AT241298B - Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche - Google Patents

Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche

Info

Publication number
AT241298B
AT241298B AT952063A AT952063A AT241298B AT 241298 B AT241298 B AT 241298B AT 952063 A AT952063 A AT 952063A AT 952063 A AT952063 A AT 952063A AT 241298 B AT241298 B AT 241298B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
door
opening side
connecting strap
door opening
piston rod
Prior art date
Application number
AT952063A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Schuermann & Co Heinz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuermann & Co Heinz filed Critical Schuermann & Co Heinz
Priority to AT952063A priority Critical patent/AT241298B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT241298B publication Critical patent/AT241298B/de

Links

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschliesser bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche 
Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Türöffnungsseite biegbare und zur andern Seite starre Verbindungslasche, die zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschliesser bzw. seiner Kolbenstange geschaltet ist. 



   Bei unsichtbaren Türschliessern kann ein sichtbares Kopplungsgestänge zwischen dem Türflügel und dem Türrahmen, wie es für eine optimale Kinematik notwendig ist, nicht verwendet werden. Für die Anlenkung der   Schliesserkolbenstange   am Türrahmen steht nur der enge Raum der Türrahmeninnenkante zur Verfügung. Da weiterhin der Türflügel jedoch bis 1800 zu öffnen sein muss, entstehen bei solchen Türschliessern, insbesondere wenn als Kopplungsglied eine starre Gelenklasche verwendet wird, sehr grosse Quer-   'Kräfte,   welche auf die Kolbenstange und den Dämpfungskolben wirken und die Austrittsdichtung des DÅampfungszylinders, die Dichtung und Führung des Dämpfungskolbens in diesem Zylinder sowie die Einstellund Umströmorgane so stark belasten, dass diese innerhalb kurzer Zeit verschleissen. 



     Auch die Verwendung gelenkkettenartiger Kopplungsglieder hat   in bezug auf den Verschleiss der Dichtungs-,   Führungs-und Regelorgane derDämpfungshydraulik in   Hinsicht auf die auftretenden Querkräfte keine Besserung gebracht, sondern nur kinematische Vorteile erzielt. 



   Es ist eine Lösung bekanntgeworden, die mit einer in eine Richtung biegbaren und, in der andern   Richtung starrenGelenkgliederkette arbeitet.   Da ihr Krümmungsradius nicht nach unten begrenzt und keine   selbständigeRückstellungindieGerade   vorgesehen ist, bleibt die Möglichkeit des   Schleifens und Hän-   genbleibens an den Türflügelanschlägen sowie des Ausknicken. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine am Türrahmen angelenkte Verbindungslasche für einen im Türflügel untergebrachten Teleskoptürschliesser zu entwickeln, die eine Öffnung des Türflügels um 1800 ohne eine übermässige Belastung der Türschliesserteile ermöglicht, ein Ausknicken dieser Lasche auch bei gewaltsamem Schliessen der Tür verhindert und trotzdem leichte Einbaufehler auffängt. 



   'Die erfindungsgemässe Lösung besteht in einer zur   Türöffnungsseite   biegbaren und zur andern Seite starren Verbindungslasche, die sich dadurch auszeichnet, dass der Krümmungsradius nach unten begrenzt ist. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung besteht die Verbindungslasche aus elastischen, sich selbst in die Ausgangsform zurückstellenden und/oder innerhalb eines vorgegebenen Schwenkwinkels ohne federnde Rückstellung beweglichen Laschengliedern   bzw. -teilen,  
Bei einer andern Ausführungsform ist die Verbindungslasche als Formstück aus elastischem Material ausgebildet, dessen Mittelteil gegenüber der Verbindungslinie zwischen den Laschenanlenkpunkten zu der der Türöffnungsseite abgewandten Seite versetzt ist. 



   Weitere Kennzeichen und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung vorteilhafter, beispielsweiser Ausführungsformen. 
 EMI1.1 
 !'ehpunktseitebindungslasche, in der Verschlussstellung in ausgezogenen Linien und in der   Öffnungsstellung in   strichpunktierten Linien, Fig. 6 eine Verbindungslasche, die sich aus Z-förmig profilierten, ineinandergreifenden Führungssteinen zusammensetzt, die einen Federstahldraht umschliessen, in der Verschlussstellung in ausgezogenen Linien und in der Öffnungsstellung in strichpunktierten Linien, Fig. 7 eine Verbindungs- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und zwar an eine Gabelschraube 6 angelenkt ist. 



