AT239940B - Spritzdüse - Google Patents

Spritzdüse

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AT239940B AT201863A AT201863A AT239940B AT 239940 B AT239940 B AT 239940B AT 201863 A AT201863 A AT 201863A AT 201863 A AT201863 A AT 201863A AT 239940 B AT239940 B AT 239940B
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Nippon Kogei Kogyo Co
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Description


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  Spritzdüs e 
Die Erfindung betrifft eine Spritzdüse für Spritzpistolen zum Spritzen und Zerstäuben von Überzugsmaterialien mit Hilfe von Druckluft. Die erfindungsgemässe Spritzdüse kann entweder in den üblichen, druckluftbetriebenen Spritzpistolen oder in elektrostatischen Überzugsvorrichtungen verwendet werden. 



   Bei üblichen Zerstäubungsdüsen, die Überzugsmaterialien mit Hilfe von Druckluft spritzen und zerstäuben, ist der zum Zerstäuben verwendete Luftdruck sehr hoch, so dass eine beträchtliche Menge des Überzugsmaterials infolge des Abprallens und der Streuung nicht auf den zu überziehenden Gegenständen abgelagert wird. Dies führt nicht nur zu einem beträchtlichen Verlust an Überzugsmaterial. sondern gefährdet auch die Gesundheit der Bedienungsperson. 



   Bei den üblichen druckluftbetriebenen Spritzdüsen ist ausser der Druckluft zum Spritzen und Zerstäuben des Überzugsmaterials ein weiterer Druckluftstrom zur Steuerung des Spritzmusters und der Zone erforderlich, in der die Überzugsmaterialteilchen abgegeben werden. Dies führt zu einer Verstärkung der Luftströme und bei Verwendung der Düse in einem elektrostatischen Überzugsverfahren zu einer Herabsetzung der Wirkung der die zerstäubenden Teilchen zu den zu überziehenden Gegenständen befördernden und darauf ablagernden elektrostatischen Kräfte. 



   In elektrostatischen Überzugsverfahren, in denen Druckluft zur Zerstäubung-des Überzugsmaterials verwendet wird, soll daher der Luftdruck so niedrig wie möglich sein, damit ein hoher Wirkungsgrad des   Überzugsverfahrens erzielt wird. erzielt wird.   



   Eine bestimmte Art der für elektrostatische Überzugsverfahren verwendeten Spritzdüsen hat in der Mitte eine   Austritisöffnungfürdas Überzugsmaterial, die   von einer schlitzförmigen Austrittsöffnung für die Druckluft umgeben ist. 



     IneinerderartigenDüseistjedochdiedenTeilchendes zerstäubenden Überzugsmaterials   erteilte elektrostatische Ladung bei den Teilchen in dem mittleren Bereich und im Umfangsbereich verschieden. Dies führt dann zu einer ungleichmässigen Ablagerung der Überzugsmaterialien auf den zu überziehenden Gegenständen, besonders, wenn der zu überziehende Gegenstand zahlreiche unebene Flächen und scharfe Kanten hat und die Potentialgradienten verschieden sind. Ferner ist es schwierig, den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials genügende elektrostatische'Ladungen zu erteilen, weil die Spritzdüsen dieser Art infolge ihrer besonderen Konstruktion nur eine begrenzte elektrostatische Ladefähigkeit haben und zur Herstellung einer gleichmässigen Überzugsschicht ein Nacharbeiten erfordern. 



   Um den Luftdruck herabzusetzen, ist eine bestimmte Art von Düsen so konstruiert, dass sie mehrere unterteilte Austrittsöffnungen für das Überzugsmaterial aufweisen, denen parallel dazu angeordnete Austrittsöffnungen für Druckluft zugeordnet sind. Bei diesen Spritzdüsen kann die Geschwindigkeit der abgegebenen Überzugsmaterialteilchen in einem gewissen Ausmass herabgesetzt werden und es werden die den Teilchen erteilten elektrostatischen Ladungen vergrössert, doch ist es auch mit dieser Düse aus den vorgenannten Gründen nicht möglich, eine einheitliche Ablagerung der genannten Teilchen auf den zu überziehenden   Gegenständen   zu erzielen. 



