AT239815B - Vervielfältigungsmaterial - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Vervielfältigungsmaterial
Die Erfindung bezieht sich auf ein Vervielfältigungsmaterial in Blatt- oder Bandform mit einer farb- übertragenden Schicht auf Kunststoffbasis.
Ursprünglich wurden in der Erzeugung von Vervielfältigungsmaterialien als Farbträger stets wachsige Stoffe verwendet. Später hat man vorgeschlagen, eine schwammartige Kunststoffschicht zu verwenden, in deren Poren Farbe in Form feinster Tröpfchen eingelagert ist. Derartige Vervielfältigungsmaterialien haben Vorteile verschiedener Art : Der Kunststoffkörper haftet oberflächlich auf dem Papier, ohne in dasselbe so weit einzudringen, wie es bei der heiss auf das Papier aufgetragenen Wachsschmelze der Fall ist.
Er überdeckt das Papier gut, so dass man nicht so sehr auf die Qualität der Karbonrohseide achten muss.
Vor allem aber ist die Ausdauer dieser Papiere höher als die der Vervielfältigungsmaterialien mit Wachsfarbmasse.
Für die Herstellung der Farbmasse der beschriebenen Durchschreibematerialien wurden bisher fast ausschliesslich Vinylpolymere verwendet, wobei von dieser Gruppe wieder den Mischpolymerisaten aus Vinylchlorid und Vinylacetat die grösste Bedeutung zukommt. Nach diesem Vorschlag hergestellte Vervielfältigungsmaterialien konnten jedoch trotz der Vorteile, die sie gegenüber den herkömmlichen Kohlepapieren aufweisen, die an sie gestellten Anforderungen nicht ganz erfüllen. So ist die Ausdauer dieser Papiere in keiner Weise befriedigend, auch die Farbintensität der Schriftzeichen lässt zu wünschen übrig, insbesondere aber ist die Farbintensität sehr ungleichmässig und sinkt rasch ab. Es kann mit diesen Kohleund Durchschreibpapieren keine scharfe und gleichmässige Schrift erzielt werden.
Ein weiterer Nachteil tritt bei der Herstellung auf ; Vinylchlorid-Vinylacetat-Mischpolymerisate sind nur in verhältnismässig teuren und vor allem brennbaren und explosiven Lösungsmitteln löslich.
Es hat nicht an Versuchen gefehlt, Kunstharze zu finden, mit denen diese Nachteile vermieden werden können ; es wurden auch verschiedene Harze vorgeschlagen, die Verbesserungen mit sich brachten.
So konnten z. B. Harze gefunden werden, die in billigen und nicht explosiven Lösungsmitteln löslich sind und mit denen Aufzeichnungen grösserer Schärfe und höherer Farbintensität hergestellt werden können, doch konnten die gestellten Anforderungen nie ganz erfüllt werden.
Der Grund dafür dürfte darin zu suchen sein, dass dem Chemiker heute wohl eine grosse Zahl von Kunststoffen zur Verfügung steht, die für die verschiedensten Verwendungszwecke geeignet sind, dass bei der Herstellung eines Kunstharzkohlepapieres von dem zu verwendenden Kunststoff jedoch ganz bestimmte Eigenschaften gefordert werden, die nur wenige besitzen. Dazu kommt noch, dass es sich von vornherein fast nie sagen lässt, ob ein bestimmter Kunststoff bei der Herstellung eines Kunstharzkohlepapieres verwendet werden kann oder nicht, da sich aus seinen allgemeinen Eigenschaften kaum sichere Schlüsse auf seine Verwendbarkeit für diesen bestimmten Verwendungszweck ziehen lassen. Tatsächlich ist aus der Gruppe der Vinylpolymere nur ein verhältnismässig kleiner Teil für die Herstellung von Kohlepapieren tatsächlich brauchbar.
