AT240497B - Alkalisches Hauptwaschmittel zum maschinellen Reinigen und Spülen von Geschirr u. dgl. - Google Patents

Alkalisches Hauptwaschmittel zum maschinellen Reinigen und Spülen von Geschirr u. dgl.

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AT240497B
AT240497B AT66862A AT66862A AT240497B AT 240497 B AT240497 B AT 240497B AT 66862 A AT66862 A AT 66862A AT 66862 A AT66862 A AT 66862A AT 240497 B AT240497 B AT 240497B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Alkalisches Hauptwaschmittel zum maschinellen Reinigen und Spülen von Geschirr u. dgl. 



   Von den verschiedenen Prinzipien des maschinellen Geschirrspülens hat sich besonders jenes durchgesetzt, bei dem das Geschirr zunächst mit der Lösung eines alkalischen Spülmittels vorbehandelt und anschliessend mit der Lösung eines nichtionogenen Klarspülmittels nachgespült wird. Beide Mittel werden den betreffenden getrennten Bädern durch automatische Dosiereinrichtungen zugeführt. 



   Die üblichen Geschirrspülmaschinen sind so konstruiert, dass die Spülflüssigkeit durch Pumpen über Düsen oder mit Hilfe'von Propellern auf das in Kästen befindliche Geschirr geschleudert wird. Nach der ersten Phase der Reinigung, in der eine alkalische Spülmittellösung zur Anwendung kommt, wird das Geschirr mechanisch in die Nachspülzone transportiert, wo es mit der wässerigen Lösung eines neutralen Nachspülmittels gespült wird. Im anschliessenden Trockengang wird der   erstrebte Klartrockeneffekt er-   reicht. 



   Die alkalische Flotte der ersten Phase wird gewöhnlich im Kreislauf geführt. Da sich die Flotte bei fortdauernder Benutzung stark mit Schmutz anreichert, wird kontinuierlich oder diskontinuierlich frische Flotte zugeführt und in gleichem Masse ein Teil der schmutzhaitigen Spülflotte durch Überlauf abgeführt. 



  Die Ergänzung der alkalischen Spülflotte erfolgt bei den meisten Spülmaschinen durch Zulauf verbrauchter, heisser Nachspülflotte, die ihrerseits durch frische Spülmittellösung laufend ergänzt wird. 



   Während die Aufgabe der alkalischen Mittel der Hauptspülzone in der Ablösung und Dispergierung 
 EMI1.1 
 nigten Geschirr klar abläuft, so dass nach dem anschliessenden Trockengang keinerlei Rückstände verbleiben und das Geschirr glanzklar erscheint. Als alkalische Spülmittel werden bekannte Gemische anorganischer Salze wie z. B. Phosphate, Silikate und Soda oder Alkalien in Konzentrationen von etwa 0,5 bis 5   g/l   eingesetzt, während man als Nachspülmittel bekannte, vorzugsweise schaumarme grenzflächenaktive Verbindungen oder deren Gemische in Konzentrationen von etwa 0, 1 bis 1 g/l verwendet. 



   Als Mittel dieser Art kommen vor allem Alkysulfate oder-sulfonate, Alkybenzolsulfonate und insbesondere bekannte elektroneutrale   Äthylenoxyd-bzw. Äthylenoxy-Propylenoxyd-Anlagerungsprodukte   an höhermolekulare lipophile Verbindungen in Betracht, die über 0, S oder N gebundene austauschbare Wasserstoffatome besitzen. 



   Eine wesentliche Forderung, die an die Mittel des Haupt- und Nachspülganges gestellt wird, ist weitgehende Schaumfreiheit. Jeder auftretende Schaum vermindert die mechanische Wirksamkeit der aufgespritzten Flotte und beeinträchtigt dadurch in hohem Masse die Reinigungswirkung. Stärkere Schaumentwicklung verdrängtim übrigen die Spülflotte aus der Maschine, so dass der Spülvorgang auch dadurch beeinträchtigt wird. Die alkalischen Hauptspülmittel sind auf Grund ihrer Zusammensetzung in der Regel sehr schaumarm. Die Nachspülmittel neigen hingegen auf Grund ihrer Grenzflächenaktivität in stärkerem Masse zur Schaumbildung. 



