AT243200B - Schußspulen-Federklemmenanordnung für Webschützen - Google Patents

Schußspulen-Federklemmenanordnung für Webschützen

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AT243200B
AT243200B AT1006862A AT1006862A AT243200B AT 243200 B AT243200 B AT 243200B AT 1006862 A AT1006862 A AT 1006862A AT 1006862 A AT1006862 A AT 1006862A AT 243200 B AT243200 B AT 243200B
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Kloecker Ohg Geb
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    Schussspulen-Federklemmenanordnung   für Webschützen   DieErfindungbetriffteineSchussspulen-Federklemmenanordnungfür Webschützen,   die einen   Abgleit-   bügel und eine Klemmfeder aufweist und gegenüber dem Webschützenkörper einstellbar und fixierbar ist. 



   Bei bekannten Anordnungen dieser Art besteht die einstellbare Federklemmenanordnung aus einem Abgleitbügel und einer   davongetrenntenKlemmfeder. Jeder   der beiden Teile ist durch ein eigenes Befesti-   gungsmittelgehalten. Hiec1urchergibt   sich der Nachteil, dass bei einer Justierung nicht nur auf die richtige Einstellung gegenüber dem Webschützenkörper, sondern auch der beiden getrennten Teile zueinander geachtet werden muss. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Anordnung der eingangs genannten Art, welche gegen- über den bekannten Vorrichtungen wesentlich vereinfacht ist und den Nachteil vermeidet, dass zwei Bauteile justiertwerden müssen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Klemm-   feder mit dem Abgleitbügel   mittels eines elastisch-nachgiebigen Verbindungsstückes zu einer Einheit ver-   einigt ist, welche um eine senkrecht zur Schützenbewegungsbahn   verlaufende Achse verdrehbar und fixierbar ist. Hiedurch ergibt sich u. a. der Vorteil, dass die hohen Werkstoffbeanspruchungen in der Halterung fortfallen, die beim aussermittigen Einschlagen der Schussspulen bisher unvermeidbar waren.

   Die erfindungsgemässe Anordnung verlängert daher die Lebensdauer der Federklemme und'des Abgleitbügels, welche Teile bei den früheren Anordnungen häufig brachen. Von besonderem   Vorteillistdieelastisch-nach-   giebige Anbringung von Klemmfeder und Abgleitbügel, die durch den Einbau eines entsprechend nachgiebigen Verbindungsstückes erzielt wird. Während die zum Justieren und zum Befestigen von Klemme-   der und Abgleitbügelbei den bisher bekannten Webschützen verwendeten, zur Justierung   dienenden Schraubenbolzen die harten, unabgefederten Stösse, die beim Betrieb des Webschützens auftreten, aufnehmen mussten, werden diese bei der erfindungsgemässen Anordnung von dem nachgiebig-elastischen Verbindungsstück aufgenommen.

   Das hat zur, Folge, dass man mit einer einzigen Einstellschraube mit vertikaler Achse auskommt und die verwickelten Anordnungen von Halte- und Justierschrauben nach den bisherigen Konstruktionen verlassen kann. 



   Erfindungsgemäss ist fernerhin vorgesehen, dass die Klemmfeder gegen den Abgleitbügel elastischnachgiebig, der Abgleitbügel gegen den Webschützenkörper jedoch mindestens in Webschützenlängsrichtung starr abgestützt ist. Das Verbindungsstück kann mit den Ober- und Unterplatten des Abgleitbügels mittels anvulkanisierter und/oder   anpolymerisierterSchichten verbunden seinHiedurch   wird auch an dieser Stelle die Stossbeanspruchung, die beim Schützenschlag bzw. beim Abbremsen des Schützens auftritt,   elastisch abgefangen und gedämpft, so dass diejenigen Teile   der Vorrichtung, die zur Festlegung der Federklemmenanordnung dienen, entlastet werden. 



   Als elastisch-nachgiebige Werkstoffe kommen vorzugsweise solche in Betracht. die hohe Rückstellkräfte ausüben, so beispielsweise bestimmte   Gummiarten   oder auch Kunststoffe wie Äthylen-Glykol bzw.   1. 2 Propylenglykol-Adipinsäure-Polyester.   Diese Stoffe haben die Fähigkeit, sich durch Vulkanisieren bzw. Polymerisieren mitMetallteilen fest zu verbinden, so dass die betreffenden Elemente einen einheitlichen, stofflich zusammenhängenden Bauteil ergeben. 



   Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsmöglichkeit der Erfindung wieder. 



   Fig.   l   stellt einen senkrechten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Klemmfederanordnung gemäss Linie   1-1   der Fig. 2 dar, die einer Draufsicht auf die Klemmfederanordnung nach. Fig. 1, 

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3entspricht. Fig. 5 gibt eine gegenüber den Fig.   1 - 4   abweichende Ausbildung der Federklemme wieder,   u. zw. im senkrechten Querschnitt durch den Spulenfuss, während Fig. 6 einen waagrechten Längsschnitt,    wieder durch die Mitte des   Spulenfusses,   veranschaulicht. 