   Um eine   derartige Ungleichmässigkeitder elektrostatischenLadungen   der Teilchen zu vermeiden und eine einheitliche Überzugsschicht in der gewünschten Stärke auf der ganzen Fläche der zu überziehenden Gegenstände zu erhalten, ist eine Zerstäubungseinrichtung erwünscht, die so konstruiert ist, dass sie auf 

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 der ganzen Fläche eine einheitliche Glimmentladung hervorruft und ist es ferner erwünscht, dass der zum Zerstäuben verwendete Luftdruck so niedrig wie möglich gehalten wird, damit die elektrostatische Anziehungskraft nicht beeinträchtigt wird. 



   Spritzdüsen, welche die vorgenannten Forderungen erfüllen, können zwar als zufriedenstellend angesehen werden, doch ist es immer noch nicht möglich, eine einheitliche   Überzugsschicht   von einer gewünschten Stärke auf der ganzen Fläche des zu überziehenden Gegenstandes zu erzielen, wenn zwischen der Zerstäubungseinrichtung, an die eine Hochspannung angelegt ist, und dem zu überziehenden Gegenstand, der die Gegenelektrode bildet, ein hoher Potentialgradient vorhanden ist, besonders wenn der zu überziehende Gegenstand zahlreiche unebene Flächen, scharfe Kanten, Ecken u. dgl. hat. Diese Tendenz macht sich deutlich bemerkbar und ist in der Praxis nachteilig, besonders wenn der Potentialgradient so hoch ist, dass er zu einer elektrostatischen Zerstäubung führt. 



   Die Erfindung bezweckt nun die Erfüllung aller vorstehend erwähnten Erfordernisse und die Schaffung einer druckluftbetriebenen Spritzdüse, die zur Zerstäubung von Überzugsmaterial mit hohem Wirkungsgrad bei geringstem Luftdruck und zur Erzielung des breitesten Spritzmusters in der erforderlichen Zone geeignet ist. 



   Diese Forderung erfüllt eine Spritzdüse zum Überziehen von Gegenständen, wenn diese gemäss der Erfindung eine Zerstäubungseinrichtung mit einer nach aussen vorgewölbten, insbesondere die Form eines halbkreisförmigen schmalen Schlitzes aufweisenden Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial und zu beiden Seiten dieser Austrittsöffnung angeordneten schlitzförmigen Austrittsöffnungen für die Druckluft aufweist. 



   Gemäss der Erfindung kann eine solche Spritzdüse in an sich bekannter Weise eine Einrichtung zum Anlegen einer Hochspannung an die Düse aufweisen. Um den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials einheitliche elektrostatische Ladungen zu erteilen, kann gemäss der Erfindung in an sich bekannter Weise auf dem Zerstäuberkopf eine oder mehrere zusätzliche Elektroden vorgesehen sein, an die ebenfalls eine Hochspannung zur Steuerung der durch die Zerstäubungseinrichtung hervorgerufenen Entladung angelegt wird. Zum gleichen Zwecke kann die Zerstäubungseinrichtung an ihrem Ende in an sich bekannter Weise mit scharfen Kanten ausgebildet sein. 



   Gemäss der Erfindung kann die Grösse der in der Zerstäubungseinrichtung vorgesehenen Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial zur Begrenzung des Spritzmusters oder der Spritzzone des Überzugsmaterials einstellbar sein. Zur Einstellung der Grösse der in der Zerstäubereinrichtung vorgesehenen Austritts- öffnung für das Überzugsmaterial kann ein Schieber vorgesehen sein, wobei zweckmässig der Schieber mit einer Betätigungsstange verbunden ist, die gleichzeitig die Zufuhrmenge des Überzugsmaterials und den Spritzwinkel steuert. 



   In einer erfindungsgemässen Spritzdüse können mehrere Austrittsöffnungen für das Überzugsmaterial enthalten sein und in diesem Falle sind jeder Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial zwei Austrittsöffnungen für Druckluft zugeordnet und in diesem Falle ist es von Vorteil, wenn jeder   Austrittsölinung   für das Überzugsmaterial ein Schieber zugeordnet ist. 



