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Verkleidung für Badewannen
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aus einem Vorreiber.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche einige beispielsweise Ausführungsformen einer Verkleidung schematisch veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht einer verkleideten Badewanne, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 4 und diese einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 eine Einzelheit in Ansicht in Richtung des Pfeiles V der Fig. 4.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Verkleidung ist an einer Randumbördelung 1 eines Badewannenspiegels 2 lösbar, u. zw. hängend befestigt, so dass zwischen dem Fussboden und der Verkleidung ein Zwischenraum frei bleibt. Dadurch wird das Herantreten an die Badewanne erleichtert. Die Verkleidung besteht aus Verkleidungsplatten 3. die an Eckstücken 4 um eine oben liegende Schwenkachse 5 verschwenkbar und unten durch leicht lösbare Verriegelungen befestigt sind. Die in Hg. 2 angedeutete Verschwenkbarkeit der Verkleidungsplatten ö gibt einen L. ugang zu der Badewanne, z. B. zur Überwachung, für Reparaturen und zur Reinigung frei.
Die Eckstücke 4 besitzen im wesentlichen einen winkelförmigen Querschnitt und sind oben mit einer Deckplatte 6, gegebenenfalls unten mit einer Fussplatte 7 versehen. Die Deckplatte 6 weist einen Rand 8 auf, der-an der Randumbördelung 1 des Badewannenspiegels von unten, zweckmässig mit einer Linienberührung anliegt. Der Deckplatte 6 ist eine Gegenplatte 9 zugeordnet, die die Randumbördelung 1 hintergreift. Die Gegenplatte 9 besitzt an ihrem Rand eine Abbiegung 10, die hinter einen aufgebogenen Rand 11 der Deckplatte 6 greift und eine Kippkante bildet, um die die Gegenplatte 9 beim Anziehen einer Zugschraube 12 kippt, so dass ihr Rand 13 von oben ge- gen die Randumbördelung l und damit der Rand 8 der Deckplatte 6 von unten gegen die Randumbördelung 1 gezogen wird.
Damit ist das Eckstück 4 fest mit dem Badewannenspiegel verbunden.
Die Zugschraube 12 kann mit der Gegenplatte 9 verbunden sein und ihre Mutter 14, z. B. eine Flügelmutter, kann an der Deckplatte 6 anliegen.
Nach Lockern der Mutter 14 wird die Festklemmung der Eckstücke 4 an der Randumbördelung 1 gelöst und die Eckstücke können von der Badewanne abgenommen werden. Die Eckstücke 4 tragen zur Bildung der Achse 5 entsprechende Zapfen, die in Bohrungen der Verkleidungsplatten eingreifen.
An der einen Seite der Verkleidungsplatten ist ein in die Bohrung mündender Schlitz vorgesehen, so dass die Verkleidungsplatten 3 jederzeit auch ohne Lösen der Eckstücke 4 entfernt werden können.
Zur leicht lösbaren Verbindung des unteren Teiles der Verkleidungsplatten 3 mit den Eckstücken 4 können gemäss Fig. 1 an demEckstück entweder ein Vorreiber 15 oder ein strammerartiger Verschluss 16 befestigt sein, dem entsprechende Gegenstücke an. den Verkleidungsplatten 3 zugeordnet sind.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Verriegelung ist an dem Eckstück 4 an einer Halteplatte 17 ein Spannstück 18 auf-und abbeweglich geführt, an dem mittels eines Bolzens 19 ein Spannhebel 20 angreift. Durch eine Rückzugfeder 21 wird das Spannstück 18 nach oben gehalten. In Fig. 5 ist die gelöste Lage der Verriegelung veranschaulicht. Durch Betätigung des Spannhebels 20 wird das Spannstück 18 nach unten gezogen und seine schrägen Spannkanten 22 greifen hinter Umbördelungen 23 der Verkleidungsplatten 3 und ziehen diese somit seitlich und nach unten gegen das Eckstück.
Die an eine Wand anschliessenden Eckstücke 4 können eine Formgebung erhalten, die einen glatten Anschluss an die Wand ermöglicht, z. B. durch Anbringung von Vorsprüngen 24. Es können solche Vorsprünge oder Übergangsstücke aber auch an den Eckstücken befestigt werden. Zwischen den Verkleidungsplatten 3 und den Eckstücken 4 und zwischen den Deck- und Gegenplatten 6 bzw. 9 können schallisolierende Zwischenlagen angeordnet sein. Diese sind in der Zeichnung nicht besonders veranschaulicht. Solche Zwischenlagen verhindern einerseits das Auftreten von Geräuschen, z. B. beim Einlassen von Wasser in die Badewanne oder beim Anstossen an die Verkleidung. Auch wird die Übertragung von Geräuschen vermieden. Die Zwischenlagen ergeben auch den Vorteil, dass eine Beschädigung von emaillierten Teilen vermieden ist.
Die Verkleidungen können als Blechpressteile ausgebildet und z. B. emailliert werden. Der Formgebung der Verkleidung bleibt ein weiter Spielraum frei. Die Innenseite der Verkleidungsplatten kann mit einer wärmeisolierenden Schicht versehen werden.
Die Erfindung ermöglicht eine Verkleidung einer Seite, z. B. an Nischenwannen, jeweils zweier Seiten links oder rechts und auch von drei oder vier Seiten an teilweise oder vollständig frei stehenden Wannen unter Verwendung der gleichen Bauteile.