   Wird der   Türflügel   1 geöffnet, u. zw. in die in Fig. 1 aufgezeigte Stellung bewegt, so wird über die Verbindungslasche 3 die Kolbenstange 2   entgegen der Wirkung der Schliesserfeder zusammen mit   dem Steuerkolben des Schliessers herausgezogen. Das sich auf der linken Seite des Steuerkolbens befindliche Dämpfungsmedium strömt über ein Rückschlagventil auf die rechte Kolbenseite. Wird der Türflü-   gel l   losgelassen, so werden der Kolben und die Kolbenstange durch die Feder des Türschliessers in den Hydraulikraum hineingezogen. Bei dieser Rückstellbewegung wird das Rückschlagventil geschlossen und die Rückströmung des Dämpfungsmediums in den Raum links des Kolbens, z. B. durch einen im Kolben angeordneten, druckelastischen Schieber gesteuert. 



   Bei   de : Ausführungsform   der Lasche 3 nach der Fig. 1 wird der Laschenkörper aus einem Formstück aus elastischem Material, wie Kunststoff oder Gummi gebildet. Der Mittelteil des Formstückes ist gegenüber der Verbindungslinie zwischen den Laschenanlenkpunkten zu der der Türöffnungsseite abgewandten Seite versetzt. Dem Formkörper ist an der Türöffnungsseite an einem Ende ein Federpaket 7 zugeordnet. 



   Um den Krümmungsradius der Verbindungslasche bei der Öffnung der Tür nach unten zu begrenzen, ist das Endstück 4 so ausgelegt, dass es ausschliesslich eine Verschwenkung zur   Türöffnungsseite   um einen Winkel ausführen kann, der kleiner als 900 ist. Das Endstück 4 kann nur so weit verschwenkt werden, bis die Anschlagfläche 8 an der Gegenfläche 9 der Gabelschraube 6 anliegt. Diese Stellung ist in Fig. 4 aufgezeigt. 



   Wie aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, ist das Endstück 4 nicht nur um den Zapfen 10 schwenkbar, sondern infolge des Langlochs 11 auch kulissenartig verschiebbar. Diese Verschiebung des Endstükkes 4 tritt bei einer Druckbeanspruchung des Endstückes auf. Zur Vermeidung des Umschwenken   de :   Endstückes bei Knickbeanspruchung im geöffneten Zustand ist an der Befestigungsgabel 12 eine Ausnehmung 13 vorgesehen, in welche der Nocken 14 des   Endstückes   4 einrastet. 



   In den Fig. 3 und 4 sind zwei Stellungen des Endstückes 4 aufgezeigt, Fig. 3 offenbart die Lage   des Endstückes   4 bei gestreckter Lasche, Fig. 4 zeigt die Stellung des Endstücks bei einer Druckbeanspruchung der gebogenen Lasche. 



   Die in den Fig. 1 und 2 aufgezeigte Ausführung des Gegenstandes der Erfindung ist an dem schlie- sserseitigen Ende starr mit der Kolbenstange 2 verbunden und besteht aus elastischem Material, z. B. 



  Kunststoff oder paketartig angeordnetem Blattfedermaterial bzw. einer Kombination von beiden. Dieses Material ist so verteilt, dass an den Enden eine grössere Materialanhäufung als in der Mitte vorgesehen ist, so dass das Widerstandsmoment etwa in der Mitte der Laschenlänge am geringsten ist. Der Querschnitt ist beispielsweise rechteckig, trapezförmig oder halbmondförmig ausgebildet. Am blendrahmenseitigen Ende ist die Lasche mit einem Verstärkungsschuh 15 und dem schon erwähnten   Endstück   mit der Anlageschulter 8 versehen. Das mit dem unterschiedlichen Querschnitt unterschiedliche Widerstandsmoment bewirkt die Ausbildung des gewünschten Bogens mit begrenztem Minimalradius. 



   Im gestreckten Zustand liegen die zur Hauptbiegung bestimmten Querschnitte der Lasche 3 jenseits der Verbindungslinie der beiden   Anlenk- bzw. Befestigungspunkte,   so dass ein S-förmiges   Auskr1ik-   ken bzw. ein Ausknicken entgegen der normalen Öffnungsbiegung nicht vorkommen kann. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 5 und 6 ist eine federnde Mittelseele le bzw. 17, beispielswei- 
 EMI2.2 
 bei der Streckung sich wieder verkürzt und so die Führungskörper wieder aneinanderzieht. 



