AT238839B - Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichern

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AT238839B
AT238839B AT525563A AT525563A AT238839B AT 238839 B AT238839 B AT 238839B AT 525563 A AT525563 A AT 525563A AT 525563 A AT525563 A AT 525563A AT 238839 B AT238839 B AT 238839B
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electrically
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  Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichern 
Für die Regelung von Wärmespeichern, deren Wärmeabgabe hauptsächlich vom Ladezustand, d. h. von der Temperatur der Speichermasse abhängig ist, ist es bereits-ausgehend von der Feststellung, dass die genauest mögliche Regelung sich nur auf den Bedarf während der letzten vergangenen Speicherperiode stützen kann und der dabei unvermeidliche Fehler durch die Speicherkapazität nicht nur des Speichers selbst, sondern des ganzen zu beheizenden Objekts mehr oder weniger weitgehend ausgeglichen wird - vor- geschlagen worden, den Wärmebedarf fortlaufend durch eine Summierungsmessung zu erfassen und als
Mass für die dem Speicher bei der nächsten Ladung zuzuführende Lademenge zu benutzen. Hiefür ist   vorgesehen worden, z.

   B. durch ein Thermometer die   tatsächliche oder eine durch   Wind-und Sonneneinfluss   berichtigte   Aussentemperatur   zu messen und dadurch ein Potentiometer zu verstellen, dessen Nullpunkt auf die Solltemperatur, d. h. die gewünschte Raumtemperatur eingestellt wird ; bei Übereinstimmung von   Aussen- und   Innentemperatur ist dann ein nachgeschalteter, den aus dem Netz entnommenen, über das
Potentiometer fliessenden Messstrom aufnehmender Zähler kurzgeschlossen, während bei sinkender Aussen- temperatur ein Strom fliesst, der der Temperaturdifferenz zwischen innen und aussen, d. h. dem Heizungs- bedarf proportional ist.

   Der auf diese Weise den Heizungsbedarf fortlaufend summierende Zähler treibt die eine Eingangswelle eines Differentialgetriebes, auf deren andere Eingangswelle ein Zähler wirkt, der während der Ladung des Wärmespeichers die Stromzufuhr zu diesem misst. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Ausgangswelle des Differentials durch den zweiten Zähler entgegengesetzt zu der
Drehrichtung durch den ersten Zähler verdreht wird, so dass die Bewegung der Ausgangswelle die Differenz der beiden Zählerbewegungen ergibt. Sobald die durch den zweiten Zähler festgestellte Energiezufuhr zu dem Speicher den durch den ersten Zähler gemessenen Energiebedarf erreicht, wird die Stromzufuhr zu dem Speicher unterbrochen. 



   Bei einer Weiterbildung dieser Anordnung kann an die Stelle des Thermometers und Potentiometers auch ein thermisches Modell treten, das aus einem kleinen Behälter aus wärmedämmendem Stoff besteht, in dessen Innerem ein elektrischer Heizkörper mit Steuerung durch Thermostat die in den Wohnräumen gewünschte Temperatur aufrechterhält und das hinsichtlich der darin auftretenden Wärmeübergangsver-   hältnisse so   eingerichtet ist, dass bei seiner Aufstellung im Freien der Strombedarf proportional dem Wär- mebedarf des Gebäudes ist und daher als Messgrösse für die Aufladung des Wärmespeichers dienen kann. 



   Bei den bisher vorgeschlagenen Anordnungen dieser Art werden die Zähler als reine Zeitzählwerke oder bei stark schwankender Netzspannung als Kilowattstundenzähler ausgebildet. 



   Da die Leistungsaufnahme der Wärmespeicheröfen um einen von Anlage zu Anlage verschiedenen
Faktor in der Grössenordnung von mehreren Zehnerpotenzen grösser ist als die des thermischen Modells, wären in letzterem Fall für den Leistungsvergleich Zwischenwandler oder Abgleichwiderstände mit ent- sprechend einstellbarem Übersetzungsverhältnis erforderlich. 



   Dieser Nachteil kann bei einer Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichem, wobei diese Anordnung eine Einrichtung zur Ermittlung des
Wärmebedarfs des zu beheizenden Objekts, z. B. ein thermisches Modell enthält und zwei Zähler von einer der jeweils aufgenommenen Leistung des Wärmespeichers bzw. der Einrichtung zur Ermittlung des 

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 aufweist, gemässder Erfindung dadurch vermieden werden, dass die Zähler als Uund von der am Wärmespeicher bzw. an der Einrichtung zur Ermittlung des Wärmebedarfs liegenden Spannung gespeist sind. 



   Die   Uh-Zähluns   ist für die Zwecke der Erfindung anwendbar, da die ohmschen Widerstände des 
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 hältnis in diesem Vergleich bereits ohne zusätzliche Massnahmen enthalten ist. Dabei ist es gleichgültig, ob das thermische Modell und der Wärmespeicherofen von der gleichen Spannung gespeist sind oder nicht. Eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Zählersystemen wird dadurch nicht bedingt, da der Widerstand des jeweiligen Heizkörpers der Spannung angepasst werden muss und damit der Unterschied bereits erfasst wird. 



   Durch die Erfindung ergeben sich darüber hinaus auch Vorteile für Fertigung und Betrieb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichem, wobei diese Anordnung eine Einrichtung zur Ermittlung des Wärmebedarfs des zu beheizenden Objekts, z. B. ein thermisches Modell enthält und zwei Zähler von einer der jeweils aufgenommenen Leistung des Wärmespeichers bzw. der Einrichtung zur Ermittlung des Wärmebedarfs proportionalen Messgrösse beaufschlagt und zu einer Differentschaltung zusammengefasst sind, die einen bei Übereinstimmung betätigten, die Stromversorgung des Wärmespeichers unterbrechenden Kontakt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähler als U2h-Zähler ausgebildet und von der am Wärmespeicher bzw. an der Einrichtung zur Ermittlung des Wärmebedarfs liegenden Spannung gespeist sind.
AT525563A 1963-07-02 1963-07-02 Schaltungsanordnung zur Regelung des Ladevorganges von elektrisch (nachtstrom-) beheizten Wärmespeichern AT238839B (de)

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