   Eine besonders gleichmässige Verteilung des Überzugsmaterials auf dem zu überziehenden Gegenstand kann erreicht werden, wenn die Düse drehbar ist und die Drehachse durch den Mittel- oder einen Endpunkt der schlitzartigen Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial geführt wird. 
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 finden mit Vorteil in einer Spritzvorrichtung, in der eine oder mehrere solcher Spritzdüsen am Umfang eines rotierenden Körpers vorgesehen sind, wobei der rotierende Körper in der Richtung drehbar ist, die der Austrittsrichtung des Überzugsmaterials entgegengesetzt ist, und die Rotation mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die im wesentlichen ebenso hoch ist wie die Austrittsgeschwindigkeit des Überzugsmaterials. 



   Der Erfindungsgegenstand wird-in der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen erläutert. In diesen zeigt Fig.   l   in einer Seitenansicht eine Spritzpistole nach einer Ausführungsform der Erfindung sowie die relative. Anordnung anderer an der Spritzpistole angebrachter Einrichtungsteile, Fig. 2 ebenfalls 
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3Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3, von vorn gesehen, Fig. 6 in einem Vertikalschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 7 einen Schieber zur Steuerung der Austrittsmenge und des Spritzwinkels des Überzugsmaterials, sowie die Entladungselektroden, die den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials den grössten Teil ihrer elektrostatischen Ladung erteilen.

   Fig. 7 zeigt in einem Querschnitt nach der Linie 

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 7-7 der Fig. 8 eine Hälfte des wichtigsten Teiles der Spritzdüse, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6, von vorn gesehen, Fig. 9a in einer Vorderansicht mehrere Ausbildungsformen der Zerstäubungseinrichtung der Spritzdüse, Fig. 9b in einer Draufsicht verschiedene Ausbildungsformender Zerstäubungseinrichtung der Spritzdüse, Fig. 10 in grösserem Massstab einen Querschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 6, Fig. 11 die Spritzmuster oder Spritzzonen, die mit drei verschieden ausgebildeten Zerstäubungseinrichtungen erhaiten werden, die aus den in Fig. 9b gezeigten ausgewählt sind, wobei die Zerstäubungeinrichtungen einander zum Vergleich gegenübergestellt sind.

   Fig. 12 zeigt Formen von Entladungen, die mit drei verschieden ausgebildeten Zerstäubungseinrichtungen erhalten werden, wenn eine Hochspannung an diese angelegt wird. Die hier gezeigten Zerstäubungseinrichtungen sind aus den in Fig. 9b gezeigten ausgewählt. Fig. 13 zeigt Formen von Entladungen, die von linearen   Zerstäubungseinrichtungen erzeugt   werden. Fig. 14 erläutert die Wirkung der elektrostatischen Ladungen, die von den zusätzlichen Entladungselektroden erzeugt werden, die den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials den grössten Teil ihrer elektrostatischen Ladung erteilen. Fig. 15 zeigt verschiedene Formen von Schiebern, die mit Betätigungsstangen zur Steuerung der Abgabemenge und des Spritzwinkels des Überzugsmaterials dienen. 



  Fig. 16 zeigt eine Zerstäubung des Überzugsmaterials, wie sie mit der Grundform der Spritzdüse erhalten wird, und ein Vektorbild zur Erläuterung des Vorganges.   Fig. 17a   zeigt in einer Vorder-und einer Stirnansicht die Zerstäubungseinrichtung und die Bahn einer Drehbewegung sowie ein Spritzmuster, das von dem Zerstäuberkopf erzeugt wird, wenn er um eine feste Achse gedreht wird, wobei die Länge der Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial der Durchmesser dieser Drehbewegung ist.

   Fig. 18 zeigt in einer Stirnansicht einen rotierenden Körper, der an seinem Umfang mit mehreren der genannten Zerstäubungsdüsen versehen ist und in einer Richtung gedreht wird, die der Austrittsrichtung des Überzugsmaterials entgegengesetzt ist, und mit einer Geschwindigkeit, die im wesentlichen ebenso hoch ist, wie die Austrittsgeschwindigkeit, so dass die Geschwindigkeit der Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials im Bereich des Zerstäubungskopfes null oder im wesentlichen null beträgt. In dieser Ausführungsform erfolgt die Abgabe des Überzugsmaterials tangential zur Kreisbahn des Zerstäubungskopfes. Fig. 19 ist eine Seitenansicht zu Fig. 18. 



