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Lagerung für den Schwenkauslauf einer Auslaufarmatur
Die Erfindung betrifft eine Lagerung für den Schwenkauslauf einer Auslaufarmatur,, wobei das Auslauf- rohr eine Einsickung aufweist, in die ein über den Rohrumfang vorstehender Sprengring eingesetzt ist, der durch eine Überwurfmutter am Stutzen der Auslaufarmatur in seiner Lage gesichert ist und wobei die Lagerbohrung der Auslaufarmatur - vorzugsweise durch einen O-Ring - abgedichtet ist.
Eine derartige Lagerung von Auslaufrohren ist beispielsweise durch die Schweizer Patentschrift Nr. 325777 bekanntgeworden. Die darin gezeigte Ausführung hat jedoch den Nachteil, dass die Überwurfmutter äusserst genau gefertigt werden muss, soll vermieden werden, dass das Auslaufrohr klemmt oder allzugrosses Spiel aufweist.
Der Gegenstand der Erfindung vermeidet diesen Nachteil. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass zwischen das Stirnende des Armaturstutzens und die Überwurfmutter ein Metallring eingesetzt ist, der eine zylindrische Ausnehmung für den Sprengring aufweist, deren Höhe und deren Durchmesser geringfügig grösser als der Durchmesser des Sprengringquerschnittes bzw. des Sprengringes sind, und dass bei aufgeschraubter Überwurfmutter die Stirnfläche des Ringes an der Überwurfmutter und seine Basisfläche an der Stirnfläche des Stutzens anliegt.
Dies stellt gegenüber der Lagerung nach der genannten Patentschrift insoferne eine wesentliche Verbesserung dar als somit nur mehr die Höhe der zylindrischen Ausnehmung mit dem Sprengring übereinzu- stimmen braucht, während die Überwurfmutter auch grössere Toleranzen aufweisen kann.
Vorzugsweise ist im Stutzen eine bei aufgeschraubter Überwurfmutter von der Basisfläche des Ringes begrenzte Eindrehung zur Aufnahme der Dichtung zwischen Auslaufrohr und Lagerbohrung vorgesehen.
Diese Anordnung der Dichtung wird erst durch den erfindungsgemässen Ring ermöglicht, da dieser die Eindrehung im Stutzen der Armatur begrenzt und somit den Dichtungsring festhält, Ein dadurch erzielte Vorteil ist darin zu sehen, dass beim Gegenstand der Erfindung die Überwurfmutter, der Sprengring, der Metallring mit der zylindrischen Ausnehmung und die Dichtung, vorzugsweise ein O-Ring, auf den Schwenkauslauf aufgebracht werden und dieser dann in den Auslaufstutzen eingesetzt und ohne Schwierigkeit verschraubt werden kann. Bei der Anordnung der zitierten Patentschrift hingegen, bei der der Dichtungsring in einer Einsickung des Schwenkauslaufes sitzt, besteht die Gefahr, dass bei der Montage der Dichtungsring aus der Einsickung geschoben wird. Um dies zu vermeiden ist somit besondere Sorgfalt bei der Montage notwendig.
Nachstehend sind an Hand der Zeichnung zwei Ausführungen des Erfindungsgegenstandes näher erläuter, wobei die Fig. 1 und 2 zwei geringfügig voneinander abweichende Lagerungen eines Schwenkauslaufes im Schnitt zeigen.
Dabei ist mit 1 die Auslaufarmatur selbst bezeichnet, die einen Stutzen 2 besitzt, in dessen'.
Bohrung das Auslaufrohr 3 schwenkbar eingesetzt ist. Um dieses in seiner axialen Lage festzuhalten, ist es mit einer Einsickung 4 versehen, in welche ein federnder Sprengring 5 eingelegt ist, der über denRohrumfang vorsteht. Das Auslaufrohr 3 ist durch eine Überwurfmutter 6 festgehalten, auf deren Innenseite der Sprengring 5 aufruht. Eine Bewegung nach oben ist durch einen metallischen Einsatzring 7 verhindert, welcher eine zylindrische Ausnehmung 9 aufweist, die den Sprengring 5 aufnimmt und der mit seiner Basisfläche 14 an der Stirnfläche 8 des Stutzens 2 anliegt.
