspannungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass, solange der Kennzustand ("Auslöseschalter-Ruhe") vorliegt und keine Änderung dieses Zustandes zu erwarten ist, die Transistoren des Empfängers laufend umgeschaltet werden und, falls dies nicht gelingt, ein Alarmschalter (ur2) umgelegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Transistoren für den Wechselstrom-Telegraphie-Empfangsteil (BV, F, Gl) durch einen Überwachungston für den Gleichstrom-T elegraphie-Empfangsteil durch ein Rechteckspannungswechselsignal (Gleichstrom- oder Doppelstrom) erfolgt.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überwachungston durch einen Generator (G) erzeugt wird und durch einen Tastmodulator (M) an den Eingang (E) des Empfängers schaltbar ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechteckspannungswechselsignal mit Hilfe eines Multivibrators (Mv) erzeugt wird.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichstrom-Telegraphie-Empfangsteil zwei zueinander komplementäre Transistoren (Tsl und Ts2) aufweist, die, in bekannterweise über einen Koppelkondensator (Cl) miteinander verbunden.-gleichsinnig gesteuert werden, und dass in den Ausgangskreisen (Kollektorkreisen) dieser Transistoren (Tsl und Ts2) eine Serienschaltung eines Kondensators (C2) und einer Gleichrichter-Brückenschaltung (GB), mit einem Überwachungsrelais (UR) im Querzweig, angeordnet ist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswertekreis (Schutzrelais SR) im Ausgangskreis des ersten Transistors (Tsl) angeordnet, durch einen Bereit- schaftssehalter (a) an Versorgungsspannung gelegt wird.
    7. Schaltungsanordnung nachAnspruch6, dadurch gekennzeichnet, dassdasüberwachungs- relais (UR) sich selbst hält, wenn der Bereitscnaftsschalter (a) geschlossen ist.
AT990464A 1963-12-02 1964-11-23 Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen AT243897B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE243897X 1963-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT243897B true AT243897B (de) 1965-12-10

Family

ID=5923164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT990464A AT243897B (de) 1963-12-02 1964-11-23 Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT243897B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2600967A1 (de) Reifendruck-alarmvorrichtung
AT243897B (de) Schaltungsanordnung zum Überwachen von Transistor-Empfängerschaltungen
DE2555302A1 (de) Fehlerstromschutzschaltung
DE1186941B (de) Schaltungsanordnung zum UEberwachen von Transistor-Empfaengerschaltungen
DE2931435C2 (de) Schaltungsanordnung zum Anschalten eines Modems an eine Fernsprechleitung
DE742805C (de) Vorrichtung zum Empfang und zur Weitergabe der Rufsignale in Fernsprechleitungen mit Zwischenverstaerkerstationen
DE2332022C2 (de) Abschaltvorrichtung für den Sender einer mobilen Station
DE692966C (de) Hochfrequenz-Selektivschutzanordnung
DE1463006C3 (de) Auslöseeinrichtung für ein strombegrenzendes Schaltgerät
DE2949513C2 (de) Notrufanlage
DE694474C (de) Meldeanlage mit unter Ruhestrom stehenden Schleifenleitungen
DE758578C (de) Schaltungsanordnung fuer Meldeanlagen mit in einer Schleife liegenden Laufwerk- und Druckknopfmeldern
DE2934158C2 (de) Schaltungsanordnung zurBewertung des Ruhestroms
DE3609979C2 (de)
DE725076C (de) Fuer Gespraeche mitbenutzte Ruhestrommeldeschleife, insbesondere fuer Feuermeldezwecke
DE2851849C2 (de) Schaltungsanordnung zum Anschalten eines Modems an eine Fernsprechleitung
DE737381C (de) Schaltungsanordnung fuer Telegraphenanlagen, bei denen der Wechsel zwischen Zeichen- und Trennimpulsen und umgekehrt durch Wechsel der Phase eines Traegerstromes uebertragen wird
DE1512677C (de) Elektronische Uberwachungs Schaltung fur Alarmanlagen an Bord von Flugzeugen
DE928088C (de) Ruhestromueberwachte Signalanlage nach dem Schleifensystem
DE184312C (de)
DE931178C (de) Verfahren zur Bildung einer Standanzeige bei komplementaer getasteten Leitstrahlen und zur Aufschaltung auf die automatische Kurssteuerung
AT255527B (de) Schaltungsanordnung mit einem Richtungsrelais oder Richtungsvergleichsschutz
DE524861C (de) Schaltungsanordnung fuer Nebenmeldeanlagen
AT360591B (de) Schaltungsanordnung zur ueberwachung des stromflusses in einem leiter, insbesondere zur schleifenueberwachung in nachrichten- technischen anlagen
DE2425230C3 (de) Einrichtung zum Erfassen des Ausgangssignals eines In einem Alarmsystem angeordneten Gebers