Ausserdem hat sich gezeigt, dass die in den letzten Jahren auf den Markt gebrach-
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lepapieren ausfindig zu machen. So wurde unter anderem auch die Verwendung von Polycarbonaten vorgeschlagen, deren Verarbeitung aber verhältnismässig schwierig und kostspielig ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein verbessertes Kunstharzkohlepapier der beschriebenen Art, für dessen Herstellung als festes Basismaterial der farbübertragenden Schicht chloriertes Polypropylen verwendet
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wird. Es wurde gefunden, dass die Verarbeitung von chloriertem Polypropylen gemäss der Erfindung verhältnismässig einfach ist und dass die danach erzeugten Kohlepapiere eine höhere Ausdauer, bessere Lagerfähigkeit und grössere Alterungsbeständigkeit besitzen. Chloriertes Polypropylen ist erst seit kurzer Zeit auf dem Markt. Die genauen Anwendungszwecke sind noch nicht bekannt ; es wird jedoch empfohlen für säure- und alkalifeste Überzüge und für die Verwendung im Bauwesen und in der Lackindustrie.
Die Herstellung des erfindungsgemässen Vervielfältigungsmaterials erfolgt in an sich bekannter Weise aus einer Lösung des Kunstharzes in einem flüchtigen, organischen Lösungsmittel, in dem die Farb- stoffe ebenfalls gelöst und/oder dispergiert sind. Die Masse wird in an sich bekannter Weise auf ein geeignetes Trägermaterial aufgetragen und in handelsübliche Formate geschnitten. Das erfindungsgemäss vorgeschlagene Harz ist in einer grossen Zahl von Lösungsmitteln löslich, so in aromatischen Kohlenwasserstoffen, Estern, Ketonen und chlorierten Lösungsmitteln.
Es ist auch möglich, das erfindungsgemäss vorgeschlagene Polypropylen mit einem andern Kunststoff zu vermischen. Es kann auch ein Gemisch von chloriertem Polypropylen und einem geeigneten Vinyl polymeren verwendet werden.
Als Trägermaterial für das erfindungsgemässe Kunstharzkohlepapier kann Papier dienen, es kann aber auch eine Kunststoff-Folie verwendet werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, bei der Herstellung der Farbmasse ein Lösungsmittel zu wählen, das die Trägerfolie beim Auftrag der Farbmasse schwach anlöst oder zumindest anquillt, da dadurch die Farbmasse besser auf der Trägerfolie verankert wird.
Das erfindungsgemässe Vervielfältigungsmaterial kann sowohl in Blatt- als auch in Bahn- oder Bandform geschnitten werden. Es eignet sich für die Verwendung als Kohlepapier genau so gut wie als Schreibmaschinenfarbband.
Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele gegeben :
1. 30 Gew.-Teile chloriertes Polypropylen
16 Gew.-Teile Farbpigmente (Reflexblau, Phthalocyaninblau, Fanalblau, Milori)
54 Gew.-Teile Mineralöl
300 Gew.-Teile Methylenchlorid
2.12 Gew.-Teile chloriertes Polypropylen
11 Gew.-Teile eines Mischpolymerisates aus Vinylchlorid und
Vinylacetat
11 Gew.-Teile Farbpigmente (Reflexblau, Phthaloeyaninblau, Fanalblau, Milori)
40 Gew.-Teile Mineralöl
300 Gew.-Teile Methylenchlorid
3.29 Gew.-Teile chloriertes Polypropylen
13 Gew.-Teile Russ
8 Gew.-Teile Kaolin
50 Gew. -Teile Mineralöl 300 Gew.-Teile Methylenehlorid.
Bei Bedarf können auch Dispergatoren, Mittel zur Herabsetzung der Oberflächenspannung, zugesetzt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vervielfältigungsmaterial in Blatt- oder Bandform, bestehend aus einem Träger aus Papier, einer Kunststoff-Folie oder ähnlichem Material und einer darauf angebrachten farbübertragenden Schicht auf Kunststoffbasis, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Basismaterial der farbübertragenden Schicht zu seinem grösseren Teil aus chloriertem Polypropylen besteht.
Claims (1)
- 2. Vervielfältigungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Basismaterial zur Gänze aus chloriertem Polypropylen besteht.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| AT239815B true AT239815B (de) | 1965-04-26 |
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1962
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