AT23830B - Maschine zur Herstellung von Dachfalzziegeln. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Dachfalzziegeln.

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AT23830B
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Austria
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machine
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interlocking tiles
plate
striking plate
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Adolf Steinbecher
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Adolf Steinbecher
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  Maschine zur Herstellung von Dachfalzziegeln. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Dachfalzziegeln, bei der infolge der Verwendung einer Schlagplatte, die mit ihrer   Fläche   die ganze Form bedeckt, ein oder mehrere Steine durch wenige kräftige Schläge geformt   werden können.     i ! oi bekannten Maschinen dieser   Art ist die Schlagplatte neben der Form um ein Scharnier schwingbar und kann nur gesenkt und gehoben werden, indem sie sich um dieses Scharnier dreht. Beim Abheben von dem geformten Ziegel haftet ein Teil des Zementes an der Unterfläche der   Schlagplatte   und reisst von der   übrigen     Zementmasse   ab, so dass der Stein oine sehr unebene Oberfläche erhält.

   Aus diesem Grunde ist es auch unmöglich, den erzeugten Ziegel in der   Maschine einzufärben, weil   die   Schlagplatte   beim Abheben mit der oberen Zementschicht auch die   daraufgestroute Farbe wieder abreissen   würde. 



     Diese Übelständo worden gemäss   der   vorliegenden Hrnudung dadurch vermieden, dass   
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 dem darin liegeuden Ziegel   beruntergeschoben   werden kann. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Schlagplatte nach dem Schlagen des Ziegels, während sie noch auf dem geformten Stein aufliegt, von diesem   wegzuschieben.   Hiedurch wird der geschlagene Ziegel abgestrichen und die Poren werden   zugestrid1On, sobald   eine glatte Oberfläche erzielt wird. 



  Ebenso ist es möglich den Ziegel auf der   Oberseite einzufii. rben   und dann die Farbe mit der Schlagplatte abzustreichen. Ein Anhaften von Zement und Farbe an der Unterfläche der Schlagplatte findet dabei nicht statt. Mit dieser verschiebbaren Schlagplatte wird ausserdem noch der Vorteil erzielt, dass die Ziegel auch nur an bestimmten Stellen ihrer   Länge geschlagen werden können, so dass man es in der Hand hat, einzelne Stellen   erforderlichenfalls öfter mit der Schlagplatte zu bearbeiten als andere Dies ist ebenfalls bei den oben erwähnten bekannten Maschinen nicht möglich. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig 1 einen Querschnitt durch eine Maschine, in der zwei Ziegel in nebeneinander liegenden Formen hergestellt werden können. Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit einzelnen Teilen im Schnitt. 



   In einem auf vier Ständern befestigten Doppelformrahmen a liegen die Formbleche b (Fig. I), die irgendeine beliebige Gestalt haben, je nach der Form, die die Falzziegel auf der   Unterseite   erhalten sollen. Über den Formen ist auf Führungsschienen f (Fig. 1 und 2) 
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 dadurch gekuppelt werden, dass man beim Erfassen des Handhebels m eine an diesem gelagerte federnde Klinke q andrückt und dadurch eine Nase   1",   die an. dem   Handhebel   verschiebbar ist, in einen Ausschnitt s einer auf der Welle p   festgel, ei1ten   Scheibe t einrückt, wie in Fig. 2 links punktiert gezeichnet ist. Auf der Welle p sitzt ausserdem fest 

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 dass sie, ohne die Form und die   Führungsschiene/zu berühren,   auf die Rollen hin und her gefahren werden kann.

   Dabei ist sie mit seitlich horabreichendon Flanschen f (Fig. 1) an den Seiten der Schienen f geführt. 



   Die Maschine arbeitet nun in folgender Weise : Während die Platte sich in der in Fig. 2 punktiert dargestellten hinteren Lage befindet, werden die Formen, nachdem die Formen, nachdem die Bleche b hineingelegt sind, mit Mörtel angefüllt. Hierauf wird die Platte   9   an den Handgriff w nach vorne über die Formen gefahren und nunmehr durch Hin-und Herbewegen des Handgriffes m, den man dabei mit der Wellep gekuppelt hält, abwechselnd hochgehoben und   fa. llen gelassen.

   Die   Platte übt hiebei starke Schläge auf die Oberfläche des Mörtels aus und es genügen wenige Hin-und Herbewegungen des 
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 lässt man nach Beendigung des Schlagens in gehobener Stellung stehen, lässt dann den Handhebel m los, wodurch er sich von selbst von der Wolle p entkuppelt, und legt nunmehr den Griff tt aus der in Fig. 2 links punktiert gezeichneten Lage in die rechts ausgezogen dargestellte Lage um. Hiedurch werden die beiden vorderen Rollen in die ausgezogen dargestellte Lage geschwungen, während die hinteren Rollen in der punktiert gezeichneten Lage verbleiben.

   Die   Schlagplatte     9   senkt sich also nur am vorderen Ende auf   die Form und wird in dieser Lage wieder in der Richtung des in Fig. 2 gezeichneten Pfeiles nach hinten gefahren, wobei die vordere Kante der Schlagplatte die Mörteloberfläche   des geformten Steines glatt streicht. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Oberfläche glatter wird, wenn man nur mit der einen Kante der Platte darüber streicht. In der hinteren Stellung der Platte kann dann durch Zurücklegen des Griffes   t   das vordere Ende ebenfalls wieder gehoben werden. 



   Soll der Stein gefärbt werden, so wird seine Oberfläche mit einem geeigneten Farbstaub bestreut und dann die Schlagplatte 9 von neuem nach vorne über die Formen gefahren, auf diese herabgelassen und so nach hinten zurückgeschoben, wobei die aufgestreute Farbe in die Oberfläche der Steine eingestrichen   wird.   



   Das Ausheben der   Formbleche b   mit den darauf ruhenden fertigen Steinen geschieht in beliebiger bekannter Weise, wobei gleichzeitig der Grat abgeschnitten wird. Es ist ersichtlich, dass mit der beschriebenen Maschine Dachfalzziegel der verschiedensten Formen hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Maschine zur Herstellung von DÅachfalzziegeln mittels einer stossweise auf die gefüllte Form bewegten und die ganze Form überdeckenden Schlagplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die die ganze Form bedeckende Schlagplatte (g) auf dem Schlagtisch verschiebbar angeordnet ist und gehoben und gesenkt werden kar. n, zu dem Zwecke, den Stein schlagen und beim Zurückziehen der Schlagplatte glätten zu können.
AT23830D 1905-04-10 1905-04-10 Maschine zur Herstellung von Dachfalzziegeln. AT23830B (de)

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