   Das Wesen der Erfindung geht aus der nachstehenden Beschreibung vollständig hervor. 



   Die in Fig. l gezeigte Spritzdüse A ist am vorderen Ende einer Spritzpistole B montiert. Diese ist mit einem Vorratsbehälter C für Überzugsmaterial und über eine Zuleitung D mit einer Druckluftquelle E verbunden. Bei Verwendung einer derartigen druckluftbetriebenen Spritzpistole für elektrostatische Überzugsverfahren ist die Spritzdüse A im allgemeinen über ein Hochspannungskabel G an einen Hochspannungsgenerator F angeschlossen. In Fig. 2 ist der zu überziehende Gegenstand mit H und der Förderer mit J bezeichnet. In Fig. 3-8 ist eine grundlegende Ausbildungsform der   Spritzdüse   dargestellt.

   Das Gehäuse 21 der Spritzpistole B ist in seinem Vorderteil in Höhe seiner Achse mit einer Eintrittsöffnung 23 für Überzugsmaterial versehen, die das Überzugsmaterial an einen Überzugsmaterialkanal abgibt, an dessen Ende eine Austrittsöffnung 24 für das Überzugsmaterial angeordnet ist. In diese Austrittsöffnung 24 greift eine Ventilstange 25 ein, welche die Menge des durch die Austrittsöffnung tretenden Überzugsmaterials regelt. Ferner ist in dem Gehäuse 21 ein Längskanal 26 für Druckluft vorgesehen. An dem vorderen Ende des Gehäuses 21 ist mittels einer Schraubkappe 28 ein Zerstäuberkopf 29 unter Zwischenlage einer Dichtung 27 abnehmbar befestigt. 



   Wie aus dem in Fig. 3 gezeigten Schnitt hervorgeht, hat der Vorderteil des Zerstäuberkopfes 29 ein Profil in Form eines halbkreisförmigen Bogens, der sich von einer Basis 30 vorwölbt. Gemäss dem in Fig. 4 gezeigten Schnitt hat der Vorderteil des Zerstäuberkopfes 29 eine schräg vorstehende Fläche 31, die an ihrem dachfirstartigen Ende mit einer schlitzförmigen Austrittsöffnung 32 für das Überzugsmaterial versehen ist, wobei diese Austrittsöffnung 32 mit der. Eintrittsöffnung 32 für das Überzugsmaterial über einen von Trennwänden 33 umschlossenen Vorratsraum-für Überzugsmaterial in Verbindung steht. Parallel zur Austrittsöffnung 32 sind auf beiden Seiten derselben schlitzförmige Austrittsöffnungen 34 für Druckluft vorgesehen, die mit dem Luftkanal 26 über einen Luftraum 36 in Verbindung stehen. 



   Bei einer Zerstäubung   von Überzugsmaterial mit Hilfe dieser Zerstäubungseinrichtung   37, die mit der Austrittsöffnung 32   fürÜberzugsmaierialundmitdenAustrittsöffnungen   34 für Druckluft versehen ist, kann man infolge des niedrigen Druckes der Zerstäubungsluft eine feine Verteilung des Überzugsmaterials bei minimaler Teilchengeschwindigkeit und dem breitesten Spritzmuster in der erforderlichen Zone erzielen, ohne dass ein zusätzlicher Luftstrom zur Beeinflussung des zunächst erzeugten Spritzmusters erforderlich ist. 



   Die Zerstäubungseinrichtung 37 ist so ausgebildet, dass sie über die ganze Länge ihrer bogenförmigen scharfen Kanten einheitliche Entladungen erzeugt, wenn an den Zerstäuberkopf 29 der Spritzdüse A eine 

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 Hochspannung angelegt wird. Den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials werden daher einheitliche elektrostatische Ladungen erteilt, so dass auf dem zu überziehenden Gegenstand eine einheitliche Schicht abgelagert wird. Da der für die Zerstäubung verwendete Luftdruck gering ist, tritt nur ein minimaler Verlust von Überzugsmaterial durch Überspritzen auf. 



