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Vorrichtung zur Eingabe von durch mechanische Stellorgane dargestellten Informationswerten in einen elektrischen Speicher
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Eingabe von durch mechanische Stellorgane dargestellten Informationswerten in einen elektrischen Speicher, dessen Elemente durch von ihnen zugeordneten photoelektrischen Wandlern ausgehende Impulse geschaltet werden, wobei für jede Information eine andere Kombination dieser Wandler durch an den Stellorganen angeordnete Blenden gegenüber einer Lichtquelle abgedeckt wird.
Sollen bei Rechen- oder Buchungsmaschinen die durch die Stellung mechanischer Elemente dargestellten Informationswerte direkt in einen elektrischen Speicher eingegeben werden, so treten verschiedene Probleme auf : Bei solchen datenverarbeitenden Maschinen ist vor allem für mehrziffrige Zahlen eine grosse Anzahl photoelektrischer Wandler erforderlich ; die bereits vorgeschlagene Verwendung kleiner Lämpchen stösst jedoch in der praktischen Durchführung auf sehr grosse Schwierigkeiten, da sich bei vorgegebener Lampenintensität grosse Abmessungen, ein erheblicher Aufwand und vor allem eine untragbare Störanfälligkeit ergeben würde. Die daher an sich naheliegende Verwendung einer einzigen Lampe grosser Leistung ist jedoch wegen der Wärmeempfindlichkeit der Photoelemente praktisch auch nicht durchführbar.
Bei datenverarbeitenden Maschinen soll nun die Einspeicherung im allgemeinen zu bestimmten Zeitpunkten erfolgen, in denen dann die Lichtquelle nur kurzzeitig eingeschaltet wird-bei grosser Arbeitsgeschwindigkeit allerdings in sehr kurzen Intervallen.
Nach der Erfindung werden nun Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art zur Eingabe mechanisch dargestellter Informationswerte in einen elektrischen Speicher derart vorteilhaft ausgestaltet, dass die die photoelektrischen Wandler steuernde Lichtquelle eine Blitzröhre ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. l und 2 in Ansicht und Draufsicht eine Eingabevorrichtung, bei welcher jeder Stellung eines Stellorgans ein anderes Speicherelement zugeordnet ist ; Fig. 3 eine Ausführungsform des Gerätes, bei welcher jeder Stellung eines Stellorgans eine andere Anzahl von Speicherelementen entspricht.
Bei der in Fig. l und 2 veranschaulichten Buchungsmaschine 1 bekannter Bauart werden die Informationswerte durch die Stellung eines als U-Profil l. l ausgebildeten Stellorgans dargestellt-u. zw. durch die Länge seines aus der Maschine herausragenden Endes ; dieses U-Profil l. l, dessen horizontaler Steg
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röhre 2. 1 mit einer vorgesetzten Linse 2. 2 zur parallelen Ausrichtung der Lichtstrahlen sowie mit einem Speise- bzw.
Schaltgerät 2. 3 angeordnet ; dieses Schaltgerät 2. 3 üblicher Bauart enthält unter anderem einen-nicht dargestellten-auf hohe Spannung aufgeladenen Blitzkondensator, durch dessen, bei Betätigung des Schalters 3 ausgelöste, stossartige Entladung in der Blitzröhre 2. 1 ein Stromstoss erzeugt wird, so dass dieselbe kurzzeitig-zirka 1/1000 sec-eine grosse Lichtenergie entwickelt. Unter dem Steg 1. 11 des U-Profils 1. 1 sind ferner auf einer Konsole 4 zehn photoelektrische Wandler 5. 1-5. 10-z. B.
Phototransistoren - angeordnet, deren jeder mit einem bistabilen Kippelement 6. 1 - 6. 10 eines Speichers 6 verbunden ist, welche zwei Stellungen 0 und I einnehmen können ; diese Kippelemente 6. 1 - 6. 10 kön-
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nen nun durch den entsprechenden photoelektrischen Wandler in die Stellung I gebracht werden-wogegen ihre Rückführung in die Stellung 0 durch einen Rückstellimpuls eines Impulserzeugers 7 erfolgt. Die photoelektrischen Wandler 5. 1 - 5. 10 sind bezüglich des U-Profils 1. 1 so angeordnet, dass in jeder Stellung desselben ein anderer photoelektrischer Wandler 5. 1 - ;). 10 unter dem Loch 1. 12 des Steges 1. 11 liegt.
Um die jeweils nicht unter dem Durchgangsloch 1. 12 liegenden photoelektrischen Wandler gegen seitlichen Lichteinfall abzudecken, sind auf dem Halteblech 4 Abdeckbleche 4. 1 vorgesehen.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt :
In der Ausgangsstellung ist die Lichtquelle 2 ausgeschaltet und die photoelektrischen Wandler 5. 1 bis 5. 10 befinden sich im sperrenden Zustand. Die bistabilen Kippelemente 6. 1-6. 10 des Speichers 6 neh-
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Speichers 6 in die Stellung I gebracht. Die Speicherung der obgenannten Information ist damit getätigt. Zum Löschen der Speicherung wird das bistabile Kippelement 6. 3 durch einen Stromimpuls vom Impulserzeuger 7 wieder in die Stellung 0 zurückgeführt, worauf eine neue Einspeicherung erfolgen kann.
In vielen Fällen werden die Informationswerte durch die Stellungen mehrerer Stellorgane dargestellt.
In Fig. 2 ist dies durch die strichpunktiert gezeichneten U-Profile 1. 2 - 1. n angedeutet, welche Durchgangslöcher 1. 22 - 1. n2 aufweisen. Zur Einspeicherung eines. derart dargestellten Informationswertes in einen Matrizenspeicher sind unter jedem der U-Profile 1. 2-1. n, gleich wie unter dem U-Profil 1. 1, so viele photoelektrische Wandler angeordnet, wie das betreffende U-Profil Stellungen einnehmen kann.
Es können z. B. je zehn Phototransistoren vorgesehen sein. Jeder der photoelektrischen Wandler ist wieder mit je einem bistabilen Kippelement eines hier nicht gezeichneten Matrizenspeichers verbunden. Die gleiche Lichtquelle 2, mittels welcher der unter dem Durchgangsloch 1.12 liegende photoelektrische
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3Jedes der U-Profile 1. 1 - 1. n kann auch so ausgebildet sein, dass nur der einer bestimmten Stellung desselben entsprechende photoelektrische Wandler gegen die Lichtquelle abgedeckt ist, während alle andern, dem betreffenden U-Profil zugeordneten photoelektrischen Wandler belichtet werden.
In Fig. 3 ist eine Variante der beschriebenen Vorrichwng dargestellt, welche mit Ausnahme des U-
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elektrischen Wandler 5. 1, 5. 2, 5. 3 in den leitenden Zustand gebracht, so dass die Kippelemente 6. 1, 6. 2, 6. 3 des Speichers 6 in die Stellung I kippen.