   Zwar lässt sich das Schäumvermögen der bevorzugt verwendeten nichtionogenen Produkte in bekannter Weise durch Zusatz von Fettsäuren oder Seifen herabsetzen oder auch durch Auswahl geeigneter Ge- 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 30 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Soda
<tb> 30-"-Tripolyphosphat
<tb> 40-"-Metasilikat
<tb> 0, <SEP> 3-..-Silikonöl <SEP> (Methylpolysiloxan)
<tb> 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 welche folgende Bestandteile enthalten : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 20 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Soda <SEP> 
<tb> 30-"-chlorhaltiges <SEP> Trinatriumphosphat
<tb> 20-"-Hexametaphosphat
<tb> 10-"-Natriumsalz <SEP> der <SEP> Äthylendiaminotetraessigsäure
<tb> 19, <SEP> 95-8.-Natriumsilikat
<tb> 0, <SEP> 05-to-Silikonöl.
<tb> 
 



   Die Zugabe erfolgt in der Weise, dass die Flotte konstant einen pH-Wert von 9, 5 aufweist. Die Arbeitstemperatur der Spülflotte beträgt 700 C. Als Nachspülmittel wird   z. B.   das Anlagerungsprodukt von 12 Mol Äthylenoxyd und 9 Mol Propylenoxyd an 1 Mol Octylphenol verwendet, das die Nachspülflotte in einer Konzentration von   0. 1 g/l   enthält. Die verbrauchte Nachspülflotte fliesst in das Hauptspülbad und frischt dieses dadurch auf. 



   Auch bei kontinuierlichem Betrieb zeigt das Hauptspülbad keinerlei Schaumbildung. Wird ein entsprechend zusammengesetztes Spülmittel ohne Silikonzusatz verwendet, so steigt das Schäumvermögen der Hauptspülflotte in unzulässiger Weise an. 



   Beispiel 3 : In das Hauptspülbad einer kontinuierlich arbeitenden Geschirrspülmaschine werden jeweils nach etwa 15 min mit der Hand 50 g eines pulverförmigen Spülmittels gegeben, das nachstehende Zusammensetzung aufweist : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 50% <SEP> Tripolyphosphat
<tb> 20% <SEP> Trinatriumphosphat
<tb> 28% <SEP> Natriumsilikat
<tb> 2% <SEP> Silikonöl <SEP> (Methylpolysiloxan,
<tb> relative <SEP> Viskosität-500).
<tb> 
 



   Die Zugabe ist dabei unter Bezug auf die zufliessende Nachspülflotte so geregelt, dass die Hauptspülflotte konstant 1 g/l des Salzgemisches gelöst enthält. Als Nachspülmittel wird z. B. eine wässerige Lösung verwendet, die 20% des Anlagerungsproduktes von 9 Mol Äthylenoxyd an 1 MolDodecylphenol und   4% des Anlagemngsproduktes von Äthylenoxyd anPolypropylenglykoläther enthält,   das unter der Bezeichnung Pluronic L 61 im Handel erhältlich ist. Dieses Nachspülmittel wird in einer solchen Menge automatisch dosiert, dass die Nachspülflotte davon 1   g/l gelost   enthält. 



   Auch bei mehrstündigem Betrieb zeigt das alkalische Hauptspülbad keinerlei Schaumbildung. Wird dagegen ein entsprechend zusammengesetztes Spülmittel ohne Silikonzusatz verwendet, so steigt das Schäumvermögen der Hauptspülflotte in kurzer Zeit so stark an, dass eine befriedigende Reinigung des Geschirrs nicht mehr möglich ist. 



   Unter dem Ausdruck "chloriertes Trinatriumphosphat" (chlorhaltiges) ist eine Zusammensetzung aus Trinatriumphosphat und Natriumhypochlorit in inniger Vereinigung in kristalliner Form zu verstehen. Das 
 EMI3.3 
 - 5%werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verwendung von festen, stückigen oder pulverförmigen Phosphaten, Silikaten oder Soda bzw. deren Gemischen, die ein schaumdämpfendes Silikon in einer Menge von vorzugsweise 0. 05 - 20 ; 0, insbesondere 0, 2 - 0, 50go, gegebenenfalls in Verbindung mit geringen Mengen grenzflächenaktiver Stoffe enthalten, als alkalisches Hauptwaschmittel zum maschinellen Reinigen und Spülen von Geschirr u. dgl., wobei ein alkalischer Hauptwaschgang und ein neutraler Nachspülgang mit oberflächenaktiven Stoffen angewendet und das verbrauchte Nachspülwasser kontinuierlich oder diskontinuierlich dem Hauptwaschgang zugeleitet wird.
AT66862A 1961-01-27 1962-01-26 Alkalisches Hauptwaschmittel zum maschinellen Reinigen und Spülen von Geschirr u. dgl. AT240497B (de)

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DEB61028A DE1288225B (de) 1961-01-27 1961-01-27 Verfahren zum maschinellen Reinigen und Spuelen von Geschirr

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AT240497B true AT240497B (de) 1965-05-25

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