AT242641B - Verfahren zur magnetisierenden Röstung von zweiwertige oder zwei- und dreiwertige Eisenverbindungen enthaltenden Eisenerzen - Google Patents

Verfahren zur magnetisierenden Röstung von zweiwertige oder zwei- und dreiwertige Eisenverbindungen enthaltenden Eisenerzen

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AT242641B
AT242641B AT994163A AT994163A AT242641B AT 242641 B AT242641 B AT 242641B AT 994163 A AT994163 A AT 994163A AT 994163 A AT994163 A AT 994163A AT 242641 B AT242641 B AT 242641B
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Heinrich Meiler
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Metallgesellschaft Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur magnetisierenden   Röstung   von zweiwertige oder zwei- und dreiwertige Eisenverbindungen enthaltenden Eisen'erzen 
Zur Abtrennung der Eisenverbindungen von Gangart und Verunreinigungen wird u. a. die magnetisierende Röstung mit anschliessender Magnetscheidung angewendet. Die Hauptanforderung an die magnetisierende Röstung ist folgende :   Möglichst vollständige Umwandlung   der im Erz enthaltenen Eisenverbindungen in stark magnetische Eisenoxyde, wie Magnetit und Maghemit, so dass in der anschliessenden Magnetscheidung ein Produkt erzielt wird, in dem möglichst viel des Eisenvorlaufes und möglichst wenig an Verunreinigungen, wie insbesondere   Si0, und   Arsen, enthalten sind. 



   Zur magnetisierenden Röstung von zweiwertige Eisenverbindungen enthaltenden Eisenerzensind mehrere Verfahren bekannt. 



   Soistes bekannt, zweiwertige Eisenerze mittels Luftsauerstoff oxydierend zu rösten. Diese Verfahren sollen ein für eine nachfolgende Magnetscheidung geignetes Produkt ergeben, wenn mangan-oder magnesiumhaltige Siderit-Erze vorliegen. Bei Abwesenheit dieser Bestandteile fällt nur ein schwachmagnetisches Röstprodukt an, das für eine Magnetscheidung nicht geeignet ist, ausserdem verbleibt etwa vorhandenes Arsen im Röstprodukt. 



   Es ist auch bekannt, zweiwertige Siderit-Erze zweistufig magnetisierend zu rösten, wobei in der er-   sten Stufe   zunächst mit Luftsauerstoff eine Oxydation zu   FeO und   in der zweiten Stufe mit einem Reduktionsmittel eine Reduktion des in der ersten Stufe gebildeten   FeO     ;   zu   FeS04 durchgeführt   wird. 



   Dieses Verfahrenhatden Nachteil, dass ein grosser apparativer Aufwand erforderlich ist, weil das Verfahren zweistufig arbeitet. In die zweite Stufe muss ein   Reduktionsmittel   von aussen eingeleitet werden, das eventuell erst in einem gesonderten Gaserzeuger hergestellt werden muss und bei Ausnutzung der in der ersten Stufe anfallenden Wärmemenge für die wärmeverbrauchende zweite Stufe ein Wärmeaustauscher erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass ein Teil des in der Reduktionsstufe neu entstehendenzweiwertigen Eisens mit   SiO   unter Verbindungsbildung reagiert, wodurch der in diesen unmagnetischen Verbindungen enthaltene Eisenanteil bei der nachfolgenden Aufbereitung verlorengeht. Ferner bildet das im Ausgangsgut enthaltene Arsen in der Reduktionsstufe mit dem dort entstandenen zweiwertigen Eisen Verbindungen.

   Da Arsen nur in geringen Mengen vorliegt, sind diese Verbindungen als Imprägnation im gebildeten   Fie, 04enthalten   und verunreinigen somit das Konzentrat. 



   Weiterhin ist es bekannt, Mischerze, die aus Siderit und dreiwertigen Eisenverbindungen bestehen, 
 EMI1.1 
 entsteht. Das bei dieser Reaktion entstandene CO wirkt seinerseits sofort reduzierend auf das   FeOy wo-   bei   Fe   und wieder   CO ; entstehen.   



   Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die beiden Komponenten nach Massangabe ihrer Eisenoxydbzw. Eisenoxydulgehalte instöchiometrischem Verhältnis gemischt werden müssen, um eine vollständige Umsetzung zu   Fie, 04 zou   erzielen, da sonst Verluste bei der nachfolgenden Magnetscheidung eintreten. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass das Verfahren   komplizierte Abdichtungsvorrichtungen benötigt,   die bei einem kontinuierlichen Betrieb noch vergrössert werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Ausserdem ist eine   indirekte Beheizung des Reaktionsraumes notwendig, wodurch ein höherer Energieaufwand erforderlich wird. Ein Verlust im Eisenausbringen entsteht durch die Einstellung eines temperaturabhängigen Gleichgewichts, wobei neben   FeO   auch nichtmagnetisches   FeO   entsteht. Weiterhin bereitet die Entfernung der verflüchtigten Arsenverbindungen infolge des gasdicht abgeschlossenen Reaktionsraumes Schwierigkeiten. 



   Weiterhin sind Verfahren zur magnetisierenden Röstung von eisensilikathaltigen Mischerzen bekannt, die das Mischerz reduzierend rösten und dann einer Magnetscheidung unterwerfen. Bei diesen Verfahren liegt jedoch das Eisenausbringen im Konzentrat infolge der Um- bzw. Neubildung von nichtmagnetischen Eisensilikaten verhältnismässig niedrig. 



   Es sind auch Verfahren zur magnetisierenden   Röstung von einsensilikathaltigen Mischerzen bekannt,   bei denen in einer ersten Stufe zunächst eine Reduktion und anschliessend in einer zweiten Stufe eine Oxydation zu   y-Fe ; 0 : erfolgt.   Auch hier besteht der Nachteil der zweistufigen Arbeitsweise, der Einführung von Reduktionsmitteln in die abzudichtende Reduktionsstufe und der Gefahr der Verbindungsbildung von neu entstandenem zweiwertigen Eisen mit SiOz. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet die Nachteile der bekannten Verfahren und ermöglicht sowohl die magnetisierende Röstung von zweiwertigen Eisenverbindungen als auxh von Mischerzen aus zweiund dreiwertigen Eisenerzen mit mindestens demselben Eisenausbringen und Eisengehalt im Konzentrat, wobei jedoch ein sehr niedriger Arsen und   SiOt-Gehalt   des Konzentrats erzielt wird. 



   Erfindungsgemäss'erfolgt die magnetisierende Röstung dadurch, dass in den Reaktionsraum ein sauer- 
 EMI2.1 
 
Gasgemisch von5Das Verfahren wird einstufig durchge führt und kann in jedem geeigneten Reaktionsgefäss, wie, z. B. Schacht- öfen, Wirbelschichtöfen, vorzugsweise in Drehrohröfen, durchgeführt werden. Eine absolute Gasdichtung des Reaktionsraumes gegenüber der Aussenatmosphäre zur Fernhaltung von Luftsauerstoff ist nicht erforderlich, da das eingeführte Reaktionsmittel im Reaktionsraum einen Überdruck hervorruft, der das Eindringen von Luftsauerstoff verhindert. Da das Gasgemisch auch die nötige Wärmemenge in den Reaktionsraum einbringt, erfolgt eine weitgehende Ausnutzung der eingebrachten Wärmeenergie und Vereinfachung des Betriebes.

   Es ist bereits vorgeschlagen worden, eisenhaltige Erze, in denen das Eisen grösstenteils in Ferriform vorliegt, dadurch magnetisierend zu rösten, dass das Erz zwischen   2600   C und seiner Schmelztemperatur mit einem im wesentlichen aus Stickstoff, Kohlendioxyd, Wasser und Kohlenmonoxyd bestehenden Mischgas behandelt wird.