   In den Zeichnungenbezeichnet 1 die Federklemme als Ganzes, während der Abgleitbügel die Gesamtbezeichnung 2 trägt. Das aus elastisch-nachgiebigen Werkstoffen, beispielsweise Gummi. bestehende Verbindungsstück ist mit 3 bezeichnet. Im Falle des Ausführungsbeispieles sei unterstellt, dass die Teile   l,   2, 3 zu einer stofflich zusammenhängenden   Baueinheit verbunden sind, d. h., die   noch näher anzugebenden Begrenzungsflächen des Verbindungsstückes 3 sind durch Vulkanisation bzw. Polymerisation mit den Metallteilen fest verbunden. Die Klemmfeder 1 besitzt die beiden Schenkel 10, 11, die über das Bogenstück 12 zu einem in der Draufsicht U-förmigen Teil verbunden sind.

   In den Schenkeln 10, 11 sind Rillen in Form von hohlellipsoidalen A usnehmungen 13,14 vorgesehen, die 
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 reibung-, teils formschlüssige Verbindung in Schussrichtung des Schützens 4 zustande kommt. 



     Der Abgleitbügel   2 besteht aus dem schützenbodenseitig liegenden Bodenschenkel 21, dem Verbindungsschenkel 22,23 und aus dem oberen Abschlussschenkel 24. Sowohl der Bodenschenkel 21 als auch der obere Abschlussschenkel 24 sind mit Gummischichten 25,26 versehen, so dass die Klemmfederanordnung unter Auftreten einer verhältnismässig hohen Reibung an den benachbarten Teilen des   Schützenkörpers   anliegt.   Fig. l lässt   erkennen, dass der Abstand der Schenkel 25, 26 etwas grösser istalsdieHöhederKlemmfeder1, u.zw.inAbstandsrichtunggesehen,sodassnochzuerörterndeTeile des Verbindungsstückes 3   zwischen dem Bogenstück   12 und den Schenkeln 21, 24 auftreten. 



   Das Verbindungsstück 3   besteht zunächst aus einem Mittelteil   31, der den Hohlraum ausfüllt, welcher von den Schenkeln 21. 22, 23, 24 begrenzt   ist. Eine weitere Begrenzung bildet das Bogenstück   12 der Klemmfeder l. Der Gummiblock 31   ist über die Breite 27 der Schenkel 22.   23 hin-   aus balkenartig verlängert. so dass die überstehenden Balkenteile 32.   33 entstehen. Die Enden dieser Balkenteile 32, 33 sind an die Schenkel 10,11 bzw. an das beginnende Bogenstück 12 der Klemmfeder 1 anvulkanisiert bzw. anpolymerisiert, so dass die erwähnte bauliche Einheit entsteht. 



  Dagegen fehlen auf der Breite 27   durch Vulkanisation oder Polymerisation entstandene Verbindungs-   
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 ihrer stofflichen Verbindung hinsichtlich des Federungs- und Dämpfungsvermögens wie ein Stück starren   Werkstoffes verhielten.    



   Die gegenseitige Lage der Schenkel 21,24 des Abgleitbügels 2 wird durch eine Distanzbüch- se 65 gesichert, an die sich entsprechende Ausnehmungen in den Schenkeln 21,24 bzw. den Gum- miüberzügen 25, 26 anschliessen. Diejenigen Teile des   Gummimittelstückes   31 des Gummibalkens
31, 32, 33, die zwischen dem Bogenstück 12'der Federklemme 1 und den Schenkeln 21,24   des Abgleitbügels   2 liegen, sind mit 34, 35 bezeichnet worden. Sie sorgen dafür, dass auch in Rich- tung der Distanzbüchse 65, d. h. quer oder senkrecht zur Schützenbahn oder zum Schützenboden Be-   wegungen,     u. zw. abgedämpft und abgefedert, zwischen den Teilen l,   2 möglich werden. 



   Nach vollzogenem Einbau ist die Distanzbuchse 65 von einem Verbindungsbolzen 5 durchsetzt. 



   Der Verbindungsbolzen wird gehalten durch eine Gewindebuchse 6, die den mit Gewinde versehenen
Schaft des Gewindebolzens 5 aufnimmt. Eine Sicherung 7 erhält die Lage des Verbindungsbolzens
5 nach dem Einbau. Die Höhe der Gewindebuchse 65 ist so ausgewählt, dass sich der Grundschenkel
21 der Einbaueinheit nicht auf der oberen Ringfläche der Gewindemutter abstützen kann, da andernfalls   dasFederungsvermögenderGummischicht   25 aufgehoben oder wenigstens beeinträchtig werden würde. 



   Die Fig.5 und 6 zeigen eine gegenüber der Ausbildung nach den Fig.1-4 abweichende ausgestaltung   ! der Klemmfeder l. Die Schenkel   10,11 der Klemmfeder 1 sind nunmehr als Träger von Gummi- schuhen 81, 82 ausgebildet,   an deren Stelle auch Gummischichten treten könnten, die durch Aufvul-   kanisierungoderAufpolymerisierungaufdenSchenkeln 10, 11   erzeugt sind. DieSchuhe   81,82 neh- men den Fuss der Spindel 9   auf, welche dieSchussspule trägt.

   Dieser Fuss ist bei   91,92 kegelstumpfför- mig und mit einem zylindrischen Mittelstück 93 ausgebildet, so dass es nicht erforderlich ist, diesen   Spindelfuss   mit Metallarmierungen zu versehen, wie sie hauptsächlich in Form von aufgesetzten Ringen bekannt sind, um die Schussspule in Schützenschlagrichtung teils reibung-, teils   formschlüssig   unter Ver- 

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   mittlung der Rillen 13,   14   mit der Federklemmenanordnung verbinden zu können. Der Fortfall der Me-   tallarmatur verringert die Massen und damit die Massenkräfte. Ausserdem werden sonstige. Nachteile be- seitigt, die durch die Metallarmaturen entstehen.

   Trotzdem ist die auch jetzt teils reibung-, teils form- schlüssige Verbindung ausreichend, um die   Schussspule   mit Sicherheit an ihrem Platze im Webschützen halten zu können. 



   Wie sich aus der Draufsicht der Fig. 4 ergibt, führt die erfindungsgemäss vorgeschlagene Ausbildung der Klemmfederanordnung zu einer starken Verkürzung der Einbaulänge. Es entstehen insbesondere bei
43 widerstandsfähige Übergänge zwischen den den Trograum 44 für die Schussspule begrenzenden
Schützenwandungen 45, 46 und dem Webschützenvorderteil 47, so dass die Stauchfestigkeit des Schützenkörpers wesentlich zunimmt und seine Steifigkeit wächst. Weitere Vorteile bestehen darin, dass   dieBeschleunigungs-und   Verzögerungskräfte die Federklemmenanordnung und die Schussspule nicht mehr unmittelbar erreichen, sondern stark gedämpft und der Grösse nach verringert. Dadurch wird die Klemm- federanordnung geschont ; dasselbe trifft für das Garn zu, so dass Garnbrüche vermindert werden.

   Brüche der Klemmen konnten nicht mehr beobachtet werden, während sie bei Fehlen der   erfindungsgemäss   getrof- fenen Anordnung oft auftreten. Ein aussermittiges Einschlagen der   Schussspule ist   nicht mehr   möglich,   da die Klemmfederanordnung ausweichen kann. Ausserdem besteht die Möglichkeit, sie so genau zu justie- ren, dass ein aussermittiges Einschlagen schon aus diesem Grunde wegfällt. Der Befestigungsbolzen 5 lässt sich leicht erreichen, so dass er   ohneHerausnahmedesSchützens   aus der Bahn zu betätigen ist. Falschen- bau, wie er bisher oft zu beobachten war, ist ausgeschlossen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Schussspulen-Federklemmenanordnung für Webschützen,   die einen Abgleitbügel und eine Klemm- 
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 aufweist und gegenüber dem Webschützenkörper einstellbar und fixierbar ist,zeichnet, dass die Klemmfeder   (l)   mit dem Abgleitbügel (2) mittels eines elastisch-nachgiebigen Verbindungsstückes (3) zu einer Einheit vereinigt ist, welche um eine senkrecht zur Schützenbewegungsbahn verlaufende Achse verdrehbar und fixierbar ist. 



   2. WebschützennachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (l) gegen den Abgleitbügel (2) elastisch-nachgiebig, der Abgleitbügel gegen den Webschützenkörper (4) jedoch mindestens in   Webschutzenlängsrichtung   starr abgestützt ist. 



   3. Webschützen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück   (3)   mit den Ober-undUnterplatten (21,24) des Abgleitbügels (2) mittels anvulkanisierter und/   oder-polymerisierter   Schichten verbunden ist. 
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 Verbindungsstück (3) und Abgleitbügel (2) ein Zwischenraum vorhanden ist, welcher vom Verbindungsstück (3) ausgefüllt ist. 



   5. Webschützen nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen des Verbindungsstückes (3) mit den Schenkeln (13,14) der Klemmfeder   (1)   mittels an die Klemmfederschenkel anvulkanisierter   und/oder-polymerisierter   Schichten verbunden sind. 
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Claims (1)

  1. schen den zueinander parallel verlaufenden Ober-und Unterplatten (21, 24) des Abgleitbügels (2) ein Distanzrohr (65) zur Aufnahme eines Gewindebolzens (5) od. dgl. angeordnet ist, wobei die in Richtung der Achse des Gewindebolzens (5) gemessene Höhe der Klemmfeder (1) kleiner ist als der in der gleichen Richtunggemessene Abstand der inneren, einander gegenüberliegenden Begrenzungsflächen der Ober- und Unterplatten (21, 24) des Abgleitbügels (2). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT1006862A 1962-11-15 1962-12-27 Schußspulen-Federklemmenanordnung für Webschützen AT243200B (de)

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