   Gemäss   Fig. 16 wird in dem genannten   Spritzverfahren der Luftdruck in dem zentralen Bereich aerody- 
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 strömt. Dadurch wird die Geschwindigkeit der abgegebenen Teilchen im zentralen Bereich gegenüber der Geschwindigkeit der Teilchen am Aussenumfang rasch herabgesetzt, so dass die Geschwindigkeit in nächster Nähe der Zerstäubungseinrichtung null oder fast null beträgt. Dadurch wird die Wirkung der elektrostatischen Anziehung verstärkt. 



   Ohne geeignete Massnahmen kommt es bei   dieser Ausführungsform   jedoch oft vor, dass die auf dem zu überziehenden Gegenstand abgelagerte Schicht des Überzugsmaterials ungleichmässig ist, wenn der Poten-   tialgradient, zwischen der   Zerstäubungseinrichtung 37 und dem zu überziehenden Gegenstand H zu hoch ist   oderwenndet zu überziehende Gegensta1. 1d   unebene Flächen, scharfe Kanten oder Ecken hat oder die Zerstäubungseinrichtung zu nahe an dem zu überziehenden Gegenstand angeordnet ist. 



   Um eine derartige Erscheinung zu verhindern, sind gemäss Fig. 6 und 8 zusätzliche Entladungselektroden 40 auf einem Tragring 39 vorgesehen, der an der Basis 30 des Zerstäuberkopfes 29 befestigt ist. 



  Diese Entladungselektroden 40 müssen etwas vor dem vorderenRand der Zerstäubungseinrichtung 37 angeordnet sein. Jede dieser Elektroden 40 soll vorne einen entsprechend scharfen Rand haben, damit die Entladung auf der Oberfläche der Zerstäubereinrichtung 37 gesteuert wird. Ferner sollen die Entladungselektroden so angeordnet sein, dass die an den Zerstäuberkopf 29 angelegte Hochspannung auch an die Entladungselektroden angelegt werden kann. 



   Bei einer derartigen Anordnung werden den Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials einheitliche und genügende elektrostatische Ladungen erteilt. Das heisst, dass der zentrale Teil des Spritzkegels seine Ladungen von der Zerstäubungseinrichtung 37 und der äussere Teil des Spritzkegels seine Ladung von den Entladungselektroden 40 erhält. Dies ist in Fig. 14 dargestellt. 



   In der vorstehenden Ausführungsform wird die an die Zerstäubungseinrichtung 37 angelegte Hochspannung auch an die Entladungselektroden 40 angelegt. Man kann einen ähnlichen Effekt aber auch erzielen, wenn zwischen der Zerstäubungseinrichtung 37 und diesen Elektroden 40 ein bestimmter Potentialunterschied hergestellt wird. 



   Durch die Anordnung der vorstehend beschriebenen Entladungselektroden 40 wird nicht nur durch die Steuerung der den zerstäubten Teilchen erteilten elektrostatischen Ladungen der Wirkungsgrad des Überzugsverfahrens erhöht, sondern auch die Spritzdüse vor einer Beschädigung geschützt, die erfolgen könnte, wenn die Pistole fallengelassen wird oder mit andern Gegenständen zusammenstösst. Ferner wird die Gefahr der Funkenbildung bei unbeabsichtigter Berührung zwischen der Pistole und dem zu überziehenden Gegenstand vermieden. 



   In   den in Fig. 6-8 gezeigtenAusführungsformen   ist in   der Austrittsöffnung   32 für das Überzugsmaterial ein Schieber 41 vorgesehen, mit dem durch Veränderung des Bogenmasses der Öffnung 32 der Austrittswinkel des Überzugsmaterials gesteuert werden kann. Der Schieber 41 kann auf verschiedene Weise eingebaut werden. In den dargestellten Ausführungsformen ist der Schieber am vorderen Ende einer Tragstange 42 befestigt, die eine Verlängerung der Ventilstange 25 ist, welche die Menge des von der Austrittsöffnung 24 abgegebenen Überzugsmaterials steuert. Auf diese Weise können die Austrittsmenge und der Spritzwinkel des Überzugsmaterials gleichzeitig gesteuert werden. 



   Wenn man den Schieber 41 vorwärtsbewegt, wird der in Fig. 6 gezeigte sichelförmige Spalt allmählich schmäler. In der dargestellten Ausführungsform kann der Schieber den Spritzwinkel in dem Bereich von null bis 180  einstellen. 