   Abgesehen davon, dass dieses Verfahren wegen des hohen Gehalts des verwendeten Mischgases an Kohlenmonoxyd im wesentlichen nur dazu geeignet ist,   hauptsächlich dreiwertiges Eisen   enthaltende Erze magnetisierend zu rösten, besitzt dieses Verfahren den Nachteil, dass die Zusammensetzung des Mischgases sehr sorgfältig eingeregelt werden muss, eine Kreislaufführung eines Teilstromes des Mischgases und eine Regeneration sowie Aufstärkung dieses Teilstromes erforderlich sind, und dass sowohl eine Regelung der chemischen Zusammensetzung als auch eine Volumskontrolle des   ruckgeführten   Kreislaufgases und des zugesetzten Reduziergases unter Berücksichtigung der eingesetzten   FeO-Menge durchgeführt   werden muss, woraus sich ein erheblicher und komplizierter apparativer und regeltechnischer Aufwand ergibt. 



   Das Gasgemisch kann gemäss der Erfindung durch Verbrennung von Öl, Gas oder festen Brennstoffen sowie einem Gemisch aus diesen mit einem Luftverhältnis von etwa X = 1 in Brennern erzeugt werden, die in an sich bekannter Weise in den Reaktionsraum hineinragen. In Anbetracht der Verbrennung mit einem Luftverhältnis von X = 1 wird der weitere Vorteil erreicht, dass sich eine nichtrussende Flamme ausbildet und damit keine Wärmeverluste entstehen. 



   Eine vorzugsweise Ausgestaltung des   erfindungsgemässen   Verfahrens besteht darin, dass in an sich bekannter Weise die Röstung in einem mantelbeheizten Drehrohrofen erfolgt. Es wird in vorteilhafter Weise ein Drehrohrofen verwendet, der längs des Mantels angeordnete, in an sich bekannter Weise ins Ofeninnere hineinragende Brenner besitzt, die im Ofeninneren winklig zur Drehachse des Ofens, vorzugsweise   mitderAustrittsöffnunentgegender Stömungsrichtung   der Gasatmosphäre im Ofen abgebogen sind. Diese Anordnung ermöglicht eine optimale Ausnutzung und Verteilung der Wärme und des Reaktionsmittels in allen Zonen des Ofens. 



   Das Verfahren kann sowohl im Gleichstrom als auch im Gegenstrom zwischen der Beschickung und dem Reaktionsmittel durchgeführt werden. Vorzugsweise wird das Gegenstromverfahren angewendet. Das bei der erfindungsgemässen Arbeitsweise entstandene, nichtverbrauchte CO und Hz kann am Austragsende des   Reaktionsraumes nachverbranntwerden   und so der latente Wärmeinhalt der Abgase zur Erwärmung der Beschickung ausgenutzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   Verfahren kann kontinuierlich betrieben werden.Daserfindungsgemässe Verfahren ist zur magnetisierenden Röstung von zweiwertigen Eisenerzverbin- dungen und Mischerzen aus zwei-und dreiwertigen Eisenverbindungen geeignet. 



   Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass bei der Verarbeitung von Mischerzen keine stöchiometrische
Einstellung   derErze   nach Massgabe ihrer Eisenoxyd- bzw. Eisenoxydulgehalte notwendig ist. Überwiegt der
Gehalt an zweiwertigem Eisenerz, so tritt am Ofenaustragsende ein erhöhter   H-und CO-Gehalt des Ab-   gases auf, dessen latenter Wärmeinhalt durch Nachverbrennung im Reaktionsgefäss, zur Vorwärmung des frisch eingetragenen Materials nutzbar gemacht wird. Bei einem Überschuss an dreiwertigem Eisenerz werden die Brenner mit geringem Luftunterschuss so gefahren, dass die für die Reduktion des über das   stöchio-   metrische Verhältnis hinausgehende. Anteile dreiwertigen Eisenerzes notwendige Menge reduzierender Gase erzeugt wird. 