   Bei der in Fig. 6 dargestellten Abwandlung sind   Z-förmig,   ineinandergreifende Führungssteine 19, die die Mittelseele 17 umschliessen, vorgesehen. Wie aus der strichpunktierten Darstellung sich ergibt, 
 EMI2.3 
 Darstellung in ausgezogenen Linien hervorgeht, eine Krümmung in der anderen Richtung verhindern. 



   Gemäss Fig. 7 ist als Verbindungslasche eine Gelenkgliederkette vorgesehen, deren Gelenkglieder 20 wechselseitig,   zahnsegmentartig   ineinandergreifen, so dass sich bei   der Krümmung eine ganz   bestimmte polygonzugartige Form zwangsweise ergibt. Auch hier ist die Krümmung in der anderen Richtung durch eine entsprechende Ausbildung der Zahnsegmente nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschliesser bzw. seiner Kolbenstange geschaltete, zur Türöffnungsseite biegbare Verbindungslasche konstanter Länge, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem elastischen, sich selbst in die Ausgangsform zurückstellenden Laschenteil und innerhalb eines vorgegebenen Schwenkwinkels zur Türöffnungsseite beweglichen Laschengliedern besteht, die den Krümmungsradius der Lasche begrenzen.
    2. Verbindungslasche nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Kunststofformstück gestaltet ist, dem an der Türöffnungsseite an einem Ende ein Federpaket zugeordnet ist.
    3. Verbindungslaschenach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Federstahldraht, der von napfförmig abgestuften Hülsen umschlossen ist.
    4. Verbindungslasche nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Federstahldraht, dervonz-förmigprofilierten, ineinandergreifenden Füluungssteinen umschlossen ist, deren Schultern eine bestimmte Krümmung in einer Richtung ermöglichen und in der andern Richtung verhindern. EMI3.1 Gabelschraube des Blendrahmens angelenktes Endstück, das über ein Langloch kulissenartig verschiebbar ist und eine nur eine Schwenkung unter 900 zulassende Anlageschulter aufweist.
    6. Verbindungslasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück mit einem Nocken versehen ist, der mit einer Ausdehnung der Befestigungsgabel zusammenwirkt.
AT952063A 1962-08-20 1962-08-20 Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche AT241298B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT952063A AT241298B (de) 1962-08-20 1962-08-20 Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT952063A AT241298B (de) 1962-08-20 1962-08-20 Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT241298B true AT241298B (de) 1965-07-12

Family

ID=3614883

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT952063A AT241298B (de) 1962-08-20 1962-08-20 Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT241298B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2425879C2 (de) Klappenventil
DE7620774U1 (de) Rueckschlagventil
DE2930250C2 (de) Vorrichtung zum Verriegeln eines Schwenktürflügels
DE2428677A1 (de) Daempfungsglied fuer tuerschliessvorgang
DE102015102393A1 (de) Schwenkbeschlag
DE19717726C1 (de) Verbundwasserzähler
DE2605857A1 (de) Tuerschliesser
AT393155B (de) Sanitaeres ventil
AT241298B (de) Zwischen dem Türrahmen und dem im Türflügel befestigten Türschließer bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche
DE102014010254B4 (de) Orthopädietechnische Gelenkeinrichtung
DE102011105721A1 (de) Antriebssystem für Segmenttore
EP0178391B1 (de) Rohrtürschliesser
DE250668C (de)
DE202018100721U1 (de) Scharnier mit einer Bremsvorrichtung
DE1459181A1 (de) Zwischen dem Tuerrahmen und dem im Tuerfluegel befestigten Tuerschliesser bzw. seiner Kolbenstange geschaltete Verbindungslasche
DE3039557A1 (de) Elastisches scharniergelenk fuer die buegel eines brillengestells
CH399947A (de) Teleskoptürschliesser
DE69413797T2 (de) Verschlussventil für eine selbsteinstellende hydraulische einrichtung
DE2505527A1 (de) Scharnier
DE3019511A1 (de) Scharnier
DE202015103300U1 (de) Pendelprofil
AT298289B (de) Schnäpperscharnier
DE657330C (de) Oberlichtfenster mit einer durch eine Zugstange gesteuerten Hebelanlage
DE2257910A1 (de) Tuerschliesser
CH349425A (de) Brillengestell