AT237872B - Verbindungsmittel für flexible Fliesenfertigteile - Google Patents
Verbindungsmittel für flexible FliesenfertigteileInfo
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Description
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Verbindung, gmittel für flexible Fliesenfertigteile
Es sind bereits starre Elemente aus einer Mehrzahl von zur Wandverkleidung dienenden Fliesen bekannt, welche rückseitig mit scheibenartigen Körpern an den Kreuzungsstellen der Fugen überklebt sind, die mit einer, alle Elemente zusammenfassenden Rückwand dadurch in Verbindung stehen, dass zwischen den Fliesen und dieser Rückwand Beton eingegossen wird, der durch Armierungseisen verstärkt werden kann. Solche starre Fliesenfertigteile sind jedoch wegen der Schwierigkeiten beim Transport und vor allem bei der Montage kaum in Verwendung gekommen.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Rückseite von zu Tafeln vereinigten Fliesen mit Papierbändern entweder parallel zu den Seitenkanten, durch die Plattenmitte : nindurchgehend, oder diagonal über die Kreuzungspunkte der Fugen kreuzweise zu bekleben, um so flexible Fliessenfertigteile zu erhalten.
Den Gegenstand der Erfindung bilden zur Herstellung solcher flexiblen Fliesenfertigteile dienende Verbindungsmittel, deren Wesen darin besteht, dass die Fliesen durch an ihrer Rückseite auf den Fugen bzw. deren Kreuzungsstellen in flüssigem Zustand stellenweise aufgebrachten und dann erhärteten, gegebenenfalls durch ein biegsames Gewebe verstärkten Kunststoff zusammengehalten sind, so dass die einseitig auf ihrer Rückseite zusammenhängenden Fliesen einen biegsamen Fliesenfertigteil ergeben.
Hiedurch wird die Herstellung dieser Fertigteile wesentlich vereinfacht, da ein Ankleben getrennt hergestellter Verbindungsstücke entfällt.
Das Aufbringen des Kunststoffes auf die Fugen bzw. deren Kreuzungsstellen kann durch Giessen, Bestreichen, oder Ausdrücken aus einer Düse erfolgen.
In der Zeichnung sind vier beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Von der ersten AusfUhrungsform zeigt Fig. 1 die Rückseite einer Flieseneinheit und Fig. 2 eine Stirnansicht derselben, während Fig. 3 im Schaubild die Rückseite der zweiten Ausführungsform darstellt. In Fig. 4 ist in Draufsicht und in Fig. 5 im Schaubild die Rückseite einer dritten Ausführungsform ersichtlich. Eine ebenfalls rückseitige Darstellung der vierten Ausführungsform zeigt Fig. 6 während ihres Entstehens. Zwei Ausführungen von Schablonen, wie sie bei der Herstellung der flexiblen Fliesenfertigteile zweckmässig verwendet werden, veranschaulichen Fig. 7 und 8 im Schaubild.
Gemäss Fig. 1 und 2 wird der Kunststoff in grösseren Partien 1 oder kleineren Partien 2 auf die Kreuzungsstellen der Fugen 3 der Platten 4 bzw. an den Enden der Fugen zunächst den Aussenkanten des gesamten Fliesenfertigteiles flach aufgebracht. Diese Kunststoffpartien reichen auch, wie Fig. 2 zeigt, bei 5 etwas in die Fugen hinein.
In Fig. 3 ist die Verstärkung der Partien 1 und 2 durch untergelegte Gewebe 6 aus Faserstoff oder Metall ersichtlich.
Gemäss Fig. 4 und 5 wird der Kunststoff 7 in Wellenform auf die Fugen 3 aufgetragen, so dass er diese an verschiedenen Stellen überbrückt.
Aus Fig. 6 ist zu ersehen, dass über eine Fuge zuerst ein Gewebeband 8 gelegt und darüber dann der Kunststoff 7 in Wellenform aufgebracht wird.
Als Schablonen können solche mit durchlaufenden Leisten verwendet werden. Die Leisten 11 des mit dem Rahmen 10 eingefassten Brettes 9 können aber auch nur kurz ausgeführt sein, wie Fig. 7 zeigt, oder gemäss Fig. 8 zu Kreuzen 12 zusammengefasst sein, die durch, vom Rahmen 10 abstehende kurze Lei-
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stenstücke 13 ergänzt werden. Durch diese verkürzte Ausführung der Leisten wird das Ankleben des Kunststoffes bzw. Klebers an den Leisten weitgehend verhindert und ist hiebei auch ein Verklemmen der eingelegten Fliesen nicht so leicht möglich.
Die äussere Begrenzung der Schablonen kann, wenn sie endlos ausgeführt werden, der Längsseite nach auch durch Metallbänder erfolgen, während die Querbegrenzung dann überhaupt wegfallen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verbindungsmittel für flexible Fliesenfertigteile, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliesen (4) durch an ihrer Rückseite auf den Fugen (3) bzw. deren Kreuzungsstellen in flüssigem Zustande stellenweise aufgebrachten und dann erhärteten, gegebenenfalls durch ein Gewebe verstärkten Kunststoff zusammengehalten sind, so dass die einseitig auf ihrer Rückseite zusammenhängenden Fliesen einen biegsamen Fliesenfertigteil ergeben.
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| AT237872B true AT237872B (de) | 1965-01-11 |
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ID=3586677
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1960
- 1960-08-25 AT AT647360A patent/AT237872B/de active
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