   Weitere wesentliche Vorteile bestehen darin, dass im Erz enthaltenes Arsen weitgehend entfernt wird, da   der Oxydationsgrad wahrend   der gesamten Verweilzeit des Erzes in der Reaktionszone in einem für die ArsenverflüchtigunggünstigenBereichliegt, der Sulfidschwefel weitgehend im Röstgut verbleibt, wodurch keine Abgasprobleme binsichtlich SO2- Verunreinigung entstehen und Kupfer- und sonstige Sulfide nur ge-   ringfügig oxydiert und nicht   in   statkmagnetische   Verbindungen überführt werden, so dass sie bei der nachfolgenden Magnetscheidung im unmagnetischen Produkt verbleiben. Der   SiO-Gehalt   des magnetischen
Konzentrats liegt sehr niedrig. 



   Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht in der geringeren Wärmemenge, die zur Reduktion von   H2O   zu H2 gegenüber der Reduktion von   CO   zu CO erforderlich ist. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist an Hand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele näher und beispielsweise erläutert :
Es wurde ein Versuchsdrehrohrofen von 9 m Länge und 0,5 m lichtem Innendurchmesser verwendet, der mit sechs Mantelbrennern ausgerüstet war, mit einer Umlaufgeschwindigkeit von 0,6   Umdr/min   betrieben wurde und eine Neigung der Längsachse vom Eintragsende zum Austragsende aufwies. Der Eintrag des Erzes erfolgte durch eine zentral in der Stirnplatte des Eintragendes angeordnete Öffnung mittels eines Aufgabebunkers, der diese Öffnung weitgehend abdichtet. Die Verweilzeit des Erzes im Drehrohrofen betrug 1, 5 h. Der Austrag erfolgte mittels einer am Ofenaustragsende angebrachten ringförmigen mitrotierenden Austragsvorrichtung in ein Austragsrohr, das mit einem Ende in einen mit Wasser gefüllten Behälter tauchte. 



   Nach der Kühlung wurde das Erz zerkleinert und einer Magnetscheidung unterworfen. Mittels der
Mantelbrenner wurde Stadtgas mit einem Luftverhältnis von   \= 1   verbrannt. Dabei entstand ein Brenngas   mit 171o CO2, 151o   Wasserdampf und   68%   Nz. Die Mantelbrenner waren im Ofeninneren winklig so abgebogen, dass ihre   Austrittsöffnungen   der Strömungsrichtung der Gasatmosphäre im Ofen entgegengerichtet waren. 



     Beispiel l : Es   wurde ein Siderit-Erz mit   folge nder   Zusammensetzung dem Ofen aufgegeben : 
34,6 % Fe   10, 2 % SiOz   
0,   05%   As Die Behandlung des Erzes erfolgte unter den oben beschriebenen Bedingungen. 



   Anschliessend wurde eine Magnetscheidung des Röstproduktes durchgeführt, die zu folgenden Ergebnissen führte : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Gew.-o. <SEP> Fe% <SEP> Si. <SEP> O <SEP> % <SEP> As <SEP> o <SEP> Fe-Ausbringen <SEP> o
<tb> Röstprodukt <SEP> 100 <SEP> 50, <SEP> 0 <SEP> 14, <SEP> 7 <SEP> n. <SEP> a. <SEP> 100
<tb> Konzentrat <SEP> 69,9 <SEP> 57,9 <SEP> 1,9 <SEP> 0,012 <SEP> 86, <SEP> 3
<tb> Berge <SEP> 30,1 <SEP> 24,56 <SEP> 44,1 <SEP> n. <SEP> a. <SEP> 13,7
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Beispiel 2 : Es wurde ein Chlorit-Limonit-Mischerz mit folgender Zusammensetzung dem Ofen aufgegeben : 
30   Ufo Fe  
25,   8%     SiO ;  
8, 1% CaO Die Behandlung des Erzes erfolgte unter denselben Bedingungen wie bei Beispiel 1. 



   Das Ergebnis der Magnetscheidung war folgendes : 
 EMI4.1 
 
Fe-Ausbringen aloBeispiel 3; Es wurde das gleiche Siderit-Erz wie in Beispiel 1 nach einem der bekannten Verfahren zunächst mittels Luftsauerstoff oxydiert und dann mit einem Reduktionsgas der Zusammensetzung   0 : CO ; =20 :   80 behandelt. Die übrigen Arbeitsbedingungen entsprachen denen des Beispiels 1. 



   Das Produkt der Magnetscheidung hatte folgende Zusammensetzung : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> Fe% <SEP> SiO2% <SEP> As% <SEP> Fe-Ausbringen <SEP> %
<tb> Röstprodukt <SEP> 100 <SEP> 44 <SEP> 11,2 <SEP> n. <SEP> a. <SEP> 100
<tb> Konzentrat <SEP> 64,7 <SEP> 56,4 <SEP> 2,7 <SEP> 0,03 <SEP> 83,3
<tb> Berge <SEP> 35,3 <SEP> 21.3 <SEP> 44,1 <SEP> n. <SEP> a. <SEP> 16.7
<tb> 
 
Beispiel 4 : Es wurde ein Siderit-Erz wie in Beispiell, jedoch mit   2U   Mn und   6U   Mg mittels Luftauerstoff nach einem zum Stand der Technik gehörenden Verfahren unter sonst denselben Bedingungen   #ie   in Beispiel 1 behandelt. 



   Die Magnetscheidung ergab folgendes Produkt : 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> Fe% <SEP> SiO2% <SEP> As% <SEP> Fe-Ausbringen <SEP> %
<tb> Röstprodukt <SEP> 100 <SEP> 47, <SEP> 8 <SEP> ze <SEP> 0,05 <SEP> 100
<tb> Konzentrat <SEP> 18,4 <SEP> 59,8 <SEP> n. <SEP> a. <SEP> n. <SEP> a. <SEP> 23,0
<tb> Berge <SEP> 81,6 <SEP> 45,1 <SEP> n.a. <SEP> n.a. <SEP> 77,0
<tb> 
 
Beispiel 5: Es wurde das gleiche Chlorit-Limonit-Mischerz wie in Beispiel 2 im Drehrohrofen reiuzierend geröstet. Die Reaktionszone des Ofens hatte eine Gasatmosphäre mit einem Verhältnis von   SO : c02 = 1 :   4.

   Nach der anschliessenden Magnetscheidung wurden folgende Produkte erhalten : 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Gew., <SEP> -0/0 <SEP> Fe <SEP> % <SEP> Fe-Ausbringen <SEP> %
<tb> Röstgut <SEP> 100 <SEP> 36,4 <SEP> 100
<tb> Konzentrat <SEP> 45, <SEP> 8 <SEP> 55, <SEP> 7 <SEP> 70
<tb> Berge <SEP> 54,2 <SEP> 20,1 <SEP> 30
<tb> 
 
Ein Vergleich der Ergebnisse der erfindungsgemässen Arbeitsweise nach den Ausführungsbeispielen 1 md 2 gegenüber den bekannten Verfahren nach den Beispielen 3-5 zeigt deutlich, dass bei verbessertem 
 EMI4.5 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. Arsen-GehaltPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum magnetisierenden Rösten von zweiwertige oder zwei- und dreiwertige EisenverbindungenenthaltendenErzen, dadurchgekennzeichnet,dassindenReaktionsraumeinsauerstoff- <Desc/Clms Page number 5> freies Gasgemisch von 5 bis 25 Vol.-% Wasserdampf und 5 bis 30 Vol.-'7 Co , Rest Stickstoff, eingeleitet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasatmosphäre durch Verbrennung von flüssigen, festen oder gasförmigen Brennstoffen mit einem Luftverhältnis von etwa x = 1 in Brennern erzeugt wird, die in an sich bekannter Weise in den Reaktionsraum hineinragen.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Röstung in einem mantelbeheizten Drehrohrofen erfolgt.
AT994163A 1963-01-17 1963-12-11 Verfahren zur magnetisierenden Röstung von zweiwertige oder zwei- und dreiwertige Eisenverbindungen enthaltenden Eisenerzen AT242641B (de)

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