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Ölbrenner mit Rücklaufdüse für schwere Heizöle
Bei Druckölbrennern, die mit einer Rücklaufdüse ausgerüstet sind, fällt bei Betrieb unter der Düsen- grösstleistung eine mehr oder weniger grosse Menge Rücklauföl an.
Dieses Rücklauföl kann nun z. B. durch eine eigene Leitung in den Öllagerbehälter geleitet oder z. B. vor der Pumpe in die Zulaufleitung eingespeist werden.
Werden schwerere Heizöle. die einer Aufwärmung bedürfen, verfeuert, so haben beide oben angegebene, Ausführungen erhebliche Nachteile :
Im ersten Fall ist eine gesonderte Rücklaufleitung zu installieren ; ferner gibt das in den Lagerbehälter zurückgeförderte warme Öl unterwegs Verlustwärme ab und es kann auch nicht ohne weitere Wärmeverluste aus dem Lagerbehälter entnommen werden, d. h., dass hier ein nicht geringer Wärmeverlüst auftritt.
Die zweite Ausführung hat hingegen den Nachteil, dass durch Beimischen von heissem Rücklauföl vor der Pumpensaugseite eine derart hohe Öltemperatur entsteht, dass ein sicheres Arbeiten der Pumpe besonders dann nicht mehr gewährleistet ist, wenn das Heizöl Wasser enthält. Es tritt nämlich bei Temperaturen nahe 1000 C auch schon bei geringem saugseitigem Unterdruck Schaumbildung durch Ausdampfen von Wasser bzw. leicht flüchtigen Bestandteilen des Heizöles auf, was ein Abreissen des Förderstromes in der Pumpe bewirken kann.
Diese Schwierigkeiten sind durch die Erfindung behoben worden, durch die ein Einspeisen des Rücklauföles direkt in eine hiefür geeignete Öldruckerzeugungseinrichtung (Pumpe) ohne Wärmeverluste erfolgt und auch'die Gefahr eines Ausdampfens vermieden wird. Um dieses Ziel zu erreichen, besteht ein Ölbrenner mit Rücklaufdüse für schwere Heizöle, bei welchem das von der Düse kommende heisse Rücklauf- öl seine Wärme durch Mischung mit dem Vorlauföl diesem mitteilt, gemäss der Erfindung darin, dass der Anschluss der Ölrücklaufleitung im Bereich der Öldruckerzeugungseinrichtung (Pumpe) an einer Stelle erhöhten Druckes erfolgt, so dass Ausdampfen des Öles nicht möglich ist. Dabei ist vorzugsweise die Öldruckpumpe mehrstufig ausgebildet und die Einspeisung des Rücklaufdles erfolgt zwischen zwei Stufen.
Um aber ein Ausdampfen des Öles in der oder den vor derEinspeisungsstelle liegenden Pumpenstufe (n) mit Sicherheit auszuschalten, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zur weitestgehenden Hintanhaltung von Wärmeabfluss von der vor der Rücklauf6leinspeisungsstelle liegenden Pumpenstufe zu der hinter dieser liegenden zwischen den beiden Pumpenstufen eine Wärmedämmeinrichtung, beispielsweise Wärmedämmstoffe, eine Einschnürung des Pumpengehäuses od. dgl. vorgesehen.
Zu dem gleichen Zweck ist es auch noch von Belang, nach einer andern erfindungsgemässen Massnahme den Ölbrenner so auszubilden, dass zur weitestgehenden Hintanhaltung von Wärmeabgabe vom Rücklauföl an den Pumpenkörper der innerhalb des Pumpengehäuses befindliche Kanal geringstmögliche Oberfläche (kleinen Querschnitt und bzw. oder geringe Länge) aufweist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese nun an Hand der schematischen Zeichnung für ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Der Ölbrenner für schwere Heizöle weist eine Zweistufenpumpe auf. wobei jede der beiden Stufen l, 2 mit einem Druckregler 3 bzw. 4 ausgerüstet ist. Ferner ist die Ölvorlaufleitung 5 (stark ausgezogen), die Verbindung 5'zwischen den beiden Pumpenstufen l, 2 und die Ölvorlaufleitung 5" von der Heizölpumpe zum Durchlauferhitzer 9. die Ölrücklaufleitung 6 (strichliert) von der Rücklaufdüse 7 und die Zirkulationsleitungen 8, 8' (dünn ausgezogen) zu er-
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kennen. Mit 10 ist ein Druckminderventil und mit 11 ein Magnetventil in der Ölrücklaufleitung bezeichnet.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Ölbrenners ist'folgende :
Stufe 1 erzeugt einen Druck, der auf die Temperatur des von der Düse 7 über die Leitung 6 ankommenden Rücklauföles so abgestimmt ist, dass ein Ausdampfen nicht auftreten kann. Stufe 2 erhält saugseitig bereits unter Druck stehendes Öl, es ist dabei ein Abreissen des Förderstromes auch bei hohen Temperaturen nicht möglich. Stufe 2 arbeitet als Druckerhöhungspumpe.
Stufe 1 ist durch das über die Leitung 5 stets zulaufende frische Öl soweit gekühlt, dass ein Überhitzen und ein Abreissen des Förderstromes auf der Saugseite auch dieser Stufe ausgeschlossen ist. Es wird dadurch auch bei Heizölen, die hoch vorgewärmt werden müssen und Wasser enthalten, ein einwandfreier Brennerbetrieb gewährleistet. Die lange Rücklaufleitung in den Öllagerbehälter ist dabei selbstverständlich vermieden.
Da die weiteren erfindungsgemässen Massnahmen zur grösstmöglichen Hintanhaltung von Wärmeabfluss von Stufe 2 zu Stufe 1 sowie jene zur Verminderung von Wärmeabgabe vom Rücklaufol an den Pumpenkörper an sich bekannt sind, wurde von einer zeichnerischen Darstellung abgesehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ölbrenner mit Rücklaufdüse für schwere Heizöle, wobei das von der Düse kommende heisse Rück-
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dass der Anschluss der Ölrilcklaufleitung im Bereich der Öldruckerzeugungseinrichtung an einer Stelle erhöhten Druckes erfolgt, so dass Ausdampfen des Öles nicht möglich ist.