   Wenn man den Schieber 41 ganz nach vorne schiebt, wird die Austrittsöffnung 32 für Überzugsmaterial dicht verschlossen, so dass das Spritzen des zerstäubten   Überzugsmaterials   fast augenblicklich aufhört. Infolgedessen wird das Spritzen des Überzugsmaterials durch den Schieber 41 gesteuert und kann die mit diesem Schieber 41 versehene Spritzdüse ohne weiteres in einem automatischen Überzugsverfahren verwendet werden, weil sie so gesteuert werden kann, dass sie nur dann spritzt, wenn der zu überziehende Gegenstand mittels eines Förderers vor der Düse vorbeibewegt wird.

   Wenn der Schieber 41 mittels einer Photozelle gesteuert wird, kann man beispielsweise in einem automatischen Verfahren zum Spritzen von Kraftwagenkarosserien den speziellen oder gewünschten Teil der Karosserien spritzen, wenn die Karosserien von einem Förderer nacheinander vor die Düse gebracht werden. 



   Der Schieber muss nicht unbedingt die Form einer halbkreisförmigen Platte haben, sondern kann den 

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 Erfordernissen entsprechend gewählt werden. Wie in Fig. 15 gezeigt ist, kann ein halbkreisförmiger Draht oder Streifen oder können mehrere derartiger Drähte oder Streifen verwendet werden. Man kann auch eine . halbkreisförmige Platte verwenden, die in der Mitte teilweise eingeschnitten ist, so dass der Spritzwinkel an der   Austrittsöffnung   für das Überzugsmaterial fast auf 00 eingestellt werden kann. Ferner kann die Form entsprechend der Form der Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial gewählt werden. 



   In Fig. 3 nat die Zerstäubungseinrichtung die Form eines Halbkreises ; sie kann aber auch vieleckig oder nach einem nicht kreisförmigen Bogen oder einer halbkreisähnlichen Linie ausgebildet sein. Gegebenenfalls kann man auch mehrere dieser Formen miteinander kombinieren. In der in Fig. 5 gezeigten Vorderansicht hat die Zerstäubungseinrichtung die Form eines schmalen Schlitzes, doch können auch andere Formen verwendet werden, beispielsweise die in   Fig. 9b   gezeigten. Man kann beispielsweise eine   Zerstäubungseinrichtung   mit einem unterbrochenen, schmalen Schlitz verwenden. 



   Wenn diese Spritzdüse A für elektrostatische Überzugsverfahren verwendet wird, soll die Zerstäubungseinrichtung mit scharfen Kanten versehen sein, damit auf ihrer ganzen Fläche Koronarentladungen erhalten werden können. Durch Verwendung von geeigneten Formen der Zerstäubungseinrichtung 37 und des Schiebers 41 kann man somit das erforderliche Spritzmuster und die erforderliche Spritzzone des Überzugsmaterials erhalten. 



   Fig. 12 und 13 zeigen die mit verschiedenen Formen der Zerstäubungseinrichtungen erhaltenen Koronarentladungen. 



   Alle vorstehend beschriebenen Spritzdüsen nach der grundlegenden oder einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung können mit Hilfe eines Motors 44 um eine Achse 43 gedreht werden, auf welcher der Zerstäuberkopf 29 angeordnet ist, wobei die ganze Länge der Zerstäubungseinrichtung 37 als Radius oder als Durchmesser verwendet wird, wie dies in Fig. 17a bzw. 17b dargestellt ist. Auf diese Weise erhält man ein kreisförmiges Spritzmuster. 



   Ferner kann ein rotierender Körper 45 an seinem Umfang mit einer oder mehreren Zerstäuberköpfen 29 versehen werden, die   Zerstäubungseinrichtungen   37 besitzen, wobei die Richtung der Abgabe des Überzugsmaterials tangential zu der Kreisbahn 46 des Zerstäuberkopfes 29 ist, wie dies in Fig. 18 und 19 gezeigt ist.

   Der Körper 45 kann dann von einem Motor   44'um   eine Achse 43'in einer Richtung gedreht werden, die der Austrittsrichtung des Überzugsmaterials entgegengesetzt ist, und mit einer Geschwindigkeit, die der Austrittsgeschwindigkeit des Überzugsmaterials im wesentlichen gleich ist, so dass im Bereich des rotierenden Körpers 45 die Geschwindigkeit der Teilchen des zerstäubten Überzugsmaterials null oder annähernd null beträgt, und die Teilchen unter der Wirkung der elektrostatischen Anziehungskraft leicht und wirksam auf dem zu überziehenden Gegenstand abgelagert werden können. 



   Wie vorstehend beschrieben wurde, kann diese Sprühdüse als Zerstäuber in manuell betätigten Spritzpistolen verwendet werden, die mic Druckluft oder elektrostatisch betätigt werden, oder    in, elektrosta-   tischen   Überzugseinrichtungen,   wobei ein hoher Wirkungsgrad des Überzugsverfahrens erzielt wird, weil das Überzugsmaterial unter einem niedrigen Luftdruck zerstäubt wird. Dies ist von der Art des Überzugsmaterials unabhängig und gilt sowohl für Überzugsmaterialien auf der Grundlage von Öl oder von Wasser als auch für beliebige andere Überzugsmaterialien. 



   Vorstehend wurden   verschiedene Ausführungsformen   der Erfindung gezeigt, doch versteht es sich, dass diese Ausführungsformen nur der Erläuterung der Erfindung dienen, ohne dass diese darauf eingeschränkt ist, da der Umfang der Erfindung durch deren Merkmale und die Patentansprüche bestimmt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Spritzdüse zum Überziehen von Gegenständen, gekennzeichnet durch eine Zerstäubungseinrichtung mit einer nach aussen vorgewölbten, insbesondere die Form eines halbkreisförmigen schmalen Schlitzes (32) aufweisenden Austrittsöffnung für das Überzugsmaterial und zu beiden Seiten dieser Austrittsöffnung angeordneten schlitzförmigen Austrittsöffnungen (34) für die Druckluft.

Claims (1)

  1. 2. Spritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie in an sich bekannter Weise eine Einrichtung (F, G) zum Anlegen einer Hochspannung an die Düse (A) aufweist.
    3. Spritzdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise auf dem Zerstäuberkopf eine oder mehrere zusätzliche Elektroden (40) vorgesehen sind, an die ebenfalls eine Hochspannung zur Steuerung der durch die Zerstäubungseinrichtung hervorgerufenen Entladung angelegt wird.
    4. Spritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubungseinrichtung an ihrem Ende in an sich bekannter Weise mit scharfen Kanten ausgebildet ist. <Desc/Clms Page number 6>
    5. Spritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise zwischen der Zerstäubungseinrichtung und der oder den zusätzlichen Elektroden eine Potentialdifferenz aufrecht erhalten wird.
    6. Spritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der in der Zerstäubungseinrichtung vorgesehenen Austrittsöffnung (32) für das Überzugsmaterial zur Begrenzung des Spritzmusters oder der Spritzzone des Überzugsmaterials einstellbar ist.
    7. Spritzdüse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Grösse der in der Zerstäubungseinrichtung vorgesehenen Austrittsöffnung (32) für das Überzugsmaterial ein Schieber (41) vorgesehen ist.
    8. Spritzdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (41) mit einer Betäti- EMI6.1 winkel steuert.
    9. Spritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Austrittsöffnung (32) für das Überzugsmaterial zwei Austrittsöffnungen (34) für Druckluft zugeordnet sind.
    10. Spritzdüse nach Anspruch 7 oder 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Austrittsöffnung (32) für das Überzugsmaterial ein Schieber (41) zugeordnet ist.
    11. Spritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (32) für das Überzugsmaterial unterbrochen ist.
    12. Spritzdüse nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (A) drehbar ist und die Drehachse durch den Mittel-oder einen Endpunkt der schlitzartigen Austritts- öffnung (32) für das Überzugsmaterial geführt wird.
    13. Spritzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang eines rotierenden Körpers (45) eine oder mehrere Spritzdüsen (A) nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 3 bis 11 vorgesehen sind und der rotierende Körper (45) in der Richtung drehbar ist, die der Austrittsrichtung des Überzugsmaterials entgegengesetzt ist, und die Rotation mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die im wesentlichen ebenso hoch ist wie die Austrittsgeschwindigkeit des Überzugsmaterials.
AT201863A 1962-03-14 1963-03-14 Spritzdüse AT239940B (de)

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