AT238853B - Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten - Google Patents

Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten

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  Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten, mit Polyesterlacken, bei dem die Polyesterkomponente und ein Peroxyd enthaltender Reaktionslack nacheinander auf den zu beschichtenden Körper aufgetragen werden. Bei den bekannten Verfahren dieser
Art wird stets zuerst der Reaktionslack, der üblicherweise ein Lack auf reiner Nitrozellulose-Basis mit geringem Wolleanteil oder ein Kunstharz enthaltender Lack mit direkt beigegebenem Peroxydanteil ist, auf den zu beschichtenden Gegenstand aufgebracht. Auf diese Schicht kommt dann erst die Polyesterkomponente zu liegen, wobei zum Auftragen beider Komponenten eine Giessmaschine verwendet wird, die aus einem Förderband als Auflage für die zu beschichtende Platte od. dgl. und wenigstens zwei Giessköpfen mit Schlitzdüse besteht.

   Das Material fliesst aus den Giessköpfen auf die darunter befindliche, sich bewegende Platte od. dgl. und wird so aufgetragen. Durch diese Art bzw. Reihenfolge der Beschichtung wird aber die Haftung und Wärmestandfestigkeit des Polyesterlackes beim nachfolgenden Schwabbeln verschlechtert. Ausserdem gestaltet sich die Ausbesserung bei ausgehärteten Lackfilmen schwierig, da vor der nochmaligen Polyesterbeschichtung abermals ein Reaktionsgrund erforderlich ist, wobei zwischen den Polyesterschichten der Reaktionsgrund zu liegen kommt und somit die gute Haftung verloren gehen kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei zweimaliger Polyesterbeschichtung eine bestimmte Zeitspanne bis zur zweiten Beschichtung nicht überschritten werden darf. 



   Zur Vermeidung dieser Mängel ist zwar bereits das sogenannte Nass-in-Nassverfahren vorgeschlagen worden, bei dem aber die Peroxydkomponente von einer Topfzeit abhängig ist und das Peroxyd erst kurz vor der Verarbeitung dem unkatalysierten Polyesterlack beigemischt werden darf. Auch beim ebenfalls bekannten sogenannten Heissgiessverfahren wird das Peroxyd erst kurz vor der Verarbeitung zugegeben und die Mischung ist höchstens drei Stunden haltbar. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung aller dieser Nachteile. Ausgehend von einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art besteht sie darin, dass der Körper zuerst mit der Polyesterkomponente und nachfolgend auf diese mit dem Reaktionslack beschichtet wird. Es wird also der Polyesterlack direkt auf den Untergrund aufgetragen, wogegen der Reaktionslack die äussere Schicht des Lackauftrages darstellt. Daraus ergibt sich zunächst der Vorteil einer besonderen Haftfestigkeit und Wärmestandfestigkeit beim Schwabbeln. Die Zwischenzeiten zwischen zwei Polyestergiessvorgängen bei Doppelbeschichtung können ohne weiteres verlängert werden, da die Reaktion durch das unmittelbar aufeinanderfolgende Giessen von Polyesterlack und Reaktionslack auch nach längerer Wartezeit oder nach einem Zwischenschliff der ersten Schicht ordnungsgemäss stattfindet.

   Bei Ausbesserungsarbeiten kann mit einmaligem Aufgiessen eine gute Haftung erzielt werden. Der Reaktionslack ist praktisch unbeschränkt haltbar, und man ist vollkommen unabhängig von irgendeiner Verarbeitungszeit. 



   Nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren können sowohl farblose als auch pigmentierte Lacke verarbeitet werden. Die beiden Komponenten werden in einem einzigen Giessvorgang getrennt aus zwei in Vorschubrichtung des zu beschichtenden Körpers mit Abstand hintereinander angeordneten Giessköpfen aufgebracht. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten, mit Polyesterlacken, bei dem die Polyesterkomponente und ein Peroxyd enthaltender Reaktionslack nacheinander auf den zu beschichtenden Körper aufgetragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper zuerst mit der Polyesterkomponente und nachfolgend auf diese mit dem Reaktionslack beschichtet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT662062A 1962-08-17 1962-08-17 Verfahren zum Beschichten von Körpern, insbesondere Platten AT238853B (de)

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