Für die Abdichtung des Spaltes zwischen dem Auslaufrohr 3 und dem Stutzen 2 ist an der Innenseite des Stut- zens eine Eindrehung 10 vorgesehen, in welche nach Fig. 1 ein O-Ring 11 bzw. nach Fig. 2 eine Packung 12 eingesetzt ist.
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Die Überwurfmutter 6 ist in üblicher Weise auf ein Aussengewinde des Stutzens 2 aufgeschraubt.
Durch Anziehen der Mutter 6 entsteht eine starke Pressung und Reibung sowohl an den Stossflächen 13 und 14 des Ringes 7 gegenüber der Mutter 6 alsauchgegenüberderStirnfläche 8 des Stutzens 2.
Diese starke Reibung wirkt als Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abschrauben der Überwurfmutter 6. Der Sprengring 5 ist keineswegs zwischen der Mutter 6 und dem Ring 7 eingeklemmt, sondern kann sich in der zylindrischen Ausnehmung 9 lose bewegen, so dass das Verschwenden des'Auslaufschwenk- armes durch diesen Ring nicht behindert ist.
GeringfügigeReibung entsteht vielmehr nur an den Lagerflächen des Rohres 3 am Stutzen 2 und am O-Ring 11, der aber axial nicht zusammengepresst ist, wie dies bei den bisher üblichen Dichtungpackungen der Fall ist, und daher nur geringe Reibungswiderstände bietet, obwohl er vorzüglich abdichtet.
Falls durch den Spalt zwischen dem Auslaufrohr 3 und dem Stutzen 2 Druckwasser in den Raum 10 eindringen sollte, bewirkt dies nur ein weiteres Anpressen des O-Ringes an die beiderseitigen Wandungen und eine verbesserte Abdichtung.
Die geschilderte Schwenklagerung des Auslaufrohres 3 kann durch Abschrauben der Überwurfmut- ter 6 zur Gänze demontiert werden, um eine eventuell notwendig gewordene Auswechslung des O-Ringes vorzunehmen. Dafür lässt sich das Auslaufrohr 3 und der Ring 7 nach unten abziehen, so dass der Zugang zum O-Ring frei liegt.
In Fig. 2 ist eine andere Art der Dichtung zwischen dem Stutzen-2 und dem Auslaufrohr 3 dargestellt. Die Eindrehung 10'des Stutzens 2 ist hier durch eine Packung 12, die z. B. aus einer aufgewickelten Dichtungsschnur besteht, ausgefüllt. Diese Dichtung wird beispielsweise angewendet, wenn bei einer Reparatur kein passender O-Ring-zur Verfügung steht. Zu beachten ist, dass auch hier die Dichtung 12 nicht durch die Schraubmutter zusammengedrückt wird, so dass keine übermässige Reibung entstehen kann, welche das schwenken des Auslaufrohres erschweren würde.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lagerung für den Schwenkauslauf einer Auslaufarmatur, wobei das Auslaufrohr eine Einsickung aufweist, in die ein über den Rohrumfang vorstehender Sprengring eingesetzt ist, der durch eine Überwurfmutter am Stutzen der Auslaufarmatur in seiner Lage gesichert ist und wobei die Lagerbohrung der Auslaufarmatur-vorzugsweise durch einen O-Ring-abgedichtet ist. dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das Stirnende des Armaturstutzens (2) und die Überwurfmutter (6) ein Metallring (7) eingesetzt ist, der eine zylindrische Ausnehmung (9) für den Sprengring (5) aufweist, deren Höhe und deren Durchmesser geringfügig grösser als der Durchmesser des Sprengringquerschnittes bzw.
des Sprengringes (5) sind, und dass bei aufgeschraubter Überwurfmutter (6) die Stirnfläche (13) des Ringes (7) an der Überwurfmutter (6) und seine Basisfläche (14) an der Stirnfläche (8) des Stutzens (2) anliegt.