AT242894B - Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen

Info

Publication number
AT242894B
AT242894B AT100564A AT100564A AT242894B AT 242894 B AT242894 B AT 242894B AT 100564 A AT100564 A AT 100564A AT 100564 A AT100564 A AT 100564A AT 242894 B AT242894 B AT 242894B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
springs
mattresses
upholstery
mold
production
Prior art date
Application number
AT100564A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Groeger
Original Assignee
Friedrich Groeger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Groeger filed Critical Friedrich Groeger
Priority to AT100564A priority Critical patent/AT242894B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT242894B publication Critical patent/AT242894B/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen 
Im Stammpatent Nr. 236591 ist ein Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen, vorzugsweise für Möbel und Kraftfahrzeuge beschrieben, wobei Stahlfedern zumindest teilweise mit einem elastisch nachgiebigen Stoff, insbesondere Schaumstoff, beispielsweise Schaumgummi, umhüllt und im Abstand voneinander gehalten werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass es besonders vorteilhaft ist, die Federkerne im Mittelbereich der Federn von Einbettungsmaterial freizuhalten. Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäss die Federn gemeinsam zunächst mit je einem Ende in das elastisch nachgiebige Material eingebettet und nach Abbinden bzw. 



  Erhärten der Einbettungsschicht die andern Enden der Federn mit dem elastisch nachgiebigen Stoff umhüllt, wobei zwischen den Einbettungsschichten ein Hohlraum verbleibt. 



   Unter der Bezeichnung elastisch nachgiebiger Stoff sind in erster Linie Schaumstoffe, insbesondere   sogenannte "weiche Schäume" zu   verstehen. Bevorzugt wird hiebei Schaumgummi, wenngleich auch Polyurethanschäume oder mit einem Treibmittel aufgebläht Schäume aus thermoplastischen Kunststoffen ebenso wie z. B. Viskoseschäume Verwendung finden können. 



   In vielen Fällen wird man ein fliessfähiges Ausgangsmaterial verwenden, das erst in der Form, nach entsprechender Behandlung, seine endgültigen Eigenschaften annimmt. Unter der   Bezeichnung "fliessfä-   higes Ausgangsmaterial" sind auch gepulverte Ausgangsstoffe zu verstehen, sofern dessen Fliesseigenschaften für eine gleichmässige Verteilung in der Form ausreichen. Die zur Überführung   desausgangsmaterials   in den gewünschten Endzustand erforderliche Behandlung richtet sich nach dem gewählten elastischen Stoff, wird aber in den meisten Fällen auch einen Erhitzungsschritt umfassen, der beispielsweise zum Freisetzen von Gasen aus Treibmitteln und bzw. oder zum Verfestigen, z. B. Vulkanisieren, dient. 



   MitVorteil kann eine Form angewendet werden, die um 1800 schwenkbar ist. Die Schwenkachse liegt hiebei horizontal und vorzugsweise ausserhalb des Formkörpers. 



   In der Zeichnung ist eine besonders geeignete Vorrichtung zur Durchführung des zweistufigen Einbettungsverfahrens beispielsweise beschrieben. 



   Hiebei sind zwei Formen 1 und 2 vorgesehen, die beispielsweise durch einsetzbare Deckel   l*   und 2'allseitig verschliessbar sind. Die beiden Formen sind zentralsymmetrisch um eine gemeinsame horizontale Schwenkachse 3 angeordnet und miteinander verbunden. 



     Bei abgenommenem Deckel l* werden zunächst in die Form l   Federn 4 eingesetzt und durch Haltemittel, z. B. Dorne, gehalten. Hierauf wird soviel Schaumstoff oder dessen   fliessfähiges   Ausgangsmaterial in die Form eingebracht. dass er die ersten Windungen der Federn 4 bedeckt. Nach Verfestigen der Schaumstoffschicht 5 wird der Deckel   l* eingesetzt   und die Formen 1, 2 werden geschwenkt, worauf die Federn 4 im Bereich ihrer andern Enden mit einer zweiten Schaumstoffschicht 6 umhüllt werden. Inzwischen wird in der Form 2 der oben beschriebene Vorgang zur Herstellung einer neuen Schicht 5 wiederholt.

   Im nächsten Arbeitstakt wird nach neuerlichem Umschwenken der Formen 1 und 2 aus der Form 1 ein fertiger Federkörper entnommen, wodurch diese Form zur Aufnahme neuer Federn 4 und zur Wiederholung des ersten Verfahrensschrittes frei wird, während gleichzeitig in der Form 2 die zweite Schicht 6 des nächsten Federkörpers hergestellt wird. 



   Geeignete Haltemittel sind im Boden der Formen   l,   2 eingesetzte Dorne, auf welche die Federn aufgesetzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wie im Stammpatent vorgeschlagen wurde, können zwischen den Domen an deren Fuss auch auf einer Kante stehende Blechstreifen vorgesehen sein, welche die Federn in Abstand vom Boden der Form halten. 



  Auch Magnete können zum zeitweiligen Festhalten der Kerne in der Form dienen. 



   Die erfindungsgemässen Federkörper können, insbesondere in einer flacheren Ausführungsform, vorzugsweise unter Verwendung von härteren Schaumstoffen, mit Vorteil auch als Polsterung von Transport-   behältern   für stossempfindliche Geräte, Maschinen, Flaschen od. dgl. eingesetzt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen, vorzugsweise für Möbel und Kraftfahrzeuge, wobei Stahlfedern zumindest teilweise mit einem elastisch nachgiebigen Stoff, insbesondere Schaumstoff, beispielsweise Schaumgummi, umhüllt und im Abstand voneinander gehalten werden und bei dem zumindest ein Teil der Federn gemeinsam über wenigstens einen Teil ihrer Höhe vermittels einer quer zur Hauptbelastungsrichtung, z. B. quer zu den Federachsen verlaufenden geschlosse- 
 EMI2.1 
 nachgiebigenStoffesumhülltwerden, nachPatentNr. 236591, dadurch ge-der Federn mit dem elastisch nachgiebigen Stoff umhüllt werden, wobei zwischen den Einbettungsschichten ein Hohlraum verbleibt. 



   2.   VorrichtungzurDurchführungdesVerfahrensnachAnspruchl,   gekennzeichnet durch eine um 180  schwenkbare Form.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2. da dur c h ge k e n n z e ich n e t, dass die Form um eine horizon- tale, vorzugsweise ausserhalb des Formkörpers liegende, Achse schwenkbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Formen zentralsymmetrisch um die Schwenkachse angeordnet sind.
AT100564A 1962-10-30 1962-10-30 Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen AT242894B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT100564A AT242894B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT236591D
AT100564A AT242894B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT242894B true AT242894B (de) 1965-10-11

Family

ID=25594574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT100564A AT242894B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT242894B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3011900C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines aufblasbaren Polsters für eine Gesichtsmaske
EP0383364B1 (de) Verfahren zur Herstellung wenigstens zweilagiger, ringförmiger Gegenstände
DE3855269T2 (de) Verfahren zur bildung eines thermoplastischen gewebes
DE1629485B2 (de) Verfahren zum herstellen eines mit einem polsterueberzug versehenen kissens mit schaumstoffkern
DE2100265A1 (de) Zusammengesetzte Gegenstande und Verfahren zur Herstellung derselben
DE3789106T2 (de) Formgeben ohne formen von schaumstoffgegenständen.
AT242894B (de) Verfahren zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen
DE1198044B (de) Giessform
DE1922261A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Thermoplasterzeugnissen und nach diesem Verfahren sowie mit Hilfe dieser Vorrichtung hergestellte zellige Erzeugnisse
DE2015399A1 (de) Polyurethanharz und Verfahren zu dessen Verarbeitung
AT249912B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federkörpern für Matratzen und Polsterungen
DE1485542A1 (de) Verfahren zum Formen von Polsterungen fuer Matratzen,Kissen,Sitze od.dgl.
DE1479954C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen von Schaumstoff Formkorpern
DE19631060C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polsterteils
DE1028323B (de) Verfahren zur Herstellung von Formartikeln
CH432808A (de) Verfahren zur Herstellung von Formen für die Verarbeitung von verformbaren Massen, insbesondere von Kunststoffen
DE102017009521A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines hohlen Faserverbundbauteils, Formkern zur Formung eines hohlen Faserverbundbauteils und hohles Faserverbundbauteil
DE2327627C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von großflächigen Gegenständen aus thermoplastischem Kunststoff durch Formpressen
DE953834C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bogenteilen oder Kruemmungen bei Gummidichtungsleisten
DE2353647C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kfz-Stoßstangen aus Kunststoff
WO2004012922A1 (de) Verfahren und werkzeug zur herstellung von hohlen formteilen
DE1729093A1 (de) Mit Hohlraeumen versehener Gegenstand aus Schaumstoff und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT150729B (de) Verfahren zur Herstellung von Formen, die zur Erzeugung von Formlingen aus gießbaren oder plastischen Massen aller Art dienen.
DE1629485C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines mit einem Polsterüberzug versehenen Kissens mit Schaumstoffkern
AT300918B (de) Verfahren zur Anordnung von Halte- und/oder Hebeeinrichtungen an der äußeren Wand eines